Dow Jones
ASCEND TO ULTRA
Hallo Freunde,
es gibt hier viele Si-Fi Fans. Und mich beschäftigt gerade ein spezielles Thema. In den Serien und Filmen sieht man immer eine Crew, die im Mittelpunkt steht. Aber darüber hinaus sieht man nichts über die Mannschaft. Auf der Enterprise D gibt es an die 1000 Mann Besatzung, aber bis auf die Brückencrew kennt man kein Schwein. Was machen die anderen 990 Leute auf der Enterprise? Wo wohnen Sie? Was machen Sie eigentlich an Bord? Wie sehen die Bindungen im Pöpel der Enterprise aus?
In meiner Geschichte geht es um Hans. Ein Durchschnittstyp, mit 3 an der Akademy bestanden, schon ungefähr 7 Jahre im Dienst. Leider kam er nie über den Rang eines Fähnrichs hinaus. Seine Klassenkameraden haben die Sternenflotte entweder wieder verlassen, wurden befördert oder langweilen sich an Bord - genauso wie er. Wäre da nicht Crewman Millia. Eine hübsche Halb-Vulkanieren. Alter -unbekannt, Humor -unbekannt, sicherlich verheiratet. War ja klar, dass Hans ein Auge auf sie geworfen hat. Zu seinem langweiligen beruflichen Darsein hat er nämlich auch kein Liebesleben. Kein Wunder, wenn man eigentlich keinen Grund hat Deck 21 für längere Zeit zu verlassen.
Lesen Sie jetzt den ersten Log-Eintrag eines mittelmäßigen Offiziers auf dem Raumschiff Enterprise: Alles völliger Durchschnitt...
Doch bevor es Los geht, seit ihr natürlich dazu aufgefordert ebenfalls alltägliche und möglichst langweilige Geschichten über eurer Lieblingsuniversum zu schreiben. Ob Star Trek, Star Wars, Farspace, Stargate (wäre sicher geil), Babylon 5 oder auch Herr der Ringe. der Postbote von Batman? Immer her damit!
Aber nun. Teil 1:
Episode 1: Der Alltag
Persönliches Logbuch von Fähnrich Hans Peterson, Nachtrag:
Es ist gerade einmal eine Woche vergangen, seitdem ich auf die USS Enterprise D versetzt worden bin. Trotz der aufregenden Ereignisse rund um Farpoint-Station verlief die Woche für mich persönlich recht entspannend. Ich habe sogar den Eindruck, dass Crewman Millisa ein Auge auf mich geworfen hat. Doch mal hübsch der Reihe nach.
Als ich auf die Enterprise kam war ich ziemlich erstaunt aufgrund der Größe dieses Schiffes. Würde man in der Sternenflotte keine Kommunikatoren einsetzen, wüsste man überhaupt nicht, was die Crew eigentlich macht. Wie ein großer Dampfer treibt das Schiff im All. Und obwohl ich in der Sensoren-Wartung arbeite und somit zumindest weiß, ob das Schiff auf Warp gegangen ist oder nicht, haben viele nicht einmal diese Information. Meine Sektion, die ich betreuen darf, liegt unterhalb von Deck 21. In der Akademie scherzte man noch „Below Deck 21 - Immer auf den Absturz vorbereitet sein“ Was natürlich ein Witz ist, denn wenn das Schiff abstürzt. wird nichts mehr unterhalb von Deck 21 übrig bleiben. Aber daran denkt man ja nicht. Wie gesagt, es ist ein Dampfer..
Meine Schicht ist recht entspannt. Ich habe meisten von 22.00Uhr bis 6:00Uhr früh Schicht. Nachtschichtgeschwader! Da ich der Ranghöchste Offizier in der Sensorenwartung bin, kann ich Millisa wenigstens mal Kaffee replizieren schicken. Aber das wars auch schon mit den Pflichten. Eigentlich warten wir nur darauf, dass etwas kaputt geht, neben der üblichen Wartung. Leider geht auf dem Flaggschiff der Föderation nicht einfach mal was kaputt. Da beneidet man ja fast die Reinigungskräfte, denn auf den engen Gängen wird öfter mal was verschüttet. Die kommen rum im Schiff. Die Brücke habe ich selber noch nie gesehen. Und über den Captain weiß ich nur das, was in seiner Akte steht. Aber wenn ich Captain wäre, dann würde ich mich auch nicht tiefer als zum Maschinenraum begeben. Leider wird das mit meinem Durchschnitt nichts...3:0 mit Ach und Krach. Noch dazu bin ich schon 29 und immer noch Fähnrich. Naja, ab und zu gehts mal ins 10 Vorne um den neusten Schiffsklatsch abzufassen.
