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PC SteamBox: PC-Gaming zum Preis eines gebrauchten Kleinwagens!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Potenzial für Markterfolg ist da auf jeden Fall da. Valve verdient sich ja bereits mit Steam eine goldene Nase. Wenn man bedenkt, wie viel Geld da noch von Vollblutkonsoleros zu holen ist, können die ruhig eine Einsteigerkiste subventionieren. Und dann hat als Zocker die Wahl, 10-30€ für Neuerscheinungen bei besserer Grafik oder 50-60€, dazu die ständigen Sales relativ aktueller Spiele und Unmengen an Indie-Titeln, Mods, etc., von denen die Konsolen nur Träumen können. Das ist schon irgendwie geil. Wenn die das gut umsetzen, würde das die Zockerlandschaft vielleicht wirklich nachhaltig verändern, so wie eben auch Steam die Digitaldistribvution extrem vorwärts getrieben hat.
 
Nasreddin schrieb:
Doch, weil Treiber und Spiele für die Steambox optimiert sind. Beim PC aus dem Mediamarkt habe ich schon mit normalem Big Picture Gefrickel, von einem SteamOS ganz zu schweigen.

Glaubst du daran wirklich?

Ich nämlich kein Stück weit. Da glaube ich viel eher noch daran, dass plötzlich die X1 die PS4 grafisch in die Tasche stecken wird.

Es wird ja nicht nur eine, sondern mehrere Steam Boxen geben, die sich wohl auch in regelmäßigen Abständen erneuern werden. Valve hat ja bereits auf ihrer Page angekündigt, dass sie Innovationen nicht blockieren möchten, durch geschlossene Systeme und SteamOS eben auf JEDEM PC installiert werden kann. Die werden den Teufel tun und geschlossene Systeme wie es bei den Konsolen der Fall ist bringen.

Es wird auch auf der Steambox keine auf die jeweilige Hardware (die es vermutlich nach zwei Jahren in über 10 facher Ausführung geben wird) zugeschnittene Software geben - das ist etwas das AMD via Mantle und ihren GCN GPUs in Zukunft versuchen möchte. Was es vermutlich geben wird sind gut aufs jeweilige Klientel zugeschnittene Komponenten (Will ich nun einen leisen PC, einen möglichst kompakten, einen preisgünstigen, eine High-End Rig,...?), durch die verschiedenen Versionen, die aber allesamt darauf zentriert sein werden, dass es möglich ist auf ihnen aktuelle Titel zu spielen (halt in unterschiedlicher Qualität, je nach Hardware und Titel). Etwas was man ja von vielen, teuren Komplettsystemen zum Beispiel nicht unbedingt erwarten sollte, nachdem hier der Konsument oft etwas ganz anderes bekommt, als er sich erwartet und sich dann wundert, wieso sein angepriesener Top-Techner nun eigentlich doch nicht so rund, seinen Bedürfnissen nach läuft.

Was ich mir aber von der Steambox erwarte, ist ein OS welches einen als Spieler wirklich zufrieden stellt und Windows den Arschtritt verpasst. Sprich ein OS welches wirklich auf Gaming und Media zentriert ist und dem User so viel unnötige Arbeit wie möglich erspart. Dazu zähle ich Dinge wie automatische, silent Driver-Updates und eine automatische Ermittlung der optimalen Grafik-Settings, für die eigene Hardware. Das sind ja alles Software-Geschichten, die in dieser Form bereits existieren, aber halt bisher von niemanden zu einem System zusammengefasst wurden.

Bei all der Bevormundung die nötig ist um auch den letzten DAU zufriedenzustellen, erwarte ich mir aber auch genug Offenheit, für versiertere Anwender. Da mache ich mir aber bei Valve und einem OS auf Linux Basis sowieso kaum Sorgen.

Oben genannte Dinge traue ich Valve auch zu, dass ihr OS dies recht anstandslos erfüllen könnte (vielleicht nicht ab der Beta weg, aber ab einer gewissen Zeit, nachdem es ja ständig mit dem Konsumenten weiterentwickelt werden soll), vor allem da vieles davon eigentlich bereits in Steam implementiert wurde (oder von anderen Seiten geboten wird) und sich in einem eigenen OS so richtig entfalten könnte.

