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Ich will gar nicht vorschreiben, was okay ist und was nicht. Aber wer meint, z. B. rauchen zu müssen, der kann nicht erwarten, dass der Staat ihm das extra finanziert. Ich hab in meiner Zeit als ich als guter alter Geizhals meine monatlichen Ausgaben in eine Excel-Datenbank transferiert habe und möglichst günstig bzw. trainingsorientiert gegessen habe weniger als 120 Euro im Monat für Essen und trinken ausgegeben. Geht alles.

Wo ich allerdings eine Zusatzerstattung des Staates einfordern würde, wäre bei den Zeitkarten für den Nahverkehr, denn Mobilität ist teuer und es kann nicht sein, dass Menschen in Hartz-IV das noch aus dem Standardsatz zahlen sollen.
 
Ich hab in meiner Zeit als ich als guter alter Geizhals meine monatlichen Ausgaben in eine Excel-Datenbank transferiert habe und möglichst günstig bzw. trainingsorientiert gegessen habe weniger als 120 Euro im Monat für Essen und trinken ausgegeben. Geht alles
Nur weil du das kannst heißt das nicht, dass dies jedem Menschen möglich ist. Und damit meine ich weniger so günstig zu leben als vielmehr das nötige (praktische als auch theoretische) Wissen zu besitzen seine Lebensunterhaltungskosten derart zu quantifizieren und derartige Schlüsse für seine Lebensweise zu ziehen, wie du es getan hast.
Mit Bourdieu gesprochen hast du ein soziales bzw. kulturelles Kapital, dass andere schlicht nicht besitzen und dies außer Acht zu lassen bedeutet soziale Ungleichheiten zu negieren und damit letztlich soziale Ungerechtigkeit zu forcieren.
 
Zumal es ein Unterschied ist, ob ich sowas freiwillig mache und auf Basis einer intrinsischen Motivation (gesunde Ernährung, Fitness) oder ob mir jmd. vorschreibt, wie ich zu leben habe und was ich kaufen darf und was nicht.
 
Nur weil du das kannst heißt das nicht, dass dies jedem Menschen möglich ist. Und damit meine ich weniger so günstig zu leben als vielmehr das nötige (praktische als auch theoretische) Wissen zu besitzen seine Lebensunterhaltungskosten derart zu quantifizieren und derartige Schlüsse für seine Lebensweise zu ziehen, wie du es getan hast.
Mit Bourdieu gesprochen hast du ein soziales bzw. kulturelles Kapital, dass andere schlicht nicht besitzen und dies außer Acht zu lassen bedeutet soziale Ungleichheiten zu negieren und damit letztlich soziale Ungerechtigkeit zu forcieren.

Da stimme ich dir sogar zu. Ich frage mich nur, ob es unsere Aufgabe sein kann, Menschen nur deshalb mehr zur Verfügung zu stellen, weil sie nicht in der Lage sind, ihre eigene Situation einzuschätzen. Wo zieht man denn da dann die Grenze?

Ich bin dann eher für sachorientierte Zuschüsse. Staatlich Übernahme von monatlichen ÖPNV Karten würde vielen wahrscheinlich schon mal deutlich helfen. Dann noch mehr staatlich subventionierte günstige Tickets für Schwimmbad, Kulturveranstaltungen usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich selbst bin zwar sicher kein Experte, aber meine Nachbarin stammt aus UK, wohnt seit Jahrzehnten hier und bezieht Sozialhilfe. Die kann zwar keine großen Sprünge machen geschweige denn verreisen, aber gesund ernähren und selbst kochen ist drin und sie ist dabei sogar noch Raucherin. Und hat am Ende des Monats noch ein paar Euro übrig. Wenn die mit dem blöden Rauchen aufhören würde wäre es sogar noch weniger ein Problem. Ich denke wenn man es richtig angeht, kann man durchaus davon leben. Nicht gut, aber akzeptabel. Auf Wochenmärkten bekommt man z.B. kiloweise Obst und Gemüse wenn man etwas später hingeht und sie bald schließen. Sicherlich immer davon abhängig, wo man lebt, aber zumindest in Großstädten kann man es hinbekommen.

