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REVIEW The Darkness II [Review]

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

CoD MW3 war eigentlich sogar 5 Stunden zu lang :D. Killzone 3 fand ich z.B. schon zu kurz. Resistance 3 hatte noch ne halbwegs normale Shooter-Spielzeit, wenn ich mich recht erinnere. Mittlerweile gibts halt mehr Negativbeispiele als positive, aber deswegen nervts mich trotzdem. Ein Half Life 2 ging damals locker 12-15 Stunden, selbst wenn man die etwas zu lange Bootsequenz herausrechnen würde.
 
Killzone 3 war ideal. Man hatte fast in jedem Level Variationen im Gameplay und in den Szenarien. Hätte man aber versucht, das Ganze wieder in die Länge zu ziehen, hätte sich das Konzept wieder verlaufen. CoD ist permanentes Moorhuhnschiessen, aber sehr gut inszeniert.

Ich bekomme auch gerne "mehr" für mein Geld, aber es muss passen. Und ich denke, dass Genre der Ego-Shooter eignet sich heute nicht mehr für mehr als 6 bis 7 Stunden.
 
Es kommt auch darauf an, wie man spielt. 8 Stunden nonstop CoD oder viele andere Spiel ist natürlich mit der Zeit langweilig. Aber in kleinen Häppchen hätte wohl kaum jemand über "zu viel Spiel" gemeckert, wenn ein Modern Warfare bei Release schon gleich die Inhalte aus Teil 1, 2 & 3 gehabt hätte. Würde ich mir ganz sicher nicht alles hintereinander an einem Wochenende antun, aber würde zusammen für 60€ ja nicht schlechter sein, als aufgeteilt in 3 Games für zusammen 180€.

Oder die HD-Collections, wo man i.d.R. auch 3 gleiche bzw. sehr ähnliche Spiele für einen kleinen Preis bekommt.
 
Ein Spiel muss man genießen - in Stücken. Ich werd die Leute nie verstehen, die nach 5 Stunden, nachdem der Postbote da war, "bin durch" schreien.

Habs jetzt auch durch und es hat mir SUPER gefallen! Hat echt richtig Bock gemacht und wer gerne Spiele 2x durchspielt, mit allen Mächten neu anfangen, Don einstellen und ihr seid wirklich allmächtig! Dann fetzt das Game noch mehr also sonst schon!
 
Wenn ich ein Spiel wirklich genieße und es fesselt, dann sage ich mir doch nicht "Okay, das wars jetzt. Ich spiele was anderes obwohl ich die ganze Zeit daran denken muss, weiterzuzocken!"

Half Life 2 war gut, aber für mich auch ein Beispiel für Shooter mit extremer Überlänge.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Und ich denke, dass Genre der Ego-Shooter eignet sich heute nicht mehr für mehr als 6 bis 7 Stunden.

Das sehe ich halt komplett anders. Warum sollte man ein Gears oder Uncharted 10-12 Stunden lang spielen können, nen Egoshooter aber nur die Hälfte der Zeit...

Ich kann nicht bei Gears mitreden, da mir die Serie auch damals nicht zusagte.

Bei Uncharted (und bei vielen 3rd-Person-Spielen auch) ist teils das gesamte Gameplay anders. Bei Uncharted wechseln sich Shooter-Passagen mit Rätseln und Kletter-Passagen ab. Das gesamte Spieltempo ist geringer, wenn auch ähnlich dynamisch. Oder nimm Batman. Die Areale sind viel grösser, auch hier gibt es wieder Rätsel.

Ein moderner Shooter lebt vom schnellen, schnörkellosen Gameplay. Man wird durch die Level "getrieben", überall kracht und scheppert es. Dadurch, dass der Spieler nicht klettern oder richtig springen kann, ist man in den Bewegungen limitiert (und Mirror's Edge hat da auch nur an der Fassade gekratzt).

Ich war total begeistert von BioShock. Bis ungefähr zur Hälfte des Spiels. Ab da kannte ich viele Areale und Gänge in und auswendig, hab sie dutzende Male gesehen. Das ist das Gegenteil von abwechslungsreich.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Das sehe ich halt komplett anders. Warum sollte man ein Gears oder Uncharted 10-12 Stunden lang spielen können, nen Egoshooter aber nur die Hälfte der Zeit...

Sehe das wie Du. Ein Egoshooter kann locker 10-12 Stunden gehen, ohne langweilig zu werden (Darkness 1 z.B. hat mich nie gelangweilt). Kommt natürlich darauf an, was man an Erwartungen hat.
Fand Killzone 3 auch zu kurz und zu vereinfacht. Schon zu glattgebügelt, zu angepaßt an den momentanen Mainstream (der ja durch CoD geprägt wird und wurde).
 
Zimtzicke schrieb:
Ein moderner Shooter lebt vom schnellen, schnörkellosen Gameplay. Man wird durch die Level "getrieben", überall kracht und scheppert es.

