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Taschengeld

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bekomm 50€ im Monat + das was ich selbst dazuverdiene. Klamotten muss ich mir nur die selbst kaufen, die ich will, aber jicht brauch
 
Ich würde vermutlich auch dazu tendieren, dem Kind mehr Geld zu geben, aber dann auch fordern, dass sie damit richtig haushalten. Denn man lernt ja nicht gerade den Umgang mit Geld, wenn man sich vom Taschengeld eh nur Schnickschnack kauft. Gerade die eigene Handyrechnung ist doch ideal, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was dieser selbstverständliche, von Papa und Mama gesponsorte Spaß eigentlich kostet.
 
sehe ich auch wie urgs, ich finde lieber etwas mehr geben und sie dafür auch die handy rechnng zahlen lassen. ich würde ihr das geld auch auf jeden fall monatlich geben und nicht wöchentlich. zumindest theoretisch müsste sie da besser mit geld umgehen lernen. aber wie viel, da kann ich dir nicht halfen, da hab ich keine ahnung von.

aber ich kannte damals auch kinder dir relativ viel geld bekommen haben, aber die mussten dann davon auch schulsachen usw. bezahlen. sowas fand ich voll blöd. außerdem weiß man dann nie, ob die kinder sich davon auch wirklich die sachen kaufen oder doch was anderes.
 
Bei uns (Kinderheim) bekommt ein Kind mit 13 Jahren 5€ Taschengeld pro Woche. Das ist ganz klar vom Jugendamt festgelegt.

Grundsätzlich sind hier aber schon viele wichtige Aspekte aufgetaucht. Im Vorfeld sollte man sich überlegen was sich das Kind davon alles selbst kaufen soll. Manche lassen ihren Kindern auch den Kleidungskauf und Frisörbesuche selbst bezahlen und stellen dafür dann anstatt einem Taschengeld ein "Haushaltsgeld" zur Verfügung. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet ist jedem selber überlassen.

Ich persönliche denke aber, dass 20€ im Monat reichen sollten, wenn du Handy & Co extra zahlst.
 
Urgs schrieb:
Ich würde vermutlich auch dazu tendieren, dem Kind mehr Geld zu geben, aber dann auch fordern, dass sie damit richtig haushalten. Denn man lernt ja nicht gerade den Umgang mit Geld, wenn man sich vom Taschengeld eh nur Schnickschnack kauft. Gerade die eigene Handyrechnung ist doch ideal, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was dieser selbstverständliche, von Papa und Mama gesponsorte Spaß eigentlich kostet.

Würde ich auch so machen. Allerdings nicht mit dreizehn. Mit 13 sind die Kinder eben 13 und damit auch noch extrem blöd. Da wird dann alles total verprasst und wenn dann doch noch etwas ansteht sagt man doch wieder ja - oder schließt du dein Kind dann komplett aus und es hockt dann den Rest des Monats zu hause? Da wird dann am Ende nur ein negativer Erziehungseffekt erreicht.
Ich würde das auch so machen wie du es andenkst, aber hilfe nicht während sie noch in den Windeln stecken. Das musste nach und nach durch Taschengelderhöhungen machen; nicht alles auf einmal. "Hier ist dein erstes Taschengeld, achja davon zahlste jetzt x, y und z selbst." Nachdem du gesagt hast "hier ist dein erstes Taschengeld", sind die Gedanken der Racker ohnehin ganz woanders und hören nicht mehr zu.
 
Ich weiß es nicht mehr Hundertprozentig, aber ich glaub das ich bis 10 gar kein Regelmäßiges Taschengeld bekommen hat, sondern nur mal hier und da ne Mark oder zwei wenn ich danach gefragt habe. Und danach hab ich dann damals mit 11 Jahren 10 DM bekommen, mit 12 gabs dann 20 Mark, mit 13 waren es 30 DM und das ging dann bis 16 und 60 DM Taschengeld so weiter. Kurz nach meinem 16ten Geburtstag hatte ich dann meinen ersten Job, Regale einräumen in nem Supermarkt und dafür gab einen dicken Scheck von ca. 320 DM was für mich echt richtig viel Kohle war. Taschengeld gabs ab da selbstverständlich nicht mehr, wollte ich garnicht mehr von meinen Eltern annehmen. Das ich Kleinigkeiten wie mal Einkaufen gehen oder ne Runde mit dem Hund sowieso erledigt habe, ohne das es dafür was extra gab halte ich in einer Famile für Selbstverständlich.

