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Tinnitus... Wer kennt das?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da ich gerade mal wieder nach 3 Jahren mehr oder weniger "Ruhe" in einer extremst anstrengendem Phase mit einem erheblich verstärkten Tinnitus umgehen muss und gerade nicht so richtig weiß, wie, wollte ich hier einfach mal fragen, wer noch so betroffen ist und wie Ihr damit umgeht.

Ich schreibe hier zwar nicht so oft, lese aber sehr viel.
Der T. nervt beim TV schauen, Zocken etc. Auch draußen leider wahrnehmbar. Wie ist das bei Euch? Gibt es hier überhaupt Betroffene?
 
Ich... hab 24/7 ein lautes Pfeifen in beiden Ohren.

Durch viele Konzerte und Festivals in meinem Leben war mein Gehör eh schon etwas geschädigt und ab und an bemerkte ich auch nen leichten Tinnitus. Aber nix dramatisches.

Nachdem aber mein Chef vor 2 Jahren ohne jemanden was zu sagen Rauchmelder bei uns in der Einrichtung angebracht hat, und ich Nachts um 4 davon überrascht wurde ist mein Gehör quasi total im Arsch. Ich wollte das Teil ausstellen und hab versucht es auszuschalten... das ging nicht... auch das abmachen gestaltete sich schwieriger als gedacht. Lange Rede kurzer Sinn... bis das Ding aus war hatte ich beide Ohren locker 1-2 Minuten direkt am Gerät.

Ergebnis: Ich hab laut Ohrenarzt das "Gehör eines 70-jährigen" und habe wie gesagt 24/7 ein sehr lautes Pfeifen auf beiden Ohren. Da kann man wohl auch nix mehr dran machen außer zu hoffen dass sich da was von alleine tut...
 
Was bedeutet denn für Dich "sehr laut"? Nimmst Du es im Auto wahr? Oder im Geschäft etc.? Wie gehst Du damit um? Wie lange hast Du gebraucht, um Dich daran zu gewöhnen?
 
Ich hör das eigentlich immer... auch wenn es um mich recht laut ist.

Ich nehm ihn ab und an nicht wahr... wenn ich abgelenkt bin und einfach nicht dran denke merk ich ihn gar nicht... blende ihn quasi aus... im Moment pfeifts aber wieder extrem laut... ich schreib ja auch davon! ;)

Wie lang hab ich gebraucht um mich dran zu gewöhnen... naja... wie gesagt... is knapp 2 Jahre her. Hab ich mich überhaupt dran gewöhnt? Nervt mich nach wie vor sehr stark...
 
Hatte vor vielen Jahren einen Hörsturz, morgens beim Aufstehen, plötzlich ging auf dem einen Ohr gar nichts mehr, komplett tot. Sofort zum Arzt, von dem gab's dann Tabletten zur Durchblutung und nach ein paar Stunden kam das gehört auch wieder zurück, aber was blieb war ein Tinnitus. Am Anfang denkt man, man wird verrückt, weil es einfach nicht weggeht, man steigert sich richtig rein, vor allem wenn man schlafen will. Über die Tage und Wochen wird dadurch das Gehör noch empfindlicher, selbst das feine Piepen der Bildröhre eines Monitors war kaum auszuhalten.

Mein Ratschlag für Betroffene, ignoriert es einfach. Kling blöd, aber sobald man sich in den Tinnitus reinsteigern, lenkt man seine komplette Aufmerksamkeit auf das Pfeifen und Piepen. Das Hirn und auch das Gehör schießen sich auf das Geräusch ein und multiplizieren es. Ignoriert man es, versucht sich abzulenken und das Geräusch als normal anzusehen, verschwindet es auch irgendwann, weil das Gehör/Gehirn diesen Ton irgendwann ausblendet oder auf ein Minimum runterschraubt. Zum Einschlafen empfehle ich irgendwas sehr leise laufen zu lassen, Fernseher, Musik oder ein Hörspiel/Podcast. Man sollte sich aber auf keinen Fall von diesem Scheiß runterziehen lassen und in Depressionen verfallen.

