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Wenn es die SPD-Basis wirklich verstanden hat, wo das schlechte Wahlergebnis herkam und versteht, dass der Koalitionsvertrag aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder nur ein "weiter so!" sein wird, dann MUSS sie eigentlich gegen den Vertrag stimmen.

Und ja, dass würde das Land in eine Krise stürzen und der weitere Weg wäre erst mal unklar. Aber vielleicht muss das halt mal sein.
 
Ohne Grüne oder FDP (oder Linke) in der Regierung ist das nahezu ausgeschlossen.
Selbst unter einer Rot-(Rot)-Grünen-Regierung wäre eine komplette Legalisierung schwierig, da sich große Teile der SPD weigern, im 21. Jahrhundert anzukommen.
Das Blöde ist, dass wohl auch die Mehrheit der Bevölkerung gegen eine Legalisierung ist.
Das dürfte natürlich auch an Märchen, Unwahrheiten und irrationalen Ängsten liegen, aber solange das so ist, wirds natürlich argumentativ schwer für die Befürworter.
 
Ich bin ja (noch) SPD-Mitglied bzw. bei den Jusos. Werde wohl, anders als 2013, gegen die GroKo stimmen.

Das will ich hoffen :klopf:

CSU für Inneres, Bau (also auch Umwelt), Heimat (wtf) und Verkehr inkl. digitale Infrastruktur, kann kaum schlimmer sein. Ok, irgendwas müssen sie ja übernehmen, aber das kann und will ich nicht akzeptieren und unterstützen mit meiner Stimme.

...das heißt wahrscheinlich Dobrint macht weiter.

Schulz Außenminister....

Das kann doch alles nur ein schlechter Scherz sein.... :nein:
 
Ich bin ja (noch) SPD-Mitglied bzw. bei den Jusos. Werde wohl, anders als 2013, gegen die GroKo stimmen.

CSU für Inneres, Bau (also auch Umwelt), Heimat (wtf) und Verkehr inkl. digitale Infrastruktur, kann kaum schlimmer sein. Ok, irgendwas müssen sie ja übernehmen, aber das kann und will ich nicht akzeptieren und unterstützen mit meiner Stimme.

Vielleicht sollte man mal abwarten, bis es was offizielles gibt.
Auf Spiegel Online steht, die SPD würde das Umweltministerium bekommen.
 
Was soll es auch anderes werden als ein "Weiter so!" - die haben doch alle kein Bock auf die GroKo. Selten so unmotivierte TV Auftritte gesehen wie erst die Tage bei Anne Will....:fp: Da wird sich auf so Themen wie die Befristung eingeschossen... Top. Das ist jetzt das Aushängeschild von der SPD?
Da hatte selbst die Weidel mal was zu sagen - das dann eben mehr über Zeitarbeit läuft, wenn die sachgrundlose Befristung wegfällt... Ich kann mir nicht vorstellen, das die AG nun mit unbefristeten Arbeitsverträgen um sich werfen...
 
Das Blöde ist, dass wohl auch die Mehrheit der Bevölkerung gegen eine Legalisierung ist.
Das dürfte natürlich auch an Märchen, Unwahrheiten und irrationalen Ängsten liegen, aber solange das so ist, wirds natürlich argumentativ schwer für die Befürworter.
Ich weiß, afaik sind gut 60% gegen eine Legalisierung.

Trotzdem, wenn Parteien in der Regierung wären, die in ihrem Parteiprogramm die Legalisierung fordern, dann darf das ruhig durchgesetzt werden.
Mit der richtigen Politik, Erklärung und Aufklärung und der tatsächlichen Legalisierung würde sich die Zahl imo auch ins Positive ändern.
Am Ende scheitert es eher daran, dass es für diesen Bereich keine richtige Lobby gibt. Sprechen sich zwar genügend Strafrechtler und Richter, Ärzte, Wissenschaftler etc. für eine Legalisierung aus, aber das reicht wohl nicht. Schade.
 
Was soll es auch anderes werden als ein "Weiter so!" - die haben doch alle kein Bock auf die GroKo. Selten so unmotivierte TV Auftritte gesehen wie erst die Tage bei Anne Will....:fp: Da wird sich auf so Themen wie die Befristung eingeschossen... Top. Das ist jetzt das Aushängeschild von der SPD?
Da hatte selbst die Weidel mal was zu sagen - das dann eben mehr über Zeitarbeit läuft, wenn die sachgrundlose Befristung wegfällt... Ich kann mir nicht vorstellen, das die AG nun mit unbefristeten Arbeitsverträgen um sich werfen...

Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung ist ein zentrales Thema der SPD, und das IMO mit Recht. Und jeder Arbeitnehmer, vor allem wahrscheinlich Frauen, zwischen 20 und 40 wird dem wohl zustimmen. Versuch mal dir ein Leben aufzubauen, deine Zukunft zu planen, wenn dein Arbeitsvertrag immer befristet ist. Damit kriegst du nichtmals einen Kredit...

