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Stuttgart 21

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

nofix schrieb:
no0bY schrieb:
7 Milliarden in die Wirtschaft!!! Seid ihr euch überhaupt darüber bewusst?
Bist du dir bewusst dass es den Baufirmen egal sein dürft ob sie für gutes Geld einen Bahnhof abreißen oder eine Schulen sanieren?

Die Vertärge sind unterschrieben und ich glabue man müßte ca. eine halbe Millarade zahlen um da wieder raus zu kommen. Ist vieleicht das kleinere übel, macht aber keiner.
 
bin in stuttgart geboren und total gegen den irrsinn.
verkehrstechnisch gibt es NUR verschlechterungen. die anzahl der gleise des HBF werden halbiert und die bahnsteige dazu noch schmaler. das projekt ist eineinziger fail.
wie wollen die denn bei steigender nachfrage mit halber kapazität zu heute zugstaus vermeiden? das wird ein riesen chaos geben.
 
Ich glaube der Streckenausbau Stuttgart-Ulm ist gar nicht der Knackpunkt, auch nicht für die S21 Gegner.




Bundesarchiv_Bild_102-00532A%2C_Stuttgart%2C_Hauptbahnhof.jpg


1922 gebaut, hat den 2.WK überstanden und wird jetzt zusammengestutzt, unfassbar. Es wär auch anders gegangen, aber da hat man dann plötzlich gespart :vogel:
 
Seo schrieb:
Naja, sorry, aber der alte Bahnhof ist doch alles andere als schön...:D
ich find er ist auch keine schönheit, hat aber dagegen charakter. er ist halt heutzutage einzigartig und hat nicht den charm einer verranzten untergrund s-bahnstation wie es der neue haben wird.
 
lüsterneLINDA schrieb:
Seo schrieb:
Naja, sorry, aber der alte Bahnhof ist doch alles andere als schön...:D
ich find er ist auch keine schönheit, hat aber dagegen charakter. er ist halt heutzutage einzigartig und hat nicht den charm einer verranzten untergrund s-bahnstation wie es der neue haben wird.
Drinnen die Hallen sehen aber schon toll aus und es spiegelt halt den damaligen Zeitgeist wider. 1000x mal besser als ein neuer 08/15 Bahnhof..
 
lüsterneLINDA schrieb:
bin in stuttgart geboren und total gegen den irrsinn.
verkehrstechnisch gibt es NUR verschlechterungen. die anzahl der gleise des HBF werden halbiert und die bahnsteige dazu noch schmaler. das projekt ist eineinziger fail.
wie wollen die denn bei steigender nachfrage mit halber kapazität zu heute zugstaus vermeiden? das wird ein riesen chaos geben.


Naja allein schon, dass der neue Bahnhof eben kein Kopfbahnhof ist, wird schon verdammt viel an Kapazität schaffen, die vorher nicht vorhanden war. Kann gut sein, dass damit unterm Strich jedes Gleis doppelt so viele oder noch mehr Züge pro Stunde aufnehmen kann.
 
no0bY schrieb:
nofix schrieb:
Für mich ist der Bahnhof eben das Gesicht Stuttgarts, am Anfang der Königsstraße steht der Bahnhof. Das neue Schloss würde auch niemand platt machen würde. Wozu ist Denkmalschutz eigentlich da wenn er einfach außer Kraft gesetzt werden kann?

Die Idee ist Stuttgart als verkehrstechnischen Knotenpunkt in Europa zu etablieren und durch die Verlegung der Gleise in den Untergrund viel neue Baufläche in der Stadtmitte zu erhalten. Ein paar Leute phantasieren sich da was zusammen und die Allgemeinheit soll es ausbaden, zumindest kommt es mir so vor.

Was badet die Allgemeinheit denn aus? Ich bezweifle dass den Stuttgartern dadurch die Lebensqualität verschlechtert wird

Die Stuttgarter Innenstadt wird über mindestens 10 Jahre die größte Baustelle Europas und der Schlossgarten wird für mindestens eine Generation praktisch unbrauchbar und du denkst allen Ernstes, dass dadurch kein Stück Lebensqualität verloren geht? Auf welchem Stern lebst du oder wie häuftig bist du in Stuttgart? Denn genau das ist auch einer der Knackpunkte, denn wenn man davon direkt quasi nicht betroffen ist, kann es einem ja prinzipiell egal sein. Ich kenne genügend Leute, die auf den ÖV hier angewiesen sind, und die Kotzen durch die Reihen alle im Quadrat.

