System: GCN, Wii, WiiU
Spieler: 1
Sprache: dt. Texte, keine Sprachausgabe
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
USK: ab 12 Jahren
Besonderheiten:
Off-Screen möglich
WiiU Pro Pad Unterstützung
Auf der E3 2004 hat Nintendo erstmal bewegtes Material zu Twilight Princess (TP) gezeigt und die Vorfreude kannte kaum Grenzen. Miyamotos Auftritt mit Schwert und Schild schürte den Hype zusätzlich. Nach dem heftig diskutierten Wind Waker wurde der grafische Stil wieder deutlich erwachsener und düsterer.
Nach einigen Verschiebungen erschien TP dann Ende 2006 fast zeitgleich für zwei Nintendo Heimkonsolen: dem Gamecube und der neuen Wii. Die Version für die Wii machte aufgrund der Wiimote Steuerung aus Link übrigens einen Rechtshänder.
Ich entschied mich für die Gamecube Version, da ich das Gamecube Pad sehr mochte und der Bewegungssteuerung der Wii damals sehr skeptisch gegenüber stand.
2016 erhielt TP ein HD-Remake für die WiiU.
Link ist in dieser Geschichte ein junger Hirte im Dorf Ordon. Zusammen mit einem Freund hütet er die Ziegen. In seiner Freizeit spielt er mit den Kindern des Dorfes. Diese haben allerhand Unsinn im Kopf und verlaufen sich auch schonmal im angrenzenden Wald.
Eines Tages bittet Links Freund Moe ihn nach Hyrule zu begleiten. Es soll ein Geschenk des Dorfes übergeben werden. Am nächsten Tag will sich Link auf den Weg machen, doch Ilya, für die Link Gefühle hegt, hat sich sein Pferd Epona geschnappt und ist im Wald zur Quelle gegangen. Als wir dort angekommen, tauchen plötzlich Banditen auf, die Link bewusstlos schlagen. Sie schnappen sich Ilya, den Dorfjungen Collin, und reiten davon.
Die Geschichte von TP ist wirklich episch und erinnert leicht an Ocarina of Time.
Ich persönlich finde die Geschichte aber einfacher, als sie sich selber gibt. Für Zelda Verhältnisse gibt es reichlich Cutscenes und text-basierte Dialoge im Spiel. Was grundsätzlich erst mal sehr schön ist. Allerdings wirkt die Geschichte manchmal etwas zu aufgeblasen und bedeutungsschwanger - für meinen persönlichen Geschmack. Teils auch etwas wirr. Hier wäre weniger eventuell mehr gewesen.
Dennoch ist der Antrieb immer vorhanden das Böse zu besiegen. Wirklich interessant ist der starke rote Faden im Spiel. Im Gegensatz zu einigen anderen Zelda Spiele weiß der Spieler eigentlich immer wohin Link als Nächstes muss.
Toll gemacht ist die Mischung aus Dungeons und anderen Aufgaben. Fast nach jedem Dungeon muss Link erstmal bestimmte Aufgaben in Hyrule übernehmen. Das ist aber nicht aufgesetzt, sondern sehr plausibel in die Geschichte integriert. Das bedeutet aber auch, dass diese Aufgaben keine möglichen Sidequests, sondern obligatorisch sind.
Mich stört das nicht, denn es ist wirklich gut gemacht, lockert die Geschichte auf und stärkt die Bindung zu den Charakteren.
Was ich dagegen schade finde, ist das fast vollständige Fehlen von Sidequests. Und dieses Hyrule hätte sich wirklich dafür angeboten - denn es ist sehr groß. Und daraus resultiert der größte Kritikpunkt am Spiel: die Welt ist schlichtweg zu leer. Ihr könnt später auf Epona minutenlang in alle Richtungen reiten - und diesmal sogar auch kämpfen - aber es gibt einfach kaum einen Grund auch anzuhalten. Hyrules Ebene bietet so gut wie keine Aufgaben, geschweige denn NPCs.
Jede Menge NPCs bietet diesmal die Hauptstadt. Sie wirkt wirklich geschäftig. Man kann auch mit vielen Einwohnern reden, aber Aufgaben haben sie so gut wie keine.
Nur wer gerne sammelt, wird zufrieden sein, denn sammeln kann der Spieler in TP jede Menge. Und egal ob Herzteil oder Insekt, einige Sachen sind wirklich gut versteckt und bringen euch dazu die wirklich schöne Welt auch zu erkunden. Neben ganzen acht Dungeons gibt es auch wieder einige versteckte Höhlen. Die Welt ist wirklich ansprechend designt. Sehr schön sind auch wieder die vielen Mini-Spiele.
Ein zentraler Punkt des Spiels ist das Verwandeln in einen Wolf. Die Gestalt bringt Vor- und Nachteile mit sich und so müsst ihr - nach einem sehr gemütlichen Einstieg - regelmäßig die Form wechseln.
Das funktioniert unkompliziert und schnell. Außerdem bringt es kleinere, sinnvolle Gameplayaspekte mit sich. Bestimmte Gegner lassen sich z.B. besser in der Wolfs-From besiegen.
Gekämpft wird wie in den Vorgängern. Der Gegner wird mit der linken Schultertaste anvisiert und dann mit dem Schwert verdroschen. Neu sind eine handvoll Spezial-Kampftechniken, die ihr allerdings erst finden müsst.
An bestimmten Stellen befinden sich Steine an denen ihr den Geist vergangener Abenteuer rufen könnt. Er bringt euch dann einen bestimmten Angriff bei. Diese Spezialangriffe vereinfachen euch die Kämpfe gegen besondere Gegner erheblich - also unbedingt mitnehmen. Die Gegnervariation in den Dungeons ist gut, in der Oberwelt leider nicht. Auch da hat sich also nicht soviel im Vergleich zu den Vorgängern getan.
Wie bereits erwähnt, könnt ihr erstmals auf dem Pferd kämpfen, was die nötige Abwechslung und auch ein paar sehr schöne Szenen mit sich bringt.
Die Dungeons sind nach wie vor klasse konzipiert. Nicht wie in Majoras Mask mit einer zentralen Vorrichtung, sondern mehr wie in Ocarina of Time, wo das Item euch den Weg ebnet. Tonnen an Rätseln und teils riesige Bossgegner erwarten euch. Ich verstehe es zum Teil als Reminiszenz an Shadow of the Colossus.
Etwas nervig wird es, wenn der Gegner aus dem Erfassungsbereich gerät und ihr dadurch die Orientierung verliert. Das passiert zum Glück aber nicht so häufig.
Die Items sind eine gelungene Mischung aus klassischen Teilen und neuen, teils sehr ungewöhnlichen Items. Ich vermute, dass eines auch mit einem dicken Augenzwinkern eingefügt wurde.
