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Rasen - Wie schnell treibt ihr es?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mattze1988 schrieb:
Dow Jones schrieb:
eiti schrieb:
Bin immer gerne zügig gefahren, aber seit ich Vater bin, wäre ich einem generellen Tempolimit von 30 innerorts nicht abgeneigt. Würde mich zwar selbst nerven, aber spätestens seit der Kleine Rad fährt, ist mir bewusst, wie gefährlich selbst Tempo 50 für Kinder ist.

Verantwortungsbewusste Eltern sorgen einfach dafür, dass ihr Kind nicht auf der Straße fährt. Damit ist die Geschichte dann schon gegessen.

Ist aber trotzdem amüsant. Eltern sind die schlimmsten Menschen auf diesem Planeten. :lol:

Und dann gibt es ja noch die, die ihre Kinder zur Schule bringen und am liebsten direkt im Klassenzimmer halten wollen. Dann wird sogar auf dem Bürgersteig geparkt und die Kids, die zu Fuß kommen, müssen womöglich doch auf die Straße ausweichen. Aber gut, das ist ein anderes Thema...

Also wenn direkt an einer Schule Tempo 30 ist, da hat niemand etwas dagegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort ein Kind unachtsam über die Straße rennt, einen Ball fallen lässt oder sonst was passiert rechtfertigt diesen Umgang.

Aber zu sagen: Ich bin jetzt auch ein Elternteil, deshalb sollte die ganze Stadt am besten mit Tempo 30 vollgepflastert werden, ist einfach Schwachsinn.

Mattze1988 schrieb:
Dow Jones schrieb:
eiti schrieb:
Bin immer gerne zügig gefahren, aber seit ich Vater bin, wäre ich einem generellen Tempolimit von 30 innerorts nicht abgeneigt. Würde mich zwar selbst nerven, aber spätestens seit der Kleine Rad fährt, ist mir bewusst, wie gefährlich selbst Tempo 50 für Kinder ist.

Verantwortungsbewusste Eltern sorgen einfach dafür, dass ihr Kind nicht auf der Straße fährt. Damit ist die Geschichte dann schon gegessen.

Ist aber trotzdem amüsant. Eltern sind die schlimmsten Menschen auf diesem Planeten. :lol:

Und dann gibt es ja noch die, die ihre Kinder zur Schule bringen und am liebsten direkt im Klassenzimmer halten wollen. Dann wird sogar auf dem Bürgersteig geparkt und die Kids, die zu Fuß kommen, müssen womöglich doch auf die Straße ausweichen. Aber gut, das ist ein anderes Thema...

Also wenn direkt an einer Schule Tempo 30 ist, da hat niemand etwas dagegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort ein Kind unachtsam über die Straße rennt, einen Ball fallen lässt oder sonst was passiert rechtfertigt diesen Umgang.

Aber zu sagen: Ich bin jetzt auch ein Elternteil, deshalb sollte die ganze Stadt am besten mit Tempo 30 vollgepflastert werden, ist einfach Schwachsinn.

Thread bug

War das früher immer so?

Nunja, vielleicht kann ja mal irgendjemand lesen, was ich schrieb...

Macht doch so überhaupt keinen Spaß
 
Glod schrieb:
Dow Jones schrieb:
Verantwortungsbewusste Eltern sorgen einfach dafür, dass ihr Kind nicht auf der Straße fährt. Damit ist die Geschichte dann schon gegessen.

Und wie machen sie das? Laufen sie immer neben dem Kind her, wenn es mit dem Rad draußen ist?
Danke Glod - mir fällt bei sowas immer nur eine Frage ein: Selbst schon Vater?

Sobald man mal Eltern ist, merkt man mal wie leicht solche Sprüche sind wie "die Verantwortung der Eltern endet nicht an der Haustür" - ja klar und ich tacker mein Kind 24 in der Wohnung an oder wie?

Umgedreht wird auch ein Schuh draus: Die Verantwortung FÜR Kinder in unserer Gesellschaft hängt nicht nur von den Eltern ab! Ich erwarte einfach das jemand so geistig schlau ist, das wenn er ein Kind auf dem Fahrad auf der Gasse sieht, sein Fahrverhalten entsprechend anpasst.

Dafür werden Führerscheine eben nur an Erwachsene ausgegeben die entsprechend verantwortunsvoll damit umgehen sollten.

