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Also sind die Engländer keine offene, rechtsstaatliche Gesellschaft?

Die wollen nämlich jeglichen Zuzug verhindern. Ich find so ne Aussage daher gewagt.
Ich bin auch dafür, gerade den Syrern in den letzten Jahren, Hilfe anzubieten aber wir haben halt komplett die Kontrolle darüber verloren.
Ja toll, sollen sie ruhig machen. Und ja, wenn man es so durchsetzt, ist es eine weniger offene Gesellschaft unter der Tausende andere nun leiden.

Und nein, wir haben nicht "komplett die Kontrolle verloren." Was sollen solche Aussagen?
Ganz im Gegenteil, mit genügend Ressourcen (die locker da wären) und dem Willen, Geflüchteten mehr Perspektiven und Angebote anzubieten wäre das Doppelte und Dreifache kein Problem.
Aber die Angst, die subjektive Angst...
Du hast ja nicht unrecht. Aber die Statistik ist eben nur eine von vielen. Aber was Du machst ist kleinreden.
http://www.sueddeutsche.de/panorama...fluechtlinge-verraten-und-was-nicht-1.3671964
"Man darf das nicht kleinreden", sagt der Kriminologe, auch nicht damit, dass nur 1,3 Prozent der Straftaten von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Geduldeten Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind, "erstens ist der Anteil damit fast doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung und zweitens ändert dies für die betroffenen Frauen nichts." Anlass zur Panik sieht Walburg allerdings auch nicht: "Insgesamt werden Frauen heute seltener Opfer eines sexuellen Übergriffs als noch vor 20 Jahren, die Vorstellung, dass Frauen sich heute nicht mehr auf die Straße trauen können, ist objektiv falsch."

Was aber tun, um die Taten zu verhindern? "Viele Geflüchtete sitzen über Monate, gar Jahre ohne klare Perspektive herum", sagt Walberg, "da steigen die Aggressionen." Besser seien schnelle und klare Entscheidungen - dass die einen wüssten, dass sie zurückmüssen und die anderen, dass sie sich auf ihre neue Heimat einlassen können.
Genau da ist es ja. Keine Einschränkungen, sondern mehr Perspektiven.
Ich versuche täglich, mich dafür einzusetzen und Dinge zu erarbeiten, um das Leben für Geflüchtete zu vereinfachen und zu verbessern.
Davon profitieren in erster Linie nicht nur die Geflüchteten, sondern auch die "einheimische Bevölkerung".
Ist halt nur schade und verdammt ärgerlich, dass die Politik einem mehr und mehr Steine in den Weg legt und es gar kein wirkliches Interesse daran gibt, das Leben der Geflüchteten zu verbessern.
 
Genau da ist es ja. Keine Einschränkungen, sondern mehr Perspektiven.
Ich versuche täglich, mich dafür einzusetzen und Dinge zu erarbeiten, um das Leben für Geflüchtete zu vereinfachen und zu verbessern.
Davon profitieren in erster Linie nicht nur die Geflüchteten, sondern auch die "einheimische Bevölkerung".
Ist halt nur schade und verdammt ärgerlich, dass die Politik einem mehr und mehr Steine in den Weg legt und es gar kein wirkliches Interesse daran gibt, das Leben der Geflüchteten zu verbessern.
Keine Frage das ist löblich. :dhoch:
Ich habe nur gemeint dass der Mordfall Susanna mehr ist als eine Zahl in einer Statistik.
 
Ja toll, sollen sie ruhig machen. Und ja, wenn man es so durchsetzt, ist es eine weniger offene Gesellschaft unter der Tausende andere nun leiden.

Und nein, wir haben nicht "komplett die Kontrolle verloren." Was sollen solche Aussagen?
Ganz im Gegenteil, mit genügend Ressourcen (die locker da wären) und dem Willen, Geflüchteten mehr Perspektiven und Angebote anzubieten wäre das Doppelte und Dreifache kein Problem.
Aber die Angst, die subjektive Angst...

