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MULTI Red Dead Redemption

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Entwicklung von Red Dead Redemption in Gefahr?
Gerüchte 12.01.10 um 22:26 Uhr

Die Entwicklung desweltbesten Westernspiels aller Zeiten soll in Gefahr sein? Wie kann das sein? – Fangen wir mal ganz von vorne an…

Gestern kam die Geschichte auf, dass RockStar (San Diego) nicht mehr an der Midnight Club-Serie arbeiten. Schuld soll vor allem das Management haben. Jay Panek und Mark Garone, zwei langjährige Mitarbeiter, wurde nach über 10 Jahren entlassen. Viele anderen Mitarbeiter verließen freiwillig die Firma, nachdem sie die Hoffnung verloren hatten, dass jemals ein weiterer Midnight Club-Titel erscheinen wird. An Red Dead Redemption wollten sie nicht arbeiten.

Nun werden Stimmen laut, die befürchten, dass aus Red Dead Redemption nichts wird. Seit 6 Jahren werkelt man schon an dem Westernspiel, wegen des schrecklichen Missmanagements in der Firma. Man befürchtet weiterhin, dass man die Kosten, die in den 6 Jahren entstanden sind, nie wieder einfahren wird.

“The functional team that was Midnight Club was shattered. All the people who didn’t quit or get fired were thrown onto Red Dead Redemption, many of them being demoted. The completely disfunctional team that is RDR was put to top priority. The people who had floundered on that project or outright screwed it up were promoted and are now in complete control of the studio, and they’re running it into the ground.”

Bisher sind das alles nur Gerüchte. Ein Statement von offizieller Seite würde die Sache klären. Bis dahin bleibt nichts anderes übrig, als Däumchen drehen und das alles wie geplant klappt. Am 30. April sollte das Spiel eigentlich erscheinen…

ps3blog.de

:staun:

WTF?
 
das spiel wird erscheinen. wenn sie es garnicht rausbringen, bleiben sie auf den kompletten kosten sitzen, aber wenn es erscheint, vielleicht nur auf einem bruchteil.
 
Das ding kommt auf jeden Fall. PS3blog ist ja bekannt für das gute FFXIII Review. :kaffee:

Allein schon der letzte Trailer. Da sah das Game sowas von Fertig aus. Von daher mach ich mir da keine Sorgen. :deal:
 
Hier etwas ausführlicher von 4Players ->

Nachdem vor ein paar Tagen Kritik an den Arbeitsbedingungen bei Rockstar San Diego laut wurde, melden sich nach und nach ein paar weitere Leute zu Wort, die angeblich aus dem Umfeld des Studios stammen.

Gegenüber Joystiq verrät ein ehemaliger Angestellter des Teams, dass Red Dead Redemption seit jeher ein Problemkind gewesen sei, das sich nun schon seit über sechs Jahren in der Mache befindet. Selbst bis ins Jahr 2009 hinein sei das Projekt "eine Vollkatastrophe" gewesen, und auch wenn mittlerweile eine Art Kehrtwende geschafft habe, so gebe es doch immer noch "riesige Probleme" darin.

Grandios schlechtes Management und die Furcht vor Rockstar New York City seien der Grund für die lange Entwicklungszeit - Red Dead Redemption werde niemals profitabel sein, orakelt eine andere Quelle.

Das funktionierende, für Midnight Club zuständige Team sei zerfallen, während dem von Problemen geplagten Western-Spiel höchste Priorität zugewiesen wurde. Wer nicht gefeuert wurde oder von sich aus ging, wurde an jenes Projekt gesetzt. Viele vom MC-Team seien dabei degradiert worden, während viele Leute, die vorher "Mist gebaut hatten", befördert wurden und jetzt das Sagen bei Rockstar San Diego hätten. Sie würden das Studio in Grund und Boden wirtschaften.

Einer anderen Quelle bei Rockstar zufolge müsste sich RDR wohl mindestens fünf Mio. Mal verkaufen, um seine Kosten einzuspielen. Allerdings heißt es auch: Rockstar gehe auch nicht davon aus, mit dem Spiel profitabel sein zu können. Das Projekt soll nur als Beweis dafür dienen, dass Rockstar San Diego ein Triple-A-Projekt stemmen kann.