Außerdem sollte man (wie eigentlich bei jeder Erkrankung) vermeiden, groß im Internet nach einer Lösung oder Leidensgenossen zu suchen, man trifft dann in den meisten Fällen nur auf Extremfälle, die sich wirklich bis zum Limit in ihren Tinnitus hineingesteigert haben und teilweise kurz vorm Selbtmord stehen, was dem ganzen Ignorieren und Vergessen nicht gerade hilfreich ist. Es gibt generell nicht viel was man gegen Tinnitus machen kann, außer damit zu leben.

So hab ich zumindest meinen Tinnitus überwunden und ich müsste mich mittlerweile schon sehr anstrengen, um die Ohrgeräusche noch wahr zu nehmen. Gewöhnungstier Mensch.
 
Ich habe seit ungefähr 2010 auch ein eher dezentes Rauschen und hin und wieder leichtes Piepsen. Gingium hat nicht geholfen, aber ich kann mich da nur Kakuns Ausführungen anschließen. Ignorieren erlernen, das geht sogar soweit, dass ich tropfende Wasserhähne oder ähnliches auch nicht mehr wahrnehme. Der ganze Gewöhnungsprozess hatte im Nachhinein auch etwas Gutes, natürliche Geräusche wie Regen oder Vogelgezwitscher genieße ich mittlerweile richtig.
 
Danke für Eure Antworten! Ich weiß, dass es nicht leicht ist, sich damit wieder zu beschäftigen. Als ich das vor 3 Jahren unter die Füße bekommen hatte, wollte ich davon auch nichts mehr wissen. Aber zur Zeit dominiert halt wieder diese Hoffnungslosigkeit... Vor allem, weil ich nicht wirklich weiß, weshalb es wieder da ist bzw. lauter geworden ist.

@Cannibalpinhead
Irgendwie machst Du dennoch den Eindruck, als kämst Du erstaunlich gut damit klar. Das macht Mut

@KaKun
Stimmt alles, ich weiß das vom Kopf her auch. Aber genau in letzterem stimmt ja gerade etwas nicht, immerhin piept's .
Wie lange hat es bei Dir gedauert, bis der Tinnitus zurückgegangen ist? Wie laut war er ursprünglich? Ich habe meine "Steigerung" jetzt etwa 5 Wochen.

@Türenmacher
Das klingt, als sei er nicht sonderlich laut. Nimmst Du ihn im Alltag wahr?
 
Ich hatte mal Ende der 90er einen. Da war das Thema noch taufrisch. Hat mich auch ziemlich runtergezogen. Vermutlich auch durch Stress verursacht, keine Ahnung. Dachte auch, ich würde mich nie daran gewöhnen. Ehrlich kann ich heute gar nicht mehr genau sagen, ob das Ding verschwunden ist oder ich mich dran gewöhnt habe.
 
@Cannibalpinhead
Irgendwie machst Du dennoch den Eindruck, als kämst Du erstaunlich gut damit klar. Das macht Mut

Ja... wie gesagt... bei mir ist es schon sehr laut und krass... gepaart mit dem schlechten Hören wegen dem gleichen Vorfall.

TROTZDEM:

Die meiste Zeit des Tages fällt es mir gar nicht mehr auf... auch schlafen ist kein Problem... da gewöhnt man sich tatsächlich gut dran. Ab und an fällts einen dann natürlich wieder ein und man hört es sehr laut (nachwievor im Moment :D)
Aber mach dich deswegen nicht wahnsinnig... versuch nicht ständig hinzuhören, such nicht nach abgefahrenen Therapien usw. Viel machen kann man da anscheinend nicht...

Einfach ignorieren... hört sich krass an, funktioniert aber...
 
Ich habe auch seit Ewigkeiten das Pfeifen im Ohr und wie bereits hier gesagt wurde, muss man lernen es zu ignorieren. Mich beeinträchtigt der Tinnitus gar nicht mehr und ich wüsste auch nicht, wann ich ihn (vor diesem Thread) überhaupt das letzte Mal bewusst wahrgenommen habe.
 
