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VOTE Taube gerettet - Verrückte oder gute Tat?

Hättet ihr der Taube auch geholfen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Freezi

Masterchief
Bin nach dem Einkauf in der Innenstadt heute auf eine Taube gestoßen die fast von einem Fußgänger plattgetreten wurde. Ich sah dann wie das Tier stark am humpeln war, einmal fiel sie sogar auf die rechte Seite und kam kaum wieder hoch. :traurig:

Bin dann ne Zeit dort stehen geblieben und habe die Taube beobachtet, aber es sah einfach nicht gut aus. Irgendwann schnappte ich mir das Tier dann, und fragte in einem Laden nach eine Tüte. Die scheuchten mich schon weg wegen der Taube :vogel: gaben mir dann aber wenigstens eine Plastiktüte. Darin verfrachtet ging ich zum Supermarkt zurück und ließ meine Einkaufstüten hinterlegen. Mit dem Tier bin ich dann zum Tierarzt.

Dieser hat dann am rechten Fuß einen langen Faden entdeckt der sich mehrmals darum gewickelt hat, er tippte auf irgendwas von Karneval), welcher sie stark behindert hat. Nach einem Versuch sie draußen laufen zu lassen humpelte sie immer noch etwas. Jetzt ist sie derzeit in der Praxis und wird etwas aufgepeppelt. Alternativ könnte ich sie auch zu mir nehmen, aber mit zwei Katzen und einer pflegebedürftigen Mutter ist das für mich auch alles andere als einfach.

Habe gerade noch mal beim TA angerufen und da meinte man, eine Abholung wird wohl nicht nötig sein. Sie hat wohl keine Verletzung, sondern ist nur etwas schwach. Ich rufe dennoch morgen früh noch mal an. Ich hoffe halt der TA weiss was er tut, sollte er sie in die Freiheit entlassen.

Gibt es hier im Forum noch jemanden, der so gehandelt hätte? In der Innenstadt latschten alle vorbei, obwohl das nicht zu übersehen war dass die Taube Probleme hatte. Ich kann sowas aber einfach nicht ignorieren. Ist mir in meinen 37 Lebensjahren auch zum ersten mal passiert. :D
 
Ich bin zwar sehr tierlieb und würde einige Tiere den Menschen vorziehen aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich es wohl nicht gemacht, zu groß der Gedanke an Krankheiten (wenn vllt. auch übertrieben) und ich sehe täglich verletzte Tauben und das wäre dann schon ne Menge Aufwand.

Aber find ich im Prinzip gut.
 
Bin nach dem Einkauf in der Innenstadt heute auf eine Taube gestoßen die fast von einem Fußgänger plattgetreten wurde. Ich sah dann wie das Tier stark am humpeln war, einmal fiel sie sogar auf die rechte Seite und kam kaum wieder hoch. :traurig:

Bin dann ne Zeit dort stehen geblieben und habe die Taube beobachtet, aber es sah einfach nicht gut aus. Irgendwann schnappte ich mir das Tier dann, und fragte in einem Laden nach eine Tüte. Die scheuchten mich schon weg wegen der Taube :vogel: gaben mir dann aber wenigstens eine Plastiktüte. Darin verfrachtet ging ich zum Supermarkt zurück und ließ meine Einkaufstüten hinterlegen. Mit dem Tier bin ich dann zum Tierarzt.

Dieser hat dann am rechten Fuß einen langen Faden entdeckt der sich mehrmals darum gewickelt hat, er tippte auf irgendwas von Karneval), welcher sie stark behindert hat. Nach einem Versuch sie draußen laufen zu lassen humpelte sie immer noch etwas. Jetzt ist sie derzeit in der Praxis und wird etwas aufgepeppelt. Alternativ könnte ich sie auch zu mir nehmen, aber mit zwei Katzen und einer pflegebedürftigen Mutter ist das für mich auch alles andere als einfach.

Habe gerade noch mal beim TA angerufen und da meinte man, eine Abholung wird wohl nicht nötig sein. Sie hat wohl keine Verletzung, sondern ist nur etwas schwach. Ich rufe dennoch morgen früh noch mal an. Ich hoffe halt der TA weiss was er tut, sollte er sie in die Freiheit entlassen.

Gibt es hier im Forum noch jemanden, der so gehandelt hätte? In der Innenstadt latschten alle vorbei, obwohl das nicht zu übersehen war dass die Taube Probleme hatte. Ich kann sowas aber einfach nicht ignorieren. Ist mir in meinen 37 Lebensjahren auch zum ersten mal passiert. :D




:dhoch:
chapeaubas.gif
 
Ich bin zwar sehr tierlieb und würde einige Tiere den Menschen vorziehen aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich es wohl nicht gemacht, zu groß der Gedanke an Krankheiten (wenn vllt. auch übertrieben) und ich sehe täglich verletzte Tauben und das wäre dann schon ne Menge Aufwand.

Aber find ich im Prinzip gut.

So paranoid bin ich nun auch nicht. Der TA hat das Tier auch sofort angefasst.

