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RIP - rest in peace

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hoffe mal nicht, dass es vererbbar ist, da meine Mutter auch jahrelang depressiv war und sich zwei mal umbringen wollte. Seit drei Jahren ist sie "clean", aber das muss nichts heißen, da sie davor auch schon mal eine längere Phase hatte, in der es ihr gut ging.

Mir war sie in ihrer schlechten Zeit eher immer ein mahnendes Beispiel, das Leben zu genießen und positiv zu sehen - bevor ich wie sie ende.

Die Krankheit hatte aber auch einen guten Grund. Zu Beginn. Später hat sich das Ding allerdings verselbstständigt und es zeitweise für mich schwierig gemacht, verständnisvoll aufzutreten.
 
Depressionen sind für Angehörige und das soziale Umfeld immer sehr schwer und belastend. Auch fehlt das Verständnis. Das ist aber "normal", wenn man sich nicht mit dem Thema auskennt bzw. diese Gefühle nachvollziehen kann.
Ich habe Freunde die das seit fast 20 Jahren mit machen und mittlerweile bin ich auch recht stabil. Aber wieder gut machen, werde ich das nie können.
 
Was auch immer es bei mir ist, so stark wie bei manch anderem wie Alexx z.B. scheint es nicht zu sein, ich kann mich allerdings selbst quasi dabei beobachten, wie dieser Zustand zu- und abnimmt.

Interessant sind tatsächlich die Reaktionen aus dem Umfeld. Meine Freunde kennen mich so und kommen damit klar, meist äussert sich das ja für sie auch nur darin, dass ich "einen schlechten Tag" hab.
Wer das ganze lustigerweise absolut gar nicht nachvollziehen kann, ist mein alter Herr. Der Mann ist intelligent und kreativ, aber ist nicht imstande, diesen Zustand nachzuvollziehen, ich glaube sogar, er fürchtet sich davor, sich damit zu befassen. Find ich irgendwo interessant.

Sorry, wollt den Thread nicht hijacken, passte nur grad rein ;)
 
Ich hoffe mal nicht, dass es vererbbar ist, da meine Mutter auch jahrelang depressiv war und sich zwei mal umbringen wollte. Seit drei Jahren ist sie "clean", aber das muss nichts heißen, da sie davor auch schon mal eine längere Phase hatte, in der es ihr gut ging.

Das heißt leider gar nichts. Bei meinem Vater kam jemand auf die glorreiche Idee nach 10+ Jahren das Medikament zu wechseln. Davon hat er sich bis heute (4 Jahre später) nicht erholt. An manchen Tagen geht es, an anderen sieht er aus wie eine Leiche und sitzt nur blass in der Ecke.
 
Ist echt selten, daß ich bei dem Ableben eines Schauspielers feuchte Augen bekomme, gerade wenn ich hier die Kommentare durchgehe. Da merkt man welchen Stellenwert seine Filme in der Kindheit und Jugend gehabt haben.

Genau das ist es! Held der Kindheit. Mr. Flubber, Ms. Doubtfire, Peter Pan und soviele andere tolle Filme und Rollen.

Für mich einer der ganz großen
 
Wenn jemand den Kampf gegen die Dämonen aufgibt, gegen die man selbst lange gekämpft hat, dann ist das einerseits erschütternd und anderseits ein Eingeständnis ans Leben, auch wenn es sich paradox anhört.

Ich werde den Spruch niemals vergessen und gebe zu, auch ich habe ihn geklaut; Ich muss mich um mein Mädchen kümmern.

Viel Spass, Robin!
 
Wobei ich das nicht als Dämonen bezeichnen würde, es ist eine miese Fehl- oder Überfunktion, nichts weiter, nur hat sie elendig gravierende Auswirkungen
 
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