Episode 7 orientiert sich, nicht zuletzt weil es der Wunsch von Disney war, komplett an Episode 4, das stimmt. Aber Episode 7 zeigt dementsprechend auch wie Episode 4 in der heutigen Zeit aussehen würde. Es legt, wie sein Vorbild, die Basis für eine Trilogie. Dabei geht er nur marginale Risiken ein. Ein Storm Trooper der desertiert, ein Sith der nicht einfach nur böse sondern innerlich zerrissen ist und die uns bekannten alten Helden die an dem Versuch eine neue Welt zu schaffen alle zerbrochen sind.
Das Problem an Episode 8 ist, das er diese ganzen Steilpässe nicht nur nicht verwertet, er missachtet sie in jeglicher Form.
Finn und Phasma? Egal, erzählen wir nicht.
Wer sind Reys eltern? Egal, sagen wir einfach "nobodies"
Luke ist ein gebrochener Jedi? Egal, machen wir ihn zu einer Witzfigur.
Wer ist Snoke? Wurscht, töten wir ihn.
Da sehe ich keinen respektvollen Umgang mit der Basis die gelegt wurde. Es wirkt fast so als hätte Ryan Johnson einen völlig anderen Episode 7 gesehen als der Rest der Welt. Die Story hat sich, wenn imo auch nur minimal, in eine Richtung bewegt. Das aber so unglaubwürdig und ohne Kontext das es einfach nur weh tut.