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MOVIE Star Wars VIII: The Last Jedi

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie gesagt ich fand ihn auch wirklich gut und empfinde das ähnlich.
Es hat sehr starke, eindrucksvolle Bilder und einen unglaublichen Sound und das klassiche Gut/Böse in all seinen Wandlungen und seiner Verwobenheit miteinander, dass es ein schmaler Grat ist und die ein oder andere Sache den Ausschlag geben kann.
Dabei hats auch ein paar Sachen, die eher an Spaceballs erinnern, ja. Es ist manchmal etwas zu übertrieben und gewollt, aber es ist halt auch ein Familienfilm, der ist ab 12, Kinder finden sowas ja meist toll. Dem muss man auch irgendwie Rechnung tragen imho.
Wers düsterer mag hatte ja vorher noch Rogue One.
Ich finde auch schön, wie sich alles irgendwie wiederholt.
Man sieht alte Charakterzüge in neuen Personen, der Gute, der Böse, der Rebell, der ungewollte Held, der ungestüme Draufgänger, die ganze Saga lebt doch irgendwie davon dass es wächst, gedeiht, vergeht und etwas Neues kommt und nachfolgt.
Und das irgendwie gleich und doch nicht gleich, mächtiger, aber mit den selben Problemen und Ängsten.
Ein immerwährender Kampf zwischen Gut und Böse und der Suche nach dem Gleichgewicht.
 
Ich sag ja nicht einmal, dass der Film SCHLECHT ist. Das ist nicht mein Punkt. Doch wo man hier etwas großes im Sinne von Star Wars geleistet hat, das erschließt sich mir nicht. Es gibt auch tolle Storylines und tolle Szenen, auch für beinharte Fans, das sehe ich ähnlich. Aber es war inhaltlich jetzt imo nichts dabei, wo ich sage, der Regisseur hat hier richtig etwas angepackt.

Freue mich dennoch auf Teil 9, denn da muss es dann richtig krachen.
 
Aber es war inhaltlich jetzt imo nichts dabei, wo ich sage, der Regisseur hat hier richtig etwas angepackt.

Aber es ist ja auch Star Wars.
Das lebte doch immer schon von dem was eben Teil 8 auch ist.
Tolle Kulissen an exotischen Plätzen, tolle Sounds, und den Protagonisten, die das ganze tragen.
Die Story passt doch immer auf einen Bierdeckel.
Die bösen bauen ne super Waffe, die guten machen sie kaputt.
Die bösen folgen den guten zu ihrer Rebellenbasis, die können irgendwie entkommen.
Im Hintergrund webt die Macht ihr Netz um alles ins Gleichgewicht zu bringen.
Nächster Teil.
:D
 
ich finde ja genau das ist es, womit der Film eigentlich aufräumen will. Dass es eben nicht das klassische "Gut und Böse" gibt. Und das zeigt er mir mehr als offensichtlich.
Sei es in Form von Kylo Ren, der eigentlich weder Sith noch Jedi sein will und quasi Tabula Rasa machen will. Oder Luke, der in der klassischen Trilogie noch ganz klar für das Gute steht und jetzt plötzlich gezeigt wird, wie er überlegt seine eigenen Schüler umzubringen. Rey widersetzt sich bei ihrem Training der Verführung durch die dunkle Seite erst gar nicht. Hat ja aber zum Glück keinerlei Auswirkungen, weil das schwarze Loch ihr quasi gar nix zeigt. Und für alle die es noch nicht kapiert haben: Die gleichen "Bösen" Leute, die Waffen an die Neue Ordnung verkaufen, verkaufen ebenso Waffen an die "guten" Rebellen.

