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Tinnitus... Wer kennt das?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was übrigens auch immer unterstützend und auch vorbeugend hilft sind Nackenübungen, gerade eine verspannte Nacken- und Schulter-Muskulatur sind Auslöser für viele Nerven-"Glitches" im Kopf, sei es nun verstärkte/wiederkehrende Ohrgeräusche, Kopfschmerzen oder sogar Zahnschmerzen. Es reichen schon täglich Übungen von 3-5 Minuten, um sich über wenige Tage einen gestärkten und entspannteren Nacken- und Schulter-Bereich anzutrainieren.

Für den Anfang empfehle ich diese simplen Übungen und wenn man keine freie Wand hat, kann man seinen Rücken und den Kopf auch an einer Türzage drücken, mit den Hacken unten anstoßend.​

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Wiederkehrender oder verstärkter Tinnitus kann auch oft mit Schüben von Stress einhergehen. Hat man erst mal einen Hörsturz gehabt und/oder einen Tinnitus, sollte man sich auf jeden Fall darüber Gedanken machen in seinem Leben gewisse Faktoren herunterzufahren oder gleich ganz abzuschalten, welche diesen Stress ausgelöst haben, denn diese Erkrankung ist eigentlich immer auch als Warnschuss vom Körper zu verstehen, das man irgendwo mal langsam den Fuß vom Gaspedal nehmen sollte. Ein Tinnitus kann natürlich auch Folgen einer (schweren) Krankheit sein, aber gerade bei den plötzlich Eintretenen ist es eigentlich immer Stress und Überbelastung.
 
Ich hasse es, dass ihr hier immer postet und ich den Thread immer in der "Neueste Aktivitäten" Spalte sehe.
Somit werde ich immer an meinen Tinnitus erinnert, den ich erfolgreich weggedacht habe.
 
Die Lautstärke auf Konzerten hat sich aber, gegenüber den 90er Jahren, massiv gebessert. Die halten sich heute meist an Obergrenzen und ich hab mittlerweile nicht mal mehr meinen Gehörschutz dabei. Richtig aufgefallen ist mir das, als ich vor ein paar Jahren auf nem Mogwai-Konzert war. Das war wie ne Zeitreise in die 90er, lautstärketechnisch. Hat mir leider das komplette Konzert versaut. Ich weiß nicht, wie man sowas geil finden kann. Gerade bei so einer Band, die zwar auch für Bombast steht, aber halt auch für feine Zwischentöne, die dabei komplett untergingen.
 
Erstmal sorry, falls ich mit diesem Thread ungewollte "Erinnerungen" wecke (@Joe Genius).

@Cannibalpinhead
Die Angst davor auszufallen, rührt daher, dass ich bei der Arbeit an einem surrenden Computer sitze und viel mit Headset telefonieren muss. Das ist für mich zur Zeit noch unvorstellbar... Alleine schon aus der Angst heraus, dass es dadurch schlimmer wird. Ich hab ein sehr sehr hochfrequentes Zischen im Kopf. In der Stille kommt das ganze zwar ganz gut zur Ruhe, aber in Lautstärke passt es sich an und ich höre es überall. Im Prinzip ist es eine Art falsches Hören, mit sehr überbetonten Höhen, ich höre wie so ein Klirren... Weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Irgendwie leicht verzerrt. Ist jetzt mittlerweile 5-6 Wochen so. Kennt das jemand? Ändert sich sowas über die Zeit? Zuhause habe ich es mit zwei Blagen auch nicht gerade ruhig. Irgendwie ist mir alles zu laut gerade...

Gestern war ich sehr erfolgreich beim Ignorieren, heute klappt es dagegen nicht besonders.

So einen Mist braucht echt niemand.

@KaKun
Danke für Deine Tipps. Die Nackenübungen sind echt super. Kann gut sein, dass das auch daher kommt.
 
