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So ein Idiot :wand::wand: Ich will mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn die Türkei aus Versehen einen US Soldaten verletzt oder gar tötet..
 
17 Tote bei ner Schiesserei an einer Schule in Florida...:nein:
http://m.spiegel.de/panorama/justiz...licher-angriff-am-valentinstag-a-1193583.html

Die haben gefühlt alle 2 monate ihr "Winnenden", und es scheint sich nie was dran zu ändern. Unfassbar.

Tja, wäre mal jeder Schüler bei dem ausgelösten Feueralarm mit gezückter Waffe rausgelaufen...

Die ganzen Pro-NRA-Politiker können sich ihre Thoughts & Prayers mal gepflegt in den Podex schieben. Aber mal im Ernst. Stellt Euch vor die Waffengesetze würden drastisch verschärft, zwei Tage später passiert ein Amoklauf mit 15 Jahre alten unregistrierten Waffen, steht Trump da und sagt: "Seht ihr, es bringt nichts. Bringt nichts. Hab ich immer gesagt. Immer gesagt."
 
Aber scheinbar ja nicht dringend genug... wollten die Amerikaner ein schärferes waffenrecht, dann sollten sie einfach entsprechend wählen
Das Problem hier ist: wie denn? Je nach dem, aus welcher Gegend man kommt, sind auch demokratische Politiker sehr zögerlich, was das antasten ihres 2nd Amendments angeht. Klar, progressive Demokraten aus New York oder Kalifornien würden am liebsten europäische Verhältnisse im Waffenrecht sehen. Aber die Meinung wird bei viele Demokraten aus Texas, Kansas oder Iowa schon ein wenig anders aussehen.
Und dank ihrem "tollen" Zweiparteinsystem hat man halt dann nicht mehr die Wahl.

Zudem wäre für die Verfassungsänderung eine Zweidrittelmehrheit im Senat (?) notwendig. Fährt Trump das Land noch weiter an die Wand, könnte das zwar mit den nächsten Wahlen passieren, aber ansonsten dürfte das eher schwer sein, da grade im Bible Belt das Recht auf freie Waffen breiten Konsens genießt.
 
Lustigerweise hab ich heute Früh ich schon kurz daran gedacht. Dann noch der spanischer Nachname des Schützen ... spielt Trump mit seiner Ausländerpolitik wieder in die Hände.

Glaub zwar nicht daran, aber der Gedanke ist mir aufgekommen.
 
Selbst wenn sie die Waffengesetze verschärfen, wird sich die nächsten Jahrzehnte nur wenig ändern. Da müssen sie halt durch oder mit leben.

Meine toughts and prayers bekommen sie schon jetzt für alle zukünftigen Shootings.
 
Naja... so viele Waffen und Munitionhersteller wie sie in den USA pleite gehen oder kurz vor dem Konkurs stehen aktuell, weil keine Rede mehr von verschäften Waffengesetzen ist unter Trump und daher auch keine Hamsterkäufe mehr gemacht werden. Der Amoklauf bringt jedenfalls wieder frischen Wind rein.
 
Aber scheinbar ja nicht dringend genug... wollten die Amerikaner ein schärferes waffenrecht, dann sollten sie einfach entsprechend wählen
So einfach ist es halt nicht. Wie @el_barto ja schon schrieb sind die Hürden für die veränderung der verfassung sehr hoch. dementsprechend ist man praktisch auf jeden fall auf einige abtrünnige republikaner angewiesen.

die NRA ist zwar eigentlich recht klein und vertritt auch keine große interessensgruppe, sie hat aber extrem viel geld und einfluss. außerdem mobilisiert sie ihre "anhänger" extrem gut. DAS ist das größte problem an der geschichte. nicht die unterstützung einer mehrheit in der bevölkerung.

nur mit der ländlichen bevölkerung oder den wählern in den südstaaten ist es aber auch nicht getan:
Tatsächlich sind einer Umfrage des Pew-Institutes zufolge 85 Prozent aller Amerikaner für eine Ausweitung der sogenannten Background-Checks, der individuellen Überprüfung vor jedem Waffenkauf. Doch viele Bundesstaaten schreiben keine Background-Checks vor. Auf sogenannten "Gun Shows" können Privatleute Waffen verkaufen und die Sicherheitsüberprüfungen umgehen.
http://www.deutschlandfunkkultur.de...r-mehrheit.979.de.html?dram:article_id=345666

das würde ja faktisch ja schon einer verschärfung des waffenrechts entsprechen.

sehr interessant auch john olivers sendung darüber:

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