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PS5/PC The Last of Us Part I

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gerade das Intro hinter mir gebracht meine Fresse sieht das gut aus, und der Sound (spiele mit Headset auf Anschlag) ist so schön Brachial und dann natürlich noch das Ende des Intros was nach all den Jahren mir einen Schlag in die Magengrube versetzt, was natürlich durch die realistischerer Grafik und Gesichtszüge nochmal eine Spur heftiger ist. Kann daher Väter/Mütter wie @el_barto verstehen wenn man selber jetzt Kinder hat, berührt einem diese Szene nochmal deutlich mehr, als mir als (noch :D) Kinderloser.

Aber mein Ersteindruck ist schon das NaughtyDog wie gewohnt sehr sehr gute Arbeit geleistet hat, und man sich einfach mal wieder auf ein (AAA) Spiel freut wenn man die Konsole anschmeißt und bock hat diese Welt wieder oder sogar das erste mal zu erkunden. :dhoch:
 
Ich verstehe echt nicht wieso das Intro so "emotional" wirken kann bei allen.
Mich lässt das absolut kalt. Hat es damals, hat es auch jetzt. Ja die Tatsache ist traurig...aber was juckt es mich
Ich kenne die Charaktere seit 15min wenn das passiert.... Wobei "kennen" das falsche Wort ist, man weiß exakt Nichts.
Wenn sowas am Ende des Spieles passiert wäre, nachdem man alles mit den beiden durchgemacht hätte wäre es was anderes, aber so?
Ja ich bin kein Vater aber ich bin mir zu 10000% sicher das es selbst dann mir komplett egal wäre, einfach weil absolut kein Bezug zu den Chars besteht.
 
Ich verstehe echt nicht wieso das Intro so "emotional" wirken kann bei allen.
Mich lässt das absolut kalt. Hat es damals, hat es auch jetzt. Ja die Tatsache ist traurig...aber was juckt es mich
Ich kenne die Charaktere seit 15min wenn das passiert.... Wobei "kennen" das falsche Wort ist, man weiß exakt Nichts.
Wenn sowas am Ende des Spieles passiert wäre, nachdem man alles mit den beiden durchgemacht hätte wäre es was anderes, aber so?
Ja ich bin kein Vater aber ich bin mir zu 10000% sicher das es selbst dann mir komplett egal wäre, einfach weil absolut kein Bezug zu den Chars besteht.
Empathie? Was da dem armen Mann passiert ist ja wohl das schlimmste, was einem Menschen passieren kann. Die Darstellung ist einfach eine Wucht.

Die meisten trifft das, andere halt nicht.
 
Ja ich bin kein Vater aber ich bin mir zu 10000% sicher das es selbst dann mir komplett egal wäre, einfach weil absolut kein Bezug zu den Chars besteht.

Ich kann einfach nicht verstehen, wie einen diese Szene so kalt lassen kann. Selbst als ich noch Vater war, hat sie mich zumindest berührt. Jetzt als Vater und mit der nochmal deutlich gesteigerten Aussagekraft der Mimiken hat sie nochmal einen höheren Impact auf mich gehabt.

Man muss doch Charaktere nicht "ewig" kennen um mit ihnen mitfühlen zu können. Leider merke ich es auch auf Arbeit, dass Empathie eine Eigenschaft ist, die leider immer weniger Menschen innewohnt. Ich finde auch sowas kann man wirklich schlecht jmd beibringen. Aber mal ein einfaches: wie würdest du dich in dieser Situation fühlen, kommt den meisten schon gar nicht mehr in den Sinn.

Und bezüglich Vater sein: dass es dann NICHT anders wäre, sagt sich so leicht, aber glaub mir, das wird es sein.
 
Wer fühlt denn mit den Menschen mit, die man da zu hunderten abschnetzelt?
Das sind alles Menschen mit Kinder und Familie, die durch die Situation zu diesen Taten getrieben werden, genauso wie man selbst.

Wenn ich keine persönliche Beziehung zu einem fiktionalen Charakter aufgebaut habe, dann ist mir deren Schicksal erst Mal nicht wirklich wichtig.

Und zu dem Kind am Anfang konnte ich in der kurzen Zeit keine Beziehung aufbauen.
 
2 habe ich noch nicht gespielt, aber das sah von dem was ich so gesehen habe tatsächlich brutaler aus, dass man auch selbst Zweifel entwickeln kann, was ja genau richtig ist.

Ich bin darauf gespannt wie ich auf den Anfang reagiere, da ich ja jetzt Joel gut kenne. Dann werde ich wahrscheinlich Mitleid mit ihm haben. Aber bei meinem ersten Mal zocken weiß ich noch genau, dass mich das alles sehr kalt gelassen hat und sehr gewollt und erzwungen auf mich gewirkt hat. Als wenn jemand mit dem Holzhammer neben mir steht und jetzt von mir verlangt gewisse Gefühle zu entwickeln.
 