Wenn du so gestresst und angespannt (auch im körperlichen Sinne) bist, dann versuche ganz bewusst Entspannungsübungen in den Alltag einzubauen. Sei es diese Nackenübungen oder z.B. Meditation. Spaziergänge, egal was, es sollte dir liegen und du solltest versuchen da zur Ruhe zu kommen. Ich würde gar nicht groß googlen, was es so alles gibt, sondern versuchen in dich reinzuhören, was dir helfen könnte. Oft findet man solche Momente von allein, wenn man sich dafür öffnet.
 
Passt zwar nicht ganz rein, aber immerhin hat's was mit den Ohren und hören zu tun.

Als ich noch früher in der Car&Hifi-Szene aktiv war, war ich mit meiner Karre und deren Soundanlage bei einem Dezibel-Drag. Ich depp hatte keinen Gehörschutz dabei und saß eben einige Sek. bei 143 dB im Auto. Hatte danach richtige Schmerzen in den Ohren und auch den ganzen Tag ein Piepsen im Ohr.
Seit dem sind meine Ohren irgendwie so empfindlich gegenüber hohen Tönen geworden. Das ist ganz komisch. Manche hohen Töne bereiten mir seit dem Schmerzen. (Z.B wenn Besteck auf den Boden fällt). Und dann hör ich für ein paar Sek. auf einem Ohr nichts mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe aktuell auch Probleme mit meinem Gehör und Angst, dass dauerhafte Schäden bleiben.
Seit vielen Jahren, Jahrzehnten bin ich regelmäßig größeren Lautstärken ausgesetzt gewesen (was jetzt aber eigtl keine große Rolle spielen sollte). Hatte deshalb nie Probleme.
Vor ein paar Wochen hatte ich eine furchtbar böse Grippe mit allem drum und dran. Als die Grippe vorbei war und ich mich halbwegs fit gefühlt habe, blieb allerdings eine Art Taubheit auf den Ohren, mit Pieps Geräusch wie bei einem Tinnitus, dazu gelegentliche Störgeräusche wie knacken, insbesondere beim Gähnen. Es hörte sich an wie unter Wasser. Ab zum HNO Arzt, der nach einem Blick in Hals, Nase und Ohren meinte, ich wäre noch voll in der Grippe drin und es wäre Schleim hinter dem Trommelfell, weshalb ich nichts höre. Ich solle Nasentropfen nehmen und den Kopf auf die Seite kippen, damit die Ohren frei werden. Und ich soll Geduld haben.
Zwei Wochen später, die Grippe ist endgültig vorbei, die Nasentropfen sind alle, aber der Zustand meines Ohrs ist nahezu unverändert. Ich kann zwar wieder besser hören, aber speziell die Störgeräusche und insbesondere das Piepsgeräusch ist noch immer da. Da mir die Arztpraxis bzw Ärztin nicht sonderlich zugesagt hat, habe ich mein Glück in einer anderen Praxis versucht. Dienstag nach Ostern habe ich einen Termin.
Aktuell bin ich einfach nur genervt von diesem Piepton. Ich höre ihn nicht permanent (zum Glück). Auf Arbeit oder im Alltag ist es fast nicht hörbar, da könnte ich es tatsächlich fast vergessen. Aber Abends, wenn die Kinder schlafen und ich etwas entspannen möchte, mit Freundin Serien gucke oder was zocken will, dann taucht der Ton wieder auf. Zuerst dachte ich, dass ich ihn einfach besser wahrnehme wenn es leise ist, aber die Lautstärke des Tons schwankt. Speziell am Abend wird es teilweise sogar unerträglich laut. Wenn ich auf dem rechten Ohr liege, kann es sein dass ich absolut nichts mehr hören kann, außer diesem Geräusch (es ist hauptsächlich das linke Ohr betroffen). In diesen Momenten macht es mich fast wahnsinnig. Es nervt einfach nur ... :(
Ich hoffe dass der nächste Termin beim HNO etwas mehr Licht ins Dunkel bringt.
 
