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Find nur ich, dass man an Gerris Worten gut sieht wie abgesumpft Menschen mittlerweile sind?
Ist schon echt krass, vor allem, weil ich Ihm jetzt nicht vorwerfen würde aktiv die Augen zu verschließen. Er scheint zu glauben, was er da schreibt.

Und der vergleich zur Putzfrau zeugt echt nicht gerade von Größe. Soll das heißen, dass das kein guter und ehrlicher Job ist? Oder einer den man nur aus der Not heraus macht? Sich evtl sogar dafür schämen müsste?

Zumindest scheint es ja zu bedeutet, dass es genau so schlimm ist, wie sich den haarigen Dong vom 150kg Dieter reinwürgen zu müssen.

man möge mich belehren, wenn ich hier was falsch verstanden hab, denn ich bin schon etwas schockiert.

Also Putzfrau ist für mich ein guter und ehrlicher Job aber freiwillige Prostitution nicht?

Mir geht es darum das es a) freiwillig geschieht und b) die Leute zwar kein Lotterleben haben aber eben auch nciht in einer Notsituation stecken in der es um Fressen und Gefressen werden geht. Es geht ihnen sicher nicht allzu gut aber für das Nötigste wird hier gesorgt.
 
Find nur ich, dass man an Gerris Worten gut sieht wie abgesumpft Menschen mittlerweile sind?
Ist schon echt krass, vor allem, weil ich Ihm jetzt nicht vorwerfen würde aktiv die Augen zu verschließen. Er scheint zu glauben, was er da schreibt.

Und der vergleich zur Putzfrau zeugt echt nicht gerade von Größe. Soll das heißen, dass das kein guter und ehrlicher Job ist? Oder einer den man nur aus der Not heraus macht? Sich evtl sogar dafür schämen müsste?

Zumindest scheint es ja zu bedeutet, dass es genau so schlimm ist, wie sich den haarigen Dong vom 150kg Dieter reinwürgen zu müssen.

man möge mich belehren, wenn ich hier was falsch verstanden hab, denn ich bin schon etwas schockiert.
Durchaus.

Natürlich gibt es Hausfrau Ute, die sich dreimal die Woche von Jürgen und Horst für einen Hunni durchnehmen lässt.
Kein Problem für mich.

Im Normalfall (ja, das ist der Normalfall) werden Frauen und Männer für diese Tätigkeit ausgebeutet.
Keine dieser Personen macht diesen Job freiwillig.

Da frage ich mich nun halt: Warum sind sie dazu gezwungen? Wieso sehen Flüchtlinge sich anscheinend gezwungen, sich zu prostituieren? Wieso schafft man keinen Rahmen, dass es erst gar nicht zu sowas kommt und sich keine Person gezwungen sieht, sowas tun zu müssen?
Was ist denn eine Notsituation? Sowas versteh in in Lagern in Griechenland die komplett überfüllt sind, in denen niemand mehr richtig versorgt wird und die Leute die Wahl zwischen Prostitution oder verrecken auf der Straße haben.... da sind es hier aber ganz andere Verhältnisse.
Daher gehe ich nicht mit dir konform hier von Notsituation zu reden.
Weil ich die These vertrete, dass keine Person dieser Tätigkeit freiwillig nachgeht (Ausnahmen gibt es natürlich).
Es äußern sich doch sogar Flüchtlinge darüber.

Und ja, ob du es glauben magst oder nicht, im Exil leben zu müssen, egal wo, ist immer eine Notsituation.
 
Durchaus.

Natürlich gibt es Hausfrau Ute, die sich dreimal die Woche von Jürgen und Horst für einen Hunni durchnehmen lässt.
Kein Problem für mich.

Im Normalfall (ja, das ist der Normalfall) werden Frauen und Männer für diese Tätigkeit ausgebeutet.
Keine dieser Personen macht diesen Job freiwillig.

Da frage ich mich nun halt: Warum sind sie dazu gezwungen? Wieso sehen Flüchtlinge sich anscheinend gezwungen, sich zu prostituieren? Wieso schafft man keinen Rahmen, dass es erst gar nicht zu sowas kommt und sich keine Person gezwungen sieht, sowas tun zu müssen?