Viel mehr Sorgen als dass Valve dies verkackt, mache ich mir um den Support von AMD/Nvidia und der Entwickler. Erste müssen nun dasselbe Engagement in ihre Linux Treiber wie in ihre Windows Treiber stecken und zweite müssen auch auf Linux lauffähige Engines und Spiele liefern, sprich zB auf OpenGL Basis, da sich Direct3D (DirectX Grafik API) und Linux nicht mögen.
 
Trayal: Habe mich wohl unklar ausgedrückt. Mit angepassten Spielen meine ich Spiele, bei denen ich als Käufer davon ausgehen kann, dass sie ohne Probleme und Aufwand auf der Steam Box laufen. Das ist mit einem xbeliebigen System und diversen Kompatibilitätsproblemen auch heutzutage nicht der Fall.
 
el_barto schrieb:
mindVex schrieb:
Ihr vergesst aber auch, dass es da draussen mehr als genug Leute gibt, die

a) entweder keinen Bock haben, sich was zusammenzuschrauben, oder
b) es gar nicht können

Insofern sehe ich das eher als Konkurrenz für Konsolen als für den klassischen Gaming-PC. Und da wird dann vermutlich wie so oft der Preis entscheiden.

Und die Leute können sich wie gehabt auch einfach einen fertigen PC kaufen, den man in jedem Elektromarkt in Massen bekommt und bei denen es für jede Anspruchsgruppe die passende Maschine gibt.
Da könnten die Steam Machines nur über den Preis punkten. Kriegt man auch gleichwertige Hardware zu einem kleineren Preis, gibts für niemanden nen Grund, sich das Ding zu kaufen.


Mal davon abgesehen, dass man beim typischen Media Markt Rechner schon relativ viel ausgeben muss, um ein Gerät mit halbwegs akzeptabler Grafikkarte zu bekommen, will Steam mit diesem Gerät ins Wohnzimmer. Und da stellt man sich keinen Media Markt Rechner hin.


Nasreddin schrieb:
Trayal: Habe mich wohl unklar ausgedrückt. Mit angepassten Spielen meine ich Spiele, bei denen ich als Käufer davon ausgehen kann, dass sie ohne Probleme und Aufwand auf der Steam Box laufen. Das ist mit einem xbeliebigen System und diversen Kompatibilitätsproblemen auch heutzutage nicht der Fall.


Ich bin ja nach wie vor auf der Suche nach dieser mysteriösen Kompatibilitätsproblematik :D


Ächti schrieb:
Das ist der richtige Ansatz für diese Diskussion.

Und meine Meinung ist Sie wollen damit einfach eine Marke/Siegel/ Zeichen schaffen um zu zeigen dass man mit diesen Rechnern zocken kann.

Die 08/15 Facebook Fraktion kann mit Müh und Not eine Playstation bedienen.
Denen mit Steam angeschissen zu kommen gleicht dem Versuch einem Durchschnitts Passanten in der FuZo Primzahlen im Kopf berechnen zu lassen.

Ich sehe da durchaus einen Markt bei Menschen die mitbekommen dass es da noch etwas ausser Konsolen gibt, mit dem netten Zusatz dass Sie sich um kein Windows und dessen Individualisierung kümmern müssen.


Das ist der eine Punkt. "Steambox" ("Powered by Steam" oder was auch immer am Ende draufsteht) gilt dann als Qualitätsmerkmal für den Durchschnittsuser, der damit weiß: Dieses Gerät ist aufs Zocken zugeschnitten und garantiert zumindest, dass die Komponenten vernünftig aufeinander abgestimmt sind und dass man für das eingesetzte Geld ein Gerät bekommt, das Spiele entsprechend gut zum Laufen kriegt.
Der zweite ist m.E. das Wohnzimmer: Valve will dort hin, das geht mit einem "normalen" Desktop PC einfach nur bedingt, allein schon aufgrund der Optik (auch Größe) der gängigen Desktop Gehäuse.
 