Du schriebst ja selbst "hätte, wäre, wenn"... ich fand es auch gut das Merkel die Grenzen geöffnet hat ABER man muss eben auch dafür sorgen das diejenigen die keinen Asylanspruch haben gescheit ausgewiesen werden. Das passiert eben nicht.
Das ist für mich eben der Kontrollverlust.
 
Keine Frage das ist löblich. :dhoch:
Ich habe nur gemeint dass der Mordfall Susanna mehr ist als eine Zahl in einer Statistik.
Jeder Mordfall ist das.

Wäre er zu verhindern gewesen? Irgendwie wohl, ja.
Und so blöd wie es klingt: Am Ende wäre wohl jeder Mord irgendwie verhinderbar.

Ob nun eine Abschiebung zu lange dauert. Der aggressive Ehemann wieder zu viel gesoffen hat. Die Mutter eine Therapie verweigert und ihre Kinder und sich selbst umbringt. Der Autofahrer, der zu wenig geschlafen hat und im Sekundenschlaf in einen Passanten fährt.

Ich möchte damit nichts kleinreden, absolut nicht.
Aber mir werden die falschen Schlüsse gezogen aus der Tat wie jetzt gegen Susanna.

Natürlich könnte man ganz pragmatisch sagen: Weniger Geflüchtete –> weniger Menschen –> weniger Straftaten.
Faktisch ist das richtig. Aber es widerstrebt mir innerlich absolut so zu denken.
 
Es ging um deine Behauptung er hätte schon ein Mädchen vergewaltigt.
Nein, da habe ich auch nicht gesagt er ist schuldig, sondern nur dass man jetzt mehr erfahren wird. Anscheinend wurde der Beschuldigung des Mädchens einfach nicht nachgegangen, weil da im Haus 4 Alis wohnen.
http://www.spiegel.de/panorama/just...nna-f-und-zur-flucht-von-ali-b-a-1211650.html

Und dann ist da noch der Fall mit der Elfjährigen.

Das Mädchen, eine Geflüchtete, gibt laut dem Polizeipräsidenten Müller an, "von einem Ali" vergewaltigt worden zu sein. Die Tat habe im März stattgefunden, die Polizei erfuhr laut Müller im Mai davon. In der Unterkunft leben demnach "vier Alis", wie Müller es formulierte. Vernehmungen hätten nicht dazu geführt, dass man die Vorwürfe habe konkretisieren können. Mehr wollte er mit Hinweis auf den Schutz des mutmaßlichen Opfers nicht sagen.
 
Du hast es mehr als impliziert. Immerhin wird man jetzt wo er gefasst wurde bald mehr erfahren. Das ist schlichtweg dogwhistle-Rhetorik. :kaffee:
'Jetzt wo er gefasst wurde mehr erfahren' heisst für mich schlichtweg: 'Man kann ihn jetzt dazu befragen.' oder anderswertig mehr erfahren. Keine Ahnung was ich damit mehr implizieren kann. Ist mein Deutsch so schlecht?
Auf jeden Fall wird man wohl die Anschuldigungen der 11 Jährigen erneut untersuchen.
 
Schreib das mal den Angehörigen von Mia, Susanna oder Maria, das wird diese ganz sicher trösten, und sie wissen dann endlich warum ihre Kinder getötet wurden....

jiFfM.jpg


Du begreifst es nicht, oder? Wenn du Rechtssprechung den Angehörigen der Opfer überlässt ist das schlichtweg gesagt der Untergang des Rechtsstaates. Dann würde jede Bagatelle zu Chaos in Prozessen führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, ich begreife es nicht, erklär es mir bitte.

Wenn du Rechtssprechung den Angehörigen der Opfer überlässt ist das schlichtweg gesagt der Untergang des Rechtsstaates. Dann würde jede Bagatelle zu Chaos in Prozessen führen. Diese Aussagen ala "das hilft der Familie sicher", "wenn ihr betroffen wäret" oder ähnliches zeugt nur von blankem, dummen Populismus und keinerlei Verständniss dafür wie eine Gesellschaft die auf rechststaatlichen Prinzipien aufgebaut ist funktioniert. Auge um Auge haben wir nicht ohne Grund vor mehreren hundert Jahren abgeschafft und uns dafür entschieden das neutrale Personen Recht sprechen.
 
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