Etwas mehr über die Rolle von Rockstar NYC will MTVs Multiplayerblog erfahren haben. Ein ehemaliger Angestellter jenes Studios bestätigt, dass man in San Diego stets ordentlich Überstunden geschoben und ohne eine wirkliche Ausrichtung gearbeitet habe. Rockstar NYC sei wie das "Auge Saurons", merkt er an. Dank größerer Projekte wie GTA-Titeln sei das Management lange Zeit nur auf diese fokussiert, anstatt die anderen Studios im Blick zu haben. Erst danach würde man diesen wieder mehr Aufmerksamkeit widmen und plötzlich große Änderungswünsche äußern.

Bei den anderen Teams würde bis zu jenem Zeitpunkt ziemlich planlos gearbeitet - es gebe da keine richtigen Vorgaben, regelmäßigen Meetings oder Meilensteine. Dementsprechend unvorbereitet sei man dort auch, wenn die Zentrale dann Änderungen einfordert.

Auch in New York City selbst seien die Anforderungen sehr hoch. Oftmals würden die Mitarbeiter am Wochenende einbestellt, ohne dass ein wirklicher Grund mitgeteilt wird. Da gehe es wohl eher darum, Anwesenheit zeigen zu müssen - selbst wenn man eigentlich nichts zu erledigen hat. In manchen Fällen habe man die langen Arbeitszeiten aber auch willentlich hingenommen.

"Vor der Veröffentlichung von GTA: San Andreas hatten wir im Zeitraum vom Mai 2004 bis zum Release im Oktober 2004 vielleicht gerade mal sechs Tage frei. Aber wir haben eben an San Andreas gearbeitet. Es ist nicht so, als ob wir an einem Pokémon-Spiel gewerkelt hätten. Man bringt dem Endergebnis zuliebe einige Opfer. Man hat nicht oft die Gelegenheit, Teil eines solchen Projekts zu sein."

Nach der Stapellauf des Spiels habe es aber Änderungen in der New Yorker Filiale gegeben. Der Hot Coffee-Trouble habe viel Stress in der Firma zur Folge gehabt. Es sei schwer gewesen, sich davon zu erholen. Viele Leute seien ausgebrannt gewesen. 2007 habe dann außerdem Terry Donovan, einer der Gründer Rockstars, das Unternehmen verlassen. Donovan sei wichtig für die kreative und wirtschaftliche Ausrichtung Rockstars gewesen, auch sei er einer der wenigen Leute gewesen, die sich trauen würden, Dan und Sam Houser auch mal Kontra zu geben.
 
Die Arbeitsbedingungen mögen bei Rockstar schlecht sein, das möchte ich gar nicht anzweifeln.

Aber diese anderen Gerüchten von ehemaligen Rockstar-Mitarbeitern klingen schon verdammt stark nach Kindergarten.
 
das wäre ja der witz des jahres!!! :fp:

nee das wird kommen!! warum würden in letzter zeit sonst soviele neue screens und trailer kommen?

ich werde am 30. april jedenfalls zum erfolg des spiels beitragen!!! ;)
 
glaub kein publisher wurde n fast fertiges spiel komplett fallen lassen. von daher. das einzigste was sein könnte, ist dass es am ende auch nur fast fertig rauskommt. bugs, design mängel usw. :I
 
Hier noch was anderes von 4players:

Dass die Entwicklung von Spielen kein Spaziergang ist, ist hinreichend bekannt. Manchmal scheinen die Bedingungen aber so schlecht zu sein, dass die Familien der betroffenen Entwickler anfangen zu revoltieren.

So hatte die unter dem Pseudonym ea_spouse bloggende Frau eines EA-Mitarbeiters dessen Arbeitgeber vor Jahren öffentlich angeklagt und die schlechten Arbeitsbedingungen beim Publisher angeprangert. Die Beschwerde machte schnell die Runde und wurde reichlich verlinkt - bis auch das Unternehmen selbst sie nicht mehr ignorieren konnte und Besserung gelobte.

Ähnliches versuchen jetzt wohl auch die Angehörigen mehrerer Angestellter von Rockstar San Diego zu erreichen, die sich per Blogeintrag zu Wort meldeten. Beim Studio, welches derzeit an Red Dead Redemption werkelt, sei spätestens seit dem März 2009 einiges im Argen gewesen, heißt es da. Die Entwickler müssten seitdem nahezu ohne Unterbrechung im Crunchmode arbeiten, heißt es da - sechs Mal pro Woche dürfte man dort zu einem 12-stündigen Arbeitstag antreten, unabhängig davon, ob man sein Soll eigentlich schon erfüllt hat.