Technisch ist selbst das HD-Remake natürlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Aufgrund des schönes Stils wirkt es aber wie aus einem Guss. Auf der anderen Seite hat man leider kantige Bäume und matschige Texturen.
Sehr schade finde ich, dass es u.a. die tollen Feuereffekte aus dem Original nicht ins HD-Remake geschafft haben. Auch fallen starke Ruckler auf, wenn man große Gebiete betritt oder viel los ist. Recht ungewöhnlich, dass bei einem Nintendo-Produkt der Feinschliff so offensichtlich fehlt.
Der Sound ist gut, aber recht unauffällig. Hier wäre ebenfalls mehr drin gewesen.
Gespeichert wird wieder vornehmlich im Menü. Starten tut ihr dann entweder am Dungeon-Anfang, wenn ihr in einem Dungeon das Spiel beendet habt, oder an einem bestimmten Punkt des zuletzt besuchten Gebietes. Punktgenaues Speichern gibt es auch bei TP nicht.
Der technische Aspekt fällt also insgesamt leider eher negativ auf. Es gibt aber noch weitere Unterschiede zum Original. Ein Heldenmodus wurde integriert, den man vom Start weg auswählen kann. Die Gegner sind stärker und man kann keine Herzen finden. Außerdem ist die Welt gespiegelt. Ausprobiert habe ich den Heldenmodus nicht.
Mit dem Wolf-Link Amiibo können die Spieler eine Höhle freischalten, die wie eine Highscore-Jagd funktioniert. Leider ist diese so genannte Schattenhöhle ein Paradebeispiel für uninspiriertes Spieldesign. Es fängt schon damit an, dass man nur als Wolf kämpfen kann. Im Vergleich zur wahren Gestalt von Link schränkt das das Kämpfen leider viel zu sehr ein. Hinzu kommt, dass jeder Raum identisch, langweilig und trostlos ist. Bei den drei möglichen Durchgängen, muss der Spieler zusätzlich immer an den gleichen Gegnern vorbei. Nach zwei Stufen hab ich den Mist abgebrochen. Die Limited Edition oder der Nachkauf des Amiiboos für inhaltliche Zwecke lohnt sich also absolut nicht.
Weitere Änderungen: Bei der Benutzung des WiiU Gamepads kann man dank des Sensors besser zielen und der zähe Anfang wurde etwas gestrafft.
Wer nur die Wii Version kennt, für den wird die normale Version des Spiels übrigens gespiegelt sein, denn das HD-Remake basiert auf der Gamecube-Version. Also Link ist im Remake wieder ein Linkshänder, wie er es immer war.
TP erinnert mich in so vielen Bereichen an Ocarina of Time. Nur wirkt es eine Nummer gewaltiger. Damit meine ich nicht nur die weiten Ebenen und tollen Bauwerke, sondern auch die etwas größer angelegte Geschichte.
Der fröhliche Einstieg wandelt sich schnell in eine düstere Atmosphäre, aus der man scheinbar nicht so schnell entrinnen kann. Aber dann gelingt es doch und die Welt öffnet sich euch.
Dieses “Zelda Gefühl” ist einfach wunderbar. Ganz großes Kino!
Spielzeit: 30 - 40 Stunden
Pro/Contra:
+ großer Umfang
+ große Spielwelt
+ gute Inszenierung
+ roter Faden immer erkennbar
+ abwechslungsreich
+ viele Sammelaufgaben & Mini-Spiele
+ 8 grandiose Dungeons mit vielen guten Rätseln
+ tolle Bosse
+ schöne Item-Auswahl
+ neue Kampftechniken
+ ausgewogener Schwierigkeitsgrad
- Einstieg etwas langwierig
- Welt ist zu leblos
- Geschichte etwas wirr
- kaum echte Sidequests
- HD Remake stottert an einigen Stellen & es fehlen Effekte
- Technik generell durchwachsen
- Bonushöhle ist nicht der Rede wert
Fazit: Fühlt sich an wie der große Bruder von Ocarina of Time und ist ein episches Abenteuerspiel nach der typischen Zelda-Formel. Wer das mag, wird wahnsinnig viel Spaß haben.
Leider ist die WiiU Version nicht die Beste. Die Framerate Einbrüche sind zu stark um einfach drüber weg zu sehen. Dennoch ist unterm Strich auch diese Version gut spielbar.
9/10
Vergleich:
Zelda - Ocarina of Time / 10 Punkte
Zelda - Majoras Mask / 9 Punkte
Quelle der Bilder: nintendoeverything.com und zelda.com
Spieler: 1
Sprache: dt. Texte, keine Sprachausgabe
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
USK: ab 12 Jahren
Besonderheiten:
Off-Screen möglich
WiiU Pro Pad Unterstützung
Auf der E3 2004 hat Nintendo erstmal bewegtes Material zu Twilight Princess (TP) gezeigt und die Vorfreude kannte kaum Grenzen. Miyamotos Auftritt mit Schwert und Schild schürte den Hype zusätzlich. Nach dem heftig diskutierten Wind Waker wurde der grafische Stil wieder deutlich erwachsener und düsterer.
Nach einigen Verschiebungen erschien TP dann Ende 2006 fast zeitgleich für zwei Nintendo Heimkonsolen: dem Gamecube und der neuen Wii. Die Version für die Wii machte aufgrund der Wiimote Steuerung aus Link übrigens einen Rechtshänder.
Ich entschied mich für die Gamecube Version, da ich das Gamecube Pad sehr mochte und der Bewegungssteuerung der Wii damals sehr skeptisch gegenüber stand.
2016 erhielt TP ein HD-Remake für die WiiU.
Link ist in dieser Geschichte ein junger Hirte im Dorf Ordon. Zusammen mit einem Freund hütet er die Ziegen. In seiner Freizeit spielt er mit den Kindern des Dorfes. Diese haben allerhand Unsinn im Kopf und verlaufen sich auch schonmal im angrenzenden Wald.
Eines Tages bittet Links Freund Moe ihn nach Hyrule zu begleiten. Es soll ein Geschenk des Dorfes übergeben werden. Am nächsten Tag will sich Link auf den Weg machen, doch Ilya, für die Link Gefühle hegt, hat sich sein Pferd Epona geschnappt und ist im Wald zur Quelle gegangen. Als wir dort angekommen, tauchen plötzlich Banditen auf, die Link bewusstlos schlagen. Sie schnappen sich Ilya, den Dorfjungen Collin, und reiten davon.
Wieder bei Bewusstsein will Link ihnen folgen. Er erreicht eine Art Portal durch das er durchgezogen wird. Kaum auf der anderen Seite wird er in einen Wolf verwandelt. Diese Anstrengung lässt ihn erneut bewusstlos werden. Durch ein merkwürdiges Wesen wird er verschleppt.