Wer fühlt denn mit den Menschen mit, die man da zu hunderten abschnetzelt?
Das sind alles Menschen mit Kinder und Familie, die durch die Situation zu diesen Taten getrieben werden, genauso wie man selbst.

Wenn ich keine persönliche Beziehung zu einem fiktionalen Charakter aufgebaut habe, dann ist mir deren Schicksal erst Mal nicht wirklich wichtig.

Und zu dem Kind am Anfang konnte ich in der kurzen Zeit keine Beziehung aufbauen.

Naja es ist schon ein unterschied, ob ich jemanden "töte" der mir selbst ans Leder will. Von wenigen Momenten abgesehen, will jeder sofort auf dich schießen sobald du dich zeigst und man kennt von keinem der Gegner die familiäre Situation. Natürlich hat man dann weniger Hemmungen sich zu wehren und dies emotionsloser hinzunehmen, als
der Tot eines unschuldigen Kindes
.

Allerdings muss man dazu auch sagen, dass Teil 2 dies wesentlich mehr thematisiert und die Reaktionen der Gegner teilweise auch mir ein mulmiges Gefühl in der Magengrube hervorgerufen haben. Da wäre dein Einwurf angebrachter. Das war ja auch die Intention des Ganzen und nicht sich wie Rambo durch die Gegner zu schnetzeln und sich am Gore aufzugeilen.

Es ist einfach auch die Art und Weise der Inszenierung. Wenn die Kamera nicht voll drauf gehalten hätte, man die Emotionen nicht in den Gesichtern hätte mitverfolgen können, z.B. durch ein Ausblenden, oder Wegschwenken der Kamera, wäre der Impact auch viel geringer gewesen. Oder wenn Joel es einfach wie ein Actionheld der 80iger/90iger stoisch hingenommen hätte, wäre die Szene auch ganz anders gewesen. Aber so wie sie gemacht wurde, finde ich sie sehr berührend.
 
Naja es ist schon ein unterschied, ob ich jemanden "töte" der mir selbst ans Leder will. Von wenigen Momenten abgesehen, will jeder sofort auf dich schießen sobald du dich zeigst und man kennt von keinem der Gegner die familiäre Situation.
Das stimmt, aber das macht es nicht besser, da es der Spieler ist, der aktiv die Konfrontation sucht. Man könnte ja auch einfach sich nicht auf die Reise machen und nicht in die Gebiete von anderen eindringen und diese in Ruhe ihr Leben leben lassen. Natürlich werden die einen angreifen.
Dass die Familie und Kinder und so haben weiß man natürlich nicht, muss man aber davon ausgehen.
Von den Gegnern weiß man nichts, von dem Kind minimal mehr, für mich aber immer noch viel zu wenig. Im ersten Teil ist das alles halbgar gelöst.

In zweiten Teil ist das alles wohl sehr viel besser gemacht, dass man selbst auch merkt was man da gerade anrichtet.

Edit: und selbst wenn die Gegner keine Familie haben sollten, macht es das auch nicht besser, bleiben trotzdem Menschen, denen man Mitgefühl entgegen bringen sollte. Ansonsten ist man ein empathieloser Mensch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt, aber das macht es nicht besser, da es der Spieler ist, der aktiv die Konfrontation sucht. Man könnte ja auch einfach sich nicht auf die Reise machen und nicht in die Gebiete von anderen eindringen und diese in Ruhe ihr Leben leben lassen. Natürlich werden die einen angreifen.
Dass die Familie und Kinder und so haben weiß man natürlich nicht, muss man aber davon ausgehen.
Von den Gegnern weiß man nichts, von dem Kind minimal mehr, für mich aber immer noch viel zu wenig. Im ersten Teil ist das alles halbgar gelöst.

In zweiten Teil ist das alles wohl sehr viel besser gemacht, dass man selbst auch merkt was man da gerade anrichtet.

Edit: und selbst wenn die Gegner keine Familie haben sollten, macht es das auch nicht besser, bleiben trotzdem Menschen, denen man Mitgefühl entgegen bringen sollte. Ansonsten ist man ein empathieloser Mensch.

Ich dringe in deren Gebiet ein und werde dafür sofort angegriffen? Äh, irgendwie raff ich deine Gedankengänge nicht, außer du möchtest unbedingt zeigen warum man mit dem Kind genauso wenig Mitgefühl haben sollte, wie mit den Gegnern...

Nochmal zur Erinnerung: zunächst sind es Soldaten, die jeden daran hindern möchten aus der QZ zu fliehen. Die zu killen ist fragwürdig, obwohl die auch nicht gerade zimperlich mit einem umgehen und zumindest Ellie wohl ohne jeden Zweifel sofort liquidieren würden. Den meisten davon kann man sogar komplett ohne Kampf aus dem Weg gehen.

