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KT Sinkendes Interesse...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bei mir ist es vor allem die Zeit. Vollzeitjob, Teilzeitfernstudium, meine Aktivitäten als Hobbyfilmer und meine Familie. Musste mich vorerst schon von meiner Schreiberei trennen. Ein Tag hat einfach zu wenig Stunden.
 
BAZONG schrieb:
Sinkendes Interesse ist nicht schlimm. Schlimm wird es, wenn man sinkendes Interesse hat und dabei mit der Situation aber nicht einverstanden ist. Dann hat man ein Problem.

das kommt mit sicherheit auch dazu. wenn ich mich an zeiten zurück erinnere, wie es noch richtig bock gemacht hat "fehlt" es einem irgendwie... bei mir waren es die "call of duty 4 zeiten" :) volle party, jeder hatte fun und alle waren unglaublich motiviert... da hat man noch map packs entgegengefiebert :lol:

mir sind heutzutage viele spiele einfach zu "überentwickelt" was die möglichkeiten angeht :( gerade shooter ... da kommt es immer weniger auf skill an sonder das man das passende perk/fähigkeit/equipment grad einstecken hat :drunter:
 
tastepolice schrieb:
Ich vermute auch das es schon mit dem Alter zusammen hängt. Mit mitte 30 bin ich zumindest nicht mehr so schnell aus dem Häuschen zu bringen wie noch vor 10 oder 15 Jahren...

Und das wird sich mit Mitte 45 noch verstärken ;) ...

tastepolice schrieb:
... Fauen oder was weiss ich noch. Alles schonmal da gewesen.

...nur hier bereitest du mir mit deinem Alter echte Sorgen :ugly:
 
Gunshine schrieb:
das kommt mit sicherheit auch dazu. wenn ich mich an zeiten zurück erinnere, wie es noch richtig bock gemacht hat "fehlt" es einem irgendwie... bei mir waren es die "call of duty 4 zeiten" :) volle party, jeder hatte fun und alle waren unglaublich motiviert... da hat man noch map packs entgegengefiebert :lol:

mir sind heutzutage viele spiele einfach zu "überentwickelt" was die möglichkeiten angeht :( gerade shooter ... da kommt es immer weniger auf skill an sonder das man das passende perk/fähigkeit/equipment grad einstecken hat :drunter:

Ich spiele nicht online. Vielleicht wirkt das zusätzlich einer Übersättigung entgegen.
 
Dow Jones schrieb:
Achso: Für mich war noch eines ganz wichtig. Weniger Backgroundinformationen durch das Forum. Keine ellenlangen Diskussionen mehr, kein Gezeter, kein Gequatsche. Einfach nur noch zocken und genießen. Ich will mich nicht mehr damit beschäftigen, welche Version die beste ist, ob dafür schon wieder DLC angekündigt sind, ob es dafür zwanghaft Onlinepässe gibt oder oder oder. Weg von der miesen Stimmung in der Industrie, wieder hin zum kleinen Spiel. Das hat für mich die Wende gebracht in letzter Zeit.
Das habe ich auch schon gemerkt. Je weniger man sich über ein Spiel im Voraus informiert, desto mehr Spaß kann man damit haben. KANN, muss aber nicht.

eape schrieb:
Ich sage auch, was ich dazu immer sage.

Ich denke, dass Spiele immer besser werden. Durch die hohe Beliebtheit von Videospielen haben wir immer mehr Einheitsbrei, aber auch immer mehr interessante Projekte. Das Medium ist zugänglicher geworden, hat an Inszenierung, Story, KI und Bedienbarkeit gute Fortschritte gemacht. Viele beliebte Marken wurden simplifiziert, aber gleichzeitig haben sich viele Entwickler intelligenten, innovativen, komplexen Titeln gewidmet. Für mich waren Heavy Rain und The Walking Dead die intensivsten Spielerfahrungen, Uncharted der unterhaltsamste Blockbuster mit unglaublich dynamischen Gefechten, Dark Souls das beste RPG, mit den größten Erkundungsreizen und einem unglaublich innovativen, durchdachten Schwierigkeitsgrad, Journey hat das schönste Art Design, und Portal 2 die schönsten Rätsel, Sword & Sworceries halte ich für ein künstlerisches Meisterwerk. Dann gibt es noch Skyrim mit einer nie dagewesen großen, lebendigen und prall gefüllten Fantasiewelt und GTAIV mit dem Stadt- und RDR mit dem Western-Prärie-Pendant, Mass Effect erzählt eine riesige Geschichte und Fallout 3 kreierte eine so wundervoll liebevolle leblose postapokyltische Welt. Kreativen Anspruch finde ich bei Little Big Planet und Minecraft, Statzahlenanspruch bei Borderlands, Anspruch an mein Geschick bei Bayonetta und Mario Galaxy.