Als er wieder erwacht, findet er sich in einer Zelle wieder. Ein kleines Wesen taucht auf und veräppelt ihn etwas. Es hilft Link aber zu entkommen, wenn er dafür seinen Anweisungen folgt. Zusammen erreichen sie einen Burgturm, in dem sie auf Prinzessin Zelda treffen. Das kleine Wesen ist Midna, ebenfalls eine Prinzessin. Sie sagt, dass Zelda Schuld an dem Schlamassel ist.
Zelda erzählt von dem König der Schatten, der Hyrule überfallen hat. Zusammen mit seinen Schattenwesen hat er das Land in ein ewiges Dämmerlicht getaucht.
Wir müssen erneut fliehen, denn Wachen sind auf dem Weg. Zusammen mit Midna kehren wir in den Wald zurück. Dort befreien wir Latoan, einen Lichtgeist. Sie sind Abgesandte der Göttinnen. Das Licht wurde von Schergen des Königs der Schatten gestohlen. Wir sollen die anderen drei Lichtgeister befreien.
Nachdem wir Phirone befreit haben, verwandelt dieser uns in menschliche Gestalt zurück. Außerdem rüstet er uns in grüne Kleidung, die dem Held aus der Bestimmung gehört. Wir seien dieser Held. Der Lichtgeist bittet uns zunächst den Wald-Schrein aufzusuchen und das Böse von dort zu vertreiben.
Im Wald-Schrein helfen uns die Affen einen Teil des Schattenkristalls zu erlangen, welchen Midna gleich an sich nimmt.
Wir reisen nach Osten, nach Eldin. Im Dorf Kakariko finden wir in Wolfgestalt die Seelen der Kinder wieder. Wir retten den Lichtgeist Eldin, der auch dieses Gebiet in Licht taucht und damit das Leben zurück bringt.
Die Kinder begrüßen uns voller Freude. Der Priester Leonard und seine Tochter Luana haben die Kinder gefunden und sich um sie gekümmert. Sie werden dies auch weiterhin tun, da die Reise zurück durch die Ebene von Hyrule noch zu gefährlich ist.
Leonard erzählt uns von den Goronen, die vom Bösen heimgesucht wurden und seitdem unabkömmlich sind. Die Kinder bitten uns die Goronen zu retten. Doch als wir ihr Gebiet betreten wollen, werden wir von einem Goronen wieder rausgeworfen. Leonard sagt, dass bisher nur ein Einziger den Goronen ebenbürtig war; der Bürgermeister von Ordon. Link nutzt die Gelegenheit um den Bewohnern zu sagen, dass die Kinder in Sicherheit sind. Sie sind außer sich vor Freude. Der Bürgermeister fragt nach Ilya, doch von ihr gab es in Kakariko keine Spur. Er bringt euch das Ringen bei und schenkt euch die Eisenstiefel, mit denen ihr an den Goronen vorbei kommen solltet.
Zurück in Kakariko trifft kurz vor uns der Reiter ein, der Ilya und Collin entführt hatte. Betty steht auf der Straße. Collin schafft es sie weg zu schubsen, wird dafür aber selbst entführt. Link nimmt die Verfolgung auf und tötet den Reiter im Duell. Collin bringt er zurück nach Kakariko. Er wird fortan von Leonard gesund gepflegt.
Am Berg schaffen wir es trotz griesgrämiger Goronen bis zum Ältesten. Der bewundert unseren Mut, doch im Ringkampf müssen wir ihn auch besiegen. Anschließend zollen uns die Goronen den verdienten Respekt. Sie sagen, dass ihr Anführer Grogor ausgerastet ist und deshalb mit letzter Kraft in der Mine eingesperrt wurde. Sie bitten uns um Hilfe.
Nachdem wir Grogor vom Schattenkristall befreit haben, verwandelt er sich von einer Bestie zurück zu einem Goronen.
Midna verrät uns, dass das König der Schatten Zanto heißt.
Im Reich von Ranelle liegt auch das Schloss Hyrule. Nachdem wir die Brücke passiert haben, wird Diese weg teleportiert.
Wir folgen Ilyas Spur und finden sie in einer Taverne wieder. Sie pflegt einen jungen Zora, der krank ist. Sein Name ist Ralis. Die Bewohner erzählen außerdem, dass der Hylia See ausgetrocknet sei. Vor Ort können wir das bestätigen. Wir folgen dem Flusslauf bis zur Quelle der Zoras, die zugefroren ist.
Midna hat die Idee einen Lavabrocken aus dem Gebirge der Goronen hierher zu teleportieren. Es funktioniert, die Quelle taut auf, das Wasser kehrt in den Hylia-See zurück. Es erscheint der Geist von Lucinda, der getöteten Zora-Königin. Sie verspricht uns das Zora Gewand, wenn wir ihrem Sohn helfen. Er war auf dem Weg zum Schloss als er verschwunden ist.
Zuvor bringen wir das Licht zurück und befreien Ranelle. Das Wesen erzählt uns von den drei Göttinnen, die hinab stiegen. Lange Zeit herrschte in dem Heiligen Land Frieden und Wohlstand, doch irgendwann wurden die Menschen gierig nach der Magie der Göttinnen. Die Lichtgeister schlossen diese Magie in den Schattenkristall, den Midna so verzweifelt sucht. Wir sollen uns seiner Macht bewusst sein, oder sie wird uns verführen.
In Hyrule Stadt finden wir Ilya in Themals Wirtshaus. Sie erinnert sich an nichts. Ilya hat den Zora Prinzen entkräftet aufgefunden. Doch der Arzt der Stadt kann nicht helfen.
Thelma kennt Leonard und sagt, dass er dem Kind helfen kann. In einer Kutsche bringen wir Ralis nach Kakariko. Leonard nimmt sich seiner an und auch Ilya bleibt erstmal bei ihm.
Thelma erzählt, dass sie einer Gruppe angehört, die Hyrule dient. Wir sollen sie später besuchen. Von ihrem Wirtshaus führt auch ein Geheimgang zum Schloss.
Lucinda erscheint und übergibt uns hinter dem Friedhof von Kakariko das versprochene Gewand. Bei dieser Quelle liegt auch ihr verstorbener Mann.
Am Grund des Sees erhalten wir den letzten Schattenkristall, den Midna wieder an sich nimmt. Sie entschuldigt sich für´s hin und her und sagt, dass Zantos Kräfte nicht seine Eigenen sind.
In Ranelles Schrein erscheint plötzlich Zanto. Er betäubt den Lichtgeist, verwandelt uns wieder in einen Wolf und fesselt Midna. Er betrachtet den Schattenkristall und verspottet die altertümliche Magie, auf der er beruht. Seine Magie sei nicht die des Schattenvolkes, sondern von seinem eigenen Gott empfangen.