Wg. den 50 km/h im Ort: Hallo Leute, wacht mal auf - das ist keine Richtgeschwindigkeit sonder die HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT! da ist ein fucking scheiß roter Kringel rum und wenn einer mit 40 durch den Ort eiert verhält er sich gesetzeskonform - wenn er mit 55 fährt eben nicht!

Was soll denn immer dieser geistige Dünschieß das man jeden angehen muss der nicht alles was geht immer bis oben hin ausreitzt? Raff ich nicht - hängt das an unserer Leistungsgesellschaft oder was?

Unsere Straße ist grade mal knapp 300 - 400 m lang - scheiß fucking ~ 350 m wo die Saftsäcke von Raser nicht mal vom Tempo gehen können - was soll den dieser Scheiß. Es spielt für das Gesamttempo überhaupt keine Rolle ob man da mit 30 oder 60 durcheiert - ein paar Meter weiter hängt man an einer Einbiegung zur Bundesstraße und je nachdem muss man eh warten. Das geht mir eh immer auf den Sack - die Leute sehen sogar das grade die Bahnschranken weiter hinten zu gehen und treten trotzdem aufs Gas wie blöde nur um dann dort rum zu stehen - WTF?

Dieses scheiß "ich muss erster" sein das wir hier in Deutschland schon im Bauch der Mutter eindroktiniert bekommen - echt zum kotzen.

Noch was - weil ich grade in fahrt bin: Es gibt eine Umgehung - wem seine scheiß Pflicht in diesem Drecksland wäre es eingentlich die mal in Stand zu halten damit sie benutzt wird. Das Durchfahren unserers Ortes bringt grade mal max. 4 Sekunden (!) an Zeitersparnis - der Weg außen rum ist grade mal 400 m länger! Dennoch hacken da mittlerweile tausende durch "weils halt jeder macht" - warum unsere fucking Hauptstraße einen Kreißstraße ist ist auch nur reine Willkür laut Einstufungsmethoden des landes Hessen dürft sie gar keine sein sondern MÜSSTE eine Gemeindestraße sein und weil die Gemeinde kein Geld hat um den scheiß Schneepflug im Winter zu bezahlen (es geht nur um das Streusalz) bleibts nun auf ewig eine Kreißstraße weil der Asso Bürgermeister das bestimmen muss und der kein Bock hat!

Ist doch ganz große Scheiße was hier in dem Land abgeht.

Wenn dann eins unser Kinder platt gefahren wird ist das Geschrei wieder groß und keiner wills gewesen sein.

Wem würde hier wirklich ein Ei aus der Hose fallen wenn wir in Ortsdurchfahrten Tempo 30 hätten und auf den Autobahnen Tempo 130 - im Berufsverkehr geht eh nicht mehr - aber nein wir alle sind sponsored bei Autolobby und wenn schon unsere Daten gevoratspeichert werden wollen wir wenigstens noch freie Fahrt haben.

und ja - ich muss mit dem Auto durch die Landschaft eiern weil das ÖPNV Konzept rund um Frankfurt einfach nur aus den 50ern stammt und scheiße ist - ansonsten würd ich ein Rad benutzen und gut wärs.

So ausgekotzt.

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edit: nachdem ich mal um den virtuellen Platz gegangen bin: Falls sich hier jemand angegriffen fühlt - Sorry - für mich ist das Thema nur emotional extrem schlimm.

Durch die Straße ist der Grundstückswert des Hauses so sehr gesunken das ich es nicht mal verkaufen kann ohne mit einem Batzen Schulden raus zu gehen. Ganz davon abgesehen (siehe meine Hompage) davon das ich viel Liebe und Zeit in meinen Traum gesteckt habe.

Nun muss ich am "Arsch der Welt" leben und habe da nicht mal meine Ruhe, sondern muss schlimmer als in der Stadt mit Ohropax Nachts schlafen und der Garten ist auch am Wochenende quasi nicht benutzbar weil es so verdammt laut ist. Seit dem ich Vater bin ist es noch schlimmer, ich habe regelmäßig Alpträume davon, das meinem Kind mal was dort passiert.

Bürgerinitative haben wir schon vor langer Zeit gegründet - die Argumentation von allen ist dabei zum kotzen. Die Polizei sagt das die Straße nicht unfallträchtig sei und die Leute da nicht rasen. Meinem Nachbar wurde just diesem Wochenende der Spiegel abgefahren - bei der Polizei meinte der Polizist nur "ja ja da wird ja auch gerast wie die Sau, wir wissen das" - diese Doppelmoral zwischen öffentlichen Amtsdeutsch und tatsächlichen Fakten zieht sich durch alle Möglichkeiten (bis auf Klage einreichen) die wir mittlerweile durch haben und das kotzt einen dermaßen an.