Die Farpoint Mission war wohl ein ziemlicher Reißer. Eine neue Lebensform, ein Schiff, dass 12 mal größer war als die Enterprise. Der Commander und Data wurden sogar beschossen. Donnerlittchen sage ich da nur. Davon kann man wohl höchstens nur im Bericht lesen. Von solchen Sachen bekommen wir da unten nichts mit. Da die Enterprise auch kaum beschossen wird gibt es auch selten den Roten Alarm. Aber das machts auch nicht besser.
Nehmen wir mal an ich habe Schicht und der Rote Alarm wird ausgelöst, dann bleibe ich solange an meinem LCARS bis ein Schadensbericht losgeht, renne zur entsprechende EPS-Leitung und stabilisiere das Ding, damit unterhalb von Deck 21 nicht das Licht ausfällt. Ansonsten gibt es nicht viel zu tun.
Achja Millisa.... ich habe sie gestern gefragt, ob sie mit mir auf das Holodeck gehen möchte. Ich habe schließlich Zeit gebucht. Leider geht das nur einmal im Monat. Wir haben nicht viele Holodecks und haben aber über 1000 Mann Besatzung. Das kann schonmal nerven. Naja, hoffen wir sie hat Lust dazu mit mir Bergsteigen zu gehen. Natürlich sagte sie, dass sie keine Zeit habe sich mit solchen Dingen zu beschäftigen, da wir ja mit der Sicherheit des Schiffes beauftragt seien - auch außerhalb des Dienstes! Ich konnte sie aber davon überzeugen, dass diese körperliche Beschäftigung bei einem Eindringsalarm nützlich sein könnte. Ich erwarte ihre Antwort morgen pünktlich um 22.00Uhr zu Schichtbeginn. War ja nicht anders zu erwarten..
es gibt hier viele Si-Fi Fans. Und mich beschäftigt gerade ein spezielles Thema. In den Serien und Filmen sieht man immer eine Crew, die im Mittelpunkt steht. Aber darüber hinaus sieht man nichts über die Mannschaft. Auf der Enterprise D gibt es an die 1000 Mann Besatzung, aber bis auf die Brückencrew kennt man kein Schwein. Was machen die anderen 990 Leute auf der Enterprise? Wo wohnen Sie? Was machen Sie eigentlich an Bord? Wie sehen die Bindungen im Pöpel der Enterprise aus?
In meiner Geschichte geht es um Hans. Ein Durchschnittstyp, mit 3 an der Akademy bestanden, schon ungefähr 7 Jahre im Dienst. Leider kam er nie über den Rang eines Fähnrichs hinaus. Seine Klassenkameraden haben die Sternenflotte entweder wieder verlassen, wurden befördert oder langweilen sich an Bord - genauso wie er. Wäre da nicht Crewman Millia. Eine hübsche Halb-Vulkanieren. Alter -unbekannt, Humor -unbekannt, sicherlich verheiratet. War ja klar, dass Hans ein Auge auf sie geworfen hat. Zu seinem langweiligen beruflichen Darsein hat er nämlich auch kein Liebesleben. Kein Wunder, wenn man eigentlich keinen Grund hat Deck 21 für längere Zeit zu verlassen.
Lesen Sie jetzt den ersten Log-Eintrag eines mittelmäßigen Offiziers auf dem Raumschiff Enterprise: Alles völliger Durchschnitt...
Doch bevor es Los geht, seit ihr natürlich dazu aufgefordert ebenfalls alltägliche und möglichst langweilige Geschichten über eurer Lieblingsuniversum zu schreiben. Ob Star Trek, Star Wars, Farspace, Stargate (wäre sicher geil), Babylon 5 oder auch Herr der Ringe. der Postbote von Batman? Immer her damit!