Und genau das könnte man z.B. mal angehen. Denn das ist für mich mittlerweile kein "moderner" Shooter mehr. Cod MW 3 hat das ganze so sehr auf die Spitze getrieben, dass das ganze Spiel von vorne bis hinten lächerlich wirkt. Die ständigen Explosionen sind nach 5 Minuten so spannend als würde man im Supermarkt am Tiefkühlregal vorbeischieben.
 
Es ist halt der ständige Overkill, irgendwann gibt es halt nichts spannendes, aufregendes, neues mehr, weil alles schon einmal da war. Wäre wirklich mal Zeit für einen "Reboot" des Genres :?
 
Ich bin da Ideen gerne aufgeschlossen. Dazu gehört aber nicht, dass man Schusswaffen durch Killerarme ersetzt/ergänzt oder die Levelarchitekturen aus 3rd-Person-Spielen für Ego-Shooter benutzt. Das macht das Gameplay nämlich auch nicht wirklich besser.

Mag sein, dass The Darkness 1&2 durch seine Story glänzen kann (was ich schlicht nicht beurteilen kann), aber was nützt es, wenn man sich durch das eigentliche Spiel "quälen" muss.
 
Zimtzicke schrieb:
[...] macht das Gameplay nämlich auch nicht wirklich besser.
Ist nur alles ne subjektive Geschichte, wobei es sich allerdings schon ein wenig beißt, wenn man im ersten Satz schreibt man sei aufgeschlossen, aber gleich danach Variationsmöglichkeiten verurteil.

Nur egal, wie man es dreht und welches Spiel man nimmt, man wird immer Leute finden, die an dem Game was "langweilig" fanden. Ich gebe dir z.B. durchaus Recht, dass ein Uncharted aus mehreren Gameplayelementen besteht / mehr als ein Shooter, aber bei Uncharted 3 (im Gegensatz zu Teil 2, den wirklich gerne gespielt habe) musste ich wirklich quälen, um das Spiel zu beenden, da immer wieder die Motivation weg war. (Sehen hier im Forum sicherlich viele anders.) Oder auch ein Batman hat mich mit dem XL-Areal im Nachfolger gelangweilt und wirkte gestreckt, wie leider so viele Open-World-Games.

Da hat jeder Vorlieben, Präferenzen, ne Erwartungshaltung und unzählige andere Faktoren spielen eine Rolle. Manche können sich über Wochen und Monate im MP eines Spiel austoben, auf immer wieder den gleichen Karten / dem gleichen Gameplay. Manche spielen ewig und drei Tage z.B. FIFA und investieren ständig in den nächsten Aufguss des gleichen Spielprinzips, wie sich – neben der Grafik – lediglich die Interaktionsmöglichkeiten wandeln sich.

Es mag sicherlich in einigen Genres leichter sein mehr Spielzeit zu bieten, aber dann soll bei der Entwicklung nicht alles (übertrieben ;) ) nur in die Grafik oder Gestaltung einer virtuellen Kulisse gesteckt werden.
 
Ich verurteile die Variationsmöglichkeiten nicht. Ich denke nur, dass eine Variation der "Waffe" nicht wirklich die Probleme des Ego Shooter-Genre löst. Es gibt ja Leute, die fahren total darauf ab, mit den Armen die Gegner zu zerstückeln. Nach der Demo kann ich aber sagen, dass das genauso interessant oder eben uninteressant ist wie mit einer Knarre zu ballern. Auch kann ich 12 Stunden Spielzeit nicht gutheissen, wenn ich davon gefühlt die Hälfte der Zeit hin und her laufe, und das in den immer gleichen Arealen.

Da bevorzuge ich bei diesem Genre eher den "Overkill", der halt nur ~6 Stunden dauert.

Gerne setze ich auch ein IMO dahinter. Und gerne würde ich einen Shooter spielen, der es besser und anders macht.
 
Darkness erzählt eine Geschichte, die auch ohne das Gameplay funktionieren würde!Das ist in dieser Generation für Shooter bereits ein Alleinstellungsmerkmal und ich wünsche mir, dass Spiele sich in genau diese Richtung enwickeln, da muss man gar nicht das Rad neu erfinden.
 
Och es gibt Beispiele.

Portal 2 zum Beispiel. Kein klassischer Ego-Shooter, aber vielleicht liessen sich die Ansätze ja auch in "richtige" Shooter einbauen? Crysis 2 kann man nennen. Die Nano Suit bietet Möglichkeiten im Gameplay, die ein CoD nicht hat (auch wenn mich die Aliens unendlich genervt haben und die Tatsache, dass man von Gegnern aus 10 Kilometer Entfernung gesehen und beschossen wurde...).

Das Konzept von Inversion würde ich mir für einen Ego Shooter auch interessant vorstellen.
 
Naja, du hast halt ein Ballerspiel durch Fähigkeiten aufgewertet. Und ob ich jetzt härtere Nahkampfangriffe hab oder schweren Scheiß heben kann, ist bei beiden Spielen drin, nur einmal durch einen Fluch und einmal durch Technik begründet.
 
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