@Nasreddin

Wobei diese Probleme halt auch unterschiedlicher Natur sind.
Wenn ich mir im Vorhinein die richtigen Komponenten heraussche, die zueinander passen (was überhaupt nicht schwer und Grundvoraussetzung dafür ist, dass mein PC überhaupt startet, also auch von jedem Komplettsystem mindestens zu erwarten ist), dann gibts eigentlich hauptsächlich folgende Quellen: Meine Hardware ist zu schwach, Windows zickt, AMD/Nvidias Treiber sind das Problem oder die Entwickler habens verkackt.

Die ersten drei Quellen treten bei den Konsolen so nicht auf, da alles aus einer Hand stammt und in sich geschlossen ist. Da gibts nur mehr die Möglichkeit, dass die Entwickler Mist gebaut haben. Bei einem SteamOS wird man das mit Sicherheit nie in dieser Form lösen können, da es eben kein geschlossenes System ist. Erster Punkt (also dass die eigene Hardware zu schwach ist) lässt sich über die empfohlenen Steamboxen eingrenzen, der zweite Punkt lässt sich durch ein aufs Gaming/Media zentriertes OS glätten (was Windows ja nicht ist), aber die Sache mit den Treibern und den Entwicklern wird sich auch bei einem SteamOS nicht in Luft auflösen können.

Valve kann im Grunde nur die Weichen dafür stellen. Im Endeffekt liegts an AMD/Nvidia und den Entwicklern, ob daraus etwas wird. Für diese wiederum zählt vorrangig die Userbase, ergo ob sich der Aufwand auch lohnt.
 
@Steffko: Ersetz halt Media Markt durch <hier beliebigen Händler fertig konfektionierter PCs einfügen>... Tut ja nix zur Sache und war auch nicht mein Punkt.
 
Naja speziell Nvidia müsste ja enorm daran interessiert sein dass alles was mit Steam und PC zu tun hat ein Erfolg wird. Und auch wen Torvalds letztes Jahr noch öffentlich mit Nvidia gestritten hat, so heißt dies erstens nix weil Torvalds eben Torvalds ist. Und zweitens wird Valve da schon Entwicklung und geld zücken um das auf Vordermann zu bekommen. Die wissen ja auch wo Sie die Hebel ansetzen müssen.
 
NICHT echt, aber stellt euch das vor. :grins:

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@dweezzu

Die Verkaufszahlen von Teil 2 sind aber alles andere als Übel.

Half-Life 2 -> 6,5 Millionen
Half-Life 2 Episode One -> 1,4 Millionen
Half-Life 2 Orange Box -> 3 Millionen

Stand Ende 2008. Reine Retailverkäufe, ohne Steam. Kritiker und Spieler habens damals auch gleichermaßen abgefeiert.
 
Also 1-2 Millionen ist schon arg untertrieben, in Anbetracht dessen wie gut sich der Vorgänger verkäufte und wie bekannt die Marke ist. Das würde Valve alleine schon locker packen wenn man den Titel mal eben sang und klanglos nur via Steam bewerben würde. Ganz ohne großes Trara.
 
Erstens würde HL niemals Steam Machine exklusiv werden... Zumal es das überhaupt nicht geben wird, wenn dann gäbe es eine PC-Exklusivität, da die Machines nichts anderes als PCs sind. Natürlich könnte man über digitale Signaturen sicher auch normale PCs ausschließen, aber das wäre das Dümmste, was Valve machen könnte. Da würde eine riesige Welle aus Scheiße über die hinwegrollen, das gäbe Nerdrage in Dimensionen, die wir uns nicht mal vorstellen können :D
Wenn es kommt, wird es auf allen passenden Plattformen veröffentlicht, wie so gut wie jeder große Titel von unabhängigen Publishern. Und Valve ist sozusagen die Inkarnation eines unabhängigen Publishers, der sich nichts und niemandem verantwortlich fühlt.