Ich krieg hier einfach ständig ins Gesicht gerieben, dass man nicht grob unterscheiden kann. Das war eigentlich immer das schöne simple an Star Wars, das für mich als Weltraum-Märchen funktioniert hat. Ich brauch da drin nicht wirklich den Bezug zur Moderne und Gesellschaftskritik. Star Wars war in seinen Facetten schon immer etwas altbacken und genau das mag ich daran. Das ist eine alternative Welt irgendwo am anderen Arsch des Universums, bitte verschont mich mit irgendwelchen Parallelen zu unserer Welt hier. Von der krieg ich jeden Tag genug mit, wie scheiße sie eigentlich ist.

edit: ersten Teil mal in nen Spoiler gepackt
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern diverse mitarbeiter gefragt die den film in der preview sahen, ich bekam nicht eine einzige gute Meldung zurück, das ist schon krass, ich lass mich mal überraschen, bin eh meistens der anderen Meinung, mir wird er gefallen, durchfallen wird er aber wenn der humor richtung fremdschämen geht.
 
ich find auch, man darf jetzt nicht so tun, als ob das alte Star Wars aus den Siebzigern die Krone der SciFi-Unterhaltung ist. Sie hat halt damals viel kultiges eingeführt, was ja genauso noch fortgeführt wird. Die Geschichten waren ja auch früher schon überschaubar und relativ geradlinig. Das kann man (starkes IMO) der Serie nicht zum Vorwurf machen, wenn man es früher gut fand.

Mal davon abgesehen, habe ich mir neulich mal die Teile 1-3 nochmal angesehen und abgesehen von dem etwas nervigen JarJarBinks-Völkchen v.a. in Teil 1 fand ich die Entwicklung über die Serien eigentlich schon spannend und auch charakterlich meistens ganz gut. Also halt v.a. beim Werdegang des Imperators oder dem Werden von Darth Vader.
 
ich finde ja genau das ist es, womit der Film eigentlich aufräumen will. Dass es eben nicht das klassische "Gut und Böse" gibt. Und das zeigt er mir mehr als offensichtlich.

Das Gut gegen Böse ist halt im Wandel.
Guck Dir mal Darth Vader/Anakin Skywalkers Werdegang an.
Gut, böse, gut. Es ist immer ein Wechselspiel gewesen, immer ein Ritt auf Messersschneide und manchmal ist Gut und Böse eben auch einfach nur ein unterschiedlicher Blickwinkel.
Kylo Ren sollte man also nicht nur im Hier und Jetzt beurteilen sondern dann eben auch sehen wo kommt er her ... wo geht er hin. Und warum ist das so?
Auch Luke war schon immer der Versuchung der bösen Seite ausgesetzt und gerade am Anfang war es auch manchmal knapp mit ihm, wenn Du Dich nochmal zurückerinnerst an den heißspornigen, ungeduldigen jungen Mann.
 
aber letztlich lief alles immer entweder auf die helle oder die dunkle Seite der Macht raus.
Bei Kylo Ren scheint mir eher alles auf ein Mittelding hinzudeuten. Sowohl von der einen, als von der anderen Seite enttäuscht will er sein eigenes Ding durchziehen. Im Ansatz find ich die Idee ja gar nicht mal schlecht. Auch im Star Wars Universum können sich Vorstellungen wandeln und alte "Religionen" (das Wort kommt glaub ich seit Episode IV wieder das erste Mal vor im Zusammenhang mit den Jedi) obsolet werden. Wenn aber dieses Thema so zentral im Mittelpunkt steht und quasi bei jeder möglichen Gelegenheit ausgepackt wird, ist mir das einfach zu viel des guten mit dem Zaunpfahl gewunken.
 
Achja, und was bitteschön soll der dumme Charakter in Form einer chinesischen Frau?
Ähm, was willst du damit sagen? Dass es keine asiatisch aussehenden Menschen im Star Wars-Universum geben darf? Außerdem war sie keine Putzfrau, auch wenn du das anscheinend mit "chinesischen Frauen" assoziierst. :roll:
 
