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Das ist wohl eher das Grundprinzip des unmenschlichen Zusammenlebens. Und nur weil es Usus ist, ist es noch lange nicht richtig.

Dir ist doch aber schon klar, dass die Ressourcen begrenzt sind und nicht dafür ausreichen, dass alles auf unserem Wohlstandslevel leben können. Das heißt, du müsstest von unserer Gesellschaft verlangen zu teilen. Und das passiert ja bereits zwangsweise, seit Gesellschaften wie z.B. die chinesische einen Anspruch auf diesen Wohlstand anmelden und auf unseren Märkten für weniger angenehme Veränderungen sorgen.
 
Dir ist doch aber schon klar, dass die Ressourcen begrenzt sind und nicht dafür ausreichen, dass alles auf unserem Wohlstandslevel leben können. Das heißt, du müsstest von unserer Gesellschaft verlangen zu teilen Verantwortung zu übernehmen.

Und wieviele Millionen Tonnen Lebensmittel landen denn allein in Deutschland jährlich im Müll?

Was heißt denn Wohlstand teilen? Sitzen wir dann alle in einer Höhle und kauen auf ner Zwiebel?

Für viele ist "Wohlstand teilen" ja schon, wenn Asylbewerber unsere Luft atmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir ist doch aber schon klar, dass die Ressourcen begrenzt sind und nicht dafür ausreichen, dass alles auf unserem Wohlstandslevel leben können. Das heißt, du müsstest von unserer Gesellschaft verlangen zu teilen. Und das passiert ja bereits zwangsweise, seit Gesellschaften wie z.B. die chinesische einen Anspruch auf diesen Wohlstand anmelden und auf unseren Märkten für weniger angenehme Veränderungen sorgen.
Ob jeder Mensch auf der Welt auf unserem Level des Wohlstands leben könnte? Ich weiß es nicht, ein vorsichtiges Ja würde ich mir aber durchaus erlauben.

Mal sämtliche Variablen außen vor gelassen, scheitert es am Ende an unserem Verteilungssystem.
Siehe unser Rentensystem, es wird gejammert und lamentiert, dass wir so viele alte Menschen haben und die jungen Leute diese Last gar nicht tragen können.
Da kannst du jeden Soziologen/Politologen/whatever fragen, dass das einfach falsch ist. Die Ressourcen wären längst da (und auch für die Zukunft gesichert), dass ein anderes System (speziell Rentensystem) diese Last (wobei man dann nicht mehr von Last sprechen kann) locker tragen könnte.

Überspitzt bedeutet das ebenso, dass theoretisch (praktisch sieht man ja, dass es oftmals nicht gut funktioniert, aus den verschiedensten Gründen) kein Mensch hungern müsste. Dass jedem Menschen ein Recht auf Bildung zusteht und der Zugang dazu etc. pp.
Das bedeutet natürlich, dass jeder Mensch der Welt sich ein Haus, jährlich zwei Urlaube und unnützen Luxus leisten kann.
Muss es das aber auch? Nein, gewiss nicht.
Aber ja, es fängt bei uns an. Theoretisch wären wir nicht darauf angewiesen, dass ein T-Shirt nun 10€ günstiger ist oder dass die Tafel Schokolade 79 Cent kostet.
Es ist zum großen Teil unser Geiz und Unwillen, etwas an dieser Situation zu ändern, als dass es jetzt schon an Ressourcen mangeln würde, um jeden Menschen Wohlstand zu garantieren (definiert als ein Leben, in dem es Einen erstmal an nichts mangelt).
 
Ich glaube nicht, dass Geiz und Unwillen eine gerechtere Verteilung verhindern. Ich glaube, dass jeder Mensch im Grunde dazu bereit ist, egal ob arm oder reich. Erst wenn sie Gruppen zusammenkommen und ihre Interessen vertreten, das alles auch noch in einem extrem beschleunigten, globalen System, erst da wird es verflucht kompliziert, jeden gerecht zu behandeln.
 
Unzensuriert-Verantwortlicher wird Kickl-Pressesprecher
Wie Alexander Höferl dem KURIER bestätigt, wird er in Zukunft dem Kabinett von Innenminister Kickl angehören und als dessen Pressesprecher agieren. Alle weiteren Funktionen „lege ich selbstverständlich zurück“. Diese weiteren Funktionen sind es, die Höferls Bestellung problematisch machen. Er war bislang nicht nur im Kommunikationsteam der FPÖ, sondern wird auf dem umstrittenen FPÖ-nahen Medium unzensuriert.at teilweise als dessen Chefredakteur bezeichnet. Er hält drei Prozent der Anteile an der „1848 Medienvielfalt Verlags GmbH", die unzensuriert.at herausgibt und ist Obmann-Stellvertreter des wirtschaftlichen Eigentümers des Verlags, „Unzensuriert – Verein zur Förderung der Medienvielfalt. Geschäftsführer von unzensuriert.at ist der ehemalige Büroleiter von Martin Graf, Walter Asperl; Höferl war einst Pressesprecher von Graf. Höferl möchte klarstellen, er habe diese Anteile bereits verkauft und auch die Funktion des Obmann-Stellvertreters zurückgelegt.

