Gears of War: Das Musterbeispiel dieser Gen für Brachial-Macho-Action. Sowohl Teil 1 als auch 2 haben von der Grafik her Momente, die absolut bombastisch inszeniert waren (Teil 3 hab ich noch nicht gespielt). Auch der Multiplayer hat trotz seiner Macken enorm viel Spaß gemacht.
Lost Odyssey: Diese Stimmung... Die fühlbare Einsamkeit des Hauptcharakters und ganz besonders die Briefe... Als Stilmittel immer noch einzigartig und wirklich berührend. Nicht plakativ emotional, einfach nur... im englischen würde man sagen "haunting".
Mass Effect 1&2: Ich habe ME1 erst 2 Jahre nach Release gezockt, weil ich Angst hatte, dass mir das Setting nicht zusagt. Pustekuchen, das Setting ist wohl eins der besten der gesamten Gen. Selten hat sich ein Universum derart echt angefühlt, Konflikte real und Charaktere glaubwürdig. Und genau DAS ist für mich der Rollenspielaspekt an ME. Nicht das Kampfsystem, keine Stats, kein SKilltree. Ich lege ME ein und BIN Captain Shepard, ich interagiere mit echten Charakteren. Und genau deswegen ist für mich ME2 noch einen Tick besser, weil die Charakterinteraktion und der eigene EInfluss auf den Werdegang des Universums noch besser dargestellt war. Und deswegen bin ich zuversichtlich, dass ME3 für mich ein grandioser Abschluss der Trilogie wird.
GTAIV: Das erste GTA, das ich nicht gelangweilt aus der Konsole genommen hab ohne das Ende zu sehen... Hab 95 Stunden in dieser echt wirkenden Stadt erlebt und so einige Momente gehabt, die ich nie mehr vergessen werde.
Vor allem die Begegnung mit "that special someone" und die anschließende Heimfahrt mit Roman, ohne Autoradio, nur mit vielen Gedanken im Kopf... Unvergesslich.
Red Dead Redemption: Für die tolle Landschaft und die wenigen Momente, in denen plötzlich Musik einsetzt und einen in den Westen katapultiert. Vor allem die ersten Schritte in Mexiko oder der Heimritt zur Familie... Einfach nur WOW.
Und natürlich das Endgame mit einem der besten Storytwists in dieser Gen und einer absolut westernreifen Inszenierung.
Condemned 1 und 2: Weil sich Melee-Kampf noch nie so brutal realistisch angefühlt hat. Wenn man da nem Penner die Bleistange über die Stirn gezwirbelt hat, ging das durch Mark und Bein.
Dazu noch exzellenten Grusel (ich konnte bei Teil 1 die letzte Mission nur in seeeehr kleinen Stückchen spielen) und das Spiel muss auf diese Liste.
Teil 2 kommt gleich mit, weil die Szenen mit dem Bär in der Holzhütte wohl das angsteinflößendste war, was ich seit langem erlebt hab. Da hatte ich nicht nur Gänsehaut, sondern echte Panik.
Deus Ex: HR: Absolut würdiger Nachfolger des legendären ersten Teils und wohl die beste musikalische Untermalung von 2011.
Weggehauen hats mich, weil es von Sekunde 1 an bis zum Schluss durchgehend den Flair des Erstlings versprüht hat, was ich nicht für möglich gehalten hätte.