aber letztlich lief alles immer entweder auf die helle oder die dunkle Seite der Macht raus.
Bei Kylo Ren scheint mir eher alles auf ein Mittelding hinzudeuten. Sowohl von der einen, als von der anderen Seite enttäuscht will er sein eigenes Ding durchziehen. Im Ansatz find ich die Idee ja gar nicht mal schlecht. Auch im Star Wars Universum können sich Vorstellungen wandeln und alte "Religionen" (das Wort kommt glaub ich seit Episode IV wieder das erste Mal vor im Zusammenhang mit den Jedi) obsolet werden. Wenn aber dieses Thema so zentral im Mittelpunkt steht und quasi bei jeder möglichen Gelegenheit ausgepackt wird, ist mir das einfach zu viel des guten mit dem Zaunpfahl gewunken.
Ich glaube Du lässt Dich täuschen.
Kylo Ren ist nicht irgendwo dazwischen sondern eindeutig auf der dunklen Seite der Macht. Das hat schon Luke bemerkt deswegen wollte er ihn töten, hat aber zu lange gezögert. Diese Szene ist ja auch ein Kern des Films. Sie wurde gleich 3 mal gezeigt. 1. Kylo besiegt Luke. 2. Luke wollte Kylo töten. 3. Luke hat gezögert Kylo zu töten und er wollte ihn töten weil er das wusste was für ein Leid er anrichten wird. Kylo ist einfach sehr stark in der Macht (aber Ray ist stärker) und Snoke war ein Idiot ihn derart zu unterschätzen aber er ist durch und durch böse. Er wollte die Schiffe einfach weiter nach und nach abschiessen und auch alle Menschen in der Festung niedermetzeln lassen.
 
die Chinesin fehlte halt noch auf der political correctness Checkliste von Walt Disney.
Wir haben nen Schwarzen, nen Latino und ne Frau als die neuen Hauptcharaktere. Uns fehlt die Asiatin. Lass mal schnell irgendnen unnötigen Nebenschauplatz ins Drehbuch schreiben wo wir so jemanden mit rein packen können. Fynn hat nach seinem kurzen Winterschlaf eh nix zu tun is uns gerade aufgefallen.

@Azrael1965
Kann auch gut sein. Dazu würde ja auch die typische Schüler bringt Meister um Geschichte passen. Trotzdem war mir der Aspekt "kann man jetzt nicht so genau sagen ob was gut oder böse ist" zu auffällig durch den ganzen Film durch präsent.
 
die Chinesin fehlte halt noch auf der political correctness Checkliste von Walt Disney.
Wir haben nen Schwarzen, nen Latino und ne Frau als die neuen Hauptcharaktere. Uns fehlt die Asiatin. Lass mal schnell irgendnen unnötigen Nebenschauplatz ins Drehbuch schreiben wo wir so jemanden mit rein packen können. Fynn hat nach seinem kurzen Winterschlaf eh nix zu tun is uns gerade aufgefallen.
Finde ich nicht. Das war eine der wenigen Male wo eine asiatische Frau nicht nur zum Aufputz verwendet wird. (siehe X Men oder Kong island) Sie ist eine Mechanikerin und repräsentiert die einfachen Menschen und warum die Rebellion wichtig für sie ist. Ausserdem ist sie ziemlich intelligent und nicht zuletzt mutig. Ich finde es nett von Disney jemanden eine Chance zu geben, der nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht.
Wie Finn sie allerdings in der kurzen Zeit vom Schlachtfeld schleifen konnte wird für immer ein Rätsel bleiben. Ich war mir sicher sie ist tot.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gucke mit meiner Frau über die Feiertage nochmal alle Teile.
Episode 1 haben wir gestern, Gott sei Dank, schon hinter uns gebracht.
Mit dem Film im Hintergrund sind meine Bedenken für Episode 8 weggefegt.
Schlimmer gehts nämlich nicht!
 
ich find auch, man darf jetzt nicht so tun, als ob das alte Star Wars aus den Siebzigern die Krone der SciFi-Unterhaltung ist. Sie hat halt damals viel kultiges eingeführt, was ja genauso noch fortgeführt wird. Die Geschichten waren ja auch früher schon überschaubar und relativ geradlinig. Das kann man (starkes IMO) der Serie nicht zum Vorwurf machen, wenn man es früher gut fand.

