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MOVIE Tarantino's "Django Unchained" : Waltz, diCaprio, Foxx, Costner (?)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

MachtAG schrieb:
Punkt 3
Der Film zieht sich absolut sinnlos in die Länge, machen die das um Extra Geld zu verlangen für Überlänge, wenn man das mal alles weglässt, sind wir bei 35 minuten Filmlänge, höchstens.

Die eigentliche Fassung welche Tarantino ins Kino bringen wollte war noch um einiges länger ;) Hoffentlich gibt es irgendwann mal einen Directors Cut auf BluRay :huldig: ... auch wenn es diesen bei keinem Tarantino Film gab, stirbt die Hoffnung zu letzt.

Hast du mal Jackie Brown oder Reserveir Dogs? Oder Pulp Fiction? Die kannst du auch alle auf ein paar Minuten kürzen um die eigentliche Handlung zu erzählen :p ...
 
Kann nicht verstehen was manche habe. :grins:
Djange gehört auf jedenfall bisher zu den besten Filmen die ich 2013 gesehen habe. Wenn nicht sogar der Beste.

Den Film als unrealistisch zu bezeichnen ist auch eher.... naja... :grins:
Dann sollte man ehrlich keinen Tarantino anschauen.

Trash in seiner besten und reinsten Form. :sabber:
Engeiler Film mit überragenden Schauspielern.
 
MachtAG schrieb:
Vorallem, ist es ja nur so gehypt worden weil der Film von Tarantino ist,

Und zwar zurecht.

aber hier hat er einfach nur riesengroße Scheiße produziert.

Er hat einen Tarantino produziert! Das ist eben seine Art einen Film zu machen.
Allein wie Waltz das Bier zapft - das sind Dinge, die man in anderen Filmen so einfach nicht sieht. Tarantino legt halt Wert auf gewisse Details und setzt die dann auch besonders in Szene um den Zuschauer zu lenken.
Ich vergleiche das mit einer Kunstausstellung. In guten, macht sich jemand Gedanken, wie man den Betrachter dahin lenkt wo man ihn haben will - z.b. geschicktes "in den weg stellen" von Objekten etc. In weniger guten hängt jemand wahllos Bilder an die Wand.

Tarantino wählt seine "objekte" bewusst. Die Dialoge sind legendär, weil sie so oft schrecklich natürlich sind. Tarantino zeigt Dinge anstatt drüber zu reden. Andere Filme müssen Dir in einem Dialog zwischen zwei Actionstars erzählen was sie doch schon alles erlebt haben um den Zuschauer mit der Nase in die Torte zu drücken "DU. Ja DU. Zuschauer! Haste verstanden? Die sind super gute Buddies".
Tarantino macht so was nicht - man darf sich ein eigenes Bild anhand der Handlung bilden. Wenn man darauf keine Lust hat, mag man seine Filme nicht ;)
 
Ich finde den Film super. Das beste, was ich in 2013 gesehen habe. Ich finde ihn perfekt gemacht, die Spannung zwischen den Figuren ist perfekt, die Dialoge ebenso und das ganze ist eben ein echter Tarantino. Man steht drauf oder nicht. Ich fand ihn keine Minute zu lang, und falls ein Directors Cut kommt steht der sofort auf meiner Liste.
 
Realistisch gut und schön, aber innere Logik muss einfach sein. Und Dr. Schulz hat am Ende gegen seinen Charakter gehandelt, das war das Schlimme.
Am geilsten fand ich aber wieder Shane. :D Der war schon in Shanghai Noon klasse.
 
Das hat er doch selbst mit seinen letzten Worten zugegeben. Er konnte einfach nicht widerstehen. Dieser Bruch ist gewollt und sehr gut inszeniert.

Ich fand den Film auch genial. Einer der besten Tarantinos.
 
