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aus derselben Ecke ein "es gibt nicht den Islam" (wie jetzt zu MKS), in der bei Meldungen über Terroranschläge im Namen des Islam unerschütterlich festgestellt wird, dass das nicht dem Islam entspricht? :?

kam von keinem was, aber mir ist dennoch noch was dazu eingefallen

kann es sein, dass manche einfach per se Religion _nie_ was Schlechtes andichten würden? So aus Prinzip? Und dann sei es immer nur Machtgier, Geldgier, instrumentalieren sie nur instrumentalisierend die Instrumentalisierung?

Positive Sachen werden aber natürlich im Handumdrehen direkt zugeschrieben?
 
kam von keinem was, aber mir ist dennoch noch was dazu eingefallen

kann es sein, dass manche einfach per se Religion _nie_ was Schlechtes andichten würden? So aus Prinzip? Und dann sei es immer nur Machtgier, Geldgier, instrumentalieren sie nur instrumentalisierend die Instrumentalisierung?

Weil in erster Linie die Menschen Schuld sind. Jene die Instrumentalisieren und die Schafsköpfe die sich instrumentalisieren lassen. Wer sich etwas intensiver mit Religionen beschäftigt, wird feststellen, dass es nicht zB das Christentum, nicht den Islam und demzufolge auch nicht den Christen oder den Moslem gibt. Man denke nur mal an das Zeitalter zurück in dem das Christentum die Geißel in ihrem Einflussgebiet war. Auch zu diesen Zeit gab es zB Freigeister wie Meister Eckhart oder einen Dietrich von Freiberg, die beide Gläubige (Mönche) waren aber deren Glaube nichts mit dem zu tun hatte was derzeit so sein Unwesen trieb. Brachte ihnen natürlich nebenbei bemerkt viel Scheiße ein, von gewissen Instanzen her...

Damit will ich jedoch nicht abstreiten, dass der Wahrheitsanspruch gewisser Religionen sehr problematisch und seit jeher Nährboden dampfender Scheiße ist. Mir geht das auch auf den Zeiger, dass im Bezug auf Religionen entweder panisch die Hände gehoben werden, weil man sie ja nicht zu unsanft anfassen möchte, auf der anderen Seite halte ich aber auch nichts von unkritischer Verurteilung und Hetze dagegen.
 
kam von keinem was, aber mir ist dennoch noch was dazu eingefallen

kann es sein, dass manche einfach per se Religion _nie_ was Schlechtes andichten würden? So aus Prinzip? Und dann sei es immer nur Machtgier, Geldgier, instrumentalieren sie nur instrumentalisierend die Instrumentalisierung?

Positive Sachen werden aber natürlich im Handumdrehen direkt zugeschrieben?
na, dann will ich mal.
ich halte selber nicht viel von religion. bin auch aus der kirche ausgetreten und halte das alles für firlefanz. trotzallem würde ich über niemanden urteilen, nur weil er einer (bestimmten) religion angehört. ja, es werden schandtaten in namen der religionen verübt. aber in namen von jeder: "die buddhisten" verfolgen moslems (myanmar), "die christen" homosexuelle (afrika), "die moslems" alle anderen (arabischer raum), usw usf...

von der religion darauf zu schließen, wie ein mensch charakterlich ist, ist imo einfach falsch und hat letztlich rassistische tendenzen. wir reden hier außerdem über menschen, die vor tod und terror fliehen, die ihnen von einer extremistischen religiösen gruppe angerichtet wird. warum die dann genauso schlimm sein sollen erschließt sich mich nicht.

natürlich gibt es kulturelle unterschiede zwischen islamisch geprägten ländern und unserem christlich geprägten westen. das müssen migranten auch lernen. aber wie immer gilt: dafür gibt es gesetze und die haben sie, wie alle anderen auch, einzuhalten. tun sie es nicht, werden sie vor gericht gestellt. eben wie alle anderen auch. allerdings ist eine integration keine einbahnstraße. wir müssen ihnen auch die möglichkeit dazu geben.

in der bibel heißt es "auge um auge, zahn um zahn". im koran gibt es ähnliche passagen. der unterschied liegt imo darin, dass in unserer gesellschaft der wohlstand vorhanden ist, denn andere länder gerne hätten. wenn dazu ein mangel an bildung (und aufklärung) herrscht, können extremisten da leicht rein und leute manipulieren. die religion ist da nur ein deckmantel. die art der religion (in dem falle der islam) umso mehr. christliche sekten die durchgeknallt sind gibt es auch immer mal, trotzdem greift niemand das christentum allgemein an.

alles in allem greift also eine schuldzuweisung gegenüber dem islam viel zu kurz und ist viel zu einfach. für mich hat es immer den beigeschmack dessen, dass man generell niemand "fremden" hier haben will und die religion sich als eindeutiges erkennungsmerkmal einfach anbietet. das halte ich für problematisch denn sind wir doch mal ehrlich: es sind in den vergangenen 2 jahren ca ne million flüchtlinge in unserer land gekommen und trotz aller panik zu beginn ist nicht so wahnsinnig viel passiert (ich bin gespannt, wer jetzt als erst wieder irgendwelche einzelfälle bringt, die das gegenteil bezeugen sollen) und es geht doch niemandem von "uns" wirklich schlechter. wenn dann kommt, dass "die moslems" uns islamisieren werden kann man schon mal dagegegn argumentieren. zumal die zahlen das überhaupt nicht hergeben: 11% in 2050 werden hier nicht die macht an sich reißen können und "unsere kultur" einschneidend verändern. zumal das ja nichtmal die kompletten 11% wollen. auch in der türkei sind etwa 50% der menschen dagegen, was erdogan tut. und selbst wenn man davon ausgeht, dass die möglichkeit besteht, haben wir schon heute die chance, etwas dagegen zu tun. die menschen säkularisieren, das demokratiebewusstsein stärken (das können übrigens auch deutsche gut gebrauchen) und den nähborden für extremisten entziehen.
 
