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Ich widerspreche dir garnicht, dass sich die Situation für Unternehmen verbessern muss. Es ist aber der falsche Weg zu sagen, dass die Privathaushalte deswegen hintendran stehen dürfen. Das Geld für einen flächendeckenden Ausbau ist da, es fehlen die Vorgaben.
die vorgaben und das geld. und beides ist nicht in sicht. das ist ja genau das, was ich kritisiere. die zuständigen personen und ämter haben überhaupt keine ahnung und keinen plan, was sie dort tun.

Du kannst doch keinen Flughafen mit ner Internetanbindung vergleichen? Das ist doch totaler Schwachsinn.

Es ist möglich JEDEM eine schnelle Internetanbindung zu bieten, also sollte man es auch tun, unabhängig davon wo derjenige wohnt.
Nen Fughafen kann und brauch man nicht jedem vor die Tür zu setzen.
kann ich und habe ich. es geht darum, dass ich nicht irgendwo hinziehen kann, weil es dort billig ist um mich danach zu beschweren, dass es gründe gibt WARUM es dort billig ist. ob das ein flughafen vor der tür oder das fehlen einer vernünftigen internetanbindung ist. beides weiß ich vorher und kann es in meine überlegungen mit einbeziehen.
 
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Du immer mit deinem billig? Das ist doch nicht günstiger weil die Internetanbindung dort schlecht ist, geschweige denn sein muss.

Totaler Schwachsinn, sorry.
 
Das Land ist meistens billiger weil du quasi am Arsch der Welt wohnst. Da kommt es nur darauf an, wie tief du im Arsch wohnst. Die Dörfer die bei uns gut angebunden sind, sind gleich teuer wie die Innenstadt. 20km weiter raus, kostet der qm deutlich weniger - du fährst aber dann jedesmal 40km um Einkaufen zu fahren.

Internet spielt da keiner Rolle. Da ist es meistens besser ausgebaut als in den Dörfer, die nah am Zentrum der Stadt sind. Zumindest bei uns.

Am Ring hat das beschweren über den Lärm auch funktioniert. Und die Strecke war deutlich früher da als irgendwelche Hausherren, die sich da zu ruhe setzen wollen..
 
Du immer mit deinem billig? Das ist doch nicht günstiger weil die Internetanbindung dort schlecht ist, geschweige denn sein muss.

Totaler Schwachsinn, sorry.
ist halt ansichtssache. ein haus auf dem land ist nicht allein deshalb billig/günstig, weil es dort nur beschissenes internet gibt. aber heutzutage spielt das da sicher mit rein. am ende des tages muss ich nunmal einbußen in kauf nehmen, wenn ich aufs land ziehe. dafür hat es andere vorteile (eben u.a. den preis). das als schwachsinn zu bezeichnen halte ich zwar für quatsch, aber wenn du meinst, dann nenn es so.
 
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Mal abgesehen davon, dass es glaub ich pauschal ein Trugschluss ist, dass man auf dem Lande günstiger wohnt. Das mag vor Städten wie Frankfurt so sein, oder in den Innenstädten selbst. Aber ich habe in meinem Dorf den gleichen Grundstückspreis bezahlt wie im Trierer Gebiet. Die Grundstückspreise gehen doch auf dem Land hoch wie nicht gescheit.

Gut, ich wohne in einem eher gut betuchten Landstrich (Grossregion Trier, Nähe Luxembourg). Wenn ich irgendwo im Ruhrpott nach einem Grundstück suchen müsste, wäre es vielleicht anders... :D

@BitByter

Laut Studien würde der Gigabit-Ausbau flächendeckend rund 20 Milliarden Euro kosten. Bis 2025. Das Geld wäre ganz definitiv da, selbst ohne die Versteigerung von 5G-Frequenzen. Wenn der Staat das als Priorität setzen würde, wären 20 Mia. in 7 Jahren kein Thema.
 
Also das Häuser auf dem Land generell billiger als in der Stadt sein sollen, halte ich für ein Gerücht. Bzw. stimmt das sicher teilweise, aber es gibt auch Regionen, wo das nicht so ist. Ich wohne in so einer.
Wobei man da jetzt nen Nebenschauplatz aufmacht, wenn man Bitbyter nur auf diese Aussage festnagelt.
 
Mal abgesehen davon, dass es glaub ich pauschal ein Trugschluss ist, dass man auf dem Lande günstiger wohnt. Das mag vor Städten wie Frankfurt so sein, oder in den Innenstädten selbst. Aber ich habe in meinem Dorf den gleichen Grundstückspreis bezahlt wie im Trierer Gebiet. Die Grundstückspreise gehen doch auf dem Land hoch wie nicht gescheit.