Heute würde ich das in Euro genau so halten.
11 Jahre - 10 Euro
12 Jahre - 20 Euro usw.

Edit: Ach so, nachtrag noch - das Taschengeld war für mich zum Ausgeben für Quatsch den ich haben wollte, für Comics usw. Meine Klamotten, Schulsachen usw. musste ich davon natürlich nicht zahlen.
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Urgs schrieb:
Ich würde vermutlich auch dazu tendieren, dem Kind mehr Geld zu geben, aber dann auch fordern, dass sie damit richtig haushalten. Denn man lernt ja nicht gerade den Umgang mit Geld, wenn man sich vom Taschengeld eh nur Schnickschnack kauft. Gerade die eigene Handyrechnung ist doch ideal, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was dieser selbstverständliche, von Papa und Mama gesponsorte Spaß eigentlich kostet.

Würde ich auch so machen. Allerdings nicht mit dreizehn. Mit 13 sind die Kinder eben 13 und damit auch noch extrem blöd. Da wird dann alles total verprasst und wenn dann doch noch etwas ansteht sagt man doch wieder ja - oder schließt du dein Kind dann komplett aus und es hockt dann den Rest des Monats zu hause? Da wird dann am Ende nur ein negativer Erziehungseffekt erreicht.
Ich würde das auch so machen wie du es andenkst, aber hilfe nicht während sie noch in den Windeln stecken. Das musste nach und nach durch Taschengelderhöhungen machen; nicht alles auf einmal. "Hier ist dein erstes Taschengeld, achja davon zahlste jetzt x, y und z selbst." Nachdem du gesagt hast "hier ist dein erstes Taschengeld", sind die Gedanken der Racker ohnehin ganz woanders und hören nicht mehr zu.

Jau, logisch. Natürlich sollten da nicht gleich alle wichtigen Posten mit dabei sein. Das kann mit der Zeit wachsen. Aber gerade die Handyrechnung ist doch etwas, wo es mir persönlich vollkommen wurscht ist, ob der 20 von 30 Tagen im Monat nicht anrufen kann. :D
 
Handy würde ich bei Kindern sowieso prinzipiell nur Prepaid machen. Und je nachdem wie vernünftig er/sie da ist, könnte ich mit mir reden lassen, bei ner 15 Euro Aufladung pro Monat vielleicht die hälfte zu übernehmen. Wenn es mehr wird - Pech gehabt, die können sich auch in der Schule unterhalten.
 
Würde auch lieber mehr geben und Handy mit reinnehmen. Umgang mit Geld lernen, heißt auch Prioritäten setzen. Und wenn du ihr XX Euro Geld für das Handy gibts, dann kann sie eben auch durch sparsames Telefonverhalten Geld für andere Sachen verwenden.
 
Naja in Österreich isn Handy Vertrag ja um Welten günstiger.Da zahlste 10€ für ne Flatrate.

Und ob es so viel bringt das Kind die Handyrechnung zu zahlen?!
Ich hab es zwar auch getan, aber ich hab dann halt von Anfang mit weniger Geld gerechnet.
Also ich hab da nicht viel davon mitbekommen, da man mit den 1000 min und 1000sms für normal auskommt, zahlt man auch immer gleich vuel.
 
Ja klar, aber dann muss es halt lernen mit den Sms umzugehen.
Aber das muss Paypack am besten wissen.
Er sieht ja wie die Rechnung immer aussieht und wenn die immer bei, sagen wir mal, 10€ bleibt, isses IMO unsinnig.
 
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