Zanto will die lichte Welt und die Schattenwelt zusammenführen, da er als Schatten nicht mehr unbedeutend sein möchte. Er will Rache an den Wesen des Lichts. Alles was noch fehlt sind Midnas Kräfte. Doch sie wehrt sich, weshalb Zanto sie in die lichte Welt zurück schicken möchte.
Kurz vor ihrem Tod rettet uns der wieder erwachte Lichtgeist. Wir sollen zu Zelda um Midna zu retten. Dank Thelmas Katze kommen wir durch die geheimen Abwasserkanäle bis zu Zeldas Zimmer.
Midna will wissen wie man Links Fluch bricht. Zelda sagt, dass es nicht die Magie des Schattenkristalls ist, die uns bindet. Wir müssen zum heiligen Hain, tief in Phirones Wald. Dort wartet das Master-Schwert. Es wird uns zurück verwandeln und kann das Böse bannen.
Zelda gibt zu, dass auch sie von der heiligen Kraft des Triforces gesegnet ist.
Midnas Kräfte schwinden, sie bittet Zelda um einen letzten Gefallen; sie soll uns sagen, wo der Schattenspiegel ist. Stattdessen überträgt Zelda ihre Lebenskraft auf Midna und verblasst. Die erholte Midna will nicht drüber sprechen. Wir verlassen das Schloss und sehen wie es anschließend verglast wird.
Wie Zelda versprach, verwandelt uns das Master-Schwert zurück. Daraufhin kann Link es auch aus dem Stein ziehen. Das Artefakt, welches Zanto benutzte um uns in einen Wolf zu verwandeln, will Midna behalten, damit wir jederzeit die Gestalt wechseln können. Sie bittet uns den Schattenspiegel zu suchen.
Midna erzählt von den Göttinnen, die alle Menschen verbannten, die die Magie des Schattenkristalls missbrauchten. Sie wurden zu einem dunklen Ebenbild von Hyrule geschickt. Dieses Schattenreich war wie ein ewiges Gefängnis. Midna ist ein Nachfahre der Verbannten.
Als Zanto die Macht im Schattenreich an sich riss, wurden alle in Wesen der Finsternis verwandelt. Zanto hatte Kräfte, die größer waren als die des Schattenvolkes. Dadurch konnte diese nicht mehr von selbst zurück ins Schattenreich und mussten Zanto dienen. Der Schattenspiegel verbindet Licht und Schattenreich.
Raffler gehört zu Thelmas Freunden. Er erzählt uns von einer Burg in einer Wüste. Dort wurde Ganondorf als Schwerverbrecher zu Höchststrafe verurteilt. Er wurde mit einem verwunschenen Spiegel direkt ins Jenseits befördert.
Raffler vermutet, dass Hyrules Unheil in der Wüste seinen Anfang nahm.
Am Ausgang der Wüstenburg treffen wir auf Zanto, dessen Diener wir besiegen können. Als wir den Schattenspiegel erreichen, stellen wir entsetzt fest, dass der Spiegel zerbrochen ist. Er wurde durch böse Magie zerstört.
Die Weisen, die im Auftrag der Göttinnen über den Spiegel wachen, hatten Ganondorf versucht zu töten. Doch dank seines Triforces blieb ihnen nur übrig Ganondorf ins Schattenreich zu bannen. Ganondorf war der Anführer der Räuber, die mit Hilfe der Magie Hyrule überfallen hatten.
Im Schattenreich gingen dann seine Kräfte auf Zanto über. Den Spiegel zerstören kann nur ein Oberhaupt des Schattenvolkes.
Wir sollen die fehlenden drei Scherben suchen.
Eine weitere Freundin von Thelma ist Ashley. Sie sucht in den Bergen nach einem Teil des Spiegels. Wir finden den Splitter in dem Haus eines Berg-Bewohners. Seine Frau ist durch den Einfluss des Spiegels fast verrückt geworden.
Unseren alten Freund Moe treffen wir im Heiligen Hain. In der Zitadelle der Zeit finden wir den zweiten Splitter.
Der letzte im Bunde ist Jargo. Er erzählt uns von den Komulanern, einem Volk aus den Wolken. Sie haben Hyrule in früherer Zeit gedient.
Der Stab aus den Wolken bringt einen Teil von Ilyas Erinnerungen zurück. Sie erinnert sich, dass sie befreit wurde, aber ihr Helfer immer noch eingesperrt ist. Im Vergessenen Dorf befreien wir eine Greisin namens Grayna, deren Halskette wir für Ilya bekommen. Als sie den Stab aus den Wolken sieht, gibt sie uns darüber hinaus noch ein Dokument für Jargo.
Die Kette bringt Ilyas Erinnerungen endlich vollständig zurück. Sie erkennt Link endlich wieder.
Mit etwas fremder Hilfe erreichen wir die Wolkenstadt, in der wir mit den Komulanern den letzten Splitter finden.
Am Schattenspiegel öffnet sich, nach Zusammensetzen des Spiegels, das Portal ins Schattenreich. Midna bezeichnet das Reich u.a. als Jenseits. In Wahrheit war es aber ein friedlicher Ort - bis die Magie in ihr Leben trat.
Die Weisen erscheinen und geben ihren Fehler zu. Sie überschätzten sich als sie versuchten die Magie unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie bitten Midna ein mildes Urteil zu fällen. Doch sie erbost darüber, dass die Weisen alles wussten. Und sie will nicht als Prinzessin der Schatten angesprochen werden. Als Herrscherin war sie feige geflüchtet.
Wir sehen wie Zanto sie angriff und verfluchte. Er verwandelte sie.
Die Legende des Schattenreiches sagt, dass der Held in Gestalt eines heiligen Tieres erscheint. Midna gibt zu, dass sie Link anfangs nur benutzen wollte, um ihre Welt zu schützen. Nachdem sie aber Link und Zelda kennenlernte, wollte sie auch unsere Welt schützen.
Wenn wir Zanto besiegen, können wir Midnas Fluch aufheben und damit auch Zelda ihre Kraft wieder geben.
Hinter dem Spiegel erreichen wir den Schattenpalast. Midna schämt sich ihrem Volk gegenüber und versteckt sich als unser Schatten.
Im letzten Zimmer des Palastes treffen wir Zanto. Er fühlt sich unterdrückt durch sein eigenes Volk. Schuld sei das Königshaus. Er dachte er wird der nächste Herrscher, doch das Volk gab ihm keine Anerkennung. Wütend und verzweifelt begegnete er einem Gott, namens Ganondorf. Er gab seine Kraft in Zantos Körper. Sie wollen Licht und Schatten in ewige Finsternis hüllen.
Midna entgegnet, dass Zanto kein Oberhaupt werden konnte, weil sie nur die Gier in seinen Augen erkannte.
Nach Zanto Niederlage sagt er, dass er immer wieder kehren werden, solange Ganondorf noch lebt. Dieser wurde wiedergeboren und befindet sich nun im Schloss von Hyrule.