Pass auf bei mir sah das so aus:
400€ /Monat ALG2 + ~150€ Nebenjob
550€ Total

Monatliche Kosten:
Strom 35€
Internet, Tele, TV, Handy 45€
Monatsticket war um die 50€
Kaution 40€ (10% vom Regelbedarf)
Schulzeug 10€

Das sind schon alleine 180€ sprich es würden 220€ zum "leben" bleiben hätte ich keinen Nebenjob.
150-200€ Essen, Trinken, nen ganz klein wenig gönnen z.B. Wein, Knabberzeugs und sowas halt. Was halt jeder normale Mensch auch mal in den Einkaufswagen legt weils einfach nice ist. Natürlich aber auch rasierklingen, Duschgel, Spüli und sowas.

Sprich wenn mal was in der Schule angefallen ist, ich nen game hätte kaufen wollen etc hätte ich ohne den Nebenbjob gleich schon bei den normalsten dingen extrem zurückschrauben müssen. Klamotten und solche Sachen wären garnicht mehr drin gewesen. Ne Hose kostet mind 20€ wenn noch billiger gehst bekommst Ausschlag auf deinem Hoden.

Wie gesagt das auskommen klappt aber das Soziale kannst mit dem geld dann vergessen. Kondome/Pille kostet, wenn nen Mädel kennenlernst willst mit der auch nen wenig was machen muss ja nicht teuer sein, wenn dir in der Wohnung was fehlt.

Es gibt Geburtstage, Feiertage, Kirmes und der ganze trala der einfach da ist, den jeder macht und bei dem man irgendwie gucken muss wenigstens was kleines zu haben.

Mal unter uns ich hab damals sogar zusätzlich hier und da noch was unter der Hand gemacht. Kleinere Beträge aber das dürfte man eigentlich alles nicht. Wenn ich manchmal auf Newsseiten sehe das Hartz4 gestrichen wird weil jemand betteln geht oder sowas schüttel ich nur den Kopf.

Meiner Meinung nach muss genau diese Soziale komponente mit in die Rechnungen rein was imo schon 100€ mehr sein sollten. Das ist genug um am Ende des Monats nen paar Euro zu haben, sich bei nem Hobby was Geld kostet zu betätigen (Fitnessstudio, Fußballclub, kein Plan Tanzen whatever), Geld für Verhütung wäre drin du kannst 2x Auswärts essen mit Freunden (denk sind grob 20€ essen, getränk whatever oder halt Kino, Popcorn und ne Cola) und du hast wenigstens ne Haftpflichtversicherung.

Ich bin echt froh den Luxus zu haben wenn mich jemand fragt ja komm lass mal dies und das machen nicht vorher in den Geldbeutel gucken zu müssen ob das geht. Alleine dafür lohnt sich arbeiten schon.
Aber meiner Meinung nach kommt diese Soziale komponente da zu kurz. Du hast oben in der Tabelle 10€ für "Kneipe" gut nen Kölsch 2€ aber ne Cola 3,50 xD Schwimmbad war zum Glück immer ne Ausgabe die mega in Ordnung war da ich dank Schülerausweis nur ganz wenig zahlen musste.

Es gibt hier und da sicherlich möglichkeiten sich für gewisse Sachen zusätzlich irgendwie was vom Jobcenter zu beschaffen aber davon weiß zum einen nicht jeder und zum anderen ist das mit Ellenlangen Wartezeiten verbunden. Ich denke das ist auch ne Steigerung die vertretbar ist. Ich mine wenn jemand sieht das er wenn er nen Nebenjob hat sich auch was gönnen kann und wir reden wirklich von gönnen mal ne Frau ztum essen einladen, Handy auf Ratenzahlung, ne Uhr etc. dann weiß die person auch wieso nen richtiger Job sich lohnt. Da braucht man hartz4 nicht so Eng zu machen das Soziales dabei komplett wegfällt sondern wenigstens noch nen kleines Stück normales Leben da bleiben kann damit man eben nicht wie die typischen Assi TV hartzer nur in der Wohnung sitzt und jegliche perspektive verliert.
 