Gut, ich wohne in einem eher gut betuchten Landstrich (Grossregion Trier, Nähe Luxembourg). Wenn ich irgendwo im Ruhrpott nach einem Grundstück suchen müsste, wäre es vielleicht anders... :D

@BitByter

Laut Studien würde der Gigabit-Ausbau flächendeckend rund 20 Milliarden Euro kosten. Bis 2025. Das Geld wäre ganz definitiv da, selbst ohne die Versteigerung von 5G-Frequenzen. Wenn der Staat das als Priorität setzen würde, wären 20 Mia. in 7 Jahren kein Thema.
ja, genau WÜRDE.... bei der netzpolitk der letzten jahre glaube ich da nur nicht mehr dran...

ich will doch den dörfern ihr internet überhaupt nicht vorenthalten, aber wenn wir die gleiche politik und die gleichen gelder wie in den vergangenen jahren weiterfahren müssen sich imo aber die prioritäten verschieben. sei jahren faseln alle nur vom land und die gewerbegebiete interessieren niemanden. (dramatisierte darstellung)
und das ist mein problem: entweder ich nehme das ernst und pumpe das geld rein, welches nötig ist um alle zu versorgen oder wir fahren die ganze geschichte vor die wand. das als megathema auszurufen und weiterzumachen wie bisher führt nur dazu, dass uns auf kurz oder lang wichtige unternehmen und know-how abwandern. innerhalb der EU ist das ja kein problem mehr.
 
Mal abgesehen davon, dass es glaub ich pauschal ein Trugschluss ist, dass man auf dem Lande günstiger wohnt. Das mag vor Städten wie Frankfurt so sein, oder in den Innenstädten selbst. Aber ich habe in meinem Dorf den gleichen Grundstückspreis bezahlt wie im Trierer Gebiet. Die Grundstückspreise gehen doch auf dem Land hoch wie nicht gescheit.

Gut, ich wohne in einem eher gut betuchten Landstrich (Grossregion Trier, Nähe Luxembourg). Wenn ich irgendwo im Ruhrpott nach einem Grundstück suchen müsste, wäre es vielleicht anders... :D

@BitByter

Laut Studien würde der Gigabit-Ausbau flächendeckend rund 20 Milliarden Euro kosten. Bis 2025. Das Geld wäre ganz definitiv da, selbst ohne die Versteigerung von 5G-Frequenzen. Wenn der Staat das als Priorität setzen würde, wären 20 Mia. in 7 Jahren kein Thema.

Hast dazu nen Link? Das ist ja ein unglaubliches Schnäppchen :staun:
 
ja, genau WÜRDE.... bei der netzpolitk der letzten jahre glaube ich da nur nicht mehr dran...

Wenn man sich die Ausbaukarte bzw. Verfügbarkeitskarte der Telekom mal anschaut:
https://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland

wird gerade im Ruhrgebiet in nächster Zeit weiter ausgebaut (Projekte anderer Anbieter sind dort nicht ersichtlich).
Wenn ich mir die Karte so anschaue würde ich schon sagen, dass in NRW der Breitbandausbau in den letzten Jahren mehr oder weniger ordentlich vorangetrieben wurde. Die Ballungsgebiete sehen zumindest auf der Karte gut versorgt aus oder befinden sich momentan noch im Ausbau.
Gigabitleitungen sind natürlich ein ganz anderes Thema.

Die Zahl wurde jedenfalls von unseren Politikern anscheinend während der Jamaika-Sondierungen genannt.

http://www.handelsblatt.com/politik...equenzversteigerung-finanzieren/20578288.html

Einerseits muss natürlich der Ausbau von Gigabitleitungen finanziert werden, andererseits werden wir dann auch in den nächsten Jahren bei mobilen Verbindungen von den Providern weiterhin geschröpft und mit wenigen GB pro Monat abgespeist.
Wenn dann wieder Statistiken auftauchen, dass nirgendwo pro GB mobiles Internet soviel bezahlt wird wie in Deutschland braucht sich dann auch niemand wundern. :wand:
 
Hab hier einen Tarif um 15 Euro, mit 19 GB LTE (Österreich).
holtbyfart.gif
 
Nun offiziell: Bundesrechnungshof zerpflückt Ex-Minister Alexander Dobrindt
Seit Jahren schon geistert ein für den CSU-Politiker Alexander Dobrindt desaströser Bericht des Bundesrechnungshofes durch die Öffentlichkeit. Große Wellen schlug das Papier bislang nicht. Zum einen, weil es von zahllosen anderen Skandalen des ehemaligen Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur überschattet wurde. Zum anderen, weil die große Koalition kein Interesse zeigte, den Bericht offiziell zu veröffentlichen und ihn lieber in parlamentarischen Ausschüssen versacken ließ. Nun aber hat der Bundesrechnungshof die Analyse aus der politischen Versenkung geholt und die finale Fassung auf seine Webseite gestellt.
https://netzpolitik.org/2018/nun-of...f-zerpflueckt-ex-minister-alexander-dobrindt/

Passend dazu :grins:
Lasst euch von Dobrindt nicht reinlegen. Dobrindt will, dass ihr denkt: "Boah was ist das für ein Arschloch". Denn so lange die Leute immer, wenn sie sein Gesicht sehen denken, dass das doch dieses Arschloch ist denken sie nicht an seine Inkompetenz.

