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MULTI Slitterhead (Silent Hill-Schöpfer Keiichi Toyama)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Erscheinungsdatum
8. November 2024
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Entwickler: Bokeh Game Studios
Genre: Action Adventure
Release: tba.
Plattformen: PC & Konsolen

Inhalt:
Schauplatz ist ein fiktiver Ort
Ebenfalls wurde im Interview das Setting von „Slitterhead“ angesprochen. Schon dem ersten Trailer ließ sich entnehmen, dass der Titel in einer nicht näher bezeichneten asiatischen Stadt mit heruntergekommenen Hochhäusern und Schaufenstern mit chinesischen Schildern angesiedelt ist.

Toyama stellte klar, dass es sich um einen fiktiven Ort handelt. „Diejenigen, die sich auskennen, werden anhand des Trailers wahrscheinlich schon erraten haben, dass die Stadt vom Hongkong der 1980er und 90er Jahre inspiriert ist“, so Toyama. „Es ist jedoch nicht das echte Hongkong. Das Spiel wird ein originelles Setting erkunden, das die nostalgischen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt mit reiner Fiktion vermischt.“

Falls ihr euch den Trailer angeschaut habt, werdet ihr euch ebenfalls daran erinnern, dass sich die normal aussehenden Bewohner plötzlich in groteske Kreaturen verwandeln und damit für einen gewissen Horror sorgen. Auch darauf ging der Schöpfer im Interview ein.

„Im Spiel kämpfst du gegen mysteriöse Kreaturen, die Menschen nachahmen können. Aber wie kannst du sie ausräuchern, damit sie sich zu erkennen geben?“, meint Toyama. „Dies wird eine wichtige Säule des Abenteuers und der Geschichte sein. Die Kreaturen werden Yakushi genannt, eine Art Monster, die ihre Wurzeln im klassischen Theater haben.“

Es geht um Leben, Tod und Verfall
Letztendlich soll sich „Slitterhead“ dem Leben und Tod und dem Prozess des Verfalls im täglichen Leben widmen, was laut Toyama zwangsläufig dazu führt, dass sich einige der Entwicklungen und visuellen Darstellungen ziemlich schockierend anfühlen werden.

„Allerdings konzentrieren wir uns nicht nur auf die blutigen Szenen. Wir wollen den Horror so darstellen, dass der Spieler noch tiefer in das Spiel eintauchen kann. Obwohl es sich um ein Horrorspiel handelt, wollen wir ein Spiel erschaffen, das auf vielen Ebenen unterhaltsam ist – mit einer Geschichte voller Geheimnisse und neuen Arten von Action-Gameplay“


https://www.play3.de/2021/12/18/sli...fer-spricht-ueber-das-setting-und-den-horror/

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oder halt schon vor dem SGF:

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Release: 08.11.2024
 
Zuletzt bearbeitet:
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Endlich Wochenende und damit Zeit für Slitterhead.

Spiele es auf dem PC und bin nach den ersten 90 Minuten angenehm-unangenehm überrascht. :D
Schlägt Produktions-technisch halt in die gleiche Kerbe wie beispielsweise ein Wanted: Dead.
Also alles ein bisschen clunky und B-mäßig. Eher zweckmäßige Grafik, etwas hakelige Steuerung, Visual Novel-mäßige Gespräche ... aber andererseits auch eine dichte Atmosphäre, cooles Monsterdesign, eine einzigartige Spielmechanik und reichlich Charme. Genau deswegen liebe ich solche Spiele.

Lese mittlerweile so häufig, dass Entwickler wieder regelmäßig "kleinere Brötchen" backen und Spiele wieder kompakter, kreativer und günstiger werden sollen. Slitterhead ist genau so ein Spiel. Kein polierter, nach Schema-F programmierter AAA Blockbuster, sondern eine kreative Spielidee, die den Umständen und Budgets entsprechend, mit Herzblut umgesetzt wurde.

Fängt ein bisschen merkwürdig und hölzern an, aber wenn erst einmal zwei, drei Missionen vergangen sind, der Mystery-Plot etwas zulegt und wir die nötigen Mechaniken erlernt haben, blüht das Spiel auf.

Wir sind ein Geist/Dämon/Whatever und können Besitzt von jedem einzelnen NPC in der Welt von Slitterhead übernehmen. Was wir auch müssen, da wir ansonsten nur eine wehrlose, bunte Zauberwolke sind. Erst durch die besessenen Figuren können wir mit der Umwelt interagieren und die namensgebenden Slitterheads (halt so Monterviecher) vernichten, welche sich als Menschen tarnen.

Also laufen wir in den einzelnen Leveln (Slitterhead ist ganz old school-ig in solche unterteilt) durch stimmungsvolle, asiatische Straßen und erschnüffeln uns via Geist-Geruchssinn Slitterhead-Menschen. Sind wir uns sicher, dass unter der menschlichen Fassade ein schleimiges Horrording steckt, bewerfen wir es mit Blut, woraufhin es sein wahres Ich zeigt und meistens die Flucht ergreift. Also hinterher. Und zwar, indem wir von NPC zu NPC springen, bis wir den Slitterhead eingeholt haben. Als körperloses Geiswesen wären wir nämlich zu langsam und schwach. Dann kommt es zum Kampf, der ein ganz spannendes Konzept verfolgt: grundlegend wird wie in Souls geschlagen, geblockt und ausgewichen. Gut getimet kann dadurch auch eine Art Zeitlupe getriggert werden. Da ein einzelner Mensch aber kaum ein Chance gegen einen Slitterhead hat, gilt auch hier: nimm, was du kriegen kannst und springe dauernd von Mensch zu Mensch. Etwa in den Rücken des Gegners. Dafür gibt es auch immer Buffs und entsprechend neue, volle Lebensleisten. Ständiges Charakter-wechseln lohnt sich also. Oben drauf lernt man im Spielverlauf besondere Menschen kennen, die uns fortan auf den Missionen begleiten können. Schlüpfen wir in sie hinein, entwickeln sie übernatürliche Fähigkeiten, wie krasse Blutangriffe oder die Möglichkeit, tote NPCs wiederzubeleben. Diese aktiven wie passiven Fähigkeiten werden mit erspielbaren Punkten aufgelevelt und neue freigeschaltet. Genau so wie verschiedene Kostüme für unsere Freunde mit gewissen Vorzügen.

Kling schräg, ist es auch, aber hey, das ist ein verdammt cooles Konzept und macht ziemlich viel Spaß. Die Atmosphäre, die skurrilen Geschichten, das interessante Movement und Kampfsystem machen Slitterhead definitiv zu etwas Einzigartigem. Auch wenn es dabei wie gesagt weit weg von modernen AAA Games ist. Aber genau deswegen gefällt es mir, denn solche Spiele gab es zuletzt in der 360/PS3 Generation und heute leider kaum mehr. Holprige, abgedrehte B-Horror-Action. Finde ich gut!

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