Mal davon abgesehen, habe ich mir neulich mal die Teile 1-3 nochmal angesehen und abgesehen von dem etwas nervigen JarJarBinks-Völkchen v.a. in Teil 1 fand ich die Entwicklung über die Serien eigentlich schon spannend und auch charakterlich meistens ganz gut. Also halt v.a. beim Werdegang des Imperators oder dem Werden von Darth Vader.
doch... man muss sogar so tun...:grins:
 
Finde ich nicht. Das war eine der wenigen Male wo eine asiatische Frau nicht nur zum Aufputz verwendet wird. (siehe X Men oder Kong island) Sie ist eine Mechanikerin und repräsentiert die einfachen Menschen und warum die Rebellion wichtig für sie ist. Ausserdem ist sie ziemlich intelligent und nicht zuletzt mutig.
mir geht es nicht um den Charakter an sich. Prinzipiell ist es mir völlig egal, welche Schauspieler da welche Rolle spielen. Solang die Rolle gut ist und für mich Sinn ergibt. So geschehen mit Rey, Poe und in Episode VII auch Fynn. Die wurden toll etabliert und auch wenn es ein wenig auffällig ist, was sich Disney hier wohl dabei gedacht hat: Die drei passen wunderbar in die Story und haben ihren Job super gemacht.

Auf mich wirkt aber der gesamte Casino-Planet Abschnitt total unplausibel und irgendwie reingeschrieben. Unpassend wie schon in Episode VII der Auftritt der Tentakel-Monster. Schneide den ganzen Arc raus und du hast nix verpasst. Das gilt genauso für den Charakter von Del Torro. Hab ich überhaupt nicht gebraucht. Und der isn Weißer. Ok, mit Sprachfehler. Zumindest ab und zu. Keine Ahnung was das wieder sollte, ob man da noch eine Minderheit eine Möglichkeit zum Connecten geben wollte, aber hat mich jetzt auch nicht gestört. Gestört hat mich hauptsächlich diese ganze unnötige Sidequest, die den Film in die Länge zieht
 
mir geht es nicht um den Charakter an sich. Prinzipiell ist es mir völlig egal, welche Schauspieler da welche Rolle spielen. Solang die Rolle gut ist und für mich Sinn ergibt. So geschehen mit Rey, Poe und in Episode VII auch Fynn. Die wurden toll etabliert und auch wenn es ein wenig auffällig ist, was sich Disney hier wohl dabei gedacht hat: Die drei passen wunderbar in die Story und haben ihren Job super gemacht.

Auch mich wirkt aber der gesamte Casino-Planet Abschnitt total unplausibel und irgendwie reingeschrieben. Unpassend wie schon in Episode VII der Auftritt der Tentakel-Monster. Schneide den ganzen Arc raus und du hast nix verpasst. Das gilt genauso für den Charakter von Del Torro. Hab ich überhaupt nicht gebraucht. Und der isn Weißer. Ok, mit Sprachfehler. Zumindest ab und zu. Keine Ahnung was das wieder sollte, ob man da noch eine Minderheit eine Möglichkeit zum Connecten geben wollte, aber hat mich jetzt auch nicht gestört. Gestört hat mich hauptsächlich diese ganze unnötige Sidequest, die den Film in die Länge zieht
Auf für mich gehört die Sidequest zum schwächsten Teil des Films. Aber der musste wohl rein um Finns Charakter Screentime zu geben. Er ist ja praktisch der neue Han Solo. Nur hat er nicht Harrison Fords Charisma. Was hätte man sonst mit ihm machen sollen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf für mich gehört die Sidequest zum schwächsten Teil des Films. Aber der musste wohl rein um Finns Charakter Screentime zu geben. Er ist ja praktisch der neue Han Solo. Nur hat er nicht Harrison Fords Charisma. Was hätte man sonst mit ihm machen sollen?
genau das ist ja mein Punkt. Das ganze wirkt (inklusive Asiatin) einfach noch schnell reingeschrieben. Fynn hatte mit Poe doch schon nen Buddy, mit dem er sich super verstanden hat. Die Freundschaft der zwei hätte für mich in den Fokus von Episode VIII gehört. Stattdessen bekommen wir so nen lieblosen Abklatsch eines Love-Interests rein gebaut. Mutig wäre es gewesen, zwischen den beiden so ne Art Love Story aufzuziehen. Aber das is wohl selbst Disney ein zu großes Risiko :D
 
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