Weasel1988 schrieb:
Und genau deswegen ist der Rest von Deinem Post auch Murks
Gerri schrieb:
Ich hab vor 1-2 Jahren mal gehört das es Finanzierungsprogramme von Banken gibt bei denen sich dann die Solaranlage durch die Einspeisungen selbst trägt.
Allerdings sind die staatl. Zuschüsse ja gesunken bzw. immer weiter am sinken.
Lohnt sich so etwas noch bzw. ist es überhaupt noch möglich sowas zu machen oder muss man da schon Eigenkapital mit einbringen?
Und wenn es möglich ist, bei wem macht man es dann am Besten?
Ja die Einspeisevergütung sind dank der neuen Regelung abhängig von der Zubaurate.
Die Investition lohnt sich aber dennoch für die meisten Dächer (es gibt natürlich Ausnahmen).
Was die Finanzierung angeht kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.
Schau am besten mal welche Solateure in Deiner Gegend Anlagen auf Dächer bauen und schilder Deinen Fall. Regionale Anbieter wissen meist welche Bank noch etwas anbietet. Das ist natürlich von Bank zu Bank und von Region zu Region total unterschiedlich, da diese Dinge nicht staatlich geregelt sind sondern eben nur von der Bank abhängig. Was du auch prüfen kannst ist ob du noch eine Steuererleichtung bei Dir bekommst.
In diesen Fragen weiß der Solateur vor Ort aber meist am Besten Bescheid.
Ich habe einen Bekannten, der eine Anlage ohne Eigenkapital gebaut hat und die wirft unglaublich gute Rendite ab - die ist aber jetzt auch schon über 1 Jahr alt und es war in Leipzig. Dort gab es ein gutes Angebot einer lokalen Bank + staatlichen Zuschuss in Form von Steuererleichterung.
Gerri schrieb:
Lohnen die sich dann überhaupt?
Lohnen Sie sich für was? Für den eigenen Geldbeutel oder für die Umwelt?
Gescheit ausgelegt für beides
Was ich Dir Anbieten kann ist, dass ich das Angebot prüfe was du von Deinem Solateur erhälst.
Ich habe das schon für mehrere gemacht (unter anderem meine Eltern) und man glaubt nicht wieviel Murks einem die Leute verkaufen wollen.
Das soll nicht abschreckend klingen, aber es gibt eben schwarze Schafe wie in jeder Industrie und grade in dem Bereich sollte man schon sehr vorsichtig sein, da es sich doch primär um eine Geldanlage handelt.
Cale schrieb:
Stromkosten sparst Du ohnehin nicht. Du speist den Solarstrom zu den höheren Vergütungen ins Netz ein und beziehst Deinen Strom wie vorher auch.
Prinzipiell richtig, ABER es gibt verschiedene Konzepte, die von dem aktuellen Einspeisetarif + Eigenverbrauchsbonus sowie den Kosten des Bezugsstromes abhängen.
Da muss man sich vor Ort die Gegebenheiten anschauen (da geht es eben auch um das Lastprofil des Haushaltes) um das ganze zu optimieren (renditemäßig).
Nach einer Gesetzanpassung des EEGs muss dir der Netzbetreiber eine monatliche (voraus)Abschlagszahlung leisten. Eben das Pendant zu der Verbrauchsabschlagszahlung.