Insert Disc 2
Knapp zwei Stunden gespielt

Auch wenn ein Smiley grinst ... ich bin gelangweilt
Die Ortschaft, in dem „Warehouse 8“ liegt, wurde gefunden. Durch ein Gespräch mit einer alten Dame konnte ich erfahren, dass ich mit einem Bus dorthin fahren muss. Nach einem CD-Wechsel fuhr der Bus zu einem Hafengebiet, in dem viele Lagerhäuser stehen. Erwähnenswert ist die verdammt gelungene Ankunftsmusik. Ein Traum für meine Ohren. Bevor ich mit der Suche nach „Warehouse 8“ beginnen konnte, vernahm Ryo Kampfgeräusche und mischte sich in einem Kampf ein, wo zwei Typen einen jungen Mann verprügelten. Durch QuickTime musste man sie locker gekonnt auseinandernehmen, doch wie beim vorherigen QT bekam ich wieder zuerst eine aufs Maul, bevor ich es erneut versuchen musste. Irgendwie bin ich zu blöd, zu langsam oder einfach mittlerweile zu alt für diese QTE. Was mir wieder extrem, wirklich extrem am Keks geht, dass ich wieder sehr lange warten muss(te), bis die Zeit vergeht, um ein gewisses Event zu starten. Warehouse 8 wurde gefunden, zumindest glaubten wir (Ryo und ich) das und mussten überrascht feststellen, dass dieses Lagerhaus das falsche war. Es gibt nämlich noch ein anderes „Warehouse 8“, welches ich aber erst am Abend besuchen bzw. infiltrieren kann. Wie schon gesagt, mir geht das Warten in Höchstnoten am Arsch. Es liegt einfach an der Zeit an sich. 15 Minuten oder länger warten, bis man endlich weiter machen kann, ist für heute einfach ein „no-go“. Währenddessen schreibe ich z.B. gerade diesen Spielebericht, weil ich sonst nicht wüsste, was ich tun soll. Wenn ich bedenke, was ich alles noch Spielen „muss“ und was für andere Dinge ich noch nachgehen sollte, dann fühlt sich es gerade etwas wie Zeitverschwendung an. Shenmue ist nach wie vor das Spiel, welches ich aufgrund meiner damaligen Emotionen beim Spielen ewig lieben werde, doch so wie es sich jetzt für mich anfühlt, ist es reines Arbeiten ohne zielführenden Spaß.
Und während ich gerade diese Zeilen tippe, sehe ich über ein paar Containern die Sonne untergehen. Es sieht richtig schön atmosphärisch aus, aber macht das Fett auch nicht mehr wett. Moment, es wird gerade dunkel im Spiel, ich glaube, ich kann weiterzocken. Ich muss den Laptop weglegen.
Ok, es ging doch noch nicht weiter. Jetzt surfe ich mal eine Runde im Internet …
Master Chen
So, wir durften Master Chen und seinen abgeleckten Sohn (Anzugträger mit bösem Blicken) kennenlernen, nachdem wir bei einigen Wachposten vorbeischleichen mussten und uns ins „Warehouse 8“ begaben. Die Geschichte nimmt so langsam auch endlich Fahrt auf und die „Mirrors“ kriegen langsam Bedeutung. Chen hat uns verraten, dass die „Mirrors“ von Ryos Vater und noch so einem Typen aus China mitgenommen wurden. Was die können oder für was die gut sind, ist bis dahin noch immer nicht klar. Chen ist im Übrigen ein Freund eines Freundes von Ryos Vater. Ryo wurde beauftragt den zweiten Spiegel zu finden, der sich in seinem Haus befinden soll. Ich habe das Spiel zwar einige Male durchgespielt, konnte mich aber echt nicht mehr erinnern, wo sich dieser Spiegel befindet. Belustigend fand ich es, als ich ein Virtua Fighter Poster oder auch SEGA Batterien gefunden habe. Sehr nette Details. Ryos Haushälterin meinte, dass Fuku-San unbedingt mit ihm sprechen möchte. Als ich das Haus verließ begann es zu schneien. Und das sind dann die Momente, die richtig schön sein können. Shenmue und Schnee, einfach eine perfekte atmosphärische Mischung, die meinen Zorn fast schon wettmachte. Fuku-san schickte uns wiederrum zu Ine-san (die Haushälterin), die uns einen Hinweis gab. Sie meinte, dass der Vater von Ryo vor seinem Tod in einem Antiquitätenshop war. Irgendwie hatte dieses Gespräch mit Ine-san meine geliebte Shenmue-Atmosphäre wiedergegeben. Sie entschuldigte sich, dass sie Ryo zuerst gebeten hat, diesen Rachefeldzug sein zu lassen, was bei einem Hazuki sowieso nichts bringt und damit Iwao Hazuki (Vater) Ehre beleidigt hat. Die Art und Weise wie das Präsentiert wurde, war einfach nur schön. Genauso war es dann im Antiquitätenshop, als Ryo von einem älteren Herren ein Emblem bekommen hat, was schon seit Generationen in der Hazuki Familie ist und sein Vater diesen Verkäufer gegeben hat, um darauf aufzupassen.
