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KT Thema der Woche: Ein Trauerspiel

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Gelöschte Mitglieder 617

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Spiele können emotional sein: Spaß, Spannung, Frust und Trauer sind gängige Gefühlsregungen beim Zocken....oder? Während Spaß sicherlich zumeist vorhanden sein sollte, sind starke Gefühle im Sinne von Melancholie oder wirklicher Aufgeregtheit doch eher selten - und das trotz der Tatsache, dass viele Spiele sich immer mehr cineastischen Zügen annähern und auf orchestrale bzw. hochwertige Musik setzen.

Auf wissenschaftlicher Basis wird oftmals vom Flow-Erleben gesprochen, einem Zustand völligen Versinkens in ein Medium. Bei Spielen scheint mir dieser Prozess aber zu selten zu gelingen: Nur sehr wenige Titel haben es wirklich geschafft, mich emotional mitzureißen oder einem sterbenden Charakter wirklich nachzuweinen. Oder war ernsthaft jemand berührt, als Person X in Call of Duty Y getötet wurde?

Damit Emotion funktionieren kann, müssen wohl mehrere Aspekte funktionieren: Am ehesten wohl die Story, aber auch Inszenierung und musikalische Untermalung dessen, was ausgedrückt werden soll. Dabei gilt es natürlich immer das entsprechende Genre zu berücksichtigen: FIFA ist sicherlich nicht auf Traurigkeit ausgelegt, während bei Shadow of the Colossus Emotion eine tragende Rolle spielt.

Bei welchem Spiel seid ihr richtig aufgewühlt gewesen? Wann funktioniert bei euch Emotion im Spiel und wann nicht? Habt ihr überhaupt Gefühle? :ugly:
 
Ich bin ein eiskalter Gangster, der alles und jeden über den Haufen fährt/schießt/prügelt. :headbang:

Emotionale Momente brauche ich in Spielen nicht. Ausnahmen sind Alan Wake & Walking Dead. Und das Ende von RDR vielleicht noch.

Wer will sich schon schlecht fühlen beim Spielen? :grins: :D
 
Och, mich haben Spiele schon zu allen denkbaren Emotionen gebracht. Trauer, Angst, Freude, Euphorie, Spiele können mich durchaus hin und wieder auch zu Tränen rühren. Kommt selten vor, aber einige schaffen das, das sind meist die besten ;)
 
Wichtig für diesen Zustand des Eintauchens ist erstmal die Ausgangssituation des Zockers, jemand der Probleme hat, egal welcher Art (Unzufriedenheit, Trauer, Wut, Minderwertigkeit usw...) wird wohl kaum in ein Spiel so richtig eintauchen können um sich darin zu verlieren.

Ist man aber mit sich im reinen, hat keine Probleme, alle Aufgaben erledigt, freu sich auf das Spiel, dann ist ein eintauchen fast schon garantiert.

Spiele bei denen ich Emotional wirklich richtig abging, also geheult habe sind aber schon sehr selten.

- Lost Odyssey
- The Darkness
- GoW 2
- RDR
 
Ich bin eigentlich für jedes Spiel dankbar, das es durch seine Charaktere und Story schafft mich emotional zu fordern. Viele Spiele sind so dermaßen oberflächlich was die Handlung anbelangt und so dermaßen platt was die Charaktere betrifft, es ist schon eine hohe Kunst über ein Spiel hinweg eine Geschichte zu erzählen und Charaktere auszubauen, welche dem Spieler wirklich an's Herz wachsen, dramatische Momente zu liefern in denen man jubelt oder womöglich sogar trauert.

Wenn ein Charakter so toll geschrieben ist, das es wirklich schmerzt wenn er plötzlich stirbt, das ist doch wunderbar. Das schaffen die meisten Filme nicht mal. Gerade Spiele haben den Vorteil, das sie den Spieler so emotional mit der Spielfigur koppeln können, man muss ihr halt nur einen gewissen Spielraum an Menschlichkeit geben, das Geschehen reflektieren lassen. Es muss ja nicht immer in Trauer ausarten, auch die pure und ehrliche Freude schaffen nur wenige Spiele, die Erleichterung um das Wohl der Charaktere, der Sieg über einen wirklich verhassten Gegner, ein Gegner der einem womöglich etwas genommen hat...
 
