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Die möchte man echt alle nur totschlagen. Wenn ich das schon lese..."wie wichtig Sex für und mit Kindern ist"...da hilft echt nur noch die Pumpgun.

Ich habe nix gegen Pädophile per se. Die können nichts für ihre Neigung und haben, was ihren Sexualtrieb angeht, ganz gewaltig die Arschkarte gezogen. Deswegen benötigen sie auch Hilfe und dürfen nicht stigmatisiert werden. Das ist die Verantwortung der Gesellschaft. Wenn homosexuell veranlagte Menschen akzeptiert werden, dann muss das auch für pädophil veranlagte Menschen gelten. Aber diese Leute sind eben auch dafür verantwortlich, dass sie ihren schädlichen Trieb im Zaum halten. Sorry, aber bei der Neigung ist eben nur 5-gegen-Willi drin. Pech gehabt. Und wenn sie das nicht einsehen und mit solchen unglaublichen Aussagen Kinderleben zerstören, dann...ja, dann muss man diese Individuen aus der Gesellschaft nachhaltig entfernen, denn was anderes als Leid werden die nicht beisteuern. Ich kann mir gar nicht recht vorstellen, wie ich reagieren würde, wenn ich sehe, wie sich so einer an meine Tochter ranmacht...
 
Na ja, also mit der breiten, gesellschaftlichen Ächtung ist ja auch schon viel getan. Solche politischen Strömungen wären ja heute undenkbar. Aber es gab und gibt sie halt, die Pädophilen, die darin überhaupt nicht wahrhaben wollen, dass sie den Kindern damit schaden. Die haben auch keine Schuldgefühle.
 
Na, das ist doch offensichtlich nichts Selbstverständliches. Wie man sieht, gab es Zeiten, in denen sogar systematischer Missbrauch hierzulande und anderswo möglich war. Diese Leute hatten leichtes Spiel, konnten sich quasi in vorhandene Strukturen einnisten und ihren Trieben nachgehen. Das ist heute deutlich schwerer. Und das ist auch kein vom Himmel gefallener Glücksfall, sondern hat, soweit ich informiert bin, seinen Ursprung in der amerikanischen Emanzipationsbewegung. Die haben in den letzten Jahren viel dieser Aufklärungsarbeit vorangetrieben und das ist schliesslich auch zu uns rübergeschwappt.
 
Darum ging es mir jetzt weniger, sondern eher darum, dass es aus meiner Sicht für nicht straffällig gewordene Phädophile Hilfe geben sollte, ohne dass diese Gesellschaft sie verurteilt und unreflektiert als Kinderschänder brandmarkt. Ist allerdings ein weitgehend sinnloses Unterfangen in Deutschland.
 
Jede Gesellschaft hat ihre extremen Feindbilder. In Deutschland ist es zur Zeit der Kinderschänder. Das wir auch durch die Medien gepuscht und das gemeine Volk nimmt es dankbar entgegen, um seinen ganzen, kleinen Hass daran abzuarbeiten. Das ist hässlich, aber so sind die meisten Menschen. Schlimm sind auch Eltern, die aus lauter Hass und Sorge ihre eigenen Kinder ständig damit bearbeiten und sie mit allen möglichen Tipps und Vorsichtsmaßnahmen traktieren. Aber Kinder können mit so etwas nicht umgehen. Es ist falsch, sie permanent mit dem Extremfall zu konfrontieren. Eine weitere negative Folge ist auch, dass die Kinder dadurch tatsächlich sexuell weniger frei heranwachsen. Das fängt im Kindergarten oder am Planschbecken schon an, so man nur noch wenige Kinder nackt sieht, wenn geplanscht wird.

Ein Beispiel, was ich immer wieder bringe, ist auch das Aufklärungsbuch "Zeig Mal", das in meiner Grundschulzeit bei uns in an der Schule vorhanden war und womit Aufklärung betrieben wurde. Großformatige Schwarz-Weiß-Bilder, auf denen nackte Kinder mit Erwachsenen (Eltern) zu sehen sind. Ich glaube, auf einigen Bildern haben der Junge sogar einen erigierten Penis. Das Buch landete irgendwann in den Sexshops und in den 90igern wurde es wohl aus dem Verkehr gezogen. Zu anzüglich, zu sehr Wichsvorlage für Pädos. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass dieses Buch bei uns Kindern total beliebt war. Wir haben es immer wieder aus dem Regal gezogen und haben es uns von unserer Lehrerin erklären lassen. Jeder meiner Mitschüler wird sich an dieses Buch erinnern, weil wir das Gefühl hatten, dass es mit uns auf Augenhöhe ist. Heute haben die Aufklärungsbücher Comicfiguren, aber sind dafür sexuell unangreifbar. So ändern sich die Zeiten und Ansichten.
 
Ist ja nix neues.

Nur bei uns verweigert man sich dagegen. Könnte mir fast vorstellen, dass da die Pharmalobby dahinter steckt.
 
Vor allem "Cannabis als neue Wundermedizin". Ist doch schon ewig bekannt, dass das Zeug ein super Medikament ist.
 
eMKay schrieb:
Ist ja nix neues.

Nur bei uns verweigert man sich dagegen. Könnte mir fast vorstellen, dass da die Pharmalobby dahinter steckt.

Weil Maryjane kein jüngst entdecktes Medikament ist, sondern schon vor Jahrhunderten benutzt wurde, kann heute niemand ein Patent darauf anmelden (sprich niemand kann da sauber Geld dran verdienen).

Aus dem Grund sind endocannabinoide Medikamente in manchen Laendern legal erwerblich, Gras aber nicht.
 
Nero schrieb:
(sprich niemand kann da sauber Geld dran verdienen).

Gibts ein Patent auf Tabak und Alkohol?

Der Staat kann sehr wohl daran verdienen. Legalisierung mit Abgabe in speziellen Geschäften. Da zeigst du dein Rezept / medical card vor, kaufst dein Zeug aus kontrolliertem legalen Anbau und der Staat hat ne Steuer drauf.

Kann man wunderbar dran verdienen + gewisse strains kann man sich bestimmt patentieren lassen - geht bei Kartoffeln doch auch.
 
eMKay schrieb:
Nero schrieb:
(sprich niemand kann da sauber Geld dran verdienen).

Gibts ein Patent auf Tabak und Alkohol?

Wird Tabak und Alkohol für medizinische Zwecke genutzt?

Edit: mir wuerde da spontan nur desinfektionsalkohol einfallen und darauf gibbet sicher n patent.
Alkohol hat aber auch ne ganz andere Form von Akzeptanz hier mit der Lobby, die dahinter steckt. Da siehts mit Tabak nich anders aus.
 
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