Diese Generation ist wirklich toll. Schade, dass es manche nicht erkennen und genießen können.
- Inszenierung ist besser geworden, stimmt
- Storys sind fast ohne Ausnahme genauso schlecht wie immer
- KI ist ähnlich gut, minimal besser vielleicht
- Bedienbarkeit hat für mich stark nachgelassen! Wo ich früher mit meiner Spielfigur noch überall rumhüpfen durfte wo ich wollte, können viele Spielfiguren heutzutage nichtmals mehr hüpfen. Und wenn dann nur an bestimmten Stellen. Oder das Klettern über ein Hindernis: Erst dahinter Deckung suchen, und dann "nach vorne" + "A" drücken. Genau, tolle Bedienbarkeit :nein: So sehen die meisten 3rd Person spiele doch heute aus was ihre Bedienbarkeit angeht. Es wird immer genau angezeigt, was ich wann tun soll. An anderen Stellen gehts schlicht und ergreifend nicht. Man könnte das also "geführtes Spielen" nennen. In diesem Bereich sind es teils gravierende Rückschritte.

The Walking Dead werde ich auch noch spielen, das sieht wirklich interessant aus :)

tomixxx schrieb:
Man entwickelt einfach über die Jahre eine gewisse Routine beim Spielen. Um davon ein wenig abzukommen hilft es, in die Welt einzutauchen, sich darauf einzulassen.
Hilft nicht, wenn alles nur so vor Beliebigkeit strotzt. Was soll mich dann dazu bringen, in eine Welt abzutauchen wenn sie nichts zu bieten hat. Ja, es gibt Ausnahmen: Dragon Age: Origins oder Mass Effect 1.

Gunshine schrieb:
mir sind heutzutage viele spiele einfach zu "überentwickelt" was die möglichkeiten angeht :( gerade shooter ... da kommt es immer weniger auf skill an sonder das man das passende perk/fähigkeit/equipment grad einstecken hat :drunter:
Das kann ich nicht bestätigen noch das Gegenteil behaupten. Online war noch nie und ist weiterhin nichts für mich. Diese auf Wettbewerb fixierten Spieler zerstören mir einfach den gesamten Spielspaß. In Rennspielen sind das die Crashkiddies oder Leute, die alle Abkürzungen in Rennsimulationen nutzen "weil es das Spiel ja erlaubt". Oder in Fußballsielen: Dort werden meist die Schwächen des Spiels genutzt um Tore zu schießen, es wird nicht oft genug versucht guten Fußball zu spielen. Es wird Fifa gespielt, nicht Fußball! Das ist absolut nicht meine Einstellung zum Spielen.
 
Ich denke, da hilft nur, sich auch nur die Games zu holen, die einen wirklich anmachen. Und sich nicht vom Hype oder Gruppenzwang anstecken zu lassen; im Forum oder sonstwo. So ist es jedenfalls bei mir, da kommen sonst nur Spiele-Leichen und halbgare Erlebnisse bei raus. Da nützt es auch nichts, auf Zwang in irgendwelche Spielewelten einzutauchen, die einen letztendlich nur mäßig begeistern. War bei mir bei Sleeping Dogs so, oder vorher bei GTA4. Waren nicht wirklich berauschend, aber ich habe durch den Hype mitgemacht. Sollte man lassen.

Ich kaufe mir nur noch Games, die mich wirklich begeistern (aktuell Borderlands 2, demnächst X-Com). Wenn sonst halt nichts anliegt, wird auch nichts gekauft oder ggf. mal ein paar Perlen nachgeholt. Man muß ja nicht zwangsweise ständig was Neues im Laufwerk haben. Da würde mich auch der Frust packen und mein Interesse lähmen. Aber wenn man mal ein paar Wochen nichts Neues in der Box gehabt hat, kommt die Vorfreude von ganz alleine wieder.
 
MouseMan schrieb:
Konnte man „früher“ noch hin- und herspringen wie man wollte, kann man sich in diesen Spielen meist nur noch an bestimmten Stellen anders bewegen als „Geradeauslaufen“. Ein Hüpfen auf einen beliebigen Felsblock ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Man wird somit auf großzügigen Schienen geführt die den Eindruck von Bewegungsfreiheit erwecken sollen. Es gelingt nicht, zumindest nicht bei mir.

eines meiner kernprobleme mit neuartigen titeln.

die diskrepanz zwischen schein und sein wird in meinen augen immer größer.
 
