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RIP - rest in peace (10 Betrachter)

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... und 3 weitere.
Annik Honoré (Journalistin, Labelchefin von Les Disques du Crépuscule und Ex-Geliebte von Joy Division Frontmann Ian Curtis) ist im Alter von 56 nach langer Krankheit verstorben.
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Tommy Ramone, Gründungsmitglied, Co-Produzent und Schlagzeuger der Ramones bis 1978, ist tot. Das berichtet die offizielle Facebook-Seite der Band.

Ramone, bürgerlich Erdélyi Tamás und ungarischer Staatsbürger, erlag am 11. Juli im Alter von 65 Jahren in New York dem Gallenblasenkrebs.

Auf der FB-Seite heißt es in einem Statement:
"We are saddened to announce the passing of Tommy Ramone (nee Erdelyi), the original drummer for the Ramones, earlier today, 11 July 2014."

Rollingstone.de

Lese es erst jetzt. RIP Tommy, letztlich war es halt doch nur noch eine Frage der Zeit.
 
Er war einer der großen Bluesgitarristen der späten Sechziger, sein Album "And Live" ist ein Klassiker - wie die Zürcher Polizei mitteilt, ist Johnny Winter nun im Alter von 70 Jahren gestorben.

Zürich - Der US-amerikanische Bluesmusiker Johnny Winter ist nach Angaben der Zürcher Polizei in der Nacht auf Mittwoch im Alter von 70 Jahren gestorben. Der Staatsanwalt habe eine Obduktion angeordnet, es gebe aber keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. Winter wurde 1944 im US-Bundesstaat Texas geboren. Im Zuge der Bluesbewegung der späten Sechziger, als die Musik auch von einem weißen Publikum begeistert entdeckt wurde, erlangte der technisch versiert und leidenschaftlich spielende Gitarrist, der mit markant heißerer Stimme sang, schnell Popularität. Dazu trug auch sein Auftritt beim berühmten Woodstock-Festival bei, auch wenn es Winter nicht in den darauf folgenden Dokumentarfilm schaffte, angeblich weil sich sein Management mit den Regisseuren überworfen hatte.

Als Höhepunkt im Werk Winters gilt die Platte "Johnny Winter And Live" aus dem Jahr 1970. Mit Coverversionen wie "Good Morning Little Schoolgirl" oder "Jumpin' Jack Flash" zeigte Winter, worin seine Stärke lag: in der großen Interpretation klassischer Rock- und Bluestitel.
In den Folgejahren geriet Winters Karriere immer wieder ins Schlingern: Heroinsüchtig zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück, veröffentlichte gelegentlich Comebackplatten, so "Guitar Slinger" im Jahr 1984, auf denen er seiner musikalischen Linie auch in einer Zeit treu blieb, als der Sound von Woodstock denkbar außer Mode geraten war.

Andere Exponenten der Bluesbewegung, so Fleetwood Mac oder Led Zeppelin, waren Weltstars geworden und hatten sich dabei musikalisch gewandelt. Der bleiche, stark tätowierte Winter überdauerte die Jahrzehnte, ähnlich wie der 2013 verstorbene Alvin Lee, als Live-Attraktion - von seinem Publikum geschätzt als wandelnde Erinnerung an den leidenschaftlichen Aufbruch der späten Sechziger

http://www.spiegel.de/kultur/musik/johnny-winter-ist-tot-a-981534.html
 
Der Schauspieler, Moderator und Autor Dietmar Schönherr ist tot. Er starb in der Nacht zum heutigen Freitag im Alter von 88 Jahren auf Ibiza, wo er die letzten Jahre gelebt hatte.

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Einem breiten Publikum bekannt wurde der Österreicher ab 1966 durch seine Hauptrolle in der ersten und bis heute beliebtesten deutschen Science Fiction-Fernsehserie „Raumpatrouille – die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“.

Später moderierte Dietmar Schönherr unter anderem gemeinsam mit seiner Frau Vivi Bach die Fernsehshow „Wünsch Dir was“ und ab 1973 die erste Talkshow im deutschsprachigen Fernsehen „Je später der Abend“. Er wirkte in über 100 Kinofilmen mit, machte Hunderte von Fernsehproduktionen, stand auf unzähligen Theaterbühnen und tat sich darüber hinaus als Synchronsprecher, Schriftsteller und Regisseur hervor.

Wichtiger noch als sein künstlerisches Schaffen war Schönherr selbst sein soziales Engagement. Nachdem er Anfang der 1980er Jahre die deutsche Friedensbewegung unterstützt hatte, engagierte er sich vor allem in Nicaragua. In dem mittelamerikanischen Land, das zu den ärmsten der Welt gehört, baute er gemeinsam mit dem Dichter Ernesto Cardenal in der Stadt Granada die „Casa de los Tres Mundos“ auf, ein Kulturzentrum für Kinder und Jugendliche.

Das Haus gehört heute zu den bekanntesten Einrichtungen seiner Art in Mittelamerika und gilt als Musterprojekt für kulturelle Entwicklungszusammenarbeit. Um das Projekt zu finanzieren, gründete Schönherr eine Stiftung, aus der 1994 der Verein Pan y Arte hervorging. Dessen Name („Brot und Kunst“) geht auf ein Zitat Schönherrs zurück: „Brot und Kunst sind die wichtigsten Lebensmittel des Menschen. Wir kümmern uns um beides.“ Seit der Vereinsgründung übernahm und initiierte Pan y Arte viele weitere Projekte in Nicaragua. Nach dem verheerenden Hurrikan Mitch im Herbst 1998 formulierte Dietmar Schönherr einen flammenden Hilfsaufruf in der Wochenzeitung „Die ZEIT“. Mithilfe der daraufhin eingehenden Spenden konnte der Verein das Dorf Los Ángeles in Malacatoya neu aufbauen und damit mehr als 1300 Menschen ein Dach über dem Kopf geben. Im April 2013 fand Dietmar Schönherr seine große Liebe Vivi Bach (die beiden waren 46 Jahre lang verheiratet) tot auf ihrem Lieblingssofa. Sie wurde 73 Jahre alt. Als Todesursache wurde Herz-Kreislauf-Versagen festgestellt.
 
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