Midna durchbohrt Zantos Körper. Sie will Zelda wieder erwecken. Wir machen uns zum Schloss auf.
Vor dem Schloss verwandelt sich Midna in ein mächtiges Wesen und zerstört die Versiegelung des Schlosses. Erschöpft verwandelt sie sich zurück.
Im Schlosshof unterstützen uns unsere Freunde aus Thelmas Taverne.
Im Thronsaal treffen wir auf Ganondorf. Die Schmerzen und der Zorn des Schattenvolkes nähren ihn. Midna versucht die leblose Zelda zu schützen, doch Ganondorf sperrt sie aus, während er in Zeldas Körper uns angreift.
Nach dem Sieg über die Marionette kann Midna wieder eingreifen und vertreibt Ganondorf aus Zelda Körper. Er verwandelt sich in Ganon. Als auch diese Bestie besiegt ist, gehen Midnas Kräfte auf Zelda über, sie erwacht.
Sie sagt, dass ihre Herzen eins waren. Doch ihr Leiden war nichts im Vergleich zu Midnas.
Ganon erwacht erneut. Midna teleportiert uns auf die Ebene von Hyrule und kämpft gegen ihn. Kurz danach erscheint Ganondorf auf der Ebene, das Schloss fällt in sich zusammen. Er zerstört Midnas Schattenkristall und kämpft gegen uns. Zelda ruft die Lichtgeister zu Hilfe. Sie schenken uns die Lichtpfeile mit denen wir Ganon zusetzen. Im Schwertkampf können wir ihn endgültig töten. Sein Triforce-Symbol verblasst.
Die Lichtgeister erscheinen und verwandeln Midna zurück in die wunderschöne Prinzessin.
Die Völker Hyrules feiern unseren Sieg. Die Kinder kehren nach Ordon zurück.
Midna kehrt zurück in die Schattenwelt. Die Götter haben den Spiegel hinterlassen, damit sich Licht- und Schattenvolk begegnen können.
Midna tritt über und zerstört den Spiegel.
Link kehrt nach Ordon zurück, wo Ilya bereits wartet. Oder reitet er doch wieder los, um neue Abenteuer zu erleben?
Als er wieder erwacht, findet er sich in einer Zelle wieder. Ein kleines Wesen taucht auf und veräppelt ihn etwas. Es hilft Link aber zu entkommen, wenn er dafür seinen Anweisungen folgt. Zusammen erreichen sie einen Burgturm, in dem sie auf Prinzessin Zelda treffen. Das kleine Wesen ist Midna, ebenfalls eine Prinzessin. Sie sagt, dass Zelda Schuld an dem Schlamassel ist.
Zelda erzählt von dem König der Schatten, der Hyrule überfallen hat. Zusammen mit seinen Schattenwesen hat er das Land in ein ewiges Dämmerlicht getaucht.
Wir müssen erneut fliehen, denn Wachen sind auf dem Weg. Zusammen mit Midna kehren wir in den Wald zurück. Dort befreien wir Latoan, einen Lichtgeist. Sie sind Abgesandte der Göttinnen. Das Licht wurde von Schergen des Königs der Schatten gestohlen. Wir sollen die anderen drei Lichtgeister befreien.
Nachdem wir Phirone befreit haben, verwandelt dieser uns in menschliche Gestalt zurück. Außerdem rüstet er uns in grüne Kleidung, die dem Held aus der Bestimmung gehört. Wir seien dieser Held. Der Lichtgeist bittet uns zunächst den Wald-Schrein aufzusuchen und das Böse von dort zu vertreiben.
Im Wald-Schrein helfen uns die Affen einen Teil des Schattenkristalls zu erlangen, welchen Midna gleich an sich nimmt.
Wir reisen nach Osten, nach Eldin. Im Dorf Kakariko finden wir in Wolfgestalt die Seelen der Kinder wieder. Wir retten den Lichtgeist Eldin, der auch dieses Gebiet in Licht taucht und damit das Leben zurück bringt.
Die Kinder begrüßen uns voller Freude. Der Priester Leonard und seine Tochter Luana haben die Kinder gefunden und sich um sie gekümmert. Sie werden dies auch weiterhin tun, da die Reise zurück durch die Ebene von Hyrule noch zu gefährlich ist.
Leonard erzählt uns von den Goronen, die vom Bösen heimgesucht wurden und seitdem unabkömmlich sind. Die Kinder bitten uns die Goronen zu retten. Doch als wir ihr Gebiet betreten wollen, werden wir von einem Goronen wieder rausgeworfen. Leonard sagt, dass bisher nur ein Einziger den Goronen ebenbürtig war; der Bürgermeister von Ordon. Link nutzt die Gelegenheit um den Bewohnern zu sagen, dass die Kinder in Sicherheit sind. Sie sind außer sich vor Freude. Der Bürgermeister fragt nach Ilya, doch von ihr gab es in Kakariko keine Spur. Er bringt euch das Ringen bei und schenkt euch die Eisenstiefel, mit denen ihr an den Goronen vorbei kommen solltet.
Zurück in Kakariko trifft kurz vor uns der Reiter ein, der Ilya und Collin entführt hatte. Betty steht auf der Straße. Collin schafft es sie weg zu schubsen, wird dafür aber selbst entführt. Link nimmt die Verfolgung auf und tötet den Reiter im Duell. Collin bringt er zurück nach Kakariko. Er wird fortan von Leonard gesund gepflegt.
Am Berg schaffen wir es trotz griesgrämiger Goronen bis zum Ältesten. Der bewundert unseren Mut, doch im Ringkampf müssen wir ihn auch besiegen. Anschließend zollen uns die Goronen den verdienten Respekt. Sie sagen, dass ihr Anführer Grogor ausgerastet ist und deshalb mit letzter Kraft in der Mine eingesperrt wurde. Sie bitten uns um Hilfe.
Nachdem wir Grogor vom Schattenkristall befreit haben, verwandelt er sich von einer Bestie zurück zu einem Goronen.
Midna verrät uns, dass das König der Schatten Zanto heißt.
Im Reich von Ranelle liegt auch das Schloss Hyrule. Nachdem wir die Brücke passiert haben, wird Diese weg teleportiert.
Wir folgen Ilyas Spur und finden sie in einer Taverne wieder. Sie pflegt einen jungen Zora, der krank ist. Sein Name ist Ralis. Die Bewohner erzählen außerdem, dass der Hylia See ausgetrocknet sei. Vor Ort können wir das bestätigen. Wir folgen dem Flusslauf bis zur Quelle der Zoras, die zugefroren ist.
Midna hat die Idee einen Lavabrocken aus dem Gebirge der Goronen hierher zu teleportieren. Es funktioniert, die Quelle taut auf, das Wasser kehrt in den Hylia-See zurück. Es erscheint der Geist von Lucinda, der getöteten Zora-Königin. Sie verspricht uns das Zora Gewand, wenn wir ihrem Sohn helfen. Er war auf dem Weg zum Schloss als er verschwunden ist.