Ich hab auch einen Tinitus, nennt sich Frau. :ugly:
Da macht man das gleiche,wenn sie stört einfach ignorieren :D

Hab vor 8 Jahren meinen Tinitus bekommen.HAtte zwar schon früher immer ein leichtes piepen aber aufeinmal wurde es unerträglich.Mein Hausarzt gab mir ne Cortison Infusion und es wurde merklich besser.Er meinte darauf hin das ich wohl zuviel stress gehabt habe.Stimmte auch.
Seitdem kommt er immer wieder mal stark daher(einmal im Jahr) aber mit der Infusion ist er gleich wieder weg.Das einzige was aber nicht sein darf ist absolute Stille, da kommt das blöde piepen nach ein paar Minuten wieder zum Vorschein.
Meine abhilfe in der Nacht ist, das ich einfach das Radio die ganze Nacht laufen lasse, aber so leise das man gerade so noch die einelnen Wörter verstehen kann.
 
Ich habe aktuell auch Probleme mit meinem Gehör und Angst, dass dauerhafte Schäden bleiben.
Seit vielen Jahren, Jahrzehnten bin ich regelmäßig größeren Lautstärken ausgesetzt gewesen (was jetzt aber eigtl keine große Rolle spielen sollte). Hatte deshalb nie Probleme.
Vor ein paar Wochen hatte ich eine furchtbar böse Grippe mit allem drum und dran. Als die Grippe vorbei war und ich mich halbwegs fit gefühlt habe, blieb allerdings eine Art Taubheit auf den Ohren, mit Pieps Geräusch wie bei einem Tinnitus, dazu gelegentliche Störgeräusche wie knacken, insbesondere beim Gähnen. Es hörte sich an wie unter Wasser. Ab zum HNO Arzt, der nach einem Blick in Hals, Nase und Ohren meinte, ich wäre noch voll in der Grippe drin und es wäre Schleim hinter dem Trommelfell, weshalb ich nichts höre. Ich solle Nasentropfen nehmen und den Kopf auf die Seite kippen, damit die Ohren frei werden. Und ich soll Geduld haben.
Zwei Wochen später, die Grippe ist endgültig vorbei, die Nasentropfen sind alle, aber der Zustand meines Ohrs ist nahezu unverändert. Ich kann zwar wieder besser hören, aber speziell die Störgeräusche und insbesondere das Piepsgeräusch ist noch immer da. Da mir die Arztpraxis bzw Ärztin nicht sonderlich zugesagt hat, habe ich mein Glück in einer anderen Praxis versucht. Dienstag nach Ostern habe ich einen Termin.
Aktuell bin ich einfach nur genervt von diesem Piepton. Ich höre ihn nicht permanent (zum Glück). Auf Arbeit oder im Alltag ist es fast nicht hörbar, da könnte ich es tatsächlich fast vergessen. Aber Abends, wenn die Kinder schlafen und ich etwas entspannen möchte, mit Freundin Serien gucke oder was zocken will, dann taucht der Ton wieder auf. Zuerst dachte ich, dass ich ihn einfach besser wahrnehme wenn es leise ist, aber die Lautstärke des Tons schwankt. Speziell am Abend wird es teilweise sogar unerträglich laut. Wenn ich auf dem rechten Ohr liege, kann es sein dass ich absolut nichts mehr hören kann, außer diesem Geräusch (es ist hauptsächlich das linke Ohr betroffen). In diesen Momenten macht es mich fast wahnsinnig. Es nervt einfach nur ... :(
Ich hoffe dass der nächste Termin beim HNO etwas mehr Licht ins Dunkel bringt.

Da bist Du in einer ganz ähnlichen Situatuon wie ich, nur dass ich vorher schon einen leichten Tinnitus hatte. Ich hatte auch im Februar eine dicke Erkältung, die ich wohl etwas verschleppt habe, und jetzt habe ich den Salat. Mein linkes Ohr tut auch dauernd irgendwie weh. Laut Arzt ist da aber alles ok. Die Erkältung ist weg, das hochfrequente Zischen leider da. Nachts geht es mittlerweile, aber die Tage sind hart.
 
Ohne mich großartig darauf zu konzentrieren, habe ich zur Zeit den Eindruck, das Rauschen wird immer lauter. Kennt das jemand aus der Anfangszeit? Bin etwas ratlos. Hab das jetzt etwa 6-7 Wochen. Arbeit (heute zweiter Tag nach 4 Wochen Pause) fällt schwer.