Zweitens: Obwohl ich nicht denke, dass HL wirklich "durch" ist, hat Valve doch das unglaubliche Momentum, das sie mit HL2 und den Episoden aufgebaut haben, verpennt. Jüngere Zocker kennen HL doch nur noch aus Erzählungen und alle anderen haben in der Zwischenzeit genug andere IPs schätzen gelernt.
HL3 wird sich sicher klasse verkaufen und ein großartiger Shooter werden, aber es wird von der Zugkraft her nicht mal ansatzweise in REgionen eines Battlefield, CoD oder GTA vordringen können. Und daher wäre es auch nicht geeignet, durch erzwungene Exklusivität wirklich viel am Schicksal der Steam Machines drehen zu können.
 
Sehe das ähnlich wie barto.
HL ist ein guter Shooter, aber es wird niemals PC Exklusiv werden, den Konsolenmarkt können sie sich nicht entgehen lassen.
Selbst wenn es exklusiv auf Steam wäre, würden sich mMn nur wenige extra dafür eine Steammachine kaufen.
 
Trayal schrieb:
Also 1-2 Millionen ist schon arg untertrieben, in Anbetracht dessen wie gut sich der Vorgänger verkäufte und wie bekannt die Marke ist. Das würde Valve alleine schon locker packen wenn man den Titel mal eben sang und klanglos nur via Steam bewerben würde. Ganz ohne großes Trara.

HL2 wird nächstes Jahr 10 (!) Jahre alt. Das ist eine enorme Zeitspanne. Ich wage zu bezweifeln, dass HL3 sich wirklich gut gegen CoD und BF behaupten könnte. Dafür hat sich auch die Spielelandschaft zu stark verändert.
 
KnallEvin schrieb:
Selbst wenn es exklusiv auf Steam wäre, würden sich mMn nur wenige extra dafür eine Steammachine kaufen.

Das wird etwas verkannt. Valve will in erster Linie keine Steam-PCs verkaufen, denn daran werden sie wohl auch kaum bis gar nichts verdienen, anders als die Konsolenhersteller. Hier werden die Hardwarehersteller und jene Firmen profitieren welche diese Komplettsysteme anbieten. Valve will in erster Linie SteamOS weit verbreitet sehen, egal ob nun auf einer Kiste die "Steam branded" ist oder auf irgendeinem anderen PC aufgesetzt. Mit den Verkäufen über Steam verdienen sie ihr Geld und SteamOS soll den Leuten noch mehr Anreiz geben ja sicher Valve das Geld in den Rachen zu schieben. Die Steam-PCs sind dazu nur ein Mittel zum Zweck, um noch mehr Leute als bisher zu erreichen.
 
el_barto schrieb:
@Steffko: Ersetz halt Media Markt durch <hier beliebigen Händler fertig konfektionierter PCs einfügen>... Tut ja nix zur Sache und war auch nicht mein Punkt.


Was ja nichts daran ändert, dass sich die meisten Leute einen solchen Desktop PC nicht ins Wohnzimmer stellen würden.



In Sachen Half-Life 3 ist es für mich nur schwer zu begreifen, wie hier die Bedeutung dieses Franchises runtergespielt wird :ugly: Imo wird das Internet implodieren, wenn HL3 angekündigt wird.
Starcraft 2 kam übrigens ~12 Jahre nach Starcraft raus und verkauft sich wie warme Semmeln, Diablo 3 ebenso (~12 Jahre) und ebenso wie warme Semmeln (ganz unabhängig von aller Kritik, die ich selbst an dem Spiel habe).
Half-Life ist von lausigen 10 Jahren nicht totzukriegen. Was ich mir aber tatsächlich vorstellen könnte wäre, dass Valve ab jetzt für Konsolen gar nichts mehr veröffentlicht. Man scheint diesen ja nun aktiv Kunden abjagen zu wollen und da wäre es natürlich nicht sonderlich sinnvoll die eigenen Spiele (die Zugpferde sind) auch für die Konsolen zu veröffentlichen.


Edit: Woher kommt denn eigentlich diese Idee, Valve würde irgendwas Steambox-exklusiv herausbringen? Was sollten sie davon haben? Valve ist es doch furchtbar egal, ob ich ein Spiel am PC oder der Steambox kaufe - Hauptsache ich kauf es überhaupt :ugly:
 
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