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Von den Randalierern? Nee, das glaub ich auch nicht wirklich. Wer zu einer Demo fährt, die friedlich sein will, und dort dann Krawall anzettelt identifiziert sich eh nicht mit eben dieser.

ka, ob das wirklich so stimmt, aber allein die idee ist schön:
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Naja, das könnten auch 3,50 KiK-Klamotten sein und es wäre trotzdem nicht weniger kapitalistisch. Bis auf Levis kenn ich aber eh keine der Marken ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach, ich seh das nicht so eng. Man kann auch Steine auf Banken werfen, und dabei Adidas Klamotten tragen. Man kann auch gegen das Kapital sein und bei McDonalds essen.

Man kann auch Frankreich hassen und gerne in Paris Urlaub machen.

Die Leute sind ja nicht dämlich. Das sind Ideale. Und der Name sagt ja schon, wo die Reise hingeht. Gibt eben nur eine Welt.
 
Ich will die Gewalt nicht gutheißen, aber ich kann die Wut dieser Menschen nachvollziehen. Wenn eine ganze Generation gut ausgebildeter junger Menschen in Arbeits- und Hoffnungslosigkeit versinkt, dann ist das eine Schande für die Europa. Heute erst hat uns unser Lehrer erzählt, was derzeit in Archtekturbüros los ist. Die annoncieren schon gar nicht mehr, weil die sich dann vor Bewerbungen kaum retten können. Da stehen gut ausgebildetete, studierte Südeuropaer Schlange für einen Praktikumsplatz und wenn sie ihn kriegen, arbeiten sie ein Jahr für lau und gehen dafür Nachts Zeitungen austragen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Wenn sie in ihre Heimat zurückgehen, finden sie nix nix nix. Nicht mal nen billigen Job als Kellner. Und so kommen viele zurück, um hier wenigstens nen Job zu haben, der weit unter ihrer Qualifikation ist. Und um weiter zu hoffen.
 
Ich will die Gewalt nicht gutheißen, aber ich kann die Wut dieser Menschen nachvollziehen. Wenn eine ganze Generation gut ausgebildeter junger Menschen in Arbeits- und Hoffnungslosigkeit versinkt, dann ist das eine Schande für die Europa. Heute erst hat uns unser Lehrer erzählt, was derzeit in Archtekturbüros los ist. Die annoncieren schon gar nicht mehr, weil die sich dann vor Bewerbungen kaum retten können. Da stehen gut ausgebildetete, studierte Südeuropaer Schlange für einen Praktikumsplatz und wenn sie ihn kriegen, arbeiten sie ein Jahr für lau und gehen dafür Nachts Zeitungen austragen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Wenn sie in ihre Heimat zurückgehen, finden sie nix nix nix. Nicht mal nen billigen Job als Kellner. Und so kommen viele zurück, um hier wenigstens nen Job zu haben, der weit unter ihrer Qualifikation ist. Und um weiter zu hoffen.


Nur was machen die Kerle dann in Frankfurt? Die EZB ist doch aktuell die einzige Institution in der Eurozone, die versucht die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.
 
Nur was machen die Kerle dann in Frankfurt? Die EZB ist doch aktuell die einzige Institution in der Eurozone, die versucht die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Die EZB und die Troika sehen sie halt als ausführenden Knecht einer neoliberalen Verelendungspolitik. So stellt es sich für sie dar und selbst wenn das nur ein Sündenbock ist, das ändert ja nix an der Wut. Wer wäre denn ein geeigneterer Empfänger dieser Wut?

Typisch für unsere Medien, ist halt wieder der Versucht, diese Leute zu entpolitisieren. Es sind Krawalltouristen in Markenklamotten. Eindeutige Botschaft!
 
Gewalt ist überflüssig, immer, und es muss einem klar sein dass es in unserem momentanen system gewinner und verlierer gibt, aber wut und steine helfen da herzlich wenig. Interessiert keinen. Die gewaltbereiten sind zum einen krawalltouristen und im besten fall verzweifelte fehlbare. Die einzige möglickeit die wir haben ist andere parteien zu wählen solange wir darauf vertrauen. Wenn das nicht hilft nichtwählen. Wenn das nicht hilft : spagat im hamsterrad.
 
Ach, ich seh das nicht so eng. Man kann auch Steine auf Banken werfen, und dabei Adidas Klamotten tragen. Man kann auch gegen das Kapital sein und bei McDonalds essen.

Man kann auch Frankreich hassen und gerne in Paris Urlaub machen.

Die Leute sind ja nicht dämlich. Das sind Ideale. Und der Name sagt ja schon, wo die Reise hingeht. Gibt eben nur eine Welt.

Ok, ich seh schon ich sollte meine sicht der dinge präzisieren.
1. Man wirft keine steine egal was man trägt 2.Kein wirtschaftssystem ist per se schlecht 3. Ein land zu hassen ist quatsch
 
Hat halt nicht jeder so effiziente legale Mittel das Leben anderer zu zerstören wie die Politik und Wirtschaft. #ohichbinsoeinpolemiker
 
Die EZB und die Troika sehen sie halt als ausführenden Knecht einer neoliberalen Verelendungspolitik. So stellt es sich für sie dar und selbst wenn das nur ein Sündenbock ist, das ändert ja nix an der Wut. Wer wäre denn ein geeigneterer Empfänger dieser Wut?

Typisch für unsere Medien, ist halt wieder der Versucht, diese Leute zu entpolitisieren. Es sind Krawalltouristen in Markenklamotten. Eindeutige Botschaft!


Geeigneter als die EZB wäre m.E. bspw. unsere liebe Mutti. Nicht die EZB ist für die aktuelle Politik der Austerität verantwortlich - die sind im Gegenteil die einzigen, die diese im Grunde indirekt "bekämpfen".

Typisch für dich ist es btw., solche Leute in Schutz zu nehmen, da sie gegen den Neoliberalismus kämpfen :D Die Proteste finde ich vollkommen legitim. Die Idioten, die meinen Polizeiautos und Co. anzünden zu müssen? Das sind Deppen der übelsten Sorte und ich erkenne hinter dieser Art von Handlungen definitiv keine "politische" Komponente.
 
Ok, ich seh schon ich sollte meine sicht der dinge präzisieren.
1. Man wirft keine steine egal was man trägt 2.Kein wirtschaftssystem ist per se schlecht 3. Ein land zu hassen ist quatsch

Mir geht es auch nicht um den Inhalt der Aussagen. Natürlich bringt Steine werfen gegen die EZB nichts. Das war aber auch nicht der Punkt von Boarder. Der wollte sich ja nur über die angebliche Widersprüchlichkeit von jemandem lustig machen, der mit "Gegen das Kapital" bei McDonalds nen Bürger ist.

Und zu zeigen, dass dies keine wirklichen Widersprüche sind, war mein Anliegen.
 
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