Zuvor bringen wir das Licht zurück und befreien Ranelle. Das Wesen erzählt uns von den drei Göttinnen, die hinab stiegen. Lange Zeit herrschte in dem Heiligen Land Frieden und Wohlstand, doch irgendwann wurden die Menschen gierig nach der Magie der Göttinnen. Die Lichtgeister schlossen diese Magie in den Schattenkristall, den Midna so verzweifelt sucht. Wir sollen uns seiner Macht bewusst sein, oder sie wird uns verführen.
In Hyrule Stadt finden wir Ilya in Themals Wirtshaus. Sie erinnert sich an nichts. Ilya hat den Zora Prinzen entkräftet aufgefunden. Doch der Arzt der Stadt kann nicht helfen.
Thelma kennt Leonard und sagt, dass er dem Kind helfen kann. In einer Kutsche bringen wir Ralis nach Kakariko. Leonard nimmt sich seiner an und auch Ilya bleibt erstmal bei ihm.
Thelma erzählt, dass sie einer Gruppe angehört, die Hyrule dient. Wir sollen sie später besuchen. Von ihrem Wirtshaus führt auch ein Geheimgang zum Schloss.
Lucinda erscheint und übergibt uns hinter dem Friedhof von Kakariko das versprochene Gewand. Bei dieser Quelle liegt auch ihr verstorbener Mann.
Am Grund des Sees erhalten wir den letzten Schattenkristall, den Midna wieder an sich nimmt. Sie entschuldigt sich für´s hin und her und sagt, dass Zantos Kräfte nicht seine Eigenen sind.
In Ranelles Schrein erscheint plötzlich Zanto. Er betäubt den Lichtgeist, verwandelt uns wieder in einen Wolf und fesselt Midna. Er betrachtet den Schattenkristall und verspottet die altertümliche Magie, auf der er beruht. Seine Magie sei nicht die des Schattenvolkes, sondern von seinem eigenen Gott empfangen.
Zanto will die lichte Welt und die Schattenwelt zusammenführen, da er als Schatten nicht mehr unbedeutend sein möchte. Er will Rache an den Wesen des Lichts. Alles was noch fehlt sind Midnas Kräfte. Doch sie wehrt sich, weshalb Zanto sie in die lichte Welt zurück schicken möchte.
Kurz vor ihrem Tod rettet uns der wieder erwachte Lichtgeist. Wir sollen zu Zelda um Midna zu retten. Dank Thelmas Katze kommen wir durch die geheimen Abwasserkanäle bis zu Zeldas Zimmer.
Midna will wissen wie man Links Fluch bricht. Zelda sagt, dass es nicht die Magie des Schattenkristalls ist, die uns bindet. Wir müssen zum heiligen Hain, tief in Phirones Wald. Dort wartet das Master-Schwert. Es wird uns zurück verwandeln und kann das Böse bannen.
Zelda gibt zu, dass auch sie von der heiligen Kraft des Triforces gesegnet ist.
Midnas Kräfte schwinden, sie bittet Zelda um einen letzten Gefallen; sie soll uns sagen, wo der Schattenspiegel ist. Stattdessen überträgt Zelda ihre Lebenskraft auf Midna und verblasst. Die erholte Midna will nicht drüber sprechen. Wir verlassen das Schloss und sehen wie es anschließend verglast wird.
Wie Zelda versprach, verwandelt uns das Master-Schwert zurück. Daraufhin kann Link es auch aus dem Stein ziehen. Das Artefakt, welches Zanto benutzte um uns in einen Wolf zu verwandeln, will Midna behalten, damit wir jederzeit die Gestalt wechseln können. Sie bittet uns den Schattenspiegel zu suchen.
Midna erzählt von den Göttinnen, die alle Menschen verbannten, die die Magie des Schattenkristalls missbrauchten. Sie wurden zu einem dunklen Ebenbild von Hyrule geschickt. Dieses Schattenreich war wie ein ewiges Gefängnis. Midna ist ein Nachfahre der Verbannten.
Als Zanto die Macht im Schattenreich an sich riss, wurden alle in Wesen der Finsternis verwandelt. Zanto hatte Kräfte, die größer waren als die des Schattenvolkes. Dadurch konnte diese nicht mehr von selbst zurück ins Schattenreich und mussten Zanto dienen. Der Schattenspiegel verbindet Licht und Schattenreich.
Raffler gehört zu Thelmas Freunden. Er erzählt uns von einer Burg in einer Wüste. Dort wurde Ganondorf als Schwerverbrecher zu Höchststrafe verurteilt. Er wurde mit einem verwunschenen Spiegel direkt ins Jenseits befördert.
Raffler vermutet, dass Hyrules Unheil in der Wüste seinen Anfang nahm.
Am Ausgang der Wüstenburg treffen wir auf Zanto, dessen Diener wir besiegen können. Als wir den Schattenspiegel erreichen, stellen wir entsetzt fest, dass der Spiegel zerbrochen ist. Er wurde durch böse Magie zerstört.
Die Weisen, die im Auftrag der Göttinnen über den Spiegel wachen, hatten Ganondorf versucht zu töten. Doch dank seines Triforces blieb ihnen nur übrig Ganondorf ins Schattenreich zu bannen. Ganondorf war der Anführer der Räuber, die mit Hilfe der Magie Hyrule überfallen hatten.
Im Schattenreich gingen dann seine Kräfte auf Zanto über. Den Spiegel zerstören kann nur ein Oberhaupt des Schattenvolkes.
Wir sollen die fehlenden drei Scherben suchen.
Eine weitere Freundin von Thelma ist Ashley. Sie sucht in den Bergen nach einem Teil des Spiegels. Wir finden den Splitter in dem Haus eines Berg-Bewohners. Seine Frau ist durch den Einfluss des Spiegels fast verrückt geworden.
Unseren alten Freund Moe treffen wir im Heiligen Hain. In der Zitadelle der Zeit finden wir den zweiten Splitter.
Der letzte im Bunde ist Jargo. Er erzählt uns von den Komulanern, einem Volk aus den Wolken. Sie haben Hyrule in früherer Zeit gedient.
Der Stab aus den Wolken bringt einen Teil von Ilyas Erinnerungen zurück. Sie erinnert sich, dass sie befreit wurde, aber ihr Helfer immer noch eingesperrt ist. Im Vergessenen Dorf befreien wir eine Greisin namens Grayna, deren Halskette wir für Ilya bekommen. Als sie den Stab aus den Wolken sieht, gibt sie uns darüber hinaus noch ein Dokument für Jargo.
Die Kette bringt Ilyas Erinnerungen endlich vollständig zurück. Sie erkennt Link endlich wieder.
