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Spiele können emotional sein: Spaß, Spannung, Frust und Trauer sind gängige Gefühlsregungen beim Zocken....oder? Während Spaß sicherlich zumeist vorhanden sein sollte, sind starke Gefühle im Sinne von Melancholie oder wirklicher Aufgeregtheit doch eher selten - und das trotz der Tatsache, dass viele Spiele sich immer mehr cineastischen Zügen annähern und auf orchestrale bzw. hochwertige Musik setzen.
Auf wissenschaftlicher Basis wird oftmals vom Flow-Erleben gesprochen, einem Zustand völligen Versinkens in ein Medium. Bei Spielen scheint mir dieser Prozess aber zu selten zu gelingen: Nur sehr wenige Titel haben es wirklich geschafft, mich emotional mitzureißen oder einem sterbenden Charakter wirklich nachzuweinen. Oder war ernsthaft jemand berührt, als Person X in Call of Duty Y getötet wurde?
Damit Emotion funktionieren kann, müssen wohl mehrere Aspekte funktionieren: Am ehesten wohl die Story, aber auch Inszenierung und musikalische Untermalung dessen, was ausgedrückt werden soll. Dabei gilt es natürlich immer das entsprechende Genre zu berücksichtigen: FIFA ist sicherlich nicht auf Traurigkeit ausgelegt, während bei Shadow of the Colossus Emotion eine tragende Rolle spielt.
Bei welchem Spiel seid ihr richtig aufgewühlt gewesen? Wann funktioniert bei euch Emotion im Spiel und wann nicht? Habt ihr überhaupt Gefühle?