Weil ich die These vertrete, dass keine Person dieser Tätigkeit freiwillig nachgeht (Ausnahmen gibt es natürlich).
Es äußern sich doch sogar Flüchtlinge darüber.

Und ja, ob du es glauben magst oder nicht, im Exil leben zu müssen, egal wo, ist immer eine Notsituation.

Ich gehe einfach mal mit deiner These mit, auch wenn ich es nicht so sehe.

Die Asylsuchenden sind in keiner tollen Situation, das ist klar aber ihnen geht es in D noch relativ gut. Sie haben ein Dach überm Kopf, Nahrung, Zugang zu Trinkwasser, Sanitäranlagen, medizinische Behandlung etc.

Natürlich alles nicht unbedingt in bestem Zustand aber doch ausreichend mit dem Hintergrund wieviele Menschen da gerade auf uns hereingeprasselt sind.

Wie soll nun dieser Rahmen noch aussehen, das man sich nicht prostituieren muss? Ist der nicht mit den oben genannten Dingen schon gegeben? Ich finde schon.

Und natürlich ist im Exil leben nix Tolles aber anscheinend ja alle mal besser als dort zu bleiben wo sie herkamen.... man kann eben nicht jedem gleich in Haus bauen, mit ner Familie ausstatten und nen Job geben.
 
Wohl kaum. Dir fehlt es einfach an Empathie und einem Grundverständnis der menschlichen Psyche.

Ich glaube es ist nicht weit hergeholt zu behaupten, dass man den entsprechenden Personen vorgelogen hat ihre Aufnahmechancen zu sabotieren, wenn sie nicht mitmachen. Es ging weder um Leben noch um eine Unterkunft aber laut dir war es trotzdem keine Notsituation.

Ist okay... auch sonst gibt es keine weiteren Fälle als die von dir beschriebene "Notsituationen". Sind nur alle zu doof und lassen sich spaßprostituieren. Selbst Schuld.
 
Ich gehe einfach mal mit deiner These mit, auch wenn ich es nicht so sehe.

Die Asylsuchenden sind in keiner tollen Situation, das ist klar aber ihnen geht es in D noch relativ gut. Sie haben ein Dach überm Kopf, Nahrung, Zugang zu Trinkwasser, Sanitäranlagen, medizinische Behandlung etc.

Natürlich alles nicht unbedingt in bestem Zustand aber doch ausreichend mit dem Hintergrund wieviele Menschen da gerade auf uns hereingeprasselt sind.

Wie soll nun dieser Rahmen noch aussehen, das man sich nicht prostituieren muss? Ist der nicht mit den oben genannten Dingen schon gegeben? Ich finde schon.

Und natürlich ist im Exil leben nix Tolles aber anscheinend ja alle mal besser als dort zu bleiben wo sie herkamen.... man kann eben nicht jedem gleich in Haus bauen, mit ner Familie ausstatten und nen Job geben.
Und so pauschal kann man das eben nicht beantworten. Ich kenne die verschiedensten Unterkünfte, die sich teilweise dramatisch unterscheiden.

Außerdem ist eben oft genug nicht für die materielle und immaterielle Versorgung gesorgt.
Ich maße mir darüberhinaus auch nicht an, diesen Personen vorzuschreiben, wann sich das Leben im Exil als Notsituation kennzeichnet und wann nicht. Und da bin ich auch heilfroh drum.

Ich kann dir gerne ein aktuelles Beispiel nennen von einem jungen Kerl nennen, den ich im Rahmen einer Forschungsarbeit interviewen durfte.
Mit 17 alleine nach Deutschland gekommen, in diesem Alter schon alles an Leid und Not gesehen, was sich ein Mensch nur vorstellen kann. Eine Zukunft, die ungewisser nicht sein könnte. Jeden morgen die Gedanken an die Heimat. Leben meine Eltern? Bin ich schon ein Waise? Wie soll es weitergehen? Was soll ich mit mir und meinem Leben anfangen, wenn ich nichts habe?

Ein zentrales Merkmal in solchen Situationen ist, Kontakt in die Heimat zu halten und sich ein Stück Heimat ins Exil zu holen, durch was auch immer (Gegenstände, Objekte, Essen, Kleidung, Aktivitäten etc.).
Und was braucht man dafür? Genau, Geld. Hier wären wir wieder bei der Prostitution.