Letztlich hängt es an unserem Bürgermeister der dafür bekannt ist ein machtgeiler Dispot zu sein - leider haben wir den noch für 3 Jahre an der Backe. Er hat als Magistrat immer wieder die Gewalt in seinen Händen und macht auch kein Hehl draus, das er uns nur nicht Helfen will, weil wir ihm mit der Bürgerinitative eben auf den Sack gehen.

Selbst der Landrat steht eigentlich auf unserer Seite und hatte die Herabstufung der Straße auf eine Gemeindestraße bewilligt - aber die Stadt hat es nach der Wiederwahl des Bürgermeisters (dessen eigener Vorschlag das vor der der Wahl war) dies Abstufung ohne Angaben von Gründen zurück gezogen.

Ihr könnt euch nicht vorstellen wieviel Macht manche Menschen hier in diesem Land haben und das man gegen so einen Behördenwust gar nichts unternehmen kann. Diese Machtlosigkeit - einerseits dort nicht weg zu können, andererseits keinerlei Hilfe zu erhalten - macht mich wirklich fertig.

Und immer und immer wieder fragt man sich: Warum - wegen scheiß 4 Sekunden Weg Ersparnis?

Ach ja - bevor der typische schon oft gehörte Spruch kommt "Warum hast du dort dann gebaut" - wie alle die dort gebaut haben, war auch ich nicht zu dämlich und hab mal auf gut Glück an einer "hauptstraße" (900 Einwohner Kaff, 100 % Wohngebiet, keine Infrastruktur, kein Bäcker, kein Metzger nicht mal ein Kiosk) gebaut. Als wir dort gebaut haben war die Umgehung noch in Ordnung, die Einwohner Zahl in den drumliegenden Orten niedriger - pro Tag sind da weniger als 300 Autos lang gefahren - primär eben nur Einwohner bzw. Anlieger.

Erst 2008/2009 ging das los durch Sperrungen der Bundesstraßen bzw. das dort Tempolimits eingeführt wurden. Eigentlich denkt man, das einem genau deshalb leicht geholfen wird.

Tempo 30 bei uns würde sicherlich was bringen, weil eben eine Umgehung exestiert und die Hoffnung wäre das die Leute dann eben wieder die geplante Weg route benutzen (diese ist im Verkehrswegeplan ja auch genau so gedacht - die Leute sollen auch nicht durch den Ort fahren). Nur helfen tut einem von den Amtschimmeln eben keiner.
 
mushaaleste schrieb:
Wem würde hier wirklich ein Ei aus der Hose fallen wenn wir in Ortsdurchfahrten Tempo 30 hätten und auf den Autobahnen Tempo 130 - im Berufsverkehr geht eh nicht mehr - aber nein wir alle sind sponsored bei Autolobby und wenn schon unsere Daten gevoratspeichert werden wollen wir wenigstens noch freie Fahrt haben.

Weil 30 bzw. 130 auf übersichtlichen, gut ausgebauten Straßen bzw. Autobahnen einfach nur quälend langsam sind.
 
Mir. Mir würd ein Ei aus der Hose fallen. Zumindest was die 130 auf den Autobahnen angeht.
Was das vorsichtige Fahren in Ortschaften angeht bin ich ja größtenteils deiner Meinung. Aber wenn unsere Obrigkeit jetzt auch noch anfängt mir mit ihren schwachsinnigen Gesetzen absolut unnötige 130 auf den Autobahnen aufzuzwängen, fallen mir sogar beide Eier aus der Hose. Ich bin aus berufsgründen soviel mit dem Auto unterwegs und ich würde gerne schon zügig zu meinem Ziel kommen dürfen, sofern es der Verkehr und die sonstigen Umstände zulassen :roll:
 
Du hast völlig Recht, lieber Musha; ich erinnere mich noch sehr gut daran wie man mich für meinen Gag mit der "Strahlenkanone gegen Kinder" am Liebsten ans Kreuz genagelt hätte jedoch beim Thema "Freie Fahrt für freie Bürger" endet dann auch schon wieder die soviel beschworene "Kinderliebe" in unserem Land - das ist einfach doppelmoralisch und verlogen.
 
