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GEN7 Submerged

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bin da bei @nai , aber wäre noch etwas härter. Setting ist natürlich cool, Musik ist schön, aber da steckt einfach nichts, wirklich gar nichts dahinter und dazu kommt noch die schwache Technik inkl. der starken Ruckler. Ne, das ist leider ein 2,49€-Smartphone-Titel. 20€ dafür zu verlangen finde ich schon etwas frech.
 
Erst hypet ihr diese mittelmäßigen Trailer in den Himmel und dann bin ich am Ende der einzige, der das Ding kauft? :skep:

Btw warum gibt es Submerged noch nicht im Store?
 
Es gibt inzwischen aber auch schon einige positive Reviews. Ich hatte auch meinen Spaß damit, weil es einfach mal eine andere Spielerfahrung war. Die Mängel sind aber natürlich trotzdem nicht von der Hand zu weisen.

Denke letztlich wird sich der Metascore im 60er-Bereich einpendeln. Für mich ein netter Sale-Titel.
 
Mein Eindruck:

Pro:
  • Wunderschöne Musik
  • Stimmiges Setting
  • Erweckt den Entdeckungsdrang, durch das Finden von Storyschnipseln
  • Das Klettersystem ist einfach gestrickt und funktioniert

Contra:
  • Framerate-Probleme
  • Kurze Spielzeit (2-3h)
  • Spielerisch sehr eintönig
  • Flache Story
  • Steuerung träge
  • Fehlende Spannung durch fehlende Kämpfe bzw. die Angst vor dem Spielertod (kann natürlich auch gefallen)
  • Wirkt einfach wie ein iPhone-Spiel
  • Grafisch hätte man deutlich mehr aus der Unreal Engine 4 rausholen können

Hab jetzt etwa 3 Stunden gespielt, und würde das alles so unterschreiben.
Vorallem gefällt mir, dass man absolut nicht gehetzt wird und alle so angehen kann wie man möchte.

Es ist aber mal wieder einer der Indietitel, den man nach dem Durchspielen einfach vergisst.
 
Journey ist ein ruhiges Meisterwerk.

Submerged ist eine ruhige Schlaftablette, eine kreative Bankrotterklärung der Entwickler. Was soll das Storytelling in Kindergartenbildern? Was sollen die eindimensionalen Charaktere? Was soll das belanglose Geklimper auf dem Piano? Was sollen primitive Fetchquests? Jeglicher Spielfluss und ein Eintauchen in die Spielwelt wird durch eine Flut an Zwischensequenzen unterbunden, das Spiel regelrecht zerstückelt. Dann ein Leveldesign das eine einzige Copypasta ist.

Mich nerven solche Spiele nur noch. Nur weil jemand in Unity nette 3D-Welten konstruieren kann, sollte er sich nicht gleich zum Gamedesign berufen fühlen. Da gehört etwas mehr dazu.
 
Hab es jetzt durch (1000/1000) und es hat Spass gemacht.
Hab alles in allem etwas 5-6 Stunden gebraucht.
Aber wie schon gesagt, man wird das Spiel nach dem durchspielen schnell vergessen haben.

Noch ein Tip: das Secret #32 liegt oben auf dem Kirchturm, wo der Junge unten liegt.
Hab mich fast Totgesucht danach, bis ich es zufällig durch das Teleskop, von einem Hotel aus gesehen, entdeckt habe.
 
Habe es jetzt nach knapp 2 Stunden abgeschlossen (nur Vorratskisten und Monumente). Muss meinen vernichtenden Ersteindruck ein wenig revidieren. Submerged ist sicherlich kein gutes Spiel, aber ein paar Sachen macht der Titel dann doch ganz gut.

Was mich sehr stört sind Setting und Story. Bruder krank, also Zeug von den Dächern irgendwelcher Häuser sammeln. Das ist alles. Nichts gegen Minimalismus, aber ein Spiel, das eigentlich von der Atmosphäre leben soll, braucht da mehr. Die Kindergarten-Bildschnipsel, welche die Hintergrundhandlung erzählen geben dem peinlichen Schauspiel den Rest.

Gameplay hat mich dann doch passabel bei der Stange gehalten. Auch wenn das Klettern im PoP-Reboot-Style keinerlei Spieltiefe besitzt. Die schön gestalteten Monumente haben mir gut gefallen, aus den Tieren hätte man mehr machen können. Unterm Strich gibt es aber nicht viele Spiele mit besseren Bootsfahrten, da ist viel Liebe fürs Detail rein geflossen.

Für zwei Stunden reicht das Gebotene gerade noch. Allerdings ist der Preis für diese zwei Stunden eine Frechheit.
 
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