Ja, draften ist optional, aber ich persönlich finde, dass es nur vorteilhaft ist.
1. Man dünnt etwas den Glücksfaktor beim Kartenziehen aus.
2. Man hat noch eine Ebene, auf der man etwas taktisch agieren kann (wem/was vorenthalten)
Ich sehe das Optimum auch eher bei drei Spielern. Wirklich Interaktion auf dem Brett im Vergleich zu Zweispieler, aber auch noch keine krassen Wartezeiten. Wobei die Wartezeiten bei maximal zwei Aktionen pro Spieler eigentlich auch überschaubar sein sollte, aber manchmal zieht es sich etwas.
und ja man kämpft schon um die Städte aber es ist schon recht passiv.
Ja, das wirkt nicht so krass, aber ich finde, wenn man ein paar Partien gespielt hat, merkt man wieviel Macht dort drinsteckt. Das ist schon ein ganz schönes Gerangel und gegenseitiges Ausbremsen bei uns (ob nun durch Reinzecken an fremdes Grün oder Sperrgebiete, etc.).
Weit überwiegend gewinnt bei uns nämlich der Spieler mit der besten Brett-Präsenz...Grünplatten punkten ja auch im Prinzip dreifach (1 P für sich, +1 für jede eigene angrenzende Stadt und vor allem direkt als Tf-Wert +1 durch den Sauerstoff, was dann ja jede Runde +1 Geld bedeutet).
Wir fandest du es jetzt?
Ich würde noch Präludium als Erweiterung empfehlen, kA ob ihr die hattet. Dann kann man direkt am Anfang schon interessante Entscheidungen treffen und die Spieler haben dadurch jeweils recht unterschiedliche Ansätze und Skills.