"Zum Teil äußerst fremdenfeindlich"

Ein Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung - das pikanterweise im Innenministerium angesiedelt ist - attestierte unzensuriert.at im Jahr 2016, dass die Publikation "dem rechten, nationalistischen Lager" zuzuordnen sei, die "veröffentlichten Inhalte sind zum Teil äußerst fremdenfeindlich und weisen antisemitische Tendenzen auf. Es werden auch verschwörungstheoretische Ansätze und eine pro-russische Ideologie vertreten."

"Reine Positivberichterstattung" für die FPÖ

Als sich im Sommer eine Redakteurin des RTL-Magazins „Extra“ undercover bei unzensuriert.at bewarb, soll ihr Höferl gesagt haben: "Soweit können wir das ja zugeben: Wir machen ja nicht dieses Medium, weil uns am unabhängigen Journalismus so sehr gelegen ist, sondern weil diese politischen Bewegungen in gewisser Weise unterstützen wollen. Im Prinzip wollen wir versuchen, dass wir uns mittelfristig vor allem gegenüber der AfD ähnlich positionieren, wie wir in Österreich gegenüber der FPÖ positioniert sind. – Eine reine Positiv-Berichterstattung zu fahren.“

Laut Eigenangaben hat unzensuriert.at 3,6 Millionen Zugriffe im Monat und gilt – wiewohl offiziell unabhängig - als digitale Vorfeldorganisation der FPÖ. Das profil analysierte im Präsidentschaftswahlkampf 124 Artikel der Plattform, die Norbert Hofer zum Thema hatten – und jedes Mal nur positiv. Unzensuriert ist für die FPÖ, was Breitbart für Trump war. Und so wie dessen Chef Steve Bannon im Weißen Haus landete, ist Höferl nun im Innenministerium gelandet.
https://kurier.at/politik/inland/unzensuriert-verantwortlicher-wird-kickl-pressesprecher/302.774.526

:kotz::fp:
 
G20-Prozess: Polizisten durften vorab Zeugenaussagen lesen
Vor einem Prozess gegen einen mutmaßlichen G20-Randalierer in Hamburg konnten Polizisten gegenseitig ihre Zeugenaussagen und Vernehmungsprotokolle lesen. Das berichtet die Zeitung "taz" unter Bezugnahme auf Aktivisten des "Außerparlamentarischen Untersuchungsausschusses G20". Der Hamburger Gerichtssprecher Kai Wantzen bestätigte demnach den Sachverhalt.
http://www.spiegel.de/panorama/just...lick-in-zeugenaussagen-a-1184189.html#ref=rss

Artikel von der taz: http://www.taz.de/Zeugenaussagen-bei-G20-Prozessen/!5468423/

Den ich übrigens eher empfehlen würde, da der etwas ausführlicher ist. Aber einige hier bekommen ja Ausschlag, wenn man nen taz-Artikel postet :D
 
Das dies z.B. in Deutschland bei Beziehern von Arbeitslosengeld II (Hartz 4) die Regel ist, ist natürlich was gaaaaanz anderes oder etwa auch voll Nazi und so?

Ganz unabhängig davon, dass ich den 4. Reich-Spruch auch übertrieben finde:

Hartz IV-Antragstellern oder Leuten im laufenden Bezug, die bspw. erben, etwas gewinnen etc. wird kein Geld abgenommen.

Es wird errechnet, wie lang erwartet werden kann damit über die Runden zu kommen, mit erhöhtem Selbstbehalt und auch die Umsetzung in den ein oder anderen Luxusartikel wird berücksichtigt, aber einkassiert wird da nichts. Die Menschen können frei über Ihr Vermögen verfügen und erhalten in dieser Zeit keine Sozialleistungen bis sie die Vermögensfreigrenze erreicht haben und wieder anspruchsberechtigt sind.
 
Von dem Gedanken, dass eine lückenlose Aufklärung der G20-Krawalle überhaupt erwünscht ist, sollten wir uns eh verabschieden.

Wenn Leute wie Erdogan klug sind, haben sie ebenfalls bereits ihre gefüllten Leitz-Ordner vor sich stehen, um vorbereitet zu sein, wenn der nächste erhobene Zeigefinger aus Deutschland kommt.
 
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