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Ist schon so gut wie durch.
Er will wohl sein Sicherheitsteam umbauen, nachdem er sowieso öfters mit Tillerson zusammengestoßen ist.
Er hält ihn für einen zu "konventionellen Denker" und deswegen braucht er andere Leute, wenn es zu Diskussionen und Verhandlungen mit Nordkorea kommt.

Ok. :O_o:
 
Pass auf bei mir sah das so aus:
400€ /Monat ALG2 + ~150€ Nebenjob
550€ Total

Monatliche Kosten:
Strom 35€
Internet, Tele, TV, Handy 45€
Monatsticket war um die 50€
Kaution 40€ (10% vom Regelbedarf)
Schulzeug 10€

Das sind schon alleine 180€ sprich es würden 220€ zum "leben" bleiben hätte ich keinen Nebenjob.
150-200€ Essen, Trinken, nen ganz klein wenig gönnen z.B. Wein, Knabberzeugs und sowas halt. Was halt jeder normale Mensch auch mal in den Einkaufswagen legt weils einfach nice ist. Natürlich aber auch rasierklingen, Duschgel, Spüli und sowas.

Sprich wenn mal was in der Schule angefallen ist, ich nen game hätte kaufen wollen etc hätte ich ohne den Nebenbjob gleich schon bei den normalsten dingen extrem zurückschrauben müssen. Klamotten und solche Sachen wären garnicht mehr drin gewesen. Ne Hose kostet mind 20€ wenn noch billiger gehst bekommst Ausschlag auf deinem Hoden.

Wie gesagt das auskommen klappt aber das Soziale kannst mit dem geld dann vergessen. Kondome/Pille kostet, wenn nen Mädel kennenlernst willst mit der auch nen wenig was machen muss ja nicht teuer sein, wenn dir in der Wohnung was fehlt.

Es gibt Geburtstage, Feiertage, Kirmes und der ganze trala der einfach da ist, den jeder macht und bei dem man irgendwie gucken muss wenigstens was kleines zu haben.

Mal unter uns ich hab damals sogar zusätzlich hier und da noch was unter der Hand gemacht. Kleinere Beträge aber das dürfte man eigentlich alles nicht. Wenn ich manchmal auf Newsseiten sehe das Hartz4 gestrichen wird weil jemand betteln geht oder sowas schüttel ich nur den Kopf.

Meiner Meinung nach muss genau diese Soziale komponente mit in die Rechnungen rein was imo schon 100€ mehr sein sollten. Das ist genug um am Ende des Monats nen paar Euro zu haben, sich bei nem Hobby was Geld kostet zu betätigen (Fitnessstudio, Fußballclub, kein Plan Tanzen whatever), Geld für Verhütung wäre drin du kannst 2x Auswärts essen mit Freunden (denk sind grob 20€ essen, getränk whatever oder halt Kino, Popcorn und ne Cola) und du hast wenigstens ne Haftpflichtversicherung.

Ich bin echt froh den Luxus zu haben wenn mich jemand fragt ja komm lass mal dies und das machen nicht vorher in den Geldbeutel gucken zu müssen ob das geht. Alleine dafür lohnt sich arbeiten schon.
Aber meiner Meinung nach kommt diese Soziale komponente da zu kurz. Du hast oben in der Tabelle 10€ für "Kneipe" gut nen Kölsch 2€ aber ne Cola 3,50 xD Schwimmbad war zum Glück immer ne Ausgabe die mega in Ordnung war da ich dank Schülerausweis nur ganz wenig zahlen musste.