Der älteste Mensch in ganz Shenmue
Der alte Herr (Verkäufer) meinte, dass er gerne darauf aufgepasst hat, weil Iwao auch für ihn immer da war. Für was es genau gut sein soll, das mussten wir herausfinden. Ich lief also zurück zu Ryos Haus und begegnete davor überraschend den schmierigen Sohn von Master Chen, der uns gleich in einen Kampf verwickelte. Ryo glaubte zuerst, dass er für Lan Di arbeitete, doch wie sich nach dem Kampf herausstellte, wollte er nur Ryos Skills testen und wurde von seinem Vater als Bodyguard für Ryo beauftragt. Ryo war ersichtlich irritiert, warum er als Bodyguard für ihn abgestellt wurde. Er erklärte ihm, dass Ryo eine wichtige Rolle hat und er unbedingt den zweiten „Mirror“ finden muss, bevor es Lan Di tut und er nicht mehr aufzuhalten ist. Ich weiß natürlich in einem Rahmen, was er meint, doch finde ich diese langsame, nicht wirklich durchschaubare Geschichte und Entwicklung sehr geil. Man hat keine Ahnung was für eine Epicness das Ganze haben wird. Besonders das Ende von Teil 2 sprengte hier sämtliche Grenzen und Erwartungen. Ich machte aber nicht mehr weiter, sondern speicherte das Spiel und beendete es.
Der Anfang war ultimativ scheiße. Echt, ich hab es kurz bereut Shenmue eingelegt zu haben, aber nachdem das Spiel wieder etwas Fahrt aufgenommen hat, hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Shenmue hat mit der Zeit Macken, über die ich nicht mehr ganz hinwegsehen kann, aber im Kern bleibt es nach wie vor dieses Spiel, welches an Kindheit, Schnee und Lebkuchen erinnert.
Knapp zwei Stunden gespielt

Auch wenn ein Smiley grinst ... ich bin gelangweilt
Die Ortschaft, in dem „Warehouse 8“ liegt, wurde gefunden. Durch ein Gespräch mit einer alten Dame konnte ich erfahren, dass ich mit einem Bus dorthin fahren muss. Nach einem CD-Wechsel fuhr der Bus zu einem Hafengebiet, in dem viele Lagerhäuser stehen. Erwähnenswert ist die verdammt gelungene Ankunftsmusik. Ein Traum für meine Ohren. Bevor ich mit der Suche nach „Warehouse 8“ beginnen konnte, vernahm Ryo Kampfgeräusche und mischte sich in einem Kampf ein, wo zwei Typen einen jungen Mann verprügelten. Durch QuickTime musste man sie locker gekonnt auseinandernehmen, doch wie beim vorherigen QT bekam ich wieder zuerst eine aufs Maul, bevor ich es erneut versuchen musste. Irgendwie bin ich zu blöd, zu langsam oder einfach mittlerweile zu alt für diese QTE. Was mir wieder extrem, wirklich extrem am Keks geht, dass ich wieder sehr lange warten muss(te), bis die Zeit vergeht, um ein gewisses Event zu starten. Warehouse 8 wurde gefunden, zumindest glaubten wir (Ryo und ich) das und mussten überrascht feststellen, dass dieses Lagerhaus das falsche war. Es gibt nämlich noch ein anderes „Warehouse 8“, welches ich aber erst am Abend besuchen bzw. infiltrieren kann. Wie schon gesagt, mir geht das Warten in Höchstnoten am Arsch. Es liegt einfach an der Zeit an sich. 15 Minuten oder länger warten, bis man endlich weiter machen kann, ist für heute einfach ein „no-go“. Währenddessen schreibe ich z.B. gerade diesen Spielebericht, weil ich sonst nicht wüsste, was ich tun soll. Wenn ich bedenke, was ich alles noch Spielen „muss“ und was für andere Dinge ich noch nachgehen sollte, dann fühlt sich es gerade etwas wie Zeitverschwendung an. Shenmue ist nach wie vor das Spiel, welches ich aufgrund meiner damaligen Emotionen beim Spielen ewig lieben werde, doch so wie es sich jetzt für mich anfühlt, ist es reines Arbeiten ohne zielführenden Spaß.