@KaKun
Stimmt alles, ich weiß das vom Kopf her auch. Aber genau in letzterem stimmt ja gerade etwas nicht, immerhin piept's .
Wie lange hat es bei Dir gedauert, bis der Tinnitus zurückgegangen ist? Wie laut war er ursprünglich? Ich habe meine "Steigerung" jetzt etwa 5 Wochen.

Oh, das ging bei mir auch nicht von Heute auf Morgen, wie gesagt, diese Panik-Phase hatte ich am Anfang auch, wenn man einfach nicht weiter weiß, weil man sich ja nicht mal die Ohren zu halten kann. Die ersten Wochen und Monate waren schon krass, aber sobald man sich damit abgefunden hat, ging es recht schnell. Und das musste ich mir halt selber erarbeiten, weil weder Arzt noch Internet zu der Zeit eine große Hilfe waren. Es ist eine mentale Einstellungs-Sache, man muß sich in der Beziehung vielleicht erst komplett umpolen, die eigene Zufriedenheit suchen oder sogar wiederfinden und der Erkrankung keine Chance im Alltag lassen.

Was man auch bedenken muss, jeder Mensch hat Ohrgeräusche, überall sind Geräusche, nur werden die im Normalfall vom Gehirn herausgefiltert, genau so wie es im Alltag mit Geräuschen passiert, die man nicht wahrhaben will, weil man sich gerade auf eine bestimmte Sache, ein bestimmtes Geräusch, Musik oder eine Stimme konzentriert. Das Problem an dem Tinnitus ist eigentlich nicht das er da ist, sondern das er so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, das man nur noch auf diesen einen Ton hört.

Was ich geschrieben habe mit dem Piepen der Bildröhre. Bildröhren kann ich schon seit meiner Kindheit hören, ich wusste genau wenn meine Eltern einen Raum weiter den Fernseher angemacht hatten, aber das war/ist halt ein normales Umgebungsgeräusch, das nimmt man wahr und vergisst es dann sofort wieder. Durch den Tinnitus aber ist meine Sensibilität damals für diesen Frequenzbereich so stark gestiegen, weil man ständig auf das Ohrgeräusch geachtet hat, das es den Tinnitus sogar übertönt hat. Und eine Bildröhre, ein Trafo und ähnliche Geräte piept eigentlich immer, nur unser Gehör blendet es automatisch aus und diesen Zustand muss man bei einem Tinnitus wieder erreichen.

Man darf nicht mit dem Gedanken in's Bett gehen, das einem wieder der Ton piesaken wird und man darf auch nicht aufwachen und als erstes nach dem Ton im Ohr suchen ob er noch da ist und...."ach verdammt, da ist er schon wieder" und sich von da an für den Rest des Tages die Laune verderben.

Wenn du an die Sache entspannt rangehst, dir innerlich sagst "Fick dich mit deinem Piepen" und den Ton einfach Ton sein lässt, du dich genug ablenkst und an der Ablenkung auch Spaß hast und nicht dazu zwingen musst, dir sagst das Ohrgeräusche normal sind und alles irgendwo piept und pfeift und dein Tinnitus nur Nervenenden in deinem Ohr sind, die verrückt spielen, aber im Grunde nichts anderes machen als wenn du ein normales Geräusch hörst, dann sollte der Tinnitus auch bei dir bald auf ein Minimum verschwinden und in deinem Leben keine Rolle mehr spielen.
 
Meine Mum hat das auch, sowas wünsche ich wirklich niemanden. Sie hat beim Arzt schon einige male so eine art Sauerstoff theapie gemacht, aber wirkliche was gebracht hatte das leider bei ihr auch nicht wirklich. Bei ihr ist es nicht dauerhaft da, mal ja mal nein.
 
Ich hatte mal Ende der 90er einen. Da war das Thema noch taufrisch.