Es gibt hier und da sicherlich möglichkeiten sich für gewisse Sachen zusätzlich irgendwie was vom Jobcenter zu beschaffen aber davon weiß zum einen nicht jeder und zum anderen ist das mit Ellenlangen Wartezeiten verbunden. Ich denke das ist auch ne Steigerung die vertretbar ist. Ich mine wenn jemand sieht das er wenn er nen Nebenjob hat sich auch was gönnen kann und wir reden wirklich von gönnen mal ne Frau ztum essen einladen, Handy auf Ratenzahlung, ne Uhr etc. dann weiß die person auch wieso nen richtiger Job sich lohnt. Da braucht man hartz4 nicht so Eng zu machen das Soziales dabei komplett wegfällt sondern wenigstens noch nen kleines Stück normales Leben da bleiben kann damit man eben nicht wie die typischen Assi TV hartzer nur in der Wohnung sitzt und jegliche perspektive verliert.

Auch wenn es jetzt sicher Haue gibt... ich finde nicht, dass der Staat jemandem Hobbies oder Beziehungen (Sex) oder Geschenke an andere finanzieren muss/soll. Luxus wie Kino, Restaurantbesuch und sowas schonmal gar nicht. Ich denke es soll zum Leben reichen und zwar so, dass man darüber hinaus unbedingt noch was machen will oder schnell wieder aus der Situation raus kommt.

Ein Mädel abschleppen oder gar eine Familie gründen, sollte nun wirklich das ALLER LETZTE sein, das ein HartzIV-Empfänger BEGINNT. Dann lieber erst den finanziellen Schiefstand beheben.

Evtl. sollte es halt mehr über so Zeug wie Frührente und co geben. Also wenn Mensche unverschuldet nicht mehr arbeiten können. Oder Zuschüsse die man beantragen kann, wenn Kinder eine Schulfahrt machen sollen (direkt an die Schule auszahlen!), etc. Aber sicher nicht direkt über den HartzIV-Satz IMO, der dann wieder auf den Hüften, der Leber oder eben im Kino landet, statt dass die leute nen Job suchen.

Ist jetzt ein ganz spontaner Kommentar. Wenn sich nach etwas Überlegung was ändert, werd ich aktualisieren oder hinzufügen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hat nix mit Hobby oder Beziehung Finanzieren zu tun. Ich habe das auch gesehen, wie die Leute dran sind, wenn sie Hartz4 bekommen.
wie soll man denn von 220€ leben? Sorry aber ein mal für ein Privates Vergnügen vor die Tür gehen kostet ja schon 50€ und das ist schon nicht drin. Der Staat soll dir nicht den Klavierunterricht oder den Karate Club bezahlen, aber bitte - Handy, Internet allein ist ein absolutes Muss heut zu Tage und sollte mit in der Miete zu Verfügung gestellt werden (genau wie eine Strompauschale - wo man eben den Mehrverbrauch zahlt). Da könnte man sich schon mal einen fuffi sparen, Karte für die öffentlichen und Dazu 100€ Mehr netto, damit derjenige auch mal was fürs Vorstellungsgespräch kaufen kann. Oder es kommt mal ne Hochzeit oder sowas...
Völlig abartiger Gedanke, wenn da noch etwas übrig beleiben sollte.
 
Ist bei euch nicht eher das Problem, dass es zu wenige Optionen gibt die Leute aus diesem Modell (welches wie ein Honigtopf ist) herauszuholen und in eine Erwerbsarbeit zu führen, in der sie nicht am oder unter der Armutsgrenze leben? Eben zum Beispiel mit staatlich bezahlten Ausbildungs- und Umschulungsprogrammen? Darauf basiert zB unser System. Bei uns gibts dazu einen Shitload an Möglichkeiten, die einem der Staat finanziert, um die Leute wieder auf die Füße zu stellen.

Wenn man dies nicht gewährleistet, dann hat man halt als Sozialgemeinschaft dafür zu sorgen, dass diese Menschen irgendwie möglichst “menschgerecht“ zu aktuellen Verhältnissen durchkommen.
 