Mit etwas fremder Hilfe erreichen wir die Wolkenstadt, in der wir mit den Komulanern den letzten Splitter finden.
Am Schattenspiegel öffnet sich, nach Zusammensetzen des Spiegels, das Portal ins Schattenreich. Midna bezeichnet das Reich u.a. als Jenseits. In Wahrheit war es aber ein friedlicher Ort - bis die Magie in ihr Leben trat.
Die Weisen erscheinen und geben ihren Fehler zu. Sie überschätzten sich als sie versuchten die Magie unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie bitten Midna ein mildes Urteil zu fällen. Doch sie erbost darüber, dass die Weisen alles wussten. Und sie will nicht als Prinzessin der Schatten angesprochen werden. Als Herrscherin war sie feige geflüchtet.
Wir sehen wie Zanto sie angriff und verfluchte. Er verwandelte sie.
Die Legende des Schattenreiches sagt, dass der Held in Gestalt eines heiligen Tieres erscheint. Midna gibt zu, dass sie Link anfangs nur benutzen wollte, um ihre Welt zu schützen. Nachdem sie aber Link und Zelda kennenlernte, wollte sie auch unsere Welt schützen.
Wenn wir Zanto besiegen, können wir Midnas Fluch aufheben und damit auch Zelda ihre Kraft wieder geben.
Hinter dem Spiegel erreichen wir den Schattenpalast. Midna schämt sich ihrem Volk gegenüber und versteckt sich als unser Schatten.
Im letzten Zimmer des Palastes treffen wir Zanto. Er fühlt sich unterdrückt durch sein eigenes Volk. Schuld sei das Königshaus. Er dachte er wird der nächste Herrscher, doch das Volk gab ihm keine Anerkennung. Wütend und verzweifelt begegnete er einem Gott, namens Ganondorf. Er gab seine Kraft in Zantos Körper. Sie wollen Licht und Schatten in ewige Finsternis hüllen.
Midna entgegnet, dass Zanto kein Oberhaupt werden konnte, weil sie nur die Gier in seinen Augen erkannte.
Nach Zanto Niederlage sagt er, dass er immer wieder kehren werden, solange Ganondorf noch lebt. Dieser wurde wiedergeboren und befindet sich nun im Schloss von Hyrule.
Midna durchbohrt Zantos Körper. Sie will Zelda wieder erwecken. Wir machen uns zum Schloss auf.
Vor dem Schloss verwandelt sich Midna in ein mächtiges Wesen und zerstört die Versiegelung des Schlosses. Erschöpft verwandelt sie sich zurück.
Im Schlosshof unterstützen uns unsere Freunde aus Thelmas Taverne.
Im Thronsaal treffen wir auf Ganondorf. Die Schmerzen und der Zorn des Schattenvolkes nähren ihn. Midna versucht die leblose Zelda zu schützen, doch Ganondorf sperrt sie aus, während er in Zeldas Körper uns angreift.
Nach dem Sieg über die Marionette kann Midna wieder eingreifen und vertreibt Ganondorf aus Zelda Körper. Er verwandelt sich in Ganon. Als auch diese Bestie besiegt ist, gehen Midnas Kräfte auf Zelda über, sie erwacht.
Sie sagt, dass ihre Herzen eins waren. Doch ihr Leiden war nichts im Vergleich zu Midnas.
Ganon erwacht erneut. Midna teleportiert uns auf die Ebene von Hyrule und kämpft gegen ihn. Kurz danach erscheint Ganondorf auf der Ebene, das Schloss fällt in sich zusammen. Er zerstört Midnas Schattenkristall und kämpft gegen uns. Zelda ruft die Lichtgeister zu Hilfe. Sie schenken uns die Lichtpfeile mit denen wir Ganon zusetzen. Im Schwertkampf können wir ihn endgültig töten. Sein Triforce-Symbol verblasst.
Die Lichtgeister erscheinen und verwandeln Midna zurück in die wunderschöne Prinzessin.
Die Völker Hyrules feiern unseren Sieg. Die Kinder kehren nach Ordon zurück.
Midna kehrt zurück in die Schattenwelt. Die Götter haben den Spiegel hinterlassen, damit sich Licht- und Schattenvolk begegnen können.
Midna tritt über und zerstört den Spiegel.
Link kehrt nach Ordon zurück, wo Ilya bereits wartet. Oder reitet er doch wieder los, um neue Abenteuer zu erleben?
Die Geschichte von TP ist wirklich episch und erinnert leicht an Ocarina of Time.
Ich persönlich finde die Geschichte aber einfacher, als sie sich selber gibt. Für Zelda Verhältnisse gibt es reichlich Cutscenes und text-basierte Dialoge im Spiel. Was grundsätzlich erst mal sehr schön ist. Allerdings wirkt die Geschichte manchmal etwas zu aufgeblasen und bedeutungsschwanger - für meinen persönlichen Geschmack. Teils auch etwas wirr. Hier wäre weniger eventuell mehr gewesen.
Dennoch ist der Antrieb immer vorhanden das Böse zu besiegen. Wirklich interessant ist der starke rote Faden im Spiel. Im Gegensatz zu einigen anderen Zelda Spiele weiß der Spieler eigentlich immer wohin Link als Nächstes muss.
Toll gemacht ist die Mischung aus Dungeons und anderen Aufgaben. Fast nach jedem Dungeon muss Link erstmal bestimmte Aufgaben in Hyrule übernehmen. Das ist aber nicht aufgesetzt, sondern sehr plausibel in die Geschichte integriert. Das bedeutet aber auch, dass diese Aufgaben keine möglichen Sidequests, sondern obligatorisch sind.
Mich stört das nicht, denn es ist wirklich gut gemacht, lockert die Geschichte auf und stärkt die Bindung zu den Charakteren.
Was ich dagegen schade finde, ist das fast vollständige Fehlen von Sidequests. Und dieses Hyrule hätte sich wirklich dafür angeboten - denn es ist sehr groß. Und daraus resultiert der größte Kritikpunkt am Spiel: die Welt ist schlichtweg zu leer. Ihr könnt später auf Epona minutenlang in alle Richtungen reiten - und diesmal sogar auch kämpfen - aber es gibt einfach kaum einen Grund auch anzuhalten. Hyrules Ebene bietet so gut wie keine Aufgaben, geschweige denn NPCs.
Jede Menge NPCs bietet diesmal die Hauptstadt. Sie wirkt wirklich geschäftig. Man kann auch mit vielen Einwohnern reden, aber Aufgaben haben sie so gut wie keine.
Nur wer gerne sammelt, wird zufrieden sein, denn sammeln kann der Spieler in TP jede Menge. Und egal ob Herzteil oder Insekt, einige Sachen sind wirklich gut versteckt und bringen euch dazu die wirklich schöne Welt auch zu erkunden. Neben ganzen acht Dungeons gibt es auch wieder einige versteckte Höhlen. Die Welt ist wirklich ansprechend designt. Sehr schön sind auch wieder die vielen Mini-Spiele.
