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GEN7 Spec-Ops: The Line

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gameswelt schreibt, was Take 2 sagt. Das war doch sowieso reine PR, ich meine 4players mit einer riesigen Werbung vollgekleistert und jede größere Website hatte Spec-Ops als Thema.
 
Nasreddin schrieb:
Meinst du mich? Es geht darum, dass eine offensichtliche Gewaltverherrlichung wie das hier "glatt als Antikriegsspiel durchgehen" könnte. Absolut lachhaft.

Es wird nie ein Antikriegsspiel geben. Nichtsdestotrotz halte ich eine nihilistische Story in einem (Kriegs)videospiel nicht für ausgeschlossen und der Trailer zeigt bisher nichts was vermuten lässt, dass der neueste Spec-Ops Teil sich zwangsweise als Mogelpackung herrausstellt.
 
Der Trailer zelebriert Gewalt geradezu. Da werden Schädel zertreten, die in Splatter-Effekten zerplatzen. Da wird eine CoD-Ästhetik aufgefahren, wie sie sonst nur Activision hinbekommt. Das hat weder etwas mit Antikriegsspiel noch mit Nihilismus zu tun. Das ist das Feiern von Kriegs-Gemetzel, sonst nichts. :deal:

Und halt Made in Germany. ;)
 
Antikriegsspiel bedeutet doch nur, dass Gewalt gezeigt wird mit der Absicht zu zeigen, wie schlimm Krieg ist. Aber das ist eh eine Definitionssache, ab wann es Kriegsverherrlichung ist oder nicht.

Ich z.B. finde das Kriegsspieel sau brutal sein müssen, alles andere ist meiner Meinung doch Verfälschung, ich würde es noch viel viel drastischer machen. Wenn man ein Kriegsspiel macht, wo nichts wirklich schlimmes passiert und nur sieht, wie stark die Maschinen, Soldaten sind. Dann würde es auf mich kriegsverherrlichend wirken.

Call of Duty hat immer Szenen, wo Sinnlosigkeit/Grausamkeit demonstriert wird, sei es ein Massaker am Flughafen, hämische Sprüche bei Luftangriffen, Exekutionen von Unbewaffneten, Folter oder die Bombardierung eines Dorfes im Vietnam. Auch sterben viele der spielbaren Charaktere grausam.
 
Die Frage ist nicht nur, was passiert, sondern auch wie man es darstellt. Und hier im Trailer ist es verherrlichend. Genau wie bei CoD. Versteht mich nicht falsch, da habe ich nichts gegen. Ich mag auch ein Bulletstorm, das Gewaltverherrlichung pur ist.

Aber wenn dann die Presse vom "Antikriegsspiel" schreibt, dann ist das einfach nur noch peinlich.
 
Ein (Anti)-Kriegsspiel muss einen Message haben, welche von seinen Charakteren und einem Stoytelling bzw. einer feinfühligen Inszenierung getragen wird. Aber Call of Duty ist ja mal das komplette Gegenteil davon, feinfühlig ist da nur der Gewehrabzug...
 
Hab damals die MP Alpha für die 360 gespielt und fand es recht bescheiden :schreck:
Steuerung total fürn Eimer und auch sonst war alles eher nur 08/15… erinnerte mich irgendwie an Terminator Salvation :gerri:

Das wird 100pro nix :frubfrab:
 
Spec Ops: The Line PAL Packshot

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Ich weiss garnicht, was daran so besonders sein soll?

Und Anti-Kriegsspiel? Lachhaft.

Ich bin da bei Nasreddin. Vom Gameplay ist das ein purer 08/15-Kriegsshooter, und alleine daran wird die Story schon scheitern. Der feinfühligste oder nachdenklichste Dialog wird schon daran scheitern, wenn ich 10 Sekunden später wieder 1.000 Soldaten stupide umballern muss, damit das Spiel weiter geht.

Nee nee, ich hatte bei Homefront bereits Lehrgeld gegeben. Hier nicht nochmals.

Ich halte ein Anti-Kriegsspiel durchaus für realisierbar. Aber da müssten die Ansätze schon ganz anders aussehen.
 
Zimtzicke schrieb:
Ich halte ein Anti-Kriegsspiel durchaus für realisierbar.

Die Diskussion hatten wir schon mal. Witzig, dass du das hier schreibst, nachdem du vorhin noch klar gestellt hast, warum ein Anti-Kriegsspiel nicht machbar sein wird.

mushaaleste schrieb:
Viel wilder: Das Game wird vom deutschen Team "Yager" entwickelt - na bei wem klingelt es da http://www.mushaaleste.de/extcontent/zocks/details/1935.html
Ich erinnere mich. Absolut frei von jeglichem Spielspaß das Ding.
 
@ Bart

Wie du meinen?

Ich halte ein Anti-Kriegsspiel für realisierbar. Aber nicht im engen Korsett eines Shooters, der letztlich doch wieder nur die niederen Instinkte des Spielers (Skill und Gewalt) ansprechen soll.
 
Also ein Kriegsspiel, in dem man keine Waffe anfasst? Und dann? Schlussendlich soll ein Spiel ja Spaß machen und ein Anti-Kriegsspiel darf im Grunde keinen Spaß machen. Warum aber soll ich 60 Euro ausgeben für etwas, das mir bewusst und vorsätzlich eine schlechte, deprimierende Zeit verschaffen will? Für die bahnbrechende Erkenntnis, dass Krieg nicht schön ist? Selbst wenn ein Anti-Kriegsspiel machbar wäre, es würde keinen Sinn machen.
 
Sehe ich anders.

Nimm Heavy Rain. Nur rudimentäres Gameplay, trotzdem herausragend als Videospiel.

Videospiele können sich von ihren Fesseln lösen und neue Ansätze innerhalb des Mediums gehen.

Warum soll mir ein Spiel nicht moralisch genauso schonungslos in die Fresse schlagen können wie ein Film? Es mag sich für dich kirre anhören, aber für mich muss ein Spiel nicht zwangsläufig "Spass" machen.
 
Oh, das ist von YAGER?!

Schön das es die noch gibt...Der Flug-Shooter gleichen Namens damals auf der xbox 1 war richtig klasse.
Das hier gezeigte sieht auch nicht schlecht aus..Mal abwarten.
 
Mir macht das Preview jedenfalls Lust auf mehr. Das Setting finde ich ziemlich gut, es ist keine Egoperspektive und wenn da was mit Moral ein klein wenig rüber kommt könnte das der erste Kriegsshooter seit MOH 1 sein der mich interessiert.
 
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