Ich sehe es da mittlerweile ähnlich wie Cale. Ich selektier mehr was ich spiele, bzw ob ich es zu release Spiele. So spiele ich nichts, was mir nicht zu 100% gefällt. Würde ich mir zB ein Hitman zu Release im November holen, würde ich es spielen weil ich Geld dafür ausgegeben hab, obwohl es mich eigentlich nicht hundertprozentig interessiert. Aus reinem Hype.

Dieses Jahr gibts eigentlich nurnoch 3 Spiele die mich brennend interessieren: Dishonored, AC3 und ZombiU. Alles andere ist halt da, könnte wegen mir aber noch länger auf sich warten lassen.

Mit Borderlands 2, Tochlight 2 und Dark Souls bin ich bis zum WiiU Launch eigentlich bestens versorgt. :D
 
Torchlight 2 habe ich auch :D Und es gefällt mir :)

Borderlands 2 und Dark Souls sind 2 Spiele die mich auch noch sehr ansprechen. Werden gekauft sobald Torchlight durch ist oder ich absolut keine Lust mehr drauf habe ;)
 
Blackacidevil138 schrieb:
Ich sehe es da mittlerweile ähnlich wie Cale. Ich selektier mehr was ich spiele, bzw ob ich es zu release Spiele. So spiele ich nichts, was mir nicht zu 100% gefällt. Würde ich mir zB ein Hitman zu Release im November holen, würde ich es spielen weil ich Geld dafür ausgegeben hab, obwohl es mich eigentlich nicht hundertprozentig interessiert. Aus reinem Hype.

Das mache ich schon lange so. Was Presse und Community sagen, nehme ich nur noch beiläufig wahr. Ich spiele nur das was mich persönlich interessiert und wirklich anmacht.

God of War 3, Heavy Rain, Killzone 2+3, Halo Reach, Gears of War 3, Mass Effect 1-3, Resident Evil 5, Forza 4 usw. - alles hochgehypte Spiele, die bis heute nicht gespielt habe. Sie interessieren mich einfach nicht, obwohl sie von der Presse und der Communuty bis zum geht nicht mehr abgefeiert worden sind.

Mass Effect ist so ein typisches Beispiel (Ok, dass hatte ich dann doch mal ausprobiert): Für sich genommen bestimmt ein episches Spiel, aber mir gefiel dieser Rollenspiel-Shooter Mix überhaupt nicht. Ich konnte mit den Rollenspiel Elementen nix anfangen. Und als reiner Shooter betrachtet ist das Spiel unterer Durchschnitt.

F1 2012 ist ein Gegenbeispiel. Das wird von der Community und der Presse mehr oder weniger schlecht gemacht. Aber mir gefällts und objektiv betrachtet, bietet es zehnmal mehr als 95% aller anderen Konsolen-Rennspiele.

Ich spiele einfach nur das, was mich persönlich anspricht und nicht andere. Und wenn kein passendes Spiel erscheint, muss man mal eine längere Zocker-Pause einlegen.
Irgendwann kommt schon was interessantes auf den Markt und dann ist man wieder Feuer und Flamme. :)
 
Glod schrieb:
Ich frage mich, warum immer Begriffe wie "leider" verwendet werden, wenn es um dieses Thema geht. Als ob das schwindende Interesse an Games Ausdruck von abnormalem Verhalten oder Krankheit wäre. Wer keinen Bock hat, macht 'ne Pause. Die Lust kommt wieder oder auch nicht. Wenn nicht...was wurde verloren? Gar nix. Schlimmer ist es eher, sich zum Spielen zu zwingen. :deal:

Sehe ich genauso. Ich hab aktuell einfach keine Zeit zum zocken und auch mein Interesse schwindet ein wenig. Da ich das aber als Phase kenne, wurmt mich das nicht sonderlich. Wenn das Interesse wieder aufflammt, kann ich die Spiele nachholen, wenn nicht, ist mir ja nichts entgangen, es sei denn, ich rede mir das ein. Ich zocke, weil ich Spaß daran hatte und nicht, um mitreden zu können. Ich hab auch nie groß versucht zu analysieren, weshalb das Interesse mal völlig abflaut, sehe das einfach als normalen Prozess an.
 
Mein letztes Game war Max Payne 3 zum Release und jetzt warte ich auf den Oktober. Dazwischen zock ich nichts, da ich tausend andere Dinge nebenher gerne tue
 
Mein Interesse ist in den letzten Jahren auch extrem stark gesunken, ich merke vor allem das selbst die richtig gut gemachten Spiele mich kaum an der Konsole halten können. Das liegt aber weniger an mir, sondern daran das es nur noch 2 Genres gibt, die wirklich richtig gut unterstützt werden.