Ich hatte
von der ersten Minute an als Waltz mit der Zahn-Kutsche
durchs Bild gefahren ist ein fettes Grinsen auf dem Gesicht.
Und das hat sich auch erst gelegt als er halt nicht mehr dabei gewesen ist.
Auch für mich einer der besten Tarantinos.....
 
Ich hab mich furchtbar darüber aufgeregt, daß er nicht

den bewaffneten Handlanger erschossen hat, der mit dem Rücken zu ihm stand. Dann hätte er mit Sicherheit höhere Überlebenschancen gehabt.
 
Selbst schuld, wer den nicht im Kino geguckt hat :grins:

Willinator1 schrieb:
MachtAG schrieb:
Punkt 3
Der Film zieht sich absolut sinnlos in die Länge, machen die das um Extra Geld zu verlangen für Überlänge, wenn man das mal alles weglässt, sind wir bei 35 minuten Filmlänge, höchstens.

Die eigentliche Fassung welche Tarantino ins Kino bringen wollte war noch um einiges länger ;) Hoffentlich gibt es irgendwann mal einen Directors Cut auf BluRay :huldig: ... auch wenn es diesen bei keinem Tarantino Film gab, stirbt die Hoffnung zu letzt.

Hast du mal Jackie Brown oder Reserveir Dogs? Oder Pulp Fiction? Die kannst du auch alle auf ein paar Minuten kürzen um die eigentliche Handlung zu erzählen :p ...

Ist ja nicht so, dass es in Tarantino-Streifen auch gerade immer um die Dialoge geht (die auch mal nicht zur Handlung beitragen)...sonst hätte man Death Proof ja auch auf 15 Minuten reduzieren können...ist eben Tarantino. Und die übertriebenen Ballereien sind ja auch gewollt...er ist halt eigenwillig, und das ist gut so...
 
eape schrieb:
Das hat er doch selbst mit seinen letzten Worten zugegeben. Er konnte einfach nicht widerstehen. Dieser Bruch ist gewollt und sehr gut inszeniert.

Ich fand den Film auch genial. Einer der besten Tarantinos.

Wäre dann Widerstand gegen die eigenen Wünsche ein grundlegender Charakterzug des Docs? :D

Oder beginnt dieser Bruch nicht schon in dem Moment, als er sich dafür entscheidet, Django zu helfen?

In meinen Augen ist das ein Läuterungsversuch, des innerlich vermutlich doch an Schuldgefühlen leidenden Kopfgeldjägers. In einer frühen Szene vergleicht er sich ja auch mit den Sklavenhändlern. Nur ist er halt kein dummer Rassist, was ihn zum sympatischen Badguy des Films macht.

Letzlich verlässt er dabei sein gewohntes Terrain und verliert zunehmend an Sicherheit und Einfluss auf die Situation. Er wird fast zum passiven Zuschauer des von ihm angestoßenen Spiels, während es nun Django ist, der die Dinge vorantreibt und beherrscht. Übrigens, schauspielerisch sehr gekonnt in Szene gesetzt von Jamie Foxx, was oft unterschlagen wird.
Aber in dieser bestimmten Szene, macht der Doktor doch eigentlich genau das, was er immer gemacht hat. Er tötet den Bösewicht, nur diesmal ohne Steckbrief, ohne die schützende Hand des Staates. Er erinnert sich daran, wie dieser Herrenmensch einen Sklaven von Hunden zerfetzen lässt. Hätte er das mit einem Weißen gemacht, würde man ihn steckbrieflich suchen - tot oder lebendig. Er erhebt sich also erneut, genau wie Calvin Candy, zum Herren über Leben und Tod auf. Diesem Trieb konnte er nicht widerstehen und wenn Tarantino den Eindruck hinterlässt, Schulz hätte die Situation auch zu seinem Gunsten klären können, dann vermutlich um zu unterstreichen, dass er in diesem Moment der Schuld und Bestrafung seine Katharsis findet. Denn er hat kein Recht Candy zu töten.
 
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