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Restriktive Abschiebepolitik oder humanere Asylpolitik? Das liegt nun im Auge des Betrachters, was sinnvoller ist.

Für mich letzteres. Steht doch selbst in dem Artikel, dass über 90% der Opfer ebenfalls Geflüchtete sind.
Ergo sollte man überlegen, ob ein Familiennachzug nicht doch ganz gut ist (was Pfeiffer selbst sagt), den Geflüchteten mehr Chance auf Bildung und Arbeit gibt (glaub mir, es gibt genügend, die arbeiten wollen, aber nicht dürfen), die Unterkünfte besser gestaltet (es gibt hier immer noch Lagerhallen oder Container, die als Unterkunft hergenommen werden, teils über mehrere Monate müssen dort alle auf engstem Raum zusammenleben) und den Geflüchteten eine Perspektive aufzeigt, auch wenn sie kein Bleiberecht erhalten.
Dass unter den früheren und auch jetzigen Zuständen sich die Leute gegenseitig (!) an die Gurgel gehen, halte ich für "normal".

Steck mal 100 Deutsche in eine Halle, lass sie den ganzen Tag nichts tun, schränk sie in ihren Freiheiten ein und dann schauen wir mal, was die nach ein paar Monaten zu sagen haben. :D
 
Mag beides seine Daseinsberechtigung haben aber wer abgelehnt ist, der sollte auch so schnell wie möglich abgeschoben werden, bei dem muss man dann nicht noch die Familie nachziehen lassen oder nen Deutschkurs machen.
Und gerade Nordafrikaner werden ja recht oft abgelehnt.

Bei Leuten mit Bleiberecht ist natürlich ein Familiennachzug sinnvoll, wobei das Alles für mich trotzdem keine Gewalttaten rechtfertigt.
 
Wo wir wieder beim Thema restriktivere Abschiebepolitik wären.... genau das, was ich im Boulevard thread achon angemerkt habe.

In diesem Kontext sind die offiziellen Zahlen des BKA recht interessant.

Aus der Polizeikriminalstatistik geht hervor, dass der Anteil an nichtdeutschen Straftätern bei Verbrechen wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub, etc. zwischen 27 - 40 % liegt.
D.h. dass quasi jede dritte Strafttat in diesem Bereich von Ausländern verübt wurde. Bei einem Ausländeranteil von 9,5% (2015) ist das schon eine ganz starke Performance.
 
e Unterkünfte besser gestaltet (es gibt hier immer noch Lagerhallen oder Container, die als Unterkunft hergenommen werden, teils über mehrere Monate müssen dort alle auf engstem Raum zusammenleben)

Ja, das hängt aber auch mit der Anzahl an Einwanderer zusammen und nicht daran, das keiner gewillt ist, etwas zu ändern. Es fehlt quasi an allem (Platz, Geld, Struktur) und wenn dann noch die Familie nachzieht, wird´s nicht besser (stehen halt noch mehr Container rum).
 
In diesem Kontext sind die offiziellen Zahlen des BKA recht interessant.

Aus der Polizeikriminalstatistik geht hervor, dass der Anteil an nichtdeutschen Straftätern bei Verbrechen wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub, etc. zwischen 27 - 40 % liegt.
D.h. dass quasi jede dritte Strafttat in diesem Bereich von Ausländern verübt wurde. Bei einem Ausländeranteil von 9,5% (2015) ist das schon eine ganz starke Performance.
Nichtdeutsche Straftäter schließt ja erstmal alle mit ein. Außerdem geht es nicht um Straftäter, sondern Tatverdächtige.
Außerdem geht es um alle Straftaten, nicht nur die von dir aufgelisteten. Natürlich begeht ein Ausländer auch andere Straftaten als ein Deutscher bzw. kann nur ein Ausländer diese begehen.
Wenn wir uns die Zuwanderer ansehen, sind es 8,6 Prozent aller Tatverdächtigen (auch hier wieder, Zuwanderer begehen auch andere Straftaten als Deutsche).

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2017/04/pks-und-pmk-2016.html
 
Bei einem Ausländeranteil von 9,5% (2015) ist das schon eine ganz starke Performance.

Das ist klar. Da ein Nichtdeutscher aber nicht zwangsläufig aus dem Personenkreis derer kommen muss, die hier wohnen, kann man das ja auch nicht gegenüberstellen. Eine bspw. osteuropäische Bande meldet sich hier ja keinen festen Wohnsitz an, nur um einen Raubmord zu begehen.
 
Außerdem geht es nicht um Straftäter, sondern Tatverdächtige.
Da hast du recht. Da habe ich mich im Eifer des Gefechts verschrieben, der Begriff Tatverdächtige ist hier korrekt.
Außerdem geht es um alle Straftaten, nicht nur die von dir aufgelisteten.
Leider nein, zur PKS 2015 gibt es detaillierte Statistiken mit den genauen Werten je Straftat. Und bei eben diesen von mir erwähnten (und darüber hinaus bei noch vielen anderen) ist der Anteil an nicht-deutschen Tatverdächtigen eben in dem von mir erwähnten Bereich.
Natürlich begeht ein Ausländer auch andere Straftaten als ein Deutscher bzw. kann nur ein Ausländer diese begehen.
Ach was? Dass ein deutscher Staatsbürger schwerlich gegen das Asylverfahren verstoßen, oder wegen unerlaubtem Aufenthalt, unerlaubter (Wieder)einreise etc. belangt wird, ist logisch, tut an dieser Stelle jedoch nichts zur Sache.


U.a. diese Zahlen stehen hier zum Download bereit:
https://www.bka.de/SharedDocs/Downl...tabelle_excel.xlsx?__blob=publicationFile&v=3
 
Da hast du recht. Da habe ich mich im Eifer des Gefechts verschrieben, der Begriff Tatverdächtige ist hier korrekt.
Leider nein, zur PKS 2015 gibt es detaillierte Statistiken mit den genauen Werten je Straftat. Und bei eben diesen von mir erwähnten (und darüber hinaus bei noch vielen anderen) ist der Anteil an nicht-deutschen Tatverdächtigen eben in dem von mir erwähnten Bereich.

Ach was? Dass ein deutscher Staatsbürger schwerlich gegen das Asylverfahren verstoßen, oder wegen unerlaubtem Aufenthalt, unerlaubter (Wieder)einreise etc. belangt wird, ist logisch, tut an dieser Stelle jedoch nichts zur Sache.


U.a. diese Zahlen stehen hier zum Download bereit:
https://www.bka.de/SharedDocs/Downl...tabelle_excel.xlsx?__blob=publicationFile&v=3
allein, dass es sich um tatverdächtige handelt (und es studien dazu gibt, das ausländer schneller/öfter beschuldigt werden) und dass da auch jeder touri drin ist, macht die ganze sache dann doch eher zweifelhaft. oder bennen wir es einfach als die milchmädchenrechnung, die es ist.
 
Naja, du stellst zwei Werte gegenüber (Anteil Verbrechen von allen Nichtdeutschen : Ausländeranteil im Land), die sich nicht gegenüberstellen lassen. Das ist entweder einfach eine Unachtsamkeit oder bewusst dramatisierend. Ich hoffe ersteres.

Ansonsten ist es immer gut eine Quelle beizufügen, aus der dann vielleicht wichtige Informationen entnommen werden können, die im Posting fehlen :)
 
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