Ansonsten würde den Menschen auffallen, dass für die Digitalisierung, von der alle Parteien sagen, dass da jahrelang viel zu wenig getan wurde ein Minister verantwortlich war: Alexander Dobrindt.

Ansonsten würde den Menschen auffallen, dass dafür, dass Güterverkehr von der Schiene auf die Straße verlagert wird und nicht andersrum ein Minister verantwortlich war: Alexander Dobrindt.

Ansonsten würde den Menschen auffallen, dass dafür, dass für die Aufsicht über den Dieselskandal ein Minister verantwortlich war: Alexander Dobrindt.

Ansonsten würde den Menschen auffallen, dass für den Berliner Katastrophenflughafen ein Minister verantwortlich war: Alexander Dobrindt.

Ansonsten würde den Menschen auffallen, dass für den immer teurer werdenden Bahnhof Stuttgart 21 ein Minister verantwortlich war: Alexander Dobrindt.

Ansonsten würde den Menschen auffallen, dass für eine PKW-Maut, die es schafft so schlecht zu sein, dass Greenpeace und der ADAC sie scheiße finden ein Minister verantwortlich war: Alexander Dobrindt.

Die Menschen würden bei jeder Verspätung der Bahn an Dobrindt denken. In jedem immer wiederkehrenden Stau auf der Autobahn. Das Menschen nur denken: "Boah, der Dobrindt ist aber ein Arschloch" ist das Best-Case-Szenario für Alexander Dobrindt.
 
Eigentlich wollte ich mir Debatten im Bundestag nicht mehr antun, aber manchmal komm ich einfach nicht drumherum.

Da kritisierte kürzlich ein Sprecher der Linken die deutschen Waffenlieferungen und Völkerrechtswidrigen Einsätze der Bundeswehr in Syrien (und das zurecht!).
Aber statt überhaupt mal ernsthaft auf das Thema einzugehen, kritisiert man lieber, bzw. macht sich darüber lustig, das die AfD die Ansprache des Linken Politikers beklatscht hat, ganz vorn dabei natürlich die Grünen.

Aber was will man auch von jemandem erwarten, der dem eigenen Volk gern die eigene Schuld vor Augen hält, dafür aber Waffen z.B. nach Saudiarabien liefert, die sie gegen Jemen einsetzen, und so vielleicht den nächsten Genozid auslösen.

Man man, laut Umfragen sind 80% der Deutschen gegen Krieg... warum machen nicht mal ein paar davon das Maul auf!?
Obwohl, es sind ja auch 80% der Deutschen die Parteien gewählt haben, die Waffenlieferungen und Kriegseinsätze befürworten.

Ich kann es einfach nicht verstehen. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Deutschland, die Nato und die Bundeswehr. Im Sondierungspapier der GroKo heißt es:

„Wir werden den Soldatinnen und Soldaten die bestmögliche Ausrüstung, Ausbildung und Betreuung zur Verfügung stellen.“
Es sei diesmal gelungen, eine Erhöhung des Etats festzuschreiben. Das stimmt. Zwei Milliarden Euro stehen drin. Doch Vorsicht: Auch Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und zivile Krisenprävention sollen aus diesem Topf finanziert werden. Bleibt, so ist zu hören, eine Milliarde für die Truppe, verteilt auf vier Jahre, also 250 Millionen pro Jahr.Das ist zwar kein Kleingeld, aber was kann die Bundeswehr mit 250 Millionen Euro tatsächlich anstellen? Eine Antwort wäre: Sold zahlen. Mal angenommen, der Staat verspräche seinen Dienern in diesem Jahr vier Prozent mehr Gehalt, so kostete das die Bundeswehr rund 640 Millionen Euro. Mit anderen Worten: Die vorgesehenen Erhöhungen im Wehretat reichen nicht mal näherungsweise aus, um für die Soldaten auch nur die absehbaren Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst zu finanzieren.


"Weitere Erhöhungen für den Verteidigungsetat fänden sich in der mittelfristigen Finanzplanung wieder. Der Etat solle bis 2021 um 9 Mrd. Euro aufgestockt weren. Rechnet man hinzu, dass die Teuerungsrate bei Militärtechnik typischerweise höher ausfällt als die Inflationsrate, dann kann die Bundeswehr sich glücklich schätzen, wenn sie die bestehende Kaufkraft erhalten kann."

Quelle Welt.de

Was soll man dazu sagen :O_o:
 
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