Kontroverse Aussage von Landeschefin Schubert
Berliner Linke will nicht einmal Terroristen abschieben

Wörtlich sagte sie: „Es konnte mir noch niemand erklären, warum es so wahnsinnig von Vorteil ist, potenzielle Terroristen abzuschieben. Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen? Der Terror ist längst global.“

https://www.bz-berlin.de/berlin/berliner-linke-will-nicht-einmal-terroristen-abschieben

Unfassbar

 
Kontroverse Aussage von Landeschefin Schubert
Berliner Linke will nicht einmal Terroristen abschieben

Wörtlich sagte sie: „Es konnte mir noch niemand erklären, warum es so wahnsinnig von Vorteil ist, potenzielle Terroristen abzuschieben. Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen? Der Terror ist längst global.“

https://www.bz-berlin.de/berlin/berliner-linke-will-nicht-einmal-terroristen-abschieben

Unfassbar
Im Prinzip sagt sie doch aus, dass Verbrecher hier in haft gehen sollen. Als einfach nur abgeschoben und dort Verbrechen begehen oder hab ich das missverstanden?

Oder geht das um potentielle Gefahren? Denke das potentielle Gefahren nicht einfach abgeschoben werden sollen, sondern in Untersuchungshaft (überall) genommen werden müssen.
Einem ist ja nicht mit geholfen, wenn die woanders Anschläge verüben.

Gibt es den Wortlaut der Rede als Text? Kann es mir leider nicht anhören hier.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Prinzip sagt sie doch aus, dass Verbrecher hier in haft gehen sollen. Als einfach nur abgeschoben und dort Verbrechen begehen oder hab ich das missverstanden?

Oder geht das um potentielle Gefahren? Denke das potentielle Gefahren nicht einfach abgeschoben werden sollen, sondern in Untersuchungshaft (überall) genommen werden müssen.
Einem ist ja nicht mit geholfen, wenn die woanders Anschläge verüben.

Gibt es den Wortlaut der Rede als Text? Kann es mir leider nicht anhören hier.
Das hat sie nicht gesagt. Und selbst die Partei hat die Stellungnahme veröffentlicht, aber um die brisanten Stellen gekürzt.
 
Wo sollen Terroristen denn sonst sein als im Knast? Sie hat ja auch nicht gesagt, die sollen fröhlich am Autoscooter rumlungern (vorsicht, Klischee-Trigger). Jemand den wir als "Gefährder" abschieben, weil er z.B. Mitglied einer terroristischen Vereinigung ist oder eine schwere staatsgefährdende Straftat vorbereitet hat, wird dort wohin er abgeschoben wird nicht zwangsläufig im Knast landen und könnte dort oder anderswo eine Tat umsetzen oder (!1elf) zurückkehren und es doch hier tun.

Dann will ich dieselben Leute, die der Frau jetzt die Worte im Mund umdrehen aber nicht sagen hören: "Hä? Der war doch zu 17 Jahren Haft verurteilt worden, warum konnte der..."
 
Ja nee, ich meinte das schon im rechtstaatlichen Sinne und auf die Aussage der Linken-Politikerin bezogen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo sollen Terroristen denn sonst sein als im Knast? Sie hat ja auch nicht gesagt, die sollen fröhlich am Autoscooter rumlungern (vorsicht, Klischee-Trigger). Jemand den wir als "Gefährder" abschieben, weil er z.B. Mitglied einer terroristischen Vereinigung ist oder eine schwere staatsgefährdende Straftat vorbereitet hat, wird dort wohin er abgeschoben wird nicht zwangsläufig im Knast landen und könnte dort oder anderswo eine Tat umsetzen oder (!1elf) zurückkehren und es doch hier tun.

Dann will ich dieselben Leute, die der Frau jetzt die Worte im Mund umdrehen aber nicht sagen hören: "Hä? Der war doch zu 17 Jahren Haft verurteilt worden, warum konnte der..."
das ist halt der punkt. wir reden hier von straftätern, die rechtskräftig verurteilt wurden und deren strafmaß eine abschiebung zulässt. das klingt zwar nicht so schön wie "keine terroristen abschieben", ändert dann aber doch den sachverhalt erheblich, imo.

allerdings hab ich nix von ihrem statement gelesen. bz ist jetzt nicht meine erste anlaufstelle und woanders hab ich davon nix gesehen.
 
Sie hat gesagt man solle potenzielle Gefährder ansprechen und alternativen zum Terrorismus aufzeigen. Wie verblendet ist das denn?
 
Sie hat gesagt man solle potenzielle Gefährder ansprechen und alternativen zum Terrorismus aufzeigen. Wie verblendet ist das denn?
was ist denn daran verblendet? das prinzip ist das gleiche wie bei neonazis denen man alternativen aufzeigt, um sie aus der szene zu holen.

potentielle gefährder haben einen grund warum sie a) gefährder und b) potentiell sind. dagegen kann man etwas tun (und sollte man imo auch ganz dringend). wie heißt es so schön? damit sie wieder ein wervolles mitglied der gesellschaft werden.

oder wollen wir jetzt jeden, der sich irgendwie hat negativ beeinflussen lassen und damit zu einem gefährder wird abschieben oder lange wegsperren? gilt das dann nur für islamisch beeinflusste menschen oder auch für z.b. rassisten?
 
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