Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das Problem der CDU ist eher, dass sie nicht konservativ genug ist, nicht umgekehrt. Dadurch haben sie nämlich nen beträchtlichen Teil ihrer Stammwähler verloren, während sie sich auf die wankelmütige sogenannte Mitte nicht verlassen können. Die sind nur noch nicht implodiert, weil es keine ernsthafte Alternative gibt und alle Parteien auf dem Zahnfleisch gehen.
 
Deine Untergangsszenarien sind immer wieder köstlich.

Und das Argument der fehlenden Konservativität ist nicht wirklich valide.
Genau in den Bundesländern, in welchen die CDU seit jeher konservativ auftritt und ihren Kern mittlerweile versucht, weiter nach rechts zu schieben, ist die AfD stark.
Siehe Bayern, je konservativer und rechter sich die CSU gibt (und das seit Jahren), desto erfolgreicher die AfD.

Die AfD schafft es leider perfekt, alle Stimmen zu sammeln, die sowieso rechte Tendenzen haben oder rechts sind und die vorher nicht gewählt haben oder irgendeine andere Partei.
Sie schafft es, als Protestpartei zu fungieren und Stimmen aus allen Lagern zu sammeln.
Und sie schafft es, einen europaweiten rechten Zeitgeist zu treffen.

Ganz davon ab ist die CDU immer noch eine durch und durch konservative Partei und der "Heimatverlust" einiger ehemaliger CDU-Wähler ist nur ein kleiner Teil der ganzen Geschichte.
 
Die CDU ist so konservativ wie die SPD links ist... Seit die Ära Merkel Wortbruch, 180 Grad Wenden und Aufgabe althergebrachter politischer Positionen perfektioniert hat, und die anderen Parteien dies durch die Bank übernommen haben, weiß ein beträchtlicher Teil der Wähler überhaupt nicht mehr, wen man noch wählen kann, um sich vertreten zu fühlen. Das kann sich bei CDU und SPD ja jede Woche ändern.

Deswegen funktionieren auch die ganzen rechten "Rettungsversuche" nicht. Zu spät, zu unglaubwürdig.
 
Die CDU ist so konservativ wie die SPD links ist... Seit die Ära Merkel Wortbruch, 180 Grad Wenden und Aufgabe althergebrachter politischer Positionen perfektioniert hat, und die anderen Parteien dies durch die Bank übernommen haben, weiß ein beträchtlicher Teil der Wähler überhaupt nicht mehr, wen man noch wählen kann, um sich vertreten zu fühlen. Das kann sich bei CDU und SPD ja jede Woche ändern.

Deswegen funktionieren auch die ganzen rechten "Rettungsversuche" nicht. Zu spät, zu unglaubwürdig.
Wortbrüche, 180-Grad-Wenden und all das, was du aufgezählt hast, gab es schon lange vor Merkel. Oder sagen wir so, seit es Politik gibt, gibt es das.

Genauso, dass der Konservatismus nur bewahrt und nichts neues schafft, ist einfach nur falsch.
Es wird leider imo immer noch viel zu viel altes bewahrt, was nicht zuletzt an der CDU liegt. Progressiv und links ist in Deutschland nichts.

Und wir sprechen hier von einer 13%-Partei, chill mal. Das heißt nicht, dass sich keiner mehr vertreten fühlt.
Die AfD sammelt eben die CDUler ein, die auch vorher schon rechts, rechtskonservativ oder rechtsnational waren. Nur gab es damals eben ganz andere Voraussetzungen.
Auch die AfD ist erst seit ihrem radikalen Rechtsrutsch so erfolgreich, als sie damals eine Alternative zur CDU geboten haben, hat sich doch so gut wie keiner für sie interessiert.

Die AfD ist und bleibt ein Sammelbecken für so vieles und deine Einschätzung macht einen marginalen Teil aus, richtig. Die anderen Ursachen sind aber wesentlich bedeutender.
 
Die AfD schafft es leider perfekt, alle Stimmen zu sammeln, die sowieso rechte Tendenzen haben oder rechts sind und die vorher nicht gewählt haben oder irgendeine andere Partei.

Das kann so nicht ganz richtig sein.
Frau Wagenknecht hat auf dem Parteitag der Linken zahlen genannt, die die SPD an Wähler verloren hat, diese aber nicht bei der Linken angekommen sind. Diese gilt es einzufangen.

Es sei denn, man möchte denjenigen heute schon als "rechts" betiteln, der sich eher sorgen um seine Renteund Arbeitsplatzsicherheits usw macht, als um Asylpolitik.
 
Das kann so nicht ganz richtig sein.
Frau Wagenknecht hat auf dem Parteitag der Linken zahlen genannt, die die SPD an Wähler verloren hat, diese aber nicht bei der Linken angekommen sind. Diese gilt es einzufangen.

Es sei denn, man möchte denjenigen heute schon als "rechts" betiteln, der sich eher sorgen um seine Renteund Arbeitsplatzsicherheits usw macht, als um Asylpolitik.
Was? Ich rede doch nicht von allen. Die AfD schafft es aber am besten, eben diese bei sich zu sammeln. Typisch Protest eben. Sind am Ende halt auch nur lächerliche 13%, denen man aber 100% Aufmerksamkeit schenkt.
 
Ohne Zweifel schafft es unsere Regierung seit mehreren Legislaturen, (über)lebenswichtige Themen einfach zu ignorieren. Wahrscheinlich sogar mit Absicht. Digitalisierung/Breitbandausbau, Rente, Pflege... MMn haben wir dringlichere Themen als unsere Asylpolitik zu behandeln, aber das kann ja jeder sehen wie er will.

Man kann also IMO gerne Protest wählen, wenn man meint, dass es was bringt. Oder wenn man es den etablierten Parteien "zeigen" will. Nur käme ich persönlich halt NIEMALS auf die Idee, dafür die AfD zu wählen.
 
Unbenannt.PNG
 
Das kann so nicht ganz richtig sein.
Frau Wagenknecht hat auf dem Parteitag der Linken zahlen genannt, die die SPD an Wähler verloren hat, diese aber nicht bei der Linken angekommen sind. Diese gilt es einzufangen.

Es sei denn, man möchte denjenigen heute schon als "rechts" betiteln, der sich eher sorgen um seine Renteund Arbeitsplatzsicherheits usw macht, als um Asylpolitik.

Dann sind die bei der AFD natürlich absolut richtig aufgehoben - die strotzen ja auch nur so vor konstruktiven Ideen und Lösungen...:vogel:
 
Deswegen hieß übrigens der Nationalsozialismus ja auch Nationalsozialismus. Nur in beiden Fällen nährt sich der soziale Teil dieser Politik vom Rassismus.
 
Dann sind also (lt. Wagenknecht) alle exSPD'ler, die nicht bei den Linken sind, bei der AfD?

Das kann man natürlich nicht genau sagen. Es hat ja jede Partei von der GroKo Politik profitiert und Wähler gewonnen. Wenn die SPD aber 100. tausende Wähler und Mitglieder verliert, die aber nicht bei der Linken ankommen, stimmt ja was nicht ( für die Linken)
Man hat ja auch die sozialen Brennpunkte an die AFD verloren, gerade da, wo man früher so stark war. Obowhl die AFD ja gar nix im sozialen anbietet...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben