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Klingen in der FPÖ eigentlich auch immer wieder völkische Stimmen durch wie bei der AfD?
Ja. Immer wieder 'Einzelfälle' , mindestens einmal im Monat und dann wird das Parteimitglied geopfert und ausgeschlossen.
Vor 6 Tagen:
https://kurier.at/politik/inland/fp...aben-buergermeister-plant-anzeige/291.046.471
Ein steirischer Bürgermeister will gegen einen FPÖ-Gemeinderat wegen Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Graz einbringen. Der blaue Mandatar soll während einer Gemeinderatssitzung Ende September den Hitlergruß erhoben und "Heil Hitler" gerufen haben. Die FPÖ-Mitgliedschaft des beschuldigten Kommunalpolitiker ist vorerst ruhend gestellt.
 
Gott, das ist alles so traurig...es ist grade mal 70 Jahre her...
Alter...mich macht das so unfassbar wütend...

Es ist einfach dumm :(

Ich bin auch irrsinnig enttäsucht über den großen Zuspruch des (Rehcts)-Populismus und schäme mich jetzt schon für jeden einzelnen blauen Minister. Aber: Jetzt ein 1933 2.0 auszurufen ist im Gedenken an diese Zeit ziemlich respektlos und völlig überzogen.
 
Ich bin auch irrsinnig enttäsucht über den großen Zuspruch des (Rehcts)-Populismus und schäme mich jetzt schon für jeden einzelnen blauen Minister. Aber: Jetzt ein 1933 2.0 auszurufen ist im Gedenken an diese Zeit ziemlich respektlos und völlig überzogen.
das problem ist: wie fängt sowas an? natürlich ist die derzeitige situation nicht mit dem zeitpunkt der tatsächlichen machtergreifung der nazis vergleichbar. aber wie heißt es so schön: "wehret den anfängen". wenn sich diese ideologie etabliert und nicht bekämpft wird, dann kann sie sich von mal zu mal ausbreiten. und bei den nächsten oder übernächsten wahlen schauen wir uns um und stellen fest: hätten wir doch damals besser aufgepasst.
 
Deine Lösung also? Rechts ist nunmal im politischen Spektrum eine Ausrichtung. Und es gibt eine Gesetzeslage die diese Spektrum regelt. Dass die FPÖ genug Menschen anzieht und teilweise schützt und unterstützt die diese Gesetze übertreten brauchen wir gar nicht diskutieren. Und das ist falsch. Dass Gusenbauer Strache damals quasi die Absolution erteilt hat fand und find ich einfach nur zum Kotzen.

Was erwartest du denn bei der nächsten und übernächsten Wahl? Wenn Schwarz Blau wieder so ins Klo greift wie beim letzten mal, wird die Rechnung dementsprechend aussehen. Sowohl bei der Wahl als auch, und das ist für mich das viel größere Problem und Übel an der jetzigen Wahl: im Budget. An Hypo und Co werden wir noch lange zu beissen haben (wofür letztendlich ein Schwarzer IMO bedeutend mehr Verantwortung trägt).

Was wenn sie ihre Sache gut machen? Was wenn nicht mehr wie im Kindergarten aka Rot-Schwarz gestritten und blockiert wird?

Ich kann aber die 2 Aussagen "26% der ÖSterreicher sind verkappte Nazis oder einfach nur strunzdumm" und "und so beginnt der Wiederaufbau des größten Deutschen Reichs" einfach nicht unterstützen und finde is, ohne beleidigend zu sein, dämlich.

Die Diskussion hatten wir aber schon mehrmals hier, besonders zur ersten Aussage.

Und bevor mir wieder was unterstellt wird: Ich hab NEOS gewählt... und war ertsuant und ebenfalls ziemlich traurig, dass sich das Ergebnis nicht deutlich verbessert hat.
 
Das Problem fängt schon da an, dass man gegen die Art, die Sprache, das Auftreten etc. nicht mehr konsequent vorgeht.

Dabei ist es mir auch ziemlich egal, ob das noch verfassungskonform ist oder keine Straftaten darstellt.
Ich muss sie tolerieren, aber nicht akzeptieren.

Das heißt für mich persönlich im Kleinen mit diesen Personen zu diskutieren und ihnen aufzuzeigen, warum rechte Politik keine Lösung für irgendein Problem ist. Auf Demos zu gehen. Nichts, was irgendwie mit rechts in Verbindung steht (Medien, Veranstaltungