Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Also ich kann die Leute schon verstehen. Wenn so ein Ding erstmal in der Gegend steht und Lärm macht oder Schatten wirft, etc. dann ist man mit dem Problem allein, denn das Teil reißt keiner mehr ab. Und wenn den Leuten halt nicht zuverlässig versichert wird das man davon nix merkt würd ich mich auch dagegen auflehnen.
 
Bei der überwiegenden Mehrheit kannst Du da aber versichern, was Du willst, die lehnen sich aus Prinzip dagegen auf. Genauso wie bei den Stromleitungen. Da helfen auch gute Argumente nichts mehr, da wird einfach zu gemacht. Grüne Energie gerne, aber bitte nicht hier...
 
Mag sein aber wird den Leuten das denn auch schriftlich gegeben das sie keine Nachteile ihres Lebensstandards haben in Bezug auf Lärm etc.?

Wenn du dir eine Immobilie gekauft hast, in der du dein Leben lang leben willst, dann ist es doch klar das man sich da Sorgen macht und lieber übervorsichtig ist.
Und dann gibts eben auch noch die Leute die eben garkeine grüne Energie wollen bzw. denen es egal ist und die eben auf keinen Fall Nachteile durch so etwas in Kauf nehmen wollen, muss man eben auch respektieren.
 
Da gehe ich von aus, aber das ist ja bei den meisten Leuten nicht das Problem. Die stören sich schon an dem Ausblick oder führen irgendwelche pseudowissenschaftlichen Studien an, bei denen ein halbwegs geerdeter Mensch nur fassungslos den Kopf schütteln kann. Gerade bei den Stromleitungsgegner findet man ja den absurdesten Mist, der als wissenschaftliche Tatsache angeführt wird. Da kann man halt nichts entgegensetzen, solche Typen sind halt einfach "dagegen".
 
Klar die wird es bei Allem geben. Ich finde aber auch das die Ängse/Befürchtungen nicht ernst genug genommen werden. Da müsste man einfach mal wesentlich mehr aufklären oder/und z.b. die Bürger daran beteiligen indem sie z.b. Windräder in ihrer Nähe als renditestarke Geldanlage nutzen können. Ich glaub vereinzelt wir das auch so gemacht.
 
Oder eben mal die Natürschützer mal weniger wichtig nehmen..... :D es gibt wahrscheinlich noch genügend Gegenden in Deutschland wo im Umkreis von 10km kein Mensch wohnt... da würden die Dinger ja auch keinen stören... ausser eben das rot-lila-karrierten Plusterhühnchen :grins:
Ja, aber da kommen dann 100% Naturschützer die argumentieren dass diese an sich menschenleere Gegend 2mal im Jahr vom extrem seltenen rot-lila-karrierten Plusterhühnchen durchflogen wird und das Viech die Geräusche der Rotoren für Balzrufe hält und daraufhin eine unglücksvolle (und extrem kurze) Liebschaft mit den Windblättern eingeht --> bilden eine Bürgerinitiative!

Wie man es macht macht man es verkehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, die Aufklärung/Beteiligung ist wichtig. Das haben die Energiekonzerne ja inzwischen auch intensiviert, wenn auch spät. Dumm nur, wenn sich dann Regionalpolitiker mal wieder aus Populismusgründen plötzlich dagegen aussprechen (Hallo, Horst :klopf: ).

Ob es möglich ist, daß sich Anwohner speziell an dem Windrad nebenan beteiligen können, kann ich gar nicht sagen. Wäre natürlich nett, für die, die es interessiert. Aber ich kann mir auch vorstellen, daß bei solchen Multi-Millionen-Euro-Projekten nicht jedes Windrad einzeln finanziert/aufgegliedert wird, auch wenn es die Anwohner gerne hätten.
 
Werden die Dinger echt so nah an Wohngegenden gestellt, dass sie Schatten auf die Häuser werfen? Und dass sie so laut sind? Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen.
 
Werden die Dinger echt so nah an Wohngegenden gestellt, dass sie Schatten auf die Häuser werfen? Und dass sie so laut sind? Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen.
Teilweise stehen die so 700m von Ortsrändern weg und bei einer Nabenhöhe von 138m (sind eher die kleinen Windräder) kannst du zur Zeit (Dezember) einen Schattenwurf von 2293.81m haben.


Fairerweise muss man aber auch sagen im Sommer wären es natürlich viel weniger Schatten :D
 
Ja, die Aufklärung/Beteiligung ist wichtig. Das haben die Energiekonzerne ja inzwischen auch intensiviert, wenn auch spät. Dumm nur, wenn sich dann Regionalpolitiker mal wieder aus Populismusgründen plötzlich dagegen aussprechen (Hallo, Horst :klopf: ).

Ob es möglich ist, daß sich Anwohner speziell an dem Windrad nebenan beteiligen können, kann ich gar nicht sagen. Wäre natürlich nett, für die, die es interessiert. Aber ich kann mir auch vorstellen, daß bei solchen Multi-Millionen-Euro-Projekten nicht jedes Windrad einzeln finanziert/aufgegliedert wird, auch wenn es die Anwohner gerne hätten.

Aber eben genau SO erreicht man die Bürger und fördert die Akzeptanz. Man sollte den "Leidtragenden" eben auch einen Vorteil dadurch verschaffen.
 
In einem gewissen Rahmen, ja natürlich. Aber wenn es sich nur um gefühltes, bzw. eingebildetes Leid handelt, dann muß man die Kirche auch im Dorf lassen. Außerdem glaube ich kaum, daß sich dadurch aller Widerstand wegbügeln läßt, sonst hätte man es schon längst so gemacht. Man muß die Relationen wahren.
 
probleme gehen doch schon dann, wenn man sleber haus und grund besitzt. hast du so ein teil vor der tür, senkt das den wert deines eigentums und das ersetzt dir leider niemand oder?
 
In einem gewissen Rahmen, ja natürlich. Aber wenn es sich nur um gefühltes, bzw. eingebildetes Leid handelt, dann muß man die Kirche auch im Dorf lassen. Außerdem glaube ich kaum, daß sich dadurch aller Widerstand wegbügeln läßt, sonst hätte man es schon längst so gemacht. Man muß die Relationen wahren.

Genau DAS glaube ich eben nicht. Man versucht ja erst seit wenigen Jahren auf die Bürger zuzugehen seit solche Desaster wie Stuttgart21 passiert sind. Imo sollte man das in solchen Dingen noch viel mehr tun.
 
Wie gesagt, ich bin durchaus für Diskussionen und angemessene Kompensationen, aber man muß die Kirche auch im Dorf lassen. Ansonsten gäbe es hier weder Strom, noch Straßen oder Flughäfen oder sonst irgendetwas, was man für die Zivilisation braucht. Wenn es bessere Möglichkeiten oder Standorte gibt, muß man darüber diskutieren, keine Frage. Aber man muß auch einsehen, daß das St. Floriansprinzip irgendwann ausgereizt ist.
 
Bei uns hier im Norden stehen die Dinger an gefühlt jedem Ortsrand, auf jeder Weide, an jeder Bahnstrecke oder Landstraße. Und ich kenn das auch gar nicht anders.
 
Klar ist es wichtig es in keiner Richtung zu übertreiben aber man muss sich halt auch nicht wundern wenn man Leuten einfach ein Windrad vor die Nase klatscht/klatschen will und dann Protest aufkeimt.
 
Man muß da auch immer in die wirklich "Leidtragenden" und die gefühlt Leidenden unterscheiden. Einige sind ja schon am rummaulen, wenn sie auf dem Weg in die Stadt ein paar Windräder am Horizont sehen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben