Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

GAME Spielen abseits der Flimmerkiste - Der Brett-, Karten- und Gesellschaftsspielethread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kann mit dem Franchise was anfangen... drum hab ich erst recht zugeschlagen! :D

godofwar karten.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
1e3d53dad45f4f505fc7d8ae0a44fcea00e2443d-00-00.jpeg


Wir haben uns am Wochenende zu zweit an Time Stories rangemacht. Hatte das mit zwei Szenarien gebraucht gekauft, da es sich eigentlich ganz spannend für mich angehört hat. Ich war nur etwas durch die gemischten Wertungen irritiert. So ging ich davon aus, dass ich es entweder mega genial finden werde oder total langweilig. Und nach dem Szenario des Grundspiels liege ich eher mitten drin. Ich kann das nicht genau beschreiben. Die Aufmachung und das Artdesign sind wirklich schön und mega atmosphärisch. Aber ich hatte irgendwie mehr Story erwartet. Wir sind relativ atmosphärisch reingestartet, aber es wurde relativ schnell klar, dass so viel halt dann doch nicht hinten dran steckt. Man muss sich auch relativ viel dazu denken, was da jetzt passiert ist. Obwohl, dann doch wieder nicht. Im Prinzip kann man die Story und das Abenteuer auf einem Bierdeckel aufzeichnen.

Das ganze Zeitreisemodell und der Zeitmangel macht grundsätzlich aber eben schon Spaß. Uns hat dann auch nicht gestört, als wir ein zweites Mal von Vorne beginnen mussten. Nachdem wir dann aber auch einen dritten Versuch starten mussten, hat sich das schon etwas abgenutzt. Wir standen dann auch einmal an einem Punkt, an dem wir nicht weiter wussten, weil wir einen Hinweis übersehen hatten. Begleitet von dem Erfolgserlebnis das Haupträtsel gelöst zu haben hat dann zum Ende hin der Spielspaß dann aber doch nochmal Fahrt aufgenommen. Tatsächlich könnte man den Spaßfaktor wirklich mit ner Sinuskurve abbilden. Wobei ich bei dem Spiel tatsächlich denke, dass es am Meisten Spaß macht, wenn man es zu viert spielt. Die Idee dass nur der Spieler die Karte von dem Raum den er betritt sieht und dann den anderen Spielern beschreiben muss was er sieht oder erlebt ist richtig Klasse und macht auch Spaß. Umso mehr wie man sich eben auch auf dieses leichte Rollenspielelement einlässt. Aber auch hier hatte sich das gegen Ende bei uns etwas abgenutzt, so dass wir doch eher die Karten runter gerattert haben bzw. uns so aufgeteilt haben, dass wir doch beide die Karte gleichzeitig sehen konnten.

Wir werden demnächst mal noch die beiden anderen Szenarien spielen. Irgendwie hat es uns am Ende eben schon Spaß gemacht, aber nicht so sehr, dass ich jetzt total den Reiz hätte mir die erste Kampagne komplett zu kaufen. Ich bin dennoch gespannt, wie das Spielprinzip sich bei den beiden Erweiterungen ändert oder erweitert. Die Szenarien klingen schon komplett unterschiedlich zu dem des Grundspiels.
 
Das hatte mich soooo angeödet, wenn man da den dritten oder vierten Versuch ganz von vorne machen muss. Alles nochmal tun/lesen/machen, was man schon kennt.

Hat mich richtig getiltet und es wurde schnell verkauft. Ja, Artdesgin, Idee, Atmosphäre schon cool, aber das System war für mich so ein Reinfall, dass ich wusste, dass ich die kostbare verfügbare Spielzeit nicht mit sowas verbringen will.
 
Dadurch dass wir das an einem Abend durch ziehen konnten ging das eigentlich. Ich glaube über zwei Abende verteilt wäre es tatsächlich nervig geworden. Auch weil man sich an manches nicht mehr genau erinnert. Finde es da wirklich hart an der Grenze. Wobei man halt aber eigentlich beim dritten Versuch relativ genau wusste was zu machen ist und der eigentlich extrem flott ging und ne Sache von 20 oder 30 Minuten war. Da hatten wir dann auch überhaupt nicht die unendliche Zeit benötigt, die man im dritten Versuch erhalten hat. Ich denke wir hätten es sogar im zweiten Versuch lösen können, wenn wir (ja, ja, okay ich wars) einen Hinweis auf einer Karte nicht übersehen hätten.

Das ist dann ohnehin so ne Sache. Wir haben ca. 4 Stunden gespielt. Das ist halt schon auch ne Kosten/Nutzen Frage. Im Verhältnis zum Neupreis schon viel Geld je Stunde.
 
Wir hatten den zweiten Fall zu viert gespielt und es an dem Abend nach zwei Durchgängen nicht gepackt. Niemals hätte ich Bock gehabt das dann in der Zukunft (wenn man es schon schafft sich wieder zu viert zu treffen) dann nochmal von vorne anzufangen. Man musste richtig Listen anlegen, was man wann wo anguckt, usw....boa ne.

Und generell war das auch ein Kritikpunkt für mich. Man läuft da rum und guckt sich Sachen an, hat aber gar keine Anhaltspunkte, was einen unter der jeweiligen Karte dann erwartet. Und zack, steckste in nem Kampf, eine Sackgasse (verlorene Zeiteinheiten), etc.

Cooles Konzept, toll gestaltet, aber auch wenn es sehr hochgelobt wurde, das ist einfach nix für mich gewesen...erst recht nicht unter dem Aspekt "Spiel".
 
Also wenn dir der erste Fall in Time Stories nicht gefallen hat, dann weiß ich nicht ob dir andere Fälle gefallen. Der erste Fall war für mich mit dem Marcy Fall der beste. Beim weißen Zyklus fehlt jetzt noch der letzte Fall, aber der soll der schlechteste sein.
Den blauen Zyklus werden wir denke ich nicht mehr spielen, auch wenn das die Mechanik besser sein soll.
 
Ich hab noch die Drachenprohezeiung auf die ich mich als alter Rollenspieler eigentlich wegen der Thematik sehr freue und Estrella Drive was sich eigentlich auch ganz interessant anhört, da ich da erwarte, dass hier die Mechanik ganz gut greift.

Wenn die beiden Erweiterungen durch sind, werde ich tatsächlich mal ein abschließendes Urteil fällen. Hab ja jetzt einen ganz guten Lauf was das Spielen angeht. Am Freitag ist nochmal ne Runde Gloomhaven Pranken dran, worauf ich mich tatsächlich riesig freue.
 
Die Drachenprophezeiung sehen einige als eine der besten Erweiterungen an, mich hat sie nicht so gedacht überzeugt. Estrella Drive fand ich in Ordnung.
 
Am Wochenende ging es weiter mit der zweiten Sitzung Gloomhaven Pranken des Löwen bei nem Kumpel. Uns hat das Spiel absolut gepackt, kann man nicht anders sagen. Wir haben zwei Szenarien gespielt und wieder unheimlich Spaß gehabt. Man kann aber auch sagen, dass der Untertitel besser wäre " "Gloomhaven - Entscheidungen aus der Hölle". Eigentlich ist es nur ein Spiel bei dem es ständig um schwierige Entscheidungen geht. Ich hatte mich vorher gefragt, weshalb ein Szenario mit rund 2 Stunden anzusetzen ist. Jetzt weiß ich es. Zunächst muss man erstmal seine Kartenhand für das Szenario auswählen. Wir aktuell also aus 14 Karten 10. 4 Karten rauswerfen klingt nicht schwer. Nach 10 Minuten waren wir jeder auch durch. Dann geht das im Szenario ständig so weiter. Welche Karte spielen oder opfern. Wo man doch ohnehin so eine Mühe hatte sich nur auf diese 10 Karten zu beschränken. Absolut abartig. Dazu hat man auch noch Karten die man eigentlich nur einmal spielen kann und die dann für den Rest des Szenarios dauerhaft weg sind. Wann ist also für diese der perfekte Moment? Und so weiter und so fort. Echt übel. Auch bei den zwei Szenarien war der Schwierigkeitsgrad perfekt ausbalanciert. Das zweite Szenario hatten wir wirklich in letzter Runde gewonnen. Eine mehr und ich wäre raus gewesen da ich keine Karten mehr hatte. Momentan würde ich Gloomhaven am liebsten jeden Tag spielen. Dauert jetzt leider relativ lange bis wir nochmal weiter spielen. War mir ja wirklich nicht sicher ob es seine hohe Wertung verdient, aber da gibt es für mich jetzt keine Zweifel mehr dran. Sofern man natürlich grundsätzlich mit der Materie etwas anfangen kann. Fehler haben wir natürlich auch wieder eingestreut. Klar. Das wird noch dauern bis wir das perfekt spielen. Aber wir werden besser.

