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entweder: alea iacta est oder aleae iactae sunt.

Und ganz abgesehen davon, sieht es danach aus, als ob "alea iacta est" hier in der deutschen Bedeutung "die Würfel sind gefallen" benutzt wird (ja, der Unterschied Einzahl/Mehrzahl ist mir klar) was einfach nicht stimmt, auch historisch nicht.

Alea iacta est heißt "der Würfel ist geworfen", also eben gerade nicht, dass etwas entschieden ist (so wie bei "die Würfel sind gefallen) sondern eben gerade dass etwas Wichtiges in Kürze entschieden werden wird und dies nun nicht mehr aufgehalten werden kann.
 
News-Flash: Johnson kandidiert nicht für die Cameron-Nachfolge. Was für ein Versager :lol:

Erst die Scheiße anrichten und dann kneifen, wenn man sie wegräumen soll. Typisch Populist!

Ich tippe eher darauf, dass hinter den Kulissen längst beschlossen ist, dass der Brexit nicht ausgeführt wird. Und dann ist er eh der falsche Mann für den Job, weil er aus der Nummer geschwächt herausgehen würde.
 
Wenn der Brexit nicht ausgeführt werden würde, wären alle Breixiter verbrannt! Egal wer ihn nicht durchführt. Kann ich mir aber nicht vorstellen. Der Vertrauensverlust würde GB teurer zu stehen kommen, als der Brexit selber. Wer würde denn dort noch investieren, wenn sie sich nicht an ihre eigenen Referenden halten, von dem Vertrauensverlust im eigenen Volk ganz zu schweigen.
 
Das wird schon demokratisch legitimert sein, wenn die aus Brexit aussteigen. Die Stimmung ist in 3 Monaten eine andere, die Abgeordneten stehen dagegen und zur Not wird halt nochmal abgestimmt. Und soweit ich das mitgekriegt habe, hat diese Theresa May sich da bisher moderat zurückgehalten und sich damit alle Optionen offen gelassen.
 
Sie war aber auch nie eine Europäerin! Sie selbst hat gesagt: "Brexit bedeutet Brexit", da wird kein 180° kommen. Und selbst wenn es demokratisch legimitiert ist, wäre es eine Bankrotterklärung des politischen Systems auf der Insel. Die Glaubwürdigkeit wäre trotzdem futsch. Und bei den nächsten Verhandlungen vermutlich auch der Briten-Rabatt. Kann ich mir nicht vorstellen.
 
Der Briten Rabatt wird Geschichte sein, egal ob die Briten austreten oder nicht.
Bisher war ihr Druckmittel, den Rabatt zu bekommen, ja immer die Drohung, die EU zu verlassen. Jetzt wo sie es sollen, zieren sie sich. Wenn also das Parlament beschließt, doch nicht auszutreten, wäre aber auch gleichzeitig das Druckmittel weg, ergo muss dann auch der Rabatt fallen.

Und wenn sie tatsächlich die EU verlassen, müssen sie sich ähnlich der Norweger und Schweizer den Zugang zum Binnenmarkt teuer und ohne Rabatt erkaufen.

Den Rabatt wird es aber nie wieder geben.
 
England sollte ein Freihandelsabkommen mit Russland und China abschließen und alle seine Firmenniederlasssungen aus Europa dorthin auslagern damit die beiden Suffköpfe Junker und Schulz so richtig abkotzen. :D
 
Der Briten Rabatt wird Geschichte sein, egal ob die Briten austreten oder nicht.
Bisher war ihr Druckmittel, den Rabatt zu bekommen, ja immer die Drohung, die EU zu verlassen. Jetzt wo sie es sollen, zieren sie sich. Wenn also das Parlament beschließt, doch nicht auszutreten, wäre aber auch gleichzeitig das Druckmittel weg, ergo muss dann auch der Rabatt fallen.

Und wenn sie tatsächlich die EU verlassen, müssen sie sich ähnlich der Norweger und Schweizer den Zugang zum Binnenmarkt teuer und ohne Rabatt erkaufen.