Es ist ja nicht so dass ich noch nie eine leicht hinkende Taube gesehen habe, aber das meiste ist dann nicht so schlimm. Aber die saß nur noch da und wollte gar nicht mehr laufen. Und da fahren halt auch Autos. Da konnte ich dem Schicksal dann nicht seinen Lauf lassen. ;)

Jetzt hoffe ich nur es war kein Fehler sie nicht mit nach Haus genommen zu haben. Den TA kannte ich vorher nicht, leider hatte meine TÄ geschlossen.
 
Für eine der reißerischen Antwortmöglichkeiten will ich mich jetzt nicht entscheiden müssen da es wohl eher auf ein "vielleicht" hinauslaufen würde.
Aber ich bremse zumindest auch für Tauben :D
 
Nein und ich weiss das es sehr problematisch ist ...da ich tiere halt sehr liebe aber es haöt auch verdammt schwer ist auf fleisch zu verzichten...die versuche waren da


Okay. Ich will auch gar keine Diskussion anzetteln - habe ich mittlerweile echt keinen Bock mehr drauf. Aber finde es halt trotzdem immer moralisch etwas schwierig. Anyway - wenn sich jemand, der Fleisch isst, für Tiere einsetzt, ist es immer noch besser, als wenn sich ein Fleischesser gar nicht um Tiere schert.
 
Welch Zufall. Gerade letzte Woche habe ich eine Taube aufgelesen, die nach Einbruch der Dunkelheit mitten auf dem Fahrradweg stand und wenn man sie leicht berührt hat nur ein paar Schritte weiter ging und wieder stehen blieb. Sah nicht aus als ob sie humpelte aber so viel ich weiß, sind Vögel im Allgemeinen so gut wie orientierungslos im Dunkeln. Wurde wohl aufgeschreckt.

Hab also versucht sie vorsichtig aufzulesen, was nicht ging, weil sie dann doch aus der Hand hopste und dabei kurz mit den Flügeln schlug - und mit denen sie sich schwer tat sie wieder am Boden einzuziehen. War also wirklich orientierungslos und verwirrt.

Beim nächsten Versuch also ein wenig fester zugepackt aber immer noch viel zu leicht. Trotzdem hab ich dann eine mir unbekannte Abwehrreaktion kennengelernt, die mich ziemlich dumm hat dastehen lassen. Die Taube ist förmlich explodiert in meiner Hand! Bin richtig erschrocken. :ugly: Ich stand in einer großen Wolke duzender (gefühlt hunderte) weißer Unterfedern - es muss ausgesehen haben, als hätte ich gerade wie ein tollwütiger Fuchs einen Vogel gerissen. Ich hab die Taube dann einfach immer weiter weg geschoben über eine Grasfläche hin zu einem Gestrüpp, wo sie dann weiter dumm rumstand, aber schlecht überfahren werden konnte.



In Australien damals hab ich einen jungen Ibis mit gebrochenem Flügel aufgesammelt, der aus dem Nest gefallen war. Wurde ich ziemlich dumm angeguckt, weil die da unten eher unbeliebt sind (nehmen die ganzen Mülleimer auseinander). Lange Geschichte, im Endeffekt habe ich es dann geschafft, dass ein Ranger des Zoos in Sydney vorbeikam und das Teil entgegengenommen hat. Er hat mir versichert, dass es nicht verfüttert wird, aber wer weiß das schon. :D Etwas bereut habe ich es im Nachhinein schon, denn das Vieh war wirklich voll mit Parasiten, die mir nun den Arm hochkrochen. Und zwar viele davon. Die konnte man nicht so einfach abstreifen und waren sehr hartnäckig. Bin durch die ganze Scheißstadt zurück gelatscht bis zum Hostel und hab geduscht.
 
Und ich dachte beim lesen erst die Taube wäre wirklich explodiert. :ugly:

Also ich hatte sie beim ersten mal fest in der Hand. Die fühlen sich weicher an als ich dachte, fast flauschig. Und unter dem Bauch sehr warm. Sie war auch sehr zahm, spielte also nicht verrückt als sie in der Tüte steckte. War ganz brav und erwartete ihr unbekanntes Schicksal. :D

Mit einer Taube in der Tüte durch die City zu latschen war aber schon ein komisches Gefühl. :ulgy:

Ich hoffe halt nur es war kein Fehler sie nicht ein paar Tage mit nach Haus zu nehmen. Nun muss ich dem Tierarzt vertrauen, den ich wie gesagt nicht kenne. Er machte einen freundlichen Eindruck, und behandelt Wildtiere auch kostenfrei.
 
Glaub, ich hab's schon mal erzählt. Bei uns am See gibt's ne Taubenstation. Das ist ein alter Wohnwagen, in dem die Tiere gefüttert werden und wo sie dann auch ihre Eier legen. Dadurch lässt sich die Population kontrollieren und die scheißen auch nicht mehr unkontrolliert alles voll. Finde ich ne super Idee, die auch nicht viel kostet, im Vergleich zu dem Schaden, den die Viecher anrichten.
 
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