Du bist halt voll der trendsetter. :D

Damals hatte ich auch einen aufgrund von Arbeit und am wochenende "musste" ich mit freunden in so eklige dorfdiskos wo die boxxen so laut waren....
Wenn man dann nach der "feier" nach hause kam um zu schkafen, stank man nach bier und zigaretten, nur hatt ich keinen alkohol konsumiert und ich bin nichtraucher.
Das schlimmste war aber das heftige pfeifen von der zu lauten eins live musikscheisse hitparade die da immer lief.
Heutzutage mache ich das nichtmehr.
Geld und zeitverschwendung.
Arbeitstechnisch komme ich aus der schweren instandhaltung, bzw arbeite ich in bereichen die konstant 130db überschreiten.
Ohne gehörschutz hat man nach kurzer arbeitsdauer schon einen leichten Hörschaden.
Mittlerweile trage ich immer gehörschutze.
Ausser in der Freizeit.
Allerdings habe ich probleme beim schlafen.
Mein gehör ist irgendwie seit längerer zeit zu sensibel geworden.
Ohne Ohrschutz(oropax) kann ich kaum noch schlafen.
Also über die jahre haben sich meine ohren irgendwie regeneriert und beim alljährlichen G25 standards gesundheitstest, beim gehörtest um genau zu sein, schnitt ich als wohl bester ab, habe die ohtenneines adlers und die augen eines Luchses.
Yeah.
 
Hatte mal nach einem Konzert ein paar Tage lang ein Pfeifen auf den Ohren sowie ständige Gehörstürze. Das war mein letztes Konzert und ich meide auch Orte mit sehr lauter Musik. Ging zwar wieder weg aber mein Gehör war danach anfälliger.

Außerdem hab ich, wenn ich dauerhaft unter Stress stehe, selbst wenn dieser unterbewusst ist, hin und wieder mehrere Gehörstürze pro Tag, die alle aber nie länger als eine Minute dauern und einseitig sind.
 
Ich danke Euch wirklich für die offenen Antworten. Tut gut, damit nicht alleine da zu stehen. Ich bin bereits Vater von Zwillingen und in etwa zwei Monaten kündigen sich nochmal Zwillinge bei uns an (uff...). Da kann ich mir momentan überhaupt nicht erlauben, auszufallen. Genau das Gegenteil ist durch diesen Mist allerdings passiert... Aber sowas kommt ja immer, wenn man es überhaupt nicht brauchen kann.

Jedenfalls gut zu lesen, dass Ihr das so weit wieder unter die Füße bekommen habt und normal weiter macht. Dieses Gefühl, dass jetzt nichts mehr so ist, wie vorher, finde ich am schlimmsten. Und man meint, alle haben Ruhe, außer einem selbst.
 
Ich glaub du steigerst dich da auch etwas rein? Wieso solltest du deswegen ausfallen? Ich hab mich direkt nach der Rauchmelder-Aktion krank schreiben lassen um tägliche Infusionen durchzuziehen (welche überigens nix (mehr) gebracht haben). Aber ansonsten bist du doch eigentlich voll Einsatzbereit.

Und Gedanken wie "Alle haben Ruhe außer ich" sind auch nicht richtig... so darfst du nicht denken sonst wird das für dich nur noch belastender.

Versuch echt mal das Thema komplett zu lassen... red nicht drüber, denk nicht drüber nach, schreib hier nicht drüber... solange du das ununterbrochen thematisierst hörst du den Scheiß auch.

Bei mir ist das grad echt lustig.. mir fällt der Tinnitus echt im Alltag nicht mehr auf... kaum geh ich hier in den Thread bemerke ich das laute Pfeifen erst...

Also... raus aus den Gedanken damit... dann klappts auch mit dem ignorieren! ;)
 
Ich habe seit 18 Jahren Tinnitus auf beiden Ohren. Als es damals anfing hat es mich ziemlich runtergezogen und ich dachte ich könne damit nicht leben. Nach 1-2 Jahren habe ich jedoch gelernt diese Geräusche auszublenden. Sie waren dann nur noch da wenn ich mich darauf achtete.

Dann plötzlich vor 2 Jahren, dachte ich der Tinnitus sei lauter geworden. Habe dann den Fehler gemacht und mich darauf konzentriert herauszufinden ob er nun wirklich lauter ist oder ich mir dies nur einbilde. Wurde dadurch wieder richtig hineingezogen und habe verschiedene Kuren gemacht (Akkupunktur.. ) was natürlich alles nichts gebracht hat.