@Nimble
Was hat Dein Arztbesuch ergeben?
 
@crawltochina
Hach ja ... da würde ich sagen, schreibe ich morgen oder übermorgen einen längeren Beitrag. Hardcore Kurzform: Bin gegen fast alles allergisch was es so gibt (mehr als ich wusste) und mein Ohr ist ein thrombus, abgeleitet von Thrombose, also ein Blutgerinnsel, yeah. Erstmal Kortison + Anti-Allergen als Medizin. Tinnitius nervt nach wie vor, wie gesagt, ausführliche Version folgt :)
 
@crawltochina
Sorry, besser spät als nie. Die letzten Wochen waren unfassbar stressig und viel zu tun, aber gerade ist mir eingefallen, dass hier ja noch was zu schreiben war :D

Mittlerweile sind es mehrere Arztbesuche, zum Glück bei einer kompetenten Ärztin die sich auch Zeit für ihre Patienten nimmt und div. Untersuchungen durchführt.

Wie sich herausgestellt hat, ist/war mein Problem quasi eine Thrombose im Ohr, ein Blutgerinnsel.
Hinzu kommt, dass ich gegen fast alles allergisch bin, was es in unseren Breitengraden so gibt. Katzenallergie war mir bekannt, aber dass ich sogar auf Schimmel, Hausstaub und alle Pollen und Gräser die es nur so gibt allergisch reagiere war mir relativ neu. Ich hatte zwar immer eine kleine Rotznase im Frühling, bin aber halbwegs klar gekommen. Meine unzähligen Allergien zusammen mit der schlimmen Grippe im Februar hatten also dazu geführt. Nach einem ersten Schub Medikamente nehme ich aktuell (vermutlich dauerhaft) ein Nasenspray mit Cortison. Eine Abhängigkeit habe ich nicht zu befürchten, da in normalen Nasensprays ein anderes Mittel zu dieser Sucht führt, das mit Cortison ist da was anderes.
Dieses Taubheitsgefühl und die Schmerzen sind so gut wie weg. Die Untersuchungen haben eine positive Tendenz aufgezeigt, dieses Problem dürfte bald weg sein. Nur leider nicht der Tinnitus. Wobei ich sagen muss, dass es schon sehr viel besser geworden ist. Im Alltag während der Arbeit oder zu Hause nehme ich es wirklich nicht wahr. Es muss schon absolute Stille sein, dann nehme ich es wahr. Gelegentlich macht er sich kurz laut und heftig bemerkbar, verschwindet aber auch wieder nach wenigen Minuten. Von daher habe ich das Thema tatsächlich schon fast vergessen. Solange ich es ca 95% meiner Zeit nicht wahrnehme, komme ich damit klar.

Wie ergeht es dir denn aktuell? Was gibt es Neues von deinem Gehör?
 
@Nimble
Das klingt doch ganz positiv. Ein gut maskierbarer Tinnitus dürfte kein Problem sein, das kenne ich auch seit Jahren und macht auf Dauer null Beeinträchtigungen. Meiner ist leider etwas hartnäckiger. Auf der Arbeit komme ich mittlerweile zum Glück wieder gut klar, aber ich nehme ihn dort auch wahr, wenn auch nur leise. Nach einem langen Arbeitstag ist es abends manchmal gut, manchmal, so wie heute, leider auch nicht. Ich höre es dann permanent neben dem Fernsehen etc. Auch das stört mich nicht mehr so sehr, aber doch noch spürbar.

Ich habe zwischenzeitlich doch noch eine Kortison-Kur gemacht von 5 Tagen per Tabletten. Hat ganz gut geholfen, auch wenn ich vom Kortison nicht mehr schlafen konnte. Danach habe ich dann einen kompletten Tag durchgeschlafen und ab da ging es langsam aufwärts. Aber ganz über den Berg bin ich noch nicht. Wenn das alles so bleibt, dann ist der Tinnitus im Alltag doch ganz schön oft wahrnehmbar. Diese Lautstärke kannte ich vorher nicht.
Hoffe, ich gewöhne mich daran. Und ich hoffe, es wird über die Zeit wieder leiser.
 
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