Den Rabatt wird es aber nie wieder geben.
Grundsätzlich hast Du Recht - aber den Briten wurde auch schon in der Vergangenheit viel entgegen gekommen.

Mal schauen was die Zeit so zeigt.
 
England sollte ein Freihandelsabkommen mit Russland und China abschließen und alle seine Firmenniederlasssungen aus Europa dorthin auslagern damit die beiden Suffköpfe Junker und Schulz so richtig abkotzen. :D
und wieder stellt sich mir die frage, was sie dorthin exportieren sollen, damit sie sich das leisten können, was sie importieren möchten...

vielleicht sehe ich das ja zu unbedarft, aber außer finanzen hat england doch im grunde nichts... die finanzen wandern grade ab. dann bleibt auch einfach nix über.
 
und wieder stellt sich mir die frage, was sie dorthin exportieren sollen, damit sie sich das leisten können, was sie importieren möchten...

vielleicht sehe ich das ja zu unbedarft, aber außer finanzen hat england doch im grunde nichts... die finanzen wandern grade ab. dann bleibt auch einfach nix über.

Russland säuft den Whisky und China profitiert vom Finanzknowhow der Briten und voila´... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man bedenkt, in was für einem Schlamassel sich jetzt GB befindet und das alles unnötig gewesen wäre, hätte man sich vorher mal intensiv mit der Materie EU und was es bedeutet, informiert.

Ich hoffe, dass bei weiteren Entscheidung der Kopf überwiegt und nicht der Bauch angefüllt mit populistischen Parolen weiter das Sagen hat.

Grundsätzlich erreicht man gemeinsam immer mehr als abgeschottet.
 
Solange die Leute lieber das hören, was sie selber schon "wissen" (aka was sie hören wollen) und es jemand gibt, der es ihnen sagt, werden solche Referenden immer so ausgehen. Die meisten Leute sind zwar nicht dumm, aber unwissend in politischen und wirtschaftlichen Dingen und zu faul, etwas daran zu ändern. Deswegen haben es Populisten mit ihren scheinbar einfachen Antworten auf komplexe Probleme auch so leicht. Faulheit und Ignoranz!
 
England sollte ein Freihandelsabkommen mit Russland und China abschließen und alle seine Firmenniederlasssungen aus Europa dorthin auslagern damit die beiden Suffköpfe Junker und Schulz so richtig abkotzen. :D

Bei Risiko funktionieren solche Affenaktionen, weil man zwar verliert, aber immerhin nochmal irgendjemandem richtig ans Bein pisst. In der Realität wäre die britische Wirtschaft damit komplett erledigt.
 
Diese "Unstimmigkeiten" sind aber reine Verletzungen von Prozeduren, wie beispielsweise zu frühes Auszählen.
Es gibt keinerlei Hinweise auf irgendwelche Manipulationen der Wahl.

Ich würde aber verstehen, wenn der Verfassungsgerichtshof die Stichwahl aufhebt und wir neu wählen müssen.

Denn selbst wenn "nur" Verfahrensweisen verletzt wurden und das Beweisverfahren vor dem VfGH keinerlei Hinweise darauf gebracht hat, dass das Ergebnis der Wahl manipuliert worden sein könnte, so reicht wohl schon die reine Möglichkeit, dass es theoretisch ja hätte passiert sein können (weil eben die richtigen Verfahrensweisen nicht in jeden Bezirk eingehalten wurden) um einen Anschein der Unkorrektheit des Ergebnisses zu verursachen.

Da ist eine neue Wahl eventuell tatsächlich als Sache des Prinzips zu verstehen.
 
Tja, die Bundespräsidentenwahl in Österreich muss wiederholt werden. Ich finde, das ist eine gute und richtige Entscheidung, auch wenn ich Van der Bellen gewählt habe und Hofer unbedingt verhindern möchte.

Aber das ist nun mal so, der demokratische Prozess muss geschützt werden.
 
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