Es wird immer von Flexibilität gesprochen. Der Arbeitnehmer muss flexibel sein. Der Arbeitgeber ist es auch, vor allem bei seinen Verträgen, die selten zum Wohle seiner Mitarbeiter ausfallen...
 
Wobei die Legalisierung doch immer auch einen positiven finanziellen Effekt für Politik und Wirtschaft hat. Es gibt in der Theorie wenig/nichts, das gegen eine Legalisierung spricht. In der Praxis sehen wir mittlerweile auch an vielen Staaten, dass eine Legalisierung niemandem schadet.

Und was kommt dann von teilweise jungen Leuten als Argument? Der Geruch!! Ey, ich kann echt nicht mehr, lol.
 
Das Blöde ist, dass wohl auch die Mehrheit der Bevölkerung gegen eine Legalisierung ist.
Das dürfte natürlich auch an Märchen, Unwahrheiten und irrationalen Ängsten liegen, aber solange das so ist, wirds natürlich argumentativ schwer für die Befürworter.
Es liegt eher an so konservativen parteien wie cdu und csu, merkel kann sich ja auch nicht mit schwulen anfreunden, das hat man davon wenn man von greisen regiert wird, man braucht mal wieder eine junge regierung, menschen die eine zukunft vor sich haben, das juckt die machtmenschen doch gar nicht, die wollen nir oben bleiben, deswegen bekommt man auch keine nachhaltige politik die erstmal unbequem erscheint.

Ich erwarte von den altparteien nichts, und junge neue parteien haben es durch die 5% schwer bekannt zu werden, aber das ist ja auch der zweck des ganzen.
 
Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung ist ein zentrales Thema der SPD, und das IMO mit Recht. Und jeder Arbeitnehmer, vor allem wahrscheinlich Frauen, zwischen 20 und 40 wird dem wohl zustimmen. Versuch mal dir ein Leben aufzubauen, deine Zukunft zu planen, wenn dein Arbeitsvertrag immer befristet ist. Damit kriegst du nichtmals einen Kredit...

Es wird immer von Flexibilität gesprochen. Der Arbeitnehmer muss flexibel sein. Der Arbeitgeber ist es auch, vor allem bei seinen Verträgen, die selten zum Wohle seiner Mitarbeiter ausfallen...
Tjo, blöd nur, dass die sachgrundlose Befristing nicht verboten wird, sondern die Befristungsdauer von derzeit 2 Jahren auf 1,5 Jahren herabgesetzt wird. Und man will was gegen Kettenverträge tun.

Wenn das alles ist, was die SPD von ihren KERNpunkten im Vertrag durchbekommt, dann gut Nacht. Und Koalitionsvertrag ist das eine und unterscheidet sich noch dazu nicht selten von der dann durchgeführten politischen Realität. Da merkelt die CDU dann noch n Stück weg.
 
Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung ist ein zentrales Thema der SPD, und das IMO mit Recht. Und jeder Arbeitnehmer, vor allem wahrscheinlich Frauen, zwischen 20 und 40 wird dem wohl zustimmen. Versuch mal dir ein Leben aufzubauen, deine Zukunft zu planen, wenn dein Arbeitsvertrag immer befristet ist. Damit kriegst du nichtmals einen Kredit...

Es wird immer von Flexibilität gesprochen. Der Arbeitnehmer muss flexibel sein. Der Arbeitgeber ist es auch, vor allem bei seinen Verträgen, die selten zum Wohle seiner Mitarbeiter ausfallen...

Das wird aber mit Zeitarbeit auch nicht besser. Ist ja an sich ein guter Punkt und es wäre ein Gewinn, wenn wirklich mehr Festverträge daraus resultieren würden. Nur wird es sicherlich wieder genug Schlupflöcher geben..
Vor allem -wer kontrolliert denn, ob eine Befristung sachgrundlos ist? Muss der AN nachher selbst klagen?
Die höchste Quote der Befristungen liegt doch eh im öffentlichen Dienst - und da wird man ständig in Stellen geschoben, die nicht sachgrundlos befristet sind. Hier eine Projektstelle, dann dort ein Posten, der 2 Jahre wegen Elternzeit frei ist usw.

Keine Ahnung ob das das größte Problem auf dem Arbeitsmarkt ist. :?
 
was mir immer mehr bewusst wird ist, wie "formatlos" unsere politiker im allgemeinen sind. da ist niemand bei, der sich mal vernünftig darstellt, der eine gewisse ausstrahlung hat, der menschen mitziehen kann. das ist hier in nrw so, wo die neue schwarz/gelbe regierung in den ersten 100 tagen nichts, aber auch gar nichts produktives auf die beine gestellt bekommen hat und niemand aus der opposition in der lage ist, das auszunutzen und sie mal vorzuführen, dem bürger/wähler mal zu zeigen, was da wirklich abgeht.
auf bundesebene ist das ja noch schlimmer. die spd hätte aus einer position der stärke in die sondierung und die die koalitionsverhandlungen gehen können. ist sie aber nicht. schulz hätte mit breiter brust und viel selbsvertrauen in die verhandlungen gehen können weil er weiß, dass die cdu/csu praktisch auf die spd angewiesen sind... und was ist? nichts. er findet immer noch nicht statt. vom parteivorsitzenden der spd ist praktisch nichts zu sehen.... und die koalitionsverhandlungen wurden imo nur härter geführt, weil die spd richtig kassiert hat für die lächerlichen sondierungsergebnisse.