Danach sind es die Hunter, die gezielt Ellie und Joel auflauern und gezielt Menschen abschlachten um diese zu berauben.
Und dann wären da noch die Kannibalen und andere Räuber/ Barbaren. (Alle Gruppierungen hab ich jetzt nicht mehr im Kopf, will das Spiel auch noch etwas genießen).

Keine dieser Gruppen hält inne und reagiert erstmal vorsichtig auf Joel und Ellie. Lediglich der Anführer der Kannibalen interessiert sich für Ellie, auf äußerst fragwürdige Art und Weise.

Das ist natürlich auch alles dem geschuldet, dass wir hier ein Spiel spielen und menschliche Gegner für Abwechslung im Kampf gegen Infizierte bieten sollen. Aber im 1. Teil gibt es keine Gegner, die dich nicht sofort tot sehen wollen und die dafür eigentlich eine Art der Legitimation hätten.

Naja gut, der allererste vermeidbare Tote geht aufs Konto von Tess und dass dich danach alle anderen aus seiner Gruppe angreifen ist nur die logische Konsequenz dessen. Aber alles was passiert, nachdem Ellie zur Gruppe gestoße ist, ist eher Notwehr...bis auf den Schluss...hust...Spoiler...
 
Man wird doch nicht gezwungen sich auf die Reise zu machen. Man weiß doch genau, dass diese Entscheidung für diese Reise damit verbundenen ist, andere Menschen kaltblütig umzubringen, egal wie die einem gesinnt sind.

Also ist jeder Spieler ein empathieloser, brutaler Killer, dem andere Menschen erstmal scheiß egal sind.

Ich möchte nicht aufzeigen, dass man dem Kind genauso wenig Mitgefühl entgegenbringen soll, wie allen andern Menschen, die man in dem Spiel brutal umbringt, sondern aufzeigen, dass es völlig OK ist dem Kind genauso wenig Mitgefühl entgegenzubringen wie allen anderen Gegner auch, die man in dem Spiel umbringt, weil man nicht wirklich mehr über das Kind weiß im Vergleich zu den Gegnern.

Viele bringen mehr Mitgefühl für das Kind auf, dass ist auch OK, sagt aber Null darüber aus, wie viel Mitgefühl der Spieler generell aufbringt, wie hier in dem Fred geschrieben wurde.

Manche Spieler brauchen feiner ausgearbeitet Inhalte um Mitgefühl für einen fiktionalen Charakter aufzubringen, anderen reicht es, wenn es eine Tochter ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man wird doch nicht gezwungen sich auf die Reise zu machen. Man weiß doch genau, dass diese Entscheidung für diese Reise damit verbundenen ist, andere Menschen kaltblütig umzubringen, egal wie die einem gesinnt sind.

Bitte verzeih mir, wenn ich dir hier einfach nicht folgen kann. Wieso sollte Joel direkt davon ausgehen, dass er jeden Menschen, den er auf seiner Reise sehen wird sofot umbringen muss? Das ist mir sehr konstruiert.

Natürlich weiß er, dass die meisten Menschen, denen sie begegnen werden, ihnen feindlich gesinnt sein werden. Aber er weiß weder wo, wie noch wer ihnen Auflauern wird. Hätte ja auch sein können, dass sie auf eine friedliche Siedlung treffen, wie die von Tommy. Denkst du da wäre Joel auch einfach reingestürmt und hätte alles übern Haufen geballert?

Nein, er ist also nicht mit der Intention aufgebrochen alle Menschen auf seinem Weg umzubringen. Er ist mit der Intention aufgebrochen Ellie an ihren Zielort zu bringen und wollte sicherlich so gut es geht eher den Kontakt mit anderen Menschen, vorallem feindlich gesinnten, vermeiden.
 
Die Charakterentwicklungen in den beiden Teilen ist einfach der Burner.
Es ist ein apokalyptisches Setting und ich feiere ND dafür, dass sie mich das spüren lassen. Ich möchte hier und da angewidert sein ob der Brutalität. Das trägt für mich zur Immersion bei.
Auch was man sich mit Left behind getraut hat, ist aller Ehren wert.

Teil 1 ist für mich in Sachen Inszenierung und Dramaturgie ein Meisterwerk und gehört zu den Games, die ich nicht aufhören kann zu spielen, auch wenn ich eigentlich nur kurz reinschauen mag.
 
@Dr. Acula
Also wenn Joel nach 20 Jahreren immer noch so naiv ist, dass er davon ausgeht, dass er diese Mission komplett ohne Gewalt erfüllen kann, dann haste Recht mit deiner Begründung. Dann hätte er aber auch gleich nach seinem ersten Mord aufhören und umdrehen können. Das passt doch alles komplett nicht zusammen.

Mir ist das auch alles wurscht. Dann wollte er halt nie jemanden töten und macht den gleichen Fehler immer wieder wie ein Psychopath.
 
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