ich hasse es (es folgt viel zu viel Text. ihr könnt auch einfach das Fettgedruckte lesen

)
nein, hassen ist wohl zu viel, aber der MP funktioniert bei mir so gar nicht. "Gefechte" sind quark. das Balancing ist fragwürdig und der Mode ist ohne Ende "vercasualisiert". ich dachte das sei eine Konsolenkrankheit. die
Co-Op Kampagne funktioniert nicht richtig. die Wartezeit für die K.I. Züge beträgt bei uns locker 4-5 Minuten. das ist so selbstverständlich unspielbar.
auf der
Kampagnekarte (Solo) ruckelt es bei mir. der Patch, der das beheben soll, hilft in der (herunterladbaren) Beta nicht wirklich, wenn ich den Foren glauben darf. Sonst ist die Solo Kampagne spassig, aber deswegen habe ich das Game nicht gekauft. ohne Co-Op Kampagne brauche ich den Titel nicht und die funktioniert nur bei wenigen glücklichen ohne heftige Probleme
nach fast 100 Runden ist
das Politiksystem immer noch reine Fassade. Mir ist klar, dass da etwas passieren kann, wenn ich scheitere und sich die anderen Häuser gegen mich auflehnen, aber solange es gut läuft, passiert immer das selbe: Attentat auf "mich", knapp überlebt, ein paar Runden auf der Krankenstation. vllt ist es ja ein Feature für das Endgame. warum aber hatte ich in fast 100 Runden nur 1 Ereignis, bei dem ich eine Entscheidung treffen durfte. sowas sollte doch häufiger werden und das Spiel persönlicher machen? warum gibt es für die Attentäter keine Konsequenzen?

ich habe über 70% der Senatoren auf meiner Seite, aber was bringt mir das?
die Familien sind mir sowieso egal, die eigene wie die anderen. Man klickt zwar dauern durch irgendwelche Upgrades, aber dadurch wird meine Beziehung zu den Charakteren nicht persönlicher. Dass das Familiensystem nicht an Crusader Kings herankommt, mag nicht überraschen, immerhin ist das eine Dynastie-Simulation

. aber warum schafft man es nicht einmal, die richtigen Namen zu verwenden?! Der Name meiner Familie (Julius) fehlt jedenfalls bei fast allen Mitgliedern. Meine Familie ist nach Julus, Sohn des Aeneas, der wiederum Sohn der Aphrodite ist, benannt. den Namen sollen die Leute gefälligst mit Stolz tragen
Mir sind die Familienmitglieder schlicht egal, auch wenn ich mir bewusst bin, was z.B. Gravitas bringt.
warum bekomme ich
beim Einsetzen eines Generales nur dürftige Infos? zunächst einmal weiss ich gar nicht, wer gestorben ist, wenn ich einen neuen General einsetze, das erfahre ich erst danach. Klar, oft weiss man es, da der Name der Armee da steht, aber manchmal bin ich mir nicht mehr sicher, welche Familie da im Werk war. Ich dachte das sei ein Bug, aber offenbar ist es ein Feature. Dann steht bei den neuen Generalen nicht, wie alt sie sind oder wie hoch ihre Gravitas ist.
nein, ich bin noch nicht fertig:
überhaupt ist
die viel angepriesene Präsentation kein bisschen besser als im Vorgänger. Wo sind die ganzen Videos bei den Attentaten/Sabotagen hin?! "Ehrenvoller Tod", ist das das einzige Video?! so viel Werbung nur für das gut präsentierte Tutorial?
Und was soll die
Enzyklopädie? die ist zwar unterhaltsam mit den historischen Begründungen, aber sie
ist schlecht mit dem Spiel verknüpft, langsam und unkomfortabel. Das kann Civ5 deutlich besser
die K.I. auf der Kampagnen-Karte ist schwach. Die Karte ist gewaltig, und da fällt wohl auf, dass sich diesbezüglich nichts verbessert hat. Gegner sammeln ihre Truppen nur unklug und scheinen lieber selber anzugreiffen, als ihre Siedlungen an cleveren Punkten zu verteidigen. Dass sie so nicht nur 2-3 Gebiete sondern ihr ganzes Reich verlieren, scheint nebensächlich.
uneinsichtig, blind, töricht und überheblich. das scheinen die Charaktereigenschaften der K.I. Gegner im rundenbasierten Spiel zu sein
nein, das Spiel ist nicht schlecht. Es ist sehr gut. Wenn die Co-Op Kampagne funktionieren würde, hätte ich mir gar nicht die Mühe gemacht, Einzelheiten in den Dreck zu ziehen.
Die Kämpfe mit Land+See sind spannend und geben dem Spiel eine neue Dynamik. Dabei hilft auch die neue Sicht der Einheiten. Was fürs menschliche Auge verborgen ist, ist auch für mich als Oberbefehlshaber verboten
Die vielen Völker sind abwechslungsreich, genauso wie die einzelnen Maps. ich habe schon duzende unterschiedliche Städte angetroffen. Man sieht, ob man gerade in Mitteleuropa oder in Griechenland ist