Und während ich gerade diese Zeilen tippe, sehe ich über ein paar Containern die Sonne untergehen. Es sieht richtig schön atmosphärisch aus, aber macht das Fett auch nicht mehr wett. Moment, es wird gerade dunkel im Spiel, ich glaube, ich kann weiterzocken. Ich muss den Laptop weglegen.
Ok, es ging doch noch nicht weiter. Jetzt surfe ich mal eine Runde im Internet …
Master Chen
So, wir durften Master Chen und seinen abgeleckten Sohn (Anzugträger mit bösem Blicken) kennenlernen, nachdem wir bei einigen Wachposten vorbeischleichen mussten und uns ins „Warehouse 8“ begaben. Die Geschichte nimmt so langsam auch endlich Fahrt auf und die „Mirrors“ kriegen langsam Bedeutung. Chen hat uns verraten, dass die „Mirrors“ von Ryos Vater und noch so einem Typen aus China mitgenommen wurden. Was die können oder für was die gut sind, ist bis dahin noch immer nicht klar. Chen ist im Übrigen ein Freund eines Freundes von Ryos Vater. Ryo wurde beauftragt den zweiten Spiegel zu finden, der sich in seinem Haus befinden soll. Ich habe das Spiel zwar einige Male durchgespielt, konnte mich aber echt nicht mehr erinnern, wo sich dieser Spiegel befindet. Belustigend fand ich es, als ich ein Virtua Fighter Poster oder auch SEGA Batterien gefunden habe. Sehr nette Details. Ryos Haushälterin meinte, dass Fuku-San unbedingt mit ihm sprechen möchte. Als ich das Haus verließ begann es zu schneien. Und das sind dann die Momente, die richtig schön sein können. Shenmue und Schnee, einfach eine perfekte atmosphärische Mischung, die meinen Zorn fast schon wettmachte. Fuku-san schickte uns wiederrum zu Ine-san (die Haushälterin), die uns einen Hinweis gab. Sie meinte, dass der Vater von Ryo vor seinem Tod in einem Antiquitätenshop war. Irgendwie hatte dieses Gespräch mit Ine-san meine geliebte Shenmue-Atmosphäre wiedergegeben. Sie entschuldigte sich, dass sie Ryo zuerst gebeten hat, diesen Rachefeldzug sein zu lassen, was bei einem Hazuki sowieso nichts bringt und damit Iwao Hazuki (Vater) Ehre beleidigt hat. Die Art und Weise wie das Präsentiert wurde, war einfach nur schön. Genauso war es dann im Antiquitätenshop, als Ryo von einem älteren Herren ein Emblem bekommen hat, was schon seit Generationen in der Hazuki Familie ist und sein Vater diesen Verkäufer gegeben hat, um darauf aufzupassen.
Der älteste Mensch in ganz Shenmue
Der alte Herr (Verkäufer) meinte, dass er gerne darauf aufgepasst hat, weil Iwao auch für ihn immer da war. Für was es genau gut sein soll, das mussten wir herausfinden. Ich lief also zurück zu Ryos Haus und begegnete davor überraschend den schmierigen Sohn von Master Chen, der uns gleich in einen Kampf verwickelte. Ryo glaubte zuerst, dass er für Lan Di arbeitete, doch wie sich nach dem Kampf herausstellte, wollte er nur Ryos Skills testen und wurde von seinem Vater als Bodyguard für Ryo beauftragt. Ryo war ersichtlich irritiert, warum er als Bodyguard für ihn abgestellt wurde. Er erklärte ihm, dass Ryo eine wichtige Rolle hat und er unbedingt den zweiten „Mirror“ finden muss, bevor es Lan Di tut und er nicht mehr aufzuhalten ist. Ich weiß natürlich in einem Rahmen, was er meint, doch finde ich diese langsame, nicht wirklich durchschaubare Geschichte und Entwicklung sehr geil. Man hat keine Ahnung was für eine Epicness das Ganze haben wird. Besonders das Ende von Teil 2 sprengte hier sämtliche Grenzen und Erwartungen. Ich machte aber nicht mehr weiter, sondern speicherte das Spiel und beendete es.
Der Anfang war ultimativ scheiße. Echt, ich hab es kurz bereut Shenmue eingelegt zu haben, aber nachdem das Spiel wieder etwas Fahrt aufgenommen hat, hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Shenmue hat mit der Zeit Macken, über die ich nicht mehr ganz hinwegsehen kann, aber im Kern bleibt es nach wie vor dieses Spiel, welches an Kindheit, Schnee und Lebkuchen erinnert.






