R* schafft es wieder auf faszinierende Art und Weise, den Spieler bzw. mich in diese Welt zu holen. So viele Einzelheiten wie Dialoge, Charaktere, Pferde, Missionen oder vielleicht auch einfach alles ergeben ein derart stimmiges Gesamtbild, das mit allen Open World-Mitbewerbern gnadenlos den Boden aufwischt. Keine Nebenmission, in der nicht eine gehörige Portion Charme steckt, keine Hauptmission, die nicht in die Story passt - Alles ist eine runde Liebeserklärung an die Welt, den Spieler und das Spielen an sich. Nach knapp 30 Stunden habe ich noch kein einziges Mal die Schnellreise vermisst, mich aber bereits unzählige Male in der Welt verloren, ohne das Gefühl der Verlorenheit zu haben. Im Gegenteil erscheint alles irgendwie kurzweilig und ist kaum in Worte zu fassen. Das Spiel lässt mich nach jeder Sitzung mit einem Schmunzeln zurück....
Für mich gehört das Spiel ganz klar auf den Gipfel der Spielekunst und zeigt eindrucksvoll, was man mit oder in einer digitalisierten Welt alles machen kann.
Open World at its best !!
...auch wenn ich den Begriff der Open World fast gar nicht mit Spiel in Verbindung bringen möchte auf die Gefahr hin, dass man es bspw. mit Ubisoft-Spielen vergleichen könnte, denn es ist SO VIEL mehr.