Es hat dann wieder gut 1.5 Jahre gedauert bis ich wieder soweit war wie davor, es mir egal wurde ob er nun stärker geworden ist oder nicht und mich wieder daran gewohnt habe.

Mittlerweilen weiss ich, dass bei mir der Tinnitus phasenweise stärker wird und dann wieder zur normaler Lautstärke übergeht (alle paar Tage ändert dies). Doch dadurch, dass mir dies nun egal geworden ist, komme ich auch in den Phasen wo er stark ist gut damit klar, obwohl er dann auch alles andere übertönt (TV, Auto Motor..). Ich kann ihn wieder komplett ausblenden und er bestimmt nicht mehr meine Gedanken.
 
Als junger Mann so um die zwanzig hab ich mir, wie wohl fast jeder mal, öfter einen ein oder zwei Tage Tinnitus geholt, aber das ging immer sehr schnell wieder weg. Daher hab ich mir damals nichts bei gedacht. So um 2005 oder 2006 war ich dann in auf einem Lee Rocker Konzert im Downtown Blues Club in Hamburg in der Nähe vom Stadtpark und war ziemlich früh da. So langsam füllte sich so nach und nach der Saal und ich bin zusammen mit anderen mit denen ich mich unterhalten habe, immer weiter nach vorne geschoben worden. Irgendwann stand ich dann in der 1.sten Reihe und hab mir ein 2 Stunden Konzert in Mörderischer Lautstärke gegeben. Als ich dann kurz vor Mitternacht da raus bin, hab ich fast nichts mehr gehört. Beinahe taub. Und schwindlig wie nochwas war mir, obwohl ich nur Cola getrunken habe, denn ich bin selbst mit dem Auto hin gefahren. Die Fahrt über die Autobahn war echt schlimm. Fast Taub, Übelkeit und dazu noch das Schwindelgefühl und dann noch ne Stunde über die Autobahn nach Hause, das war garnicht lustig.

Am nächsten und übernächsten Tag wurde es nicht besser, also bin ich nach ein paar Tagen zum HNO Arzt, aber der sagte mir, das man da kaum was machen konnte. Ich hab ein paar Pillen zur besseren Durchblutung bekommen und so langsam kam das Gehör wieder zurück. Aber mit dem Gehör auch das typische Tinnitus Piepen. Zuerst hat mich das fast irre gemacht. Das was so laut und wurde auch Nachts nicht besser, aber machen konnte ich nichts. Also hab ich mir angewöhnt, mit laufendem Fernseher zu schlafen, dann hörte ich das nicht mehr so. Nach einem Jahr war der Tinnitus auf ungefähr halbe Lautstärke zurück geganngen, und ein weiteres Jahr später nochmal um etwa die Hälfte. Inzwischen war es einigermaßen auszuhalten, und Tagsüber fiel es mir nur noch selten auf. Nachts ging es mit laufender Glotze auch ganz gut. Inzwischen hab ich zum Glück nur noch zu vielleicht 10 Prozent der Anfangslautstärke und hör es nur noch ab und zu wirklich bewusst. Meisstens fällt es mir garnicht mehr auf, nur ab und zu surrt es nochmal wirklich deutlich. Vielleicht so alle paar Tage mal für ein paar Minuten, sonst fällt es mir kaum noch auf.

Auf Konzerte -auch kleine - geh ich nur noch mit Ohrstöpseln. Ich hab mir da mal für 25 Euro so ein paar Frequenzkorrigierte gekauft, da hört man alles genau so wie es ist, nur halt leiser, und mit so einsätzen wo man die Lautstärke einstellen kann. 10db leiser, 20 und 30. Und 30 db weniger ist schon echt viel. Und das gute ist, das die Stimmenfrequenz ganz normal bleibt, man versteht den gegenüber in natürlicher Lautstärke, aber die restliche Umgebungslautstärke geht deutlich runter.
 
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