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Ganz spannend, wie sich Reichelt letzten Sommer noch geäußert hat.
Es fällt mir grundsätzlich leicht, mich zu entschuldigen, wenn wir Fehler gemacht haben. Es ist aber nicht so, dass ich mich über Entschuldigungen freue, gar nicht. Ich glaube aber, dass sie ein wichtiger Teil der journalistischen Aufrichtigkeit und Ausdruck unserer proaktiven Kommunikation sind.
[...]
Wir müssen aber nicht drum herumreden: Da haben die Kriterien der journalistischen Sorgfalt und alle Kontrollmechanismen versagt. Wir haben „Fake News“ verbreitet. Jetzt müssen wir die Konsequenzen daraus ziehen.So eine Geschichte kommt ja nur in die Zeitung, wenn alle Prüfprozesse versagt haben, von der ersten Recherche bis zur Freigabe der Seite. Vielleicht müssen wir neue Kontrollmechanismen dazwischenschalten, noch mehr gestandene Nachrichtenleute einsetzen, die derartige Geschichten, die für „Fake News“ wie beispielsweise aus der Flüchtlingsproblematik anfällig sind, auf Herz und Nieren, auf Anspruch und Wahrheit überprüfen.
[...]
Ehrlichstes Medium: Das ist kein Versprechen, das ist der Anspruch an mich. Wenn wir ein jetzt ein Versprechen abgeben müssten, dann machten wir und hätten wir etwas falsch gemacht.
[..]
Alle Medien, also nicht nur „Bild“, stehen unter einer kritischen und anfeindenden Beobachtung wie noch nie. Umso wichtiger ist es, nie Anlass zu geben, dass uns Fehlleistungen zu Recht vorgeworfen werden können. Für nicht wenige Reporter ist das eine enorme Herausforderung im Alltag, allen Maßstäben der Glaubwürdigkeit zu genügen. Nicht, weil sie nicht wahrhaftig berichten wollen, sondern weil möglicherweise doch ein Aspekt übersehen wurde. Wer immer den leisesten Zweifel hat, der kann mich jederzeit anrufen. Ich war selber Reporter.
https://www.tagesspiegel.de/medien/...ehrlichstes-medium-deutschlands/19396996.html

So eine Pappnase. Und wie er jetzt versucht, sich aus dieser Geschichte rauszureden, ist auch ziemlich absurd.
Als der Stern damals die gefakten Hitler-Tagebücher veröffentlicht hat, hat sich die komplette Chefredaktion entschuldigt und ist zurückgetreten. Wird Reichelt natürlich nicht machen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Diese Aktion kann aber nur zu diesem Zeitpunkt so funktionieren, weil ja gerade verdeutlicht werden sollte wie verblendet die BILD agiert, wenn sie gerade eine bestimmte Kampagne fährt.
Wenn man also genau diese Verblendung sichtbar machen will dann zu genau diesem Zeitpunkt.

"Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.

Was darf die Satire?
Alles."

Kurt Tucholsky 1919
 
Steht doch hier alles schwarz auf weiß und in Fettschrift, die BILD Redaktion trifft keine Schuld für Fakenews:

"Wenn bei BILD ein Fehler passiert ist, dann, dass wir den angeblichen Informanten nicht als „Titanic“-Mitarbeiter enttarnen konnten, obwohl wir mehrfach versucht haben, seine Identität festzustellen. Dass Informanten ihre Identität nicht preisgeben wollen, geschieht bei Recherchen immer wieder."

bild.de BILD dokumentiert

Im Grund genommen ist also der BILD Leser schuldig :deal:
 
Nach dem Schulmassaker in Florida schlug Donald Trump bei einem Treffen mit Überlebenden die Bewaffnung von Lehrern vor.
  • Der US-Präsident sagte, das könne zur Abschreckung möglicher Täter dienen. Die Waffen sollen versteckt getragen werden.
  • „Dies wäre natürlich nur etwas für Leute, die sehr geschickt im Umgang mit Waffen sind“, so Trump.
Der durchschnittliche Amoklauf an einer US-Schule dauere drei Minuten, erklärte Trump. Die Polizei habe jedoch eine Reaktionszeit von durchschnittlich fünf bis acht Minuten. Bewaffnete Mitarbeiter der Schule könnten einen Amokläufer schneller ausschalten. „Dies wäre natürlich nur etwas für Leute, die sehr geschickt im Umgang mit Waffen sind“, sagte Trump. Er denke, dieser Vorschlag könnte, „das Problem lösen“. Zudem überlegten sich mögliche Schützen dadurch zweimal, ob sie die Tat begingen, sagte der US-Präsident.

Das liest sich wie ein Postillionbericht :staun::ugly:
 
Das liest sich wie ein Postillionbericht :staun::ugly:
Die NRA ist da auch nicht besser.... Zum Thema der Schüler, die aktuell gegen das Waffenrecht demonstrieren...

„Diese Teenager sind keine Schüler, sondern Schauspieler, die von Krise zu Krise reisen“, schrieb ein Berater von Shawn Harrison, republikanischer Abgeordneter in Florida, einem Journalisten. „Das sind doch alles Krisenschauspieler.“
 
Passend dazu:

zmr3bhidcnh01.jpg


Das ist so ein unfassbarer Vollidiot. Heute so, morgen so. Hauptsache die Geldgeber und Interessensgruppen nicht verschrecken.
In jüngerer Vergangenheit gabs wohl keinen Menschen, der dermaßen fehlbesetzt als Politiker ist wie dieser Clown.
 
Ich weis, klingt wie Fakenews, aber... ich frage mich immer, ob solche Videos wirklich nur einen Anlauf brauchen um ein wirklich schwarzes Schaf zu erwischen :D
 
Ich weis, klingt wie Fakenews, aber... ich frage mich immer, ob solche Videos wirklich nur einen Anlauf brauchen um ein wirklich schwarzes Schaf zu erwischen :D
Das sieht mir nach privatem Verkauf auf einer Gun Show aus. Da kannste dir sicher sein, dass du nicht viele Versuche brauchst bis das klappt.

Allein schon, dass man in den USA privat auf solchen Gun Shows scharfe Waffen und Munition verkaufen darf find ich unfassbar...
 
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