Klar, in einer perfekten Umgebung muss ein Kind nicht auf der Straße fahren, aber wo gibt's die denn? Hier hast du endende Bürgersteige ohne Zebrastreifen, Falschparker, Baustellen, parkende LKW, lieferverkehr usw. Davon abgesehen, dürfen - zumindest die größeren Kinder - auf dem Bürgersteig nicht Rad fahren. So einfach ist es also nicht. Tempo 30 würde zumindest dafür sorgen, dass die hartgesottenen Idioten mit Tempo 50 fahren und nicht wie bisher, mit 70.
 
Ich fahr mMn der Situation angemessen. Das kann innerhalb in einer 50er Zone 60 heißen, allerdings genausogut auch 30. Finde gesunden Menschenverstand meist angebrachter, als sich strikt an Schilder zu halten.
 
Siehe mein edit oben - zum besseren Verständinis der Situation.

@RPS: Warum zum Glück? Verstehe ich nicht - fändest du es besser wenn ein Vater sich keine Sorgen um sein Kind macht?

Nicht falsch verstehen: Natürlich passe ich jederzeit auf mein Kind auf - nur du kannst nicht immer und überall sein - nicht mal bei einem Kleinkind - die sind so schnell - da brauchst du nur 1 Sekunde abgelenkt sein und dein Kind rennt über die Straße.
 
Frequenzberater schrieb:
Mir. Mir würd ein Ei aus der Hose fallen. Zumindest was die 130 auf den Autobahnen angeht.
Was das vorsichtige Fahren in Ortschaften angeht bin ich ja größtenteils deiner Meinung. Aber wenn unsere Obrigkeit jetzt auch noch anfängt mir mit ihren schwachsinnigen Gesetzen absolut unnötige 130 auf den Autobahnen aufzuzwängen, fallen mir sogar beide Eier aus der Hose. Ich bin aus berufsgründen soviel mit dem Auto unterwegs und ich würde gerne schon zügig zu meinem Ziel kommen dürfen, sofern es der Verkehr und die sonstigen Umstände zulassen :roll:

Ist verständlich. Aber du bist dir bewusst, dass du nicht der einzige Erdenbürger bist, der beruflich viel mit dem Auto unterwegs ist und auch weite Strecken fahren muss? Und anscheinend haben die anderen Betroffenen im Rest der Welt nicht so ein Problem mit Tempo 130. Bei denen funktioniert das auch und sie leben. Wow! :staun:

;)
 
dann sollte es aber auch gleich verboten werden, dass radfahrer auf der landstraße fahren. da kommt man mit 100 von hinten an und irgend ein penner muss da natürlich mit 20-25 rumradeln. am besten noch ganze gruppen. ohne licht ohne alles. auf geraden strecken kein problem, aber in kurven. zumal es hier mehr als genug radwege gibt. aber die sind ja zu uncool für ein rennrad...
genauso sollten roller und mopeds nicht auf die landstraße dürfen, es sei denn sie fahren 100km/h.

Meiner Meinung nach werden eh mehr Unfälle durch langsam Fahrer verursacht.
Wenn da einer mit 60-70 rumtuckert, dann nötigt er die anderen quasi zum überholen.
Und die besten sind die, die dann noch Gas geben wenn sie überholt werden. Vorher als rumzuckeln und dann plötzlich das Gas finden.
Zudem ist man z.b. bei Tempo 200+ viel mehr konzentriert als die Schleichbatzen die mit 100 über die Autobahn fahren...
 
Cloud Strife schrieb:
Ich fahr mMn der Situation angemessen. Das kann innerhalb in einer 50er Zone 60 heißen, allerdings genausogut auch 30. Finde gesunden Menschenverstand meist angebrachter, als sich strikt an Schilder zu halten.

Nette Theorie, in der Praxis regelmäßig ein Totalausfall.

mushaaleste schrieb:
Tempo 30 bei uns würde sicherlich was bringen, weil eben eine Umgehung exestiert und die Hoffnung wäre das die Leute dann eben wieder die geplante Weg route benutzen (diese ist im Verkehrswegeplan ja auch genau so gedacht - die Leute sollen auch nicht durch den Ort fahren). Nur helfen tut einem von den Amtschimmeln eben keiner.

Deswegen ist ja die Idee -innerorts 50 auf Hauptstraßen, 30 beim Rest- imho eine gute Idee. Wenn man durch Wohngebiete fährt, muß daß reichen. Bei mir brettern sie auch immer durch die engen Straßen, nur weil sie damit eine ggf. rote Ampel umgehen können. Bei 30 und zufälligen Kontrollen wäre das Problem relativ schnell erledigt.
 
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