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MULTI RDR2: The Good, the Bad and the Metacritic (Reviews, Ersteindrücke & Co)

Eure RDR2 Wertung


  • Umfrageteilnehmer
    67

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sogar 4players vergibt 94 % :cool:

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Selbst Jörg Luibl von 4players gibt 94%

Sein Fazit:
"Was für eine gewaltige Outlaw Opera! Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal derart in einem Abenteuer versunken bin. In keinem Spiel der letzten Jahre habe ich mich innerhalb einer Landschaft so vor Ort gefühlt, weil alle Sinne angesprochen werden, weil Licht, Flora und Fauna so unheimlich greifbar wirken. Rockstar fängt die malerische Schönheit, die rohe Wildheit und die situative Unberechenbarkeit des Wilden Westens hervorragend ein. Man gerät in angenehm dynamische Situationen, die eskalieren oder entschärft werden können, spürt die Konsequenzen seines Handelns im Guten wie im Schlechten. Zwar sind die Schussgefechte eher spektakulär als fordernd, manche Missionen inhaltlich zu eng geschnürt, die Geschäfte mit identischen Waren gleichgeschaltet und die Charakterentwicklung ist nur dezent spürbar. Aber dafür gibt es so viele lobenswerte Kleinigkeiten von der Schatzsuche über Skizzen, dem persönlichen Tagebuch und vor allem gibt es neben viel trockenem Humor und expliziter Gewalt auch grandiose stille Momente, wenn man den Leuten aus sicherer Entfernung zuhört. Und wie greifbar die Charaktere der eigenen Bande werden: Rockstar hebt die aus Rollenspielen bekannte "Party-Interaktion" mit diesem lebendigen Lager und dieser Vielzahl an relevanten Personen auf ein komplett neues Niveau. Die Regie leistet Bemerkenswertes, indem sie all diese Biographien und Ansichten in kleinen Reise-Episoden erzählt. Und ich finde es klasse, wie viel Zeit man sich lässt! Man fühlt sich wie ein Teil einer Familie, die sich mit inneren und äußeren Konflikten entwickelt. Hinzu kommt, dass in dieser riesigen Welt sogar die historischen Merkmale des 19. Jahrhunderts spürbar werden, sowohl der "Code of the West" als auch die Schattenseiten der Indianer-Vernichtung, der Sklaverei sowie die Folgen eines brutalen Bürgerkrieges, der Amerikas Charakter mit seinem Nord-Süd-Konflikt bis heute prägt - auch das ist eine große Leistung! Zudem darf man nicht vergessen, dass sich Rockstar hinsichtlich der Erkundungsreize spürbar weiter entwickelt, denn selbst ohne Story wird man an Orte und in Gebäude mit kleinen Geschichten gelockt. Zwar kann man sich nicht von seinen Arcade-Wurzeln lösen, die einem immer wieder ihr GTA-Lächeln schenken. Und manchmal will man diesen Arthur Morgan noch freier spielen, will mehr Fragen stellen und entscheiden können. Aber all das verfliegt im Kontext dieser unheimlichen Anziehungskraft von Dramaturgie und Spielwelt. Red Dead Redemption 2 ist ein ausgezeichnetes Abenteuer, über das wir noch in vielen Jahren sprechen werden."
 
Bin ja noch am Anfang, aber sowas stimmungsvolles habe ich schon lange nicht mehr gespielt. Zuletzt hatte mich Mafia 2 so gut unterhalten am Anfang. Dich als Fotograf und Video Regisseur wird die Kameraführung auch teilweise faszinieren. Einfach geil gemacht. Auch ist es bisher einer der wenigen Spiele wo ich mich selbst ertappe, und das gab es eigentlich noch nie wo ich einfach sinnlos die Gegend erkunde. Gäbe es einen Fotomodus ich würde nur knipsen ;)
 
R* Miesepeter-Eindruck incoming. :D

Einstieg, also eigentlich nur den Einstieg des Einstiegs (ca. 90 Minuten), gespielt und joa, wahnsinnig atmosphärisch und detailverliebt.
Dialoge und Writing allgemein sind erstklassig und die Inszenierung steht einem Kinofilm in Nichts nach. Charaktere sind natürlich noch kaum gezeichnet, wirken augenscheinlich aber schon mal vielfältig und interessant.

Vom (Open-World)Gameplay gab es bislang nur lineares Tutorial zu sehen, daher nichts weiter dazu.

Insgesamt ein spielerisch sehr langsames, oder negativer formuliert, träges Pacing. Slow-burn halt.

Was mir jedoch jetzt schon massiv auf den Keks geht, ist das typische R* Movement. Ich hasse es. So träge und ungenau. Ich bewege mich wieder wie ein nasser Sack. Die irrwitzigen Animationsdetails sehen vielleicht ganz nett aus, bremsen das Spielgeschehen aber nur noch weiter aus. Bevor ich mich hinter die nächste Deckung geschmissen und mein Gewehr vom Rücken gefrickelt habe, ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen. Auch das lahme Gestapfe durch den Schnee. Auf so was stehe ich ja gar nicht. Da ist mir eine vielleicht unrealistischere, aber dafür eingängigere "snap-on" Animation im Shooter-Bereich deutlich lieber. Eine allgemein höhere Grundgeschwindigkeit, hätte mir hier auch mehr getaugt.

Was ich von den "Survival"-Lite-Elementen halten soll, weiß ich auch noch nicht. Muss ich jetzt echt dauernd essen und Waffen putzen? Und sogar mein Pferd hat solche Energiebalken? Hmm.

Eigentlich alles typisch R*. Weswegen ich persönlich noch relativ verhalten bin, die meisten es aber wahrscheinlich abgöttisch lieben werden.
 