Die Bezahlung bzw. der Ausgleich der Überstunden sei gekürzt worden, auch bei der Gesundheitsvorsorge sei die Schere angesetzt worden. Zuletzt habe das Management noch die Urlaubswoche zwischen Weihnachten und Neujahr gestrichen. Die Mitarbeiter würden mittlerweile mehr arbeiten und erfahrener sein, dennoch insgesamt aber weniger Geld verdienen - neben den Kürzungen habe Rockstar San Diego außerdem das Gehalt der Angestellten seit vier Jahren nicht entsprechend der Inflation angepasst. Außerdem könne das Management willkürlich an den Bonuszahlungen herumschrauben.

Sollte sich in den kommenden Wochen nichts an den Bedingungen ändern, werde man juristisch gegen Rockstars Tochter vorgehen. Man wolle nur einen Ausgleich für die gesundheitlichen, psychischen und finanziellen Schäden, die die Familien hätten hinnehmen müssen.


Also wenn das stimmt, werde ich das Spiel maximal 2nd Hand kaufen. Sowas unterstütze ich nicht. :vogel:
 
Gezwungen nicht. Aber wenn sich die Mitarbeiter derart für das Spiel aufopfern und dann zur Belohnung auch noch mit Anlauf in den Arsch gefickt werden, dann ist das ein ziemlich starkes Stück.
 
Glod schrieb:
Hier noch was anderes von 4players:

Dass die Entwicklung von Spielen kein Spaziergang ist, ist hinreichend bekannt. Manchmal scheinen die Bedingungen aber so schlecht zu sein, dass die Familien der betroffenen Entwickler anfangen zu revoltieren.

So hatte die unter dem Pseudonym ea_spouse bloggende Frau eines EA-Mitarbeiters dessen Arbeitgeber vor Jahren öffentlich angeklagt und die schlechten Arbeitsbedingungen beim Publisher angeprangert. Die Beschwerde machte schnell die Runde und wurde reichlich verlinkt - bis auch das Unternehmen selbst sie nicht mehr ignorieren konnte und Besserung gelobte.

Ähnliches versuchen jetzt wohl auch die Angehörigen mehrerer Angestellter von Rockstar San Diego zu erreichen, die sich per Blogeintrag zu Wort meldeten. Beim Studio, welches derzeit an Red Dead Redemption werkelt, sei spätestens seit dem März 2009 einiges im Argen gewesen, heißt es da. Die Entwickler müssten seitdem nahezu ohne Unterbrechung im Crunchmode arbeiten, heißt es da - sechs Mal pro Woche dürfte man dort zu einem 12-stündigen Arbeitstag antreten, unabhängig davon, ob man sein Soll eigentlich schon erfüllt hat.

Die Bezahlung bzw. der Ausgleich der Überstunden sei gekürzt worden, auch bei der Gesundheitsvorsorge sei die Schere angesetzt worden. Zuletzt habe das Management noch die Urlaubswoche zwischen Weihnachten und Neujahr gestrichen. Die Mitarbeiter würden mittlerweile mehr arbeiten und erfahrener sein, dennoch insgesamt aber weniger Geld verdienen - neben den Kürzungen habe Rockstar San Diego außerdem das Gehalt der Angestellten seit vier Jahren nicht entsprechend der Inflation angepasst. Außerdem könne das Management willkürlich an den Bonuszahlungen herumschrauben.

Sollte sich in den kommenden Wochen nichts an den Bedingungen ändern, werde man juristisch gegen Rockstars Tochter vorgehen. Man wolle nur einen Ausgleich für die gesundheitlichen, psychischen und finanziellen Schäden, die die Familien hätten hinnehmen müssen.


Also wenn das stimmt, werde ich das Spiel maximal 2nd Hand kaufen. Sowas unterstütze ich nicht. :vogel:

Kann sich noch jemand an Rockstar Vienna erinnern?
Die Bude wurde einfach über Nacht geschlossen.
Securitykräfte verwehrten den morgens zur Arbeit kommenden Mitarbeitern den Zutritt... :deal:
 
Today, Rockstar broke its silence on its official Web site. After strongly asserting that Red Dead Redemption is on track for its scheduled April 27 release on the PlayStation 3 and Xbox 360, it offered the following thoughts on the controversy that Rockstar Spouse stirred up:

http://www.gamespot.com/xbox360/driving/midnightclublosangeles/news.html?sid=6246814
 
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