Die vorgeschriebenen Leistungen reichen eben zum Überleben, aber nicht zum Leben.
 
Und so pauschal kann man das eben nicht beantworten. Ich kenne die verschiedensten Unterkünfte, die sich teilweise dramatisch unterscheiden.

Außerdem ist eben oft genug nicht für die materielle und immaterielle Versorgung gesorgt.
Ich maße mir darüberhinaus auch nicht an, diesen Personen vorzuschreiben, wann sich das Leben im Exil als Notsituation kennzeichnet und wann nicht. Und da bin ich auch heilfroh drum.

Ich kann dir gerne ein aktuelles Beispiel nennen von einem jungen Kerl nennen, den ich im Rahmen einer Forschungsarbeit interviewen durfte.
Mit 17 alleine nach Deutschland gekommen, in diesem Alter schon alles an Leid und Not gesehen, was sich ein Mensch nur vorstellen kann. Eine Zukunft, die ungewisser nicht sein könnte. Jeden morgen die Gedanken an die Heimat. Leben meine Eltern? Bin ich schon ein Waise? Wie soll es weitergehen? Was soll ich mit mir und meinem Leben anfangen, wenn ich nichts habe?

Ein zentrales Merkmal in solchen Situationen ist, Kontakt in die Heimat zu halten und sich ein Stück Heimat ins Exil zu holen, durch was auch immer (Gegenstände, Objekte, Essen, Kleidung, Aktivitäten etc.).
Und was braucht man dafür? Genau, Geld. Hier wären wir wieder bei der Prostitution.

Die vorgeschriebenen Leistungen reichen eben zum Überleben, aber nicht zum Leben.

Wir müssen hier aber von pauschal reden, da es ja anscheinend mehrere waren..... und du kommst mit nem Einzelschicksal.
Über Einzelschicksale kann man nicht diskutieren sorry.
Und man kann übern Kamm sagen die Leute hier in den Unterkünften mit dem nötigsten versorgt sind und das ist erstmal wichtig.
Danach mag es individuell Situationen geben in denen man unbedingt Geld braucht aber da wird es dann den von dir Beschriebenen geben und einen der sich einfach ne 300€ Uhr kaufen will.
Das ist aber zu individuell, da kann man nicht auf jeden eingehen und ich denke nicht das jeder, geschweige denn ein Großteil dazu gezwungen ist das Geld zu verdienen.

Zu Enix sag ich nix mehr, ich versuch hier einfach normal zu diskutieren. Und dann kommt er auch noch mit irgendwelchen, nicht belegbaren theorien.....
 
Amt des Bundestagsvizepräsidenten
AfD-Fraktion möchte Glaser erneut aufstellen

Ob Glaser allerdings noch einmal antreten darf, ist offen. Denn der Geschäftsordnung des Bundestags zufolge kann ein im dritten Wahlgang erfolgloser Bewerber nur nach Vereinbarung im Ältestenrat noch einmal antreten. Wann dieses Gremium zusammentritt, ist aber noch offen. Die nächste Sitzungswoche des Bundestags beginnt am 20. November.
Aus der AfD-Fraktion heißt es, notfalls werde die AfD eben vier Jahre lang darauf verzichten, im Bundestagspräsidium vertreten zu sein.
http://www.rp-online.de/politik/deu...raesidenten-kandidat-aufstellen-aid-1.7168078



Nice, dass sie das schon vorher sagen.
 
Leider ist die Zentralregierung an der Eskalation ja nicht ganz unschuldig. Jahrelang haben sie alles abgeblockt, was da aus Katalonien hinsichtlich mehr Autonomie kam. Jetzt noch die Zusammenstöße mit der Polizei beim Referendum. Egal wie es endet, schön wird es für keine der beiden Seiten.
 
Leider ist die Zentralregierung an der Eskalation ja nicht ganz unschuldig. Jahrelang haben sie alles abgeblockt, was da aus Katalonien hinsichtlich mehr Autonomie kam. Jetzt noch die Zusammenstöße mit der Polizei beim Referendum. Egal wie es endet, schön wird es für keine der beiden Seiten.
Hat dieses streben nach Autonomie eigentlich auch rationale Gründe abseits von emotionalen und geschichtlichen?
 
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