wie die spd so das ruder rumreißen und sich wieder profil verschaffen will ist mir ein rätsel. natürlich ist irgendwann merkel weg und sobald das passiert wird die cdu wieder weiter nach rechts gehen und der spd mehr themen überlassen. das wird der spd sicher gut tun, aber ob das reicht?

die oft zitierte politikverdrossenheit und auch der erfolg der afd in deutschland haben imo massiv mit profillosen politikern in anderen parteien zu tun, das sind alles irgendwelche schlaftabletten ohne wirkliche ideen, ohne ideale oder überzeugungen, bei denen man nur das gefühl bekommt, es ginge um den reinen machterhalt. vorgelebt von der ach so beliebten bundeskanlzerin angela "teflon" merkel...

nicht falsch verstehen: ich brauche keine randale in der politik. auch keine politischen extreme... aber ich möchte gerne reibung. debatten. kampf um inhalte. und ich möchte, dass die interessen der bürger im mittelpunkt stehen. das ist imo echt nicht zu viel verlangt...
 
Tjo, blöd nur, dass die sachgrundlose Befristing nicht verboten wird, sondern die Befristungsdauer von derzeit 2 Jahren auf 1,5 Jahren herabgesetzt wird. Und man will was gegen Kettenverträge tun.

Wenn das alles ist, was die SPD von ihren KERNpunkten im Vertrag durchbekommt, dann gut Nacht. Und Koalitionsvertrag ist das eine und unterscheidet sich noch dazu nicht selten von der dann durchgeführten politischen Realität. Da merkelt die CDU dann noch n Stück weg.
Was? Das macht es ja nur noch viel schlimmer, jetzt muss ich meine ma früher entlassen und gerade bei saisonarbeit machen 1,5 jahre gar keinen sinn, also ab sofort 8 monate und ende.
Bei der sachgrundlosen befristung gibt es doch eh kaum kettenbefristungen, 3x und gut ist. Versteh manche berichte auf spiegel auch nicht die von 15 jahre sachgrundloser befristung reden, das ist zwar theoretisch möglich aber dann lässt man sich halt per gericht entfristen, laut gesetz gar nicht erlaubt, was nicht heisst dass man es aber trotzdem tun kann.
 
Was? Das macht es ja nur noch viel schlimmer, jetzt muss ich meine ma früher entlassen und gerade bei saisonarbeit machen 1,5 jahre gar keinen sinn, also ab sofort 8 monate und ende.
Bei der sachgrundlosen befristung gibt es doch eh kaum kettenbefristungen, 3x und gut ist. Versteh manche berichte auf spiegel auch nicht die von 15 jahre sachgrundloser befristung reden, das ist zwar theoretisch möglich aber dann lässt man sich halt per gericht entfristen, laut gesetz gar nicht erlaubt, was nicht heisst dass man es aber trotzdem tun kann.
Das sind doch meist wissenschaftliche Mitarbeiter, und die haben eigene Regelungen oder es sind eben keine sachgrundlose Befristungen.

Ich seh das Problem ehrlich gesagt nicht so sehr. In der freien Wirtschaft mag das mit den sachgrundlosen Befristungen vorkommen, ist aber sicher kein flächendeckendes Phänomen. Und nach 2 jahren (oder jetzt 1 1/2 Jahren) ist es damit eh vorbei.
Da find ich ehrlich gesagt die begründeten Befristungen fast noch schlimmer. Die kann ich beliebig verlängern, muss nur immer einen Grund haben. Und je größer mein Unternehmen ist, um so einfach finde ich einen Grund. Salopp gesagt: irgendeine ist immer schwanger.
 
Ich frage mich, ob es für den SPD nicht besser wäre, wenn es eine Minderheitsregierung geben würde. Angeblich waren sich doch die Grünen und CDU/CSU schon fast einig bei den Jamaika Verhandlungen. Beim Thema Umwelt und Soziales sind sicher die Linken und SPD schnell dabei. Bei der Digitalisierung wäre die FDP schnell mit an Bord. + die CDU/CSU müssten mal aufwachen und richtig für Ihre Politik werben.
 
Wenn es die SPD-Basis wirklich verstanden hat, wo das schlechte Wahlergebnis herkam und versteht, dass der Koalitionsvertrag aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder nur ein "weiter so!" sein wird, dann MUSS sie eigentlich gegen den Vertrag stimmen.

Und ja, dass würde das Land in eine Krise stürzen und der weitere Weg wäre erst mal unklar. Aber vielleicht muss das halt mal sein.

Hoffentlich reichen die 24k Neuen dafür aus....
 
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