20210716_200301.jpg



Heute Mittag haben Frauchen und ich dann mal das relativ gehypte phantastische Reiche getestet. Das macht tatsächlich schon auch viel Spaß. Ist halt dann zur Abwechslung mal ein schön einfaches Spiel das auch relativ kurz ist und so das perfekte Garten- oder Urlaubsspiel darstellt. Bin ich irgendwie überhaupt nicht mehr gewohnt. Anleitung über 6 sehr kleine Seiten. Alles relativ selbsterklärend. Dazu ein schönes Fantasythema, dass letztlich aber überhaupt keine Rolle spielt. Das könnte auch ein IKEA oder Dönerbuden oder Militärthema oder what ever sein. Im Prinzip geht es darum in meistens 10-12 Zügen eine Kartenhand mit Karten zusammen zu stellen die sich gut ergänzen und die meisten Punkte geben. Dank Handyapp muss man sich theoretisch auch nicht mal den Kopf beim Punktezusammenrechnen zerbrechen. Haben wir aber nicht genutzt. Ging auch so mit dem Handytaschenrechner super auf. Ich glaub meine Xbox geht so schnell nicht mehr na wenn das mit den Brettspielen so weiter geht.
 
Das soll ja Ameritrash pur sein. Die Heidelberger hatten damals ja schon mit der Übersetzung angefangen, aber Flying Frog war wohl nicht wirklich kooperativ.
 
Da bei uns Maus und Mystik wegen meiner Frau leider nicht so gut lief, ich aber meine Tochter zu nem Nerd erziehen will :grins:, hab ich einen anderen Kindergeeigneten Dungeoncrawler gesucht. Und bin bei Karak fündig geworden.

61LjdG9uLtL.__AC_SX300_SY300_QL70_ML2_.jpg


Ist glaub gar nicht mal so mega bekannt und auch eher ein kleines Spiel, aber für Kinder ab 7 echt Klasse. Bei unserer Tochter ist es auf jeden Fall gleich von null auf Kult gegangen. Es ist extrem zufallsbasiert, hat simpelste Regeln und die Charaktere sind nicht wirklich ausgeglichen - aber alles Zutaten die für ein Kind eigentlich optimal sind um keinen Frust aufkommen zu lassen.

Man spielt einen Helden, der im Dungeon der namensgebenden Burg Karak versucht die meisten Schätze zu finden und am Ende den Drachen zu töten der natürlich im Verlies lauert und auch dessen Schatz abzugreifen. Man spielt also gegeneinander um mal wieder eine Form von Siegpunkten. Der Dungeon wird zufallsbasiert durch das Ziehen von Dungeonteilen je Runde weiter entwickelt. In Räumen aufgedeckte Monster hinterlassen Schätze, bessere Waffen oder Zauber die man dann auf seinem Charaktertableau ablegen kann. Das wars. Total simpel, nahezu mit Null Strategie, aber einfach nett. Spielzeit je nach dem 30-45 Minuten maximal. Es gibt ja nicht allzuviel zu überlegen. Die Tochter liebt es ab Spiel eins. Aber kein Wunder, sie hat auch gleich mal ein paar Partien gewonnen. Für Erwachsene selbst ist das Spiel schnell zu fade, aber im gemeinsamen Spiel mit Kindern ein tolles Familienspiel. Dass dann auch meiner Frau Spaß macht. Dadurch dass man auch Mitspieler mit einem nervigen Fluch belegen kann, kommt auch etwas Interaktion zustande, so dass auch etwas Trashtalk am Spieltisch möglich ist. Die Kleinen müssen ja alle Facetten von guten Brettspielen lernen :grins:

karak~6.jpg
 
Das soll ja Ameritrash pur sein. Die Heidelberger hatten damals ja schon mit der Übersetzung angefangen, aber Flying Frog war wohl nicht wirklich kooperativ.
Ja, das ist Amitrash pur… WürfelOrgie mit Zombies :D
Die Qualität des Inhalts ist echt der absolute Wahnsinn… da wurde richtig geklotzt. Sowas spielt man auch nicht jeden Tag… wer für die Art Spiele offen ist, sollte zumindest mal nen Blick riskieren
 
Zurück
Oben