Ich vermisse meine PC Zeit, denn damals war die Abwechslung gigantisch. Wenn ich zurückblicke, es gab gefühlt tausend Genres und es kam ständig was neues in dem Bereich. Nie hab ich immer das selbe Genre nacheinander gespielt, wie in dieser Gen.

Außerdem wird man ganz klar älter, auch ein wesentliche Aspekt.
 
Ich bin wieder enorm der Sucht verfallen. Habe 4-5 Tite die ich im Wechsel zocke, hauptsächlich süchtel ich aber Sacred2! :huldig:
Bin momentan wieder um jede Stunde Zeit und Kaffee sehr dankbar! :kaffee:
 
Bei mir gibts keine Abnutzungserscheinungen... Bin auch mit dem Angebot auf dem Markt hochzufrieden und wenn ich mich beklagen will, dann nur weil zu viele interessante Titel hinten runterfallen, weil ich einfach nicht unendlich viel Zeit hab :D

Und hört auf, sinkende Lust aufs Alter zu schieben. Alter bzw. älter werden ist sicher kein Faktor dafür, dass man keinen Bock mehr aufs Zocken hat. Von meinen 30 Lebensjahren verbringe ich jetzt schon geschätzte 25 Jahre mit diesem Hobby. Klar, hier und da gabs mal mehrwöchige oder auch mehrmonatige Pausen, aber irgendwann kam das jucken in den Fingern immer zurück und ich konnte es kaum erwarten, wieder ein Spiel einzulegen.
Diese Tage nach einer Flaute sind imo auch mit die besten, weil ich da wieder fast das selbe euphorische Gefühl hab, das ich als kleiner Junge vor dem NES hatte, wenn ich ans Zocken denk.

Ich glaube, dass eins meiner "Geheimnisse" für die ungebrochene Begeisterung ist, dass ich mich nicht von Hypes, Releases oder sonstigem unter Druck setzen lasse. Ich spiele Spiele, wann ich es will und muss nicht alles direkt zu Release haben, um mitreden zu können. Ich führe keine Liste an Spielen, die ich abarbeite und mach mir keine PLäne, was ich bis wann fertigzuzocken hab.
Ich muss meine Spiele auch nicht überanalysieren, auf Plotholes und kleine UNgereimtheiten untersuchen oder zu überlegen, welches Element aus welchem Spiel entliehen sein könnte. Daher kann ich auch keine Wertungen für von mir gespielte Spiele vergeben, weil ich mich beim Zocken einfach nicht absichtlich differenziert-kritisch damit auseinandersetzen will. Ich will einfach nur abtauchen und SPaß haben. Und das funktioniert ohne ständig aktive Kritik-Schaltkreise im Hirn einfach am besten :)

Das soll natürlich nicht heißen, dass ich jeden Mist spiel, schmerzfrei bin ich auch nicht... Aber bei vielen "Kritkpunkten" denk ich mir halt nur "so what?!"? Einfach weniger analysieren und mehr spielen, dann klappt das schon.

Klar, es kann natürlich passieren, dass mein Interesse irgendwann weg ist. Das fände ich dann auch sehr schade, weil eben Videospiele fast mein komplettes Leben, das ich in meiner Erinnerung habe, ein großer Teil meines Lebens war, ich viele Erinnerungen an meine Kindheit damit verbinde und auch viele viele tolle Stunden in meinem Erwachsenenleben. Interessen ändern sich eben, kann man nix machen, muss man auf sich zukommen lassen.

Vorstellen kann ichs mir aber nicht, dazu hab ich schon zu viele verschiedene Lebenssituationen (Schule, Uni, Arbeit, Leerlaufphasen, Single, Freundin, Sauf-und-Party-Phase etc) erlebt und Videospiele waren immer ein Teil von mir.
 
Ich denke auch, dass sich viele zu sehr unter Druck setzen. Man sollte sich halt schon immer erst fragen, ob man Lust zu daddeln hat, und nicht direkt, was daddel ich denn? :deal:

Auch mit den Spielen direkt zu Release sehe ich gleich. Beispiel Boarderlands2! Ist sicher ein geiles Game, freu ich mich auch drauf, aber im Moment habe ich halt Lust auf was anderes. Nur wenn ich mir meine Freundesliste ansehe, dann scheinen 95% alle gleichzeitig auf Boarderlands2 Lust zu haben! :lol:

Bei mir hilft generell eine Zockerpause wunder. Auch wenn es eigentlich nie nötig ist. Nach einem Urlaub merk ich auch regelrechten kalten Entzug! Aber dafür gibt es die Konsolen heute ja auch tragbar. :D
 
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