Das letzte Spiel, was mich berührt hat war Halo 4 und ja, ich hätte auch nie gedacht, dass das ein Shooter kann, dessen Story, zumindest in den Spielen, sehr spartanisch (BAM Wortwitz!) rüberkommt.
 
Ich glaube das letzte Spiel, welches mich emotional wirklich überwältigt hat war Dragon's Dogma, aber auch weil ich so stark in meinen Charakter und seine Begleiter investiert war. Am Ende wollte ich einfach nur noch mal neu beginnen um sie wieder zu treffen...das war schon ziemlich krass. Und ich hab mich auch wirklich gefreut als sie ein weiteres mal aus dem Rift fielen, das war schön... :D
 
SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER!


Enslaved!

Ich habe Trip die ganze Zeit nur rumgetragen weil ich Ihr unbedingt helfen wollte.

Und wie süß Sie sich an einen schmiegt. Ich schmelze dahin bei diesem Anblick ;______;

EnTrip.jpg




Gears of War 2 wen Tai,.... ich kann es nicht aussprechen... :heul:


Half Life 2, Episode 2

Wenn Eli am Ende vor den Augen von Alyx stirbt.
 
Also das einzige Spiel bei dem ich am Ende wirklich traurig war ist MGS 4. Zum einen weil die MGS Reihe natürlich schon immer exzessiv Videosequenzen eingebunden hat in denen man eine Story nunmal einfach am Besten präsentieren kann aber vor allem auch, weil damit eine Geschichte "zu Ende" ging die einen ca 10 Jahre lang begleitet hat. Es war also nicht allein die Story die den Abschied so traurig gemacht hat, sondern auch die Erinnerungen die man mit den alten Spielen und auch der Zeit in der man sie gespielt hat verknüpfte. Genau diese nostalgischen Gefühle wurden durch das Spiel ja auch immer wieder getriggert
Rückkehr zu Shadow Moses Island, der Endkampf wo man noch mal gegen alle finalen Bosse der vorhergehenden Teile antritt mitsamt original Musiktheme und altmodischem Energiebalken usw. :traurig:
Das war schon wirklich fantastisch inszeniert.
Die Szene in der Snake sich durch den Mikrowellen Tunnel schleppt hatte schon was Frodos Aufstieg zum Schicksalsberg an sich. Man will einfach, dass er es schafft, dass er es zu Ende bringt. Da fiebert man wirklich mit. Und dazu dann noch diese Musik:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=ZOVkYAxHvkk[/vid]

Und dann natürlich noch die Sequenz auf dem Friedhof....dieser WTF Moment. Das war alles schon wirklich sehr, sehr cool gemacht. Ein episches Ende für eine epische Saga. :huldig:
 
Hm. Hmmhm...pf...ich...chnrrr...ichpfff...ne, ich sag nichts. Geht nicht um die Szene an sich, die mich hier in so ein schmerzhaftes Schmunzeln verfallen lässt :)

Jeder hat ja das Recht, das berührend zu finden, was er mag, ist ja bei mir nicht anders, viele werden vermutlich die Stellen, die ich in Spielen berührend finde, nicht besonders dolle finden ;)
 
Da musste ich auch lachen....wie er seiner geliebten Frau a la Dirty Harry mit der Smith & Wesson Model 29 - "the most powerful handgun in the world" den Kopf wegpustet :lol:

"Mariaaaa...ich liebe dich so sehr...huhuhuhuhhuuuu....BÄM!" :D

Aber das passt....wenn man sich die Welt ansieht die Epic da kreiert hat, glaube ich sofort, dass die denken, das wäre eine emotionale Szene gewesen.
 
Mir gehts da mehr um Doms Stimme, ich muss da ein bisschen an einen verschnupften Kermit denken :)


Marktlücke entdeckt! Resynchro (auch als Riffing bekannt) in bekannten Stimmen. Final Fantasy 13, Snow´s Stimme wird durch Willie von Maja ersetzt, Darksiders 2, Death bekommt Daffy Duck, etc.
 

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