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GAME Spielen abseits der Flimmerkiste - Der Brett-, Karten- und Gesellschaftsspielethread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ok, das sieht nicht richtig aus.

Aber sowas von.

130 Kohle
69 Wärme

Ihr macht was falsch. Ich hab schon viele Partien TfM hinter mir und am Ende hatte man vielleicht mal ein Einkommen von ~65 (maybe 70?) oder so (Einkommen ist ja = Tf-Wert + Einkommensgenerierung).

Das ist dann auch enorm viel, aber man hat es dann ja auch investiert und ist mit ganz wenig Geld zum nächsten Einkommen gekommen.

Genauso Wärme. Energieproduktion 0, Wärmeproduktion 8 und dennoch sollen sich 69 Einheiten angesammelt haben?
Warum sollte man die nicht ausgeben und dadurch seinen Tf-Wert steigern (was damit wiederum das Einkommen erhöht)?
 
Habt ihr daran gedacht, dass die Generation (Runde) erst dann beendet ist, wenn alle gepasst haben?

oh Moment, ich glaub ich hab den Fehler. Wir haben es so gespielt dass jeder eine Aktion machen darf, dann der Andere, dann jeder noch ne 2. und dann war die Runde zu Ende. Da war wohl der Fehler, man darf direkt 1-2 Aktionen machen und das reihum bis jmd passt oder? :fp:

edit: ja ist so, eieiei, man sollte schon genau lesen. Von anderen Spielen zu sehr gewöhnt gewesen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, jeder macht eine oder zwei Aktionen oder passt.
Nächste Runde kommt, wenn alle gepasst haben.
Dann Produktion, Draft, neue Runde.

Die Mechanik ist oft interessant, da man seine Aktionen manchmal bewusst streckt (extra immer nur eine und möglichst viele), um am Ende noch am Drücker zu sein und manch anderes Mal am liebsten so schnell wie möglich Aktion X machen will (Meilensteine v.a.), aber noch ein paar Schritte davor braucht.
 
Gestern die letzte Fraktion von Anachrony fertig bemalt.

IMG_4203.jpeg


Heute kommt dann Townsfolk Tussle an, dann gehts gleich mit den nächsten Figuren weiter.
 
Hab da immer Respekt vor sowas. Früher als Jugendlicher konnte ich mich auch in den Garten meiner Eltern setzen und Modellflugzeuge bemalen und hatte das echt Ruhe dafür. Heute ist dass keine Option mehr. Da fehlt mir einfach die Geduld und Ruhe dafür
 
Tzolkin muss ich auch mal spielen. Genauso Anachrony (oder überhaupt mal ein Mind Clash Game). Bei Letzterem habe ich ja auch schon fast überlegt, nachdem die dt. Version jetzt kam. Aber da habe ich auch etwas Bedenken, ob Thematik, Optik und Mechanik (Analysis Paralysis?) für mich taugen.

@Gerri
Wie war die Runde TfM "in richtig"?

Ich finde ja, dass man schnell denken kann, dass es einen gewissen Mangel an Interaktion gibt.
Wenn man dann aber im Spiel mal schaut, ist da doch einiges an Einflussnahme.

Das Wettrennen um Meilensteine/Auszeichnungen.
Der Draft der Karten, bei dem man echt schon schauen sollte, was man weitergibt.
Und vor allem natürlich das Gedränge auf dem Spielbrett. Wenn der andere in seinem Zug eine Stadt und eine Grünfläche platziert, zecke ich mich direkt an die Stelle, an die er am liebsten seine nächste Stadt platzieren wollen würde. Das sind auch ganz oft wieder Momente, in denen die Zug-Mechanik (eine oder maximal zwei Aktionen pro Zug bzw. passen) ganz entscheidend sein kann.
 
Anachrony würde ich heutzutage als gehobenes Kennerspiel erachten, wo es bei Veröffentlichung ein Experten Kracher war.
Funktioniert immer noch sehr gut, erfindet aber das Eurogame nicht neu. 2016(?) war das noch anders.
Aber ich liebe die Optik und das Setting und alleine das sloten der Arbeiter in den Mech-Mini ist schon irgendwie cool.
 
@dweezzu war definitiv ein ganz anderes Spiel :D Wobei wir das karten draften natürlich vergessen haben :fp:

und ja man kämpft schon um die Städte aber es ist schon recht passiv. Ich würds auch glaub ich nur noch zu 2. spielen (max zu dritt) sonst hat man einfach zu viel Leerlauf.

Hat schonmal jmd. Teotihuacan gespielt?
 
Ja, draften ist optional, aber ich persönlich finde, dass es nur vorteilhaft ist.
1. Man dünnt etwas den Glücksfaktor beim Kartenziehen aus.
2. Man hat noch eine Ebene, auf der man etwas taktisch agieren kann (wem/was vorenthalten)

Ich sehe das Optimum auch eher bei drei Spielern. Wirklich Interaktion auf dem Brett im Vergleich zu Zweispieler, aber auch noch keine krassen Wartezeiten. Wobei die Wartezeiten bei maximal zwei Aktionen pro Spieler eigentlich auch überschaubar sein sollte, aber manchmal zieht es sich etwas.


und ja man kämpft schon um die Städte aber es ist schon recht passiv.

Ja, das wirkt nicht so krass, aber ich finde, wenn man ein paar Partien gespielt hat, merkt man wieviel Macht dort drinsteckt. Das ist schon ein ganz schönes Gerangel und gegenseitiges Ausbremsen bei uns (ob nun durch Reinzecken an fremdes Grün oder Sperrgebiete, etc.).

Weit überwiegend gewinnt bei uns nämlich der Spieler mit der besten Brett-Präsenz...Grünplatten punkten ja auch im Prinzip dreifach (1 P für sich, +1 für jede eigene angrenzende Stadt und vor allem direkt als Tf-Wert +1 durch den Sauerstoff, was dann ja jede Runde +1 Geld bedeutet).

Wir fandest du es jetzt?
Ich würde noch Präludium als Erweiterung empfehlen, kA ob ihr die hattet. Dann kann man direkt am Anfang schon interessante Entscheidungen treffen und die Spieler haben dadurch jeweils recht unterschiedliche Ansätze und Skills.
 
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