Ein zentraler Punkt des Spiels ist das Verwandeln in einen Wolf. Die Gestalt bringt Vor- und Nachteile mit sich und so müsst ihr - nach einem sehr gemütlichen Einstieg - regelmäßig die Form wechseln.
Das funktioniert unkompliziert und schnell. Außerdem bringt es kleinere, sinnvolle Gameplayaspekte mit sich. Bestimmte Gegner lassen sich z.B. besser in der Wolfs-From besiegen.
Gekämpft wird wie in den Vorgängern. Der Gegner wird mit der linken Schultertaste anvisiert und dann mit dem Schwert verdroschen. Neu sind eine handvoll Spezial-Kampftechniken, die ihr allerdings erst finden müsst.
An bestimmten Stellen befinden sich Steine an denen ihr den Geist vergangener Abenteuer rufen könnt. Er bringt euch dann einen bestimmten Angriff bei. Diese Spezialangriffe vereinfachen euch die Kämpfe gegen besondere Gegner erheblich - also unbedingt mitnehmen. Die Gegnervariation in den Dungeons ist gut, in der Oberwelt leider nicht. Auch da hat sich also nicht soviel im Vergleich zu den Vorgängern getan.
Wie bereits erwähnt, könnt ihr erstmals auf dem Pferd kämpfen, was die nötige Abwechslung und auch ein paar sehr schöne Szenen mit sich bringt.
Die Dungeons sind nach wie vor klasse konzipiert. Nicht wie in Majoras Mask mit einer zentralen Vorrichtung, sondern mehr wie in Ocarina of Time, wo das Item euch den Weg ebnet. Tonnen an Rätseln und teils riesige Bossgegner erwarten euch. Ich verstehe es zum Teil als Reminiszenz an Shadow of the Colossus.
Etwas nervig wird es, wenn der Gegner aus dem Erfassungsbereich gerät und ihr dadurch die Orientierung verliert. Das passiert zum Glück aber nicht so häufig.
Die Items sind eine gelungene Mischung aus klassischen Teilen und neuen, teils sehr ungewöhnlichen Items. Ich vermute, dass eines auch mit einem dicken Augenzwinkern eingefügt wurde.
Technisch ist selbst das HD-Remake natürlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Aufgrund des schönes Stils wirkt es aber wie aus einem Guss. Auf der anderen Seite hat man leider kantige Bäume und matschige Texturen.
Sehr schade finde ich, dass es u.a. die tollen Feuereffekte aus dem Original nicht ins HD-Remake geschafft haben. Auch fallen starke Ruckler auf, wenn man große Gebiete betritt oder viel los ist. Recht ungewöhnlich, dass bei einem Nintendo-Produkt der Feinschliff so offensichtlich fehlt.
Der Sound ist gut, aber recht unauffällig. Hier wäre ebenfalls mehr drin gewesen.
Gespeichert wird wieder vornehmlich im Menü. Starten tut ihr dann entweder am Dungeon-Anfang, wenn ihr in einem Dungeon das Spiel beendet habt, oder an einem bestimmten Punkt des zuletzt besuchten Gebietes. Punktgenaues Speichern gibt es auch bei TP nicht.
Der technische Aspekt fällt also insgesamt leider eher negativ auf. Es gibt aber noch weitere Unterschiede zum Original. Ein Heldenmodus wurde integriert, den man vom Start weg auswählen kann. Die Gegner sind stärker und man kann keine Herzen finden. Außerdem ist die Welt gespiegelt. Ausprobiert habe ich den Heldenmodus nicht.
Mit dem Wolf-Link Amiibo können die Spieler eine Höhle freischalten, die wie eine Highscore-Jagd funktioniert. Leider ist diese so genannte Schattenhöhle ein Paradebeispiel für uninspiriertes Spieldesign. Es fängt schon damit an, dass man nur als Wolf kämpfen kann. Im Vergleich zur wahren Gestalt von Link schränkt das das Kämpfen leider viel zu sehr ein. Hinzu kommt, dass jeder Raum identisch, langweilig und trostlos ist. Bei den drei möglichen Durchgängen, muss der Spieler zusätzlich immer an den gleichen Gegnern vorbei. Nach zwei Stufen hab ich den Mist abgebrochen. Die Limited Edition oder der Nachkauf des Amiiboos für inhaltliche Zwecke lohnt sich also absolut nicht.
Weitere Änderungen: Bei der Benutzung des WiiU Gamepads kann man dank des Sensors besser zielen und der zähe Anfang wurde etwas gestrafft.
Wer nur die Wii Version kennt, für den wird die normale Version des Spiels übrigens gespiegelt sein, denn das HD-Remake basiert auf der Gamecube-Version. Also Link ist im Remake wieder ein Linkshänder, wie er es immer war.
TP erinnert mich in so vielen Bereichen an Ocarina of Time. Nur wirkt es eine Nummer gewaltiger. Damit meine ich nicht nur die weiten Ebenen und tollen Bauwerke, sondern auch die etwas größer angelegte Geschichte.
Der fröhliche Einstieg wandelt sich schnell in eine düstere Atmosphäre, aus der man scheinbar nicht so schnell entrinnen kann. Aber dann gelingt es doch und die Welt öffnet sich euch.
Dieses “Zelda Gefühl” ist einfach wunderbar. Ganz großes Kino!
Spielzeit: 30 - 40 Stunden
Pro/Contra:
+ großer Umfang
+ große Spielwelt
+ gute Inszenierung
+ roter Faden immer erkennbar
+ abwechslungsreich
+ viele Sammelaufgaben & Mini-Spiele
+ 8 grandiose Dungeons mit vielen guten Rätseln
+ tolle Bosse
+ schöne Item-Auswahl
+ neue Kampftechniken
+ ausgewogener Schwierigkeitsgrad
- Einstieg etwas langwierig
- Welt ist zu leblos
- Geschichte etwas wirr
- kaum echte Sidequests
- HD Remake stottert an einigen Stellen & es fehlen Effekte
- Technik generell durchwachsen
- Bonushöhle ist nicht der Rede wert
Fazit: Fühlt sich an wie der große Bruder von Ocarina of Time und ist ein episches Abenteuerspiel nach der typischen Zelda-Formel. Wer das mag, wird wahnsinnig viel Spaß haben.
Leider ist die WiiU Version nicht die Beste. Die Framerate Einbrüche sind zu stark um einfach drüber weg zu sehen. Dennoch ist unterm Strich auch diese Version gut spielbar.
9/10
Vergleich:
Zelda - Ocarina of Time / 10 Punkte
Zelda - Majoras Mask / 9 Punkte
Quelle der Bilder: nintendoeverything.com und zelda.com
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