Aber nun. Teil 1:
Episode 1: Der Alltag
Persönliches Logbuch von Fähnrich Hans Peterson, Nachtrag:
Es ist gerade einmal eine Woche vergangen, seitdem ich auf die USS Enterprise D versetzt worden bin. Trotz der aufregenden Ereignisse rund um Farpoint-Station verlief die Woche für mich persönlich recht entspannend. Ich habe sogar den Eindruck, dass Crewman Millisa ein Auge auf mich geworfen hat. Doch mal hübsch der Reihe nach.
Als ich auf die Enterprise kam war ich ziemlich erstaunt aufgrund der Größe dieses Schiffes. Würde man in der Sternenflotte keine Kommunikatoren einsetzen, wüsste man überhaupt nicht, was die Crew eigentlich macht. Wie ein großer Dampfer treibt das Schiff im All. Und obwohl ich in der Sensoren-Wartung arbeite und somit zumindest weiß, ob das Schiff auf Warp gegangen ist oder nicht, haben viele nicht einmal diese Information. Meine Sektion, die ich betreuen darf, liegt unterhalb von Deck 21. In der Akademie scherzte man noch „Below Deck 21 - Immer auf den Absturz vorbereitet sein“ Was natürlich ein Witz ist, denn wenn das Schiff abstürzt. wird nichts mehr unterhalb von Deck 21 übrig bleiben. Aber daran denkt man ja nicht. Wie gesagt, es ist ein Dampfer..
Meine Schicht ist recht entspannt. Ich habe meisten von 22.00Uhr bis 6:00Uhr früh Schicht. Nachtschichtgeschwader! Da ich der Ranghöchste Offizier in der Sensorenwartung bin, kann ich Millisa wenigstens mal Kaffee replizieren schicken. Aber das wars auch schon mit den Pflichten. Eigentlich warten wir nur darauf, dass etwas kaputt geht, neben der üblichen Wartung. Leider geht auf dem Flaggschiff der Föderation nicht einfach mal was kaputt. Da beneidet man ja fast die Reinigungskräfte, denn auf den engen Gängen wird öfter mal was verschüttet. Die kommen rum im Schiff. Die Brücke habe ich selber noch nie gesehen. Und über den Captain weiß ich nur das, was in seiner Akte steht. Aber wenn ich Captain wäre, dann würde ich mich auch nicht tiefer als zum Maschinenraum begeben. Leider wird das mit meinem Durchschnitt nichts...3:0 mit Ach und Krach. Noch dazu bin ich schon 29 und immer noch Fähnrich. Naja, ab und zu gehts mal ins 10 Vorne um den neusten Schiffsklatsch abzufassen.
Die Farpoint Mission war wohl ein ziemlicher Reißer. Eine neue Lebensform, ein Schiff, dass 12 mal größer war als die Enterprise. Der Commander und Data wurden sogar beschossen. Donnerlittchen sage ich da nur. Davon kann man wohl höchstens nur im Bericht lesen. Von solchen Sachen bekommen wir da unten nichts mit. Da die Enterprise auch kaum beschossen wird gibt es auch selten den Roten Alarm. Aber das machts auch nicht besser.
Nehmen wir mal an ich habe Schicht und der Rote Alarm wird ausgelöst, dann bleibe ich solange an meinem LCARS bis ein Schadensbericht losgeht, renne zur entsprechende EPS-Leitung und stabilisiere das Ding, damit unterhalb von Deck 21 nicht das Licht ausfällt. Ansonsten gibt es nicht viel zu tun.
Achja Millisa.... ich habe sie gestern gefragt, ob sie mit mir auf das Holodeck gehen möchte. Ich habe schließlich Zeit gebucht. Leider geht das nur einmal im Monat. Wir haben nicht viele Holodecks und haben aber über 1000 Mann Besatzung. Das kann schonmal nerven. Naja, hoffen wir sie hat Lust dazu mit mir Bergsteigen zu gehen. Natürlich sagte sie, dass sie keine Zeit habe sich mit solchen Dingen zu beschäftigen, da wir ja mit der Sicherheit des Schiffes beauftragt seien - auch außerhalb des Dienstes! Ich konnte sie aber davon überzeugen, dass diese körperliche Beschäftigung bei einem Eindringsalarm nützlich sein könnte. Ich erwarte ihre Antwort morgen pünktlich um 22.00Uhr zu Schichtbeginn. War ja nicht anders zu erwarten..