Habe mich augenblicklich in dieses Spiel verliebt. Optik, Sound, Atmosphäre, Pacing, Dramaturgie, Charaktere und Dialoge,...das ist alles auf so einem pervers hohen Level, diese Kombination gabs zuletzt beim Hexer. Wie aber auch beim Hexer scheint das Gameplay hier erneut der Schwachpunkt zu sein. Standard Rockstar Gameplay halt, kennt man bereits aus dem Vorgänger und GTA. Hat man so 1:1 übernommen, ohne Änderungen aber nervt mich bislang nicht wirklich. Richtig anturnen tuts mich jedoch nicht, der Rest hingegen ist superb.
 
Ich habe jetzt auch das erste Kapitel abgeschlossen und wie so viele hier, bin ich froh endlich aus dem Schnee raus zu sein :D

Ansonsten grafisch hui, Steuerung pfui. Hab ja auch erst vor kurzem Teil 1 gespielt und finde es schon etwas sehr traurig wie wenig sich in dieser Richtung getan hat.

Zumindest können sie aber hervorragende Atmosphäre erzeugen und ich bin mir sicher, dass uns eine gute Geschichte erwarten wird. Musik ist auch ganz große klasse. Freu mich schon richtig auf Morgen, denn dann kann ich mir endlich so richtig die Welt anschauen :D
 
Ich stimme mal in euren eher verhaltenen Tenor mit ein: Ich habe das erste Kapitel beendet (was ja in etwa einem großen Tutorial gleichkommt) und bin jetzt in der "Open World" mit all seinen Möglichkeiten angekommen, die mich einen auch direkt überwältigen. Ähnlich wie @Wolkenspaziererin habe ich hier für heute aber ebenfalls aufgehört und werde dann morgen meine Reise in die große weite Welt starten. :)

Man wird natürlich von Sekunde Eins an von einem phänomenalen Production Value erschlagen. Von den Dialogen zu den Animationen bis hin zum Soundtrack ist das alles auf allerhöchstem Niveau. Trotzdem holt es auch mich "noch" nicht wirklich ab, daher aufgelistet meine bisherigen Störfaktoren:

- Es spielt sich Rockstar-typisch träge und schwammig.
- Die Steuerung ist überladen und daher wenig intuitiv (wobei Rockstar die Vielzahl an Befehlsoptionen auch irgendwie unter einen Hut bringen muss); Dinge wie "halte X dauerhaft gedrückt, um zu folgen" nerven.
- Die generelle IQ und Bildschärfe ist auf der PS4 Pro schon etwas enttäuschend, durch das seltsame Checkerboarding wirkt das Bild dauerhaft leicht unscharf, was bei der eigentlichen Grafikpracht umso bedauerlicher ist. Da ist man von anderen OW-Titeln aus dem Hause Sony (Horizon, Spider-Man) schon besseres gewohnt.
- Das HUD ist zwar minimalistisch gehalten, rein optisch aber auch nicht so recht gelungen (z.B. die ungenauen und kleinen Kreise über der Minimap für Lebens- und Ausdaueranzeigen).
 
Bin immernoch im Schnee, ich hoffe das ändert sich bald. Bisher bin ich noch weit davon entfernt zuzustimmen hier gemäss Kritiken eines der besten Spiele aller Zeiten zu spielen. Die Steuerung geht echt nicht mehr klar in 2018. Die Survival-Elemente nerven mich schon bevor sie richtig angefangen haben. Ich hoffe, das wird noch was mit mir und RDR2 :traurig:
 
Ich scheine hier wohl der Einzige zu sein der das Tutorial bereits klasse fand. Spitzen Dramaturgie, tolle Atmosphäre und herrlich entschleunigt, statt Krachbumm Action. Auch nach dem Tutorial hält sich dieses Feeling. Bisher ist das kein Action Game sondern mehr ein Immersionssimulator. An die Steuerung habe ich mich auch bereits gewöhnt, flutscht.

Sieht übrigens sogar auf der Peasant 4 klasse aus. Hab da überhaupt nichts zu bemängeln, am optischen Gesamteindruck. Ein Spider-Man, welches ich zuletzt gespielt habe, sieht dagegen ziemlich alt aus.
 
Ich scheine hier wohl der Einzige zu sein der das Tutorial bereits klasse fand. Spitzen Dramaturgie, tolle Atmosphäre und herrlich entschleunigt, statt Krachbumm Action. Auch nach dem Tutorial hält sich dieses Feeling. Bisher ist das kein Action Game sondern mehr ein Immersionssimulator. An die Steuerung habe ich mich auch bereits gewöhnt, flutscht.

Sieht übrigens sogar auf der Peasant 4 klasse aus. Hab da überhaupt nichts zu bemängeln, am optischen Gesamteindruck. Ein Spider-Man, welches ich zuletzt gespielt habe, sieht dagegen ziemlich alt aus.
Kann ich in allen Punkten unterschreiben
 
Ich bin auch aus dem Schnee raus und hab in Valentine die ersten Missionen erledigt.

Das Spiel überfordert mich und meine Sinne. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr raus und mir ist dazu auch nur das Wort „pervers“ eingefallen. Wie verschwenderisch Rockstar hier in allen Belangen war, ist kaum in Worte zu fassen. Ich schwärmte vor kurzem noch von AC Odyssey und seiner realen Welt, jetzt sitze ich da und komme mir vor wie in der nächsten Generation.

Ich musste jetzt auch auffhören für heute, mein Sinne sind überstrapaziert, ich bin überreizt und kann nichts mehr aufnehmen.

Dieses Game ist fucking awesome!
 

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