For the record, ich begrüsse es, dass auch hier mal öffentliche Gelder verwendet werden (und nicht nur in Berlin, wenn ich das Stück vom HBF bis zum Potsdamer Platz sehe kriege ich das Kotzen, insbesondere beim Kanzleramt), aber ob Stuttgart wirklich eine komplett neue Innenstadt für derzeit minimum 5 Milliarden braucht oder ob man das Geld nicht anderweitig deutlich besser anlegen könnte, das ist die Frage. Und es hat auch beim Projekt S21 durchaus Teile, die ich begrüssen würde ... ist halt nur die Frage, ob das wirklich notwendig ist und es den Preis wert ist oder ob sich die Herren Grube, Ramsauer, Oettinger, Schuster und Mappus hier nicht ein Denkmal setzen wollen. Insbesondere Herr Schuster liebt es ja die Stadt mit Denkmälern zu versehen (siehe Marienplatz). Aber auch wenn es dann vielleicht zu spät sein mag, Im März sind Landtagswahlen und 2012 steht auch ein Herr Schuster wieder zur Wahl. Grandiose Planung der Stadtoberen übrigens den Abrissbeginn auf den gleichen Tag wie die Eröffnung des Weindorfs zu legen.

Abgesehen davon finde ich persönlich den Bonatzbau hässlich, aber gerade in Stuttgart wurde nach dem zweiten Weltkrieg unter Arnulf Klett sehr viel abgerissen und da sollte man dann vielleicht doch einige alte Gebäude erhalten. Wenn ich das alte Stuttgarter Rathaus sehe und dann diesen neue, hässlichen 50er Jahre Zweckbau, könnte ich heulen. Und gerade wenn ich mir Wien anschaue, das zwar im zweiten Weltkrieg weiß Gott nicht so heftig getroffen wurde wie andere Städte, hätte ich mir schon gewünscht, dass man auch hier nach dem zweiten Weltkrieg einige alte Gebäude erhalten hätte.

Rathaus 1944

altes_rathaus_gr.jpg


Rathaus 1955 :nein:

8124098.jpg
 
Steffko schrieb:
lüsterneLINDA schrieb:
bin in stuttgart geboren und total gegen den irrsinn.
verkehrstechnisch gibt es NUR verschlechterungen. die anzahl der gleise des HBF werden halbiert und die bahnsteige dazu noch schmaler. das projekt ist eineinziger fail.
wie wollen die denn bei steigender nachfrage mit halber kapazität zu heute zugstaus vermeiden? das wird ein riesen chaos geben.


Naja allein schon, dass der neue Bahnhof eben kein Kopfbahnhof ist, wird schon verdammt viel an Kapazität schaffen, die vorher nicht vorhanden war. Kann gut sein, dass damit unterm Strich jedes Gleis doppelt so viele oder noch mehr Züge pro Stunde aufnehmen kann.
und mit welcher erklärung? wieso sollte nen zug in einem kopfbahnhof sich länger an einem gleis aufhalten müssen wie bei einem durchgangsbahnhof? mir fällt da grad kein einziger grund für ein.

wenn aber mal nen zug auf nen anderen zug warten muss und damit ein gleis länger belegt als geplant, dann bindet er bei dem alten bahnhof nur die häfte der kapazität wie bei dem neuen. wenn da jetzt nur 1 von 16 gleisen wegfällt ist nicht so schlimm wie 1 von 8. und es soll ja auch mal vorkommen, dass mehr als 1 zug nicht wie geplant abfahren kann. der bahnhof wird auf jedenfall mit viel mehr verspätungen rechnen, dass ist klar.
 
lüsterneLINDA schrieb:
Steffko schrieb:
lüsterneLINDA schrieb:
bin in stuttgart geboren und total gegen den irrsinn.
verkehrstechnisch gibt es NUR verschlechterungen. die anzahl der gleise des HBF werden halbiert und die bahnsteige dazu noch schmaler. das projekt ist eineinziger fail.
wie wollen die denn bei steigender nachfrage mit halber kapazität zu heute zugstaus vermeiden? das wird ein riesen chaos geben.