Da bekommt man direkt wieder den Eindruck, ein Hartz4-Empfänger ist der Sozial-Schmarotzer, der lieber mit seinem faulen Arsch auf der Couch bleibt und mal lieber "die Anderen" bezahlen lässt.

Ob die meisten Hartz'ler nicht vielleicht am liebsten sogar arbeiten gehen würden?

Wird da unser Bild nicht vielleicht auch durch Asi-TV geprägt?

Was, wenn man keine Arbeit bekommt?

Vor allem muss man sich mal überlegen, dass da Menschen dabei sind, die 30, 40 Jahre gearbeitet haben (also nicht faul sind) und somit auch 30, 40 Jahre in unser Sozialsystem eingezahlt haben. Und denen erzählt man heute "Wenn du ein Eis willst, dann geh arbeiten".

Das sagen natürlich aber auch nur Menschen, die selbst arbeiten und wahrscheinlich noch nie in der Situation waren, dass sie auf andere angewiesen sind...
 
Da bekommt man direkt wieder den Eindruck, ein Hartz4-Empfänger ist der Sozial-Schmarotzer, der lieber mit seinem faulen Arsch auf der Couch bleibt und mal lieber "die Anderen" bezahlen lässt.
oft kriegt man auch den Eindruck vermittelt....

ich hab ich Freundes- und Familienkreis leider, oder eher zum Glück, keine Empfänger von ALG I oder II. Von daher ist nur viel hörensagen.

Aber prinzipiell finde ich es erst mal richtig, dass die Leute ein Jahr ALG I bekommen und wenn sie dann nichts gefunden haben ALG II und dass eben ALG II zum überleben reicht. Für alles weitere sollte man schon arbeiten gehen.

Dann muss man sich vllt auch mal bewerben weiter weg bewerben und bereit sein, für einen Job einen Standortwechsel hinzunehmen...
 
Gerade diese Standortwechselei find ich heutzutage unzumutbar. Als würde man sich kein Leben irgendwo aufbauen, ne Familie gründen, Eigentum erwerben.

Dann soll man wegen eines Jobs sein komplettes soziales Umfeld verlassen, umziehen, möglicherweise Kinder aus ihrem sozialen Umfeld herausreißen......für Singles ist sowas ja noch zumutbar aber bei Familien hörts imo auf.
 
oft kriegt man auch den Eindruck vermittelt....

ich hab ich Freundes- und Familienkreis leider, oder eher zum Glück, keine Empfänger von ALG I oder II. Von daher ist nur viel hörensagen.

Aber prinzipiell finde ich es erst mal richtig, dass die Leute ein Jahr ALG I bekommen und wenn sie dann nichts gefunden haben ALG II und dass eben ALG II zum überleben reicht. Für alles weitere sollte man schon arbeiten gehen.

Dann muss man sich vllt auch mal bewerben weiter weg bewerben und bereit sein, für einen Job einen Standortwechsel hinzunehmen...
Und das Hörensagen ist leider kompletter Bullshit.

Die Mär vom faulen Arbeitslosen sollte doch längst passé sein, auch wenn Umfragen zufolge viele Deutsche "den Arbeitslosen" immer noch als faulen Sack sehen, der ständig Jobs ablehnt und nicht die Initiative übernimmt.
Allerdings würden über 90% sofort einen angebotenen Job annehmen, keinem Menschen geht es ohne Arbeit gut. Und damit meine ich nicht nur das Finanzielle.

Meinst du wirklich, diese Menschen bewerben sich nicht? Schulen nicht um? Machen keine Nebenjobs? Arbeiten nicht in für sie unterqualifizierten Berufen?
Stichwort Standortwechsel: Wupp mal einen Umzug mit Hartz IV. Eventuell hängt noch ein ganzer Rattenschwanz mit dran (Familie, Freunde, Vereine).

Ne, ganz im Ernst, da ist es mir lieber, die Menschen haben noch etwas mehr als nur das reine Existenzminimum (wer definiert das eigentlich, was Existenz bedeutet?).
 
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