Naja allein schon, dass der neue Bahnhof eben kein Kopfbahnhof ist, wird schon verdammt viel an Kapazität schaffen, die vorher nicht vorhanden war. Kann gut sein, dass damit unterm Strich jedes Gleis doppelt so viele oder noch mehr Züge pro Stunde aufnehmen kann.
und mit welcher erklärung? wieso sollte nen zug in einem kopfbahnhof sich länger an einem gleis aufhalten müssen wie bei einem durchgangsbahnhof? mir fällt da grad kein einziger grund für ein.

wenn aber mal nen zug auf nen anderen zug warten muss und damit ein gleis länger belegt als geplant, dann bindet er bei dem alten bahnhof nur die häfte der kapazität wie bei dem neuen. wenn da jetzt nur 1 von 16 gleisen wegfällt ist nicht so schlimm wie 1 von 8. und es soll ja auch mal vorkommen, dass mehr als 1 zug nicht wie geplant abfahren kann. der bahnhof wird auf jedenfall mit viel mehr verspätungen rechnen, dass ist klar.

Aber während der eine Zug rausfährt, kann der andere schon reinfahren. Das war beim Kopfbahnhof nicht möglich.
 
Yupp, der Aufenthalt im Bahnhof ist nicht das Entscheidende. Die An- und Abfahrt durch das Weichen- und Stellwerkdickicht frißt unheimlich Zeit. Jedenfalls bei Hochgeschwindigkeitszügen, bei den Bummelbahnen dürfte das nicht so ins Gewicht fallen.

snej1893 schrieb:

:schreck:
 
Rathaus 1955 erinnert mich irgendwie an Tetris :D

Also wenn die das in Frankfurt/M (auch Kopfbahnhof) vorhätten, würde ich auch auf die Straße gehen :klopf: Wenn ich jeden Tag sehe, welches Schiff die auf dem Flughafenbahnhof gesetzt haben (mitten auf der Autobahn) :wand: :kotz:

914_500_258.jpg
 
Der Hauptbahnhof wurde ja schon restauriert. Da wird nix passieren.
Ganz im Gegenteil zum Neubau der EZB. Da wird auch ein denkmalgeschützes Gebäude teils abgerissen.


Das Teil am Flughafen finde ich affengeil!!
 
Also das teil von Schnitzelbrötchen find ich ja mal MEGA :huldig:


Würden die hier sowas reinknallen würd ich dafür noch selber spenden.

Versteht mich nicht falsch ich verstehe durchaus die Menschen die an sowas (alten Gebäuden) hängen, nur ich und viele andere haben eher so ne "weg mit dem Alten, her mit dem Neuen" Mentalität.

Prinzipiell bin ich von solchen Mega Projekten immer sehr angetan. Das kann aber durchaus n durchscheinender Komplex meinerseits sein weil das Grösste Projekt dass es bei uns zurzeit gibt glaub ich n Hochhaus is dass in der Frankfurter Skyline nicht auffallen würde.

Hab mir am Dienstag nen bericht im DLF angehört zu genau dem Thema. Da wurde auch einiges zu dem ganzen erklärt.

Prinzipiell bin ich aber der Meinung dass alle die nicht unmittelbar von sowas betroffen sind nie versuchen sollten die Argumente der Betroffenen abzuwerten da man es einfach anders beurteilt wenn man daneben leben muss.
 
Der_Geächtete schrieb:
Prinzipiell bin ich aber der Meinung dass alle die nicht unmittelbar von sowas betroffen sind nie versuchen sollten die Argumente der Betroffenen abzuwerten da man es einfach anders beurteilt wenn man daneben leben muss.

Ding! Ding! Ding! Das trifft den Nagel auf den Kopf.
 
Das Problem mit solchen Mega-Bauten ist, dass das Design zeitlos sein sollte. Die uralten Gebäude sind es ja auch... Ich kenne keinen der einen Barrockbau etc. als hässlich bezeichnen würde. Man gucke sich mal im Gegensatz die toppmodernen Bauten aus den 50ern und 60ern an (siehe das Rathaus oben)... Damals war sowas wohl hipp... heute könnte man einfach nur draufbrechen.
 
Ob das Design dann zeitlos ist? So soll die Innenstadt bzw. der neue Innenstadtbereich danach aussehen. Durch die Tieferlegung des Bahnhofs entsteht da, wo derzeit noch die Gleisanlagen sind, ein neuer Innenstadtbereich.

image-117302-galleryV9-icnr.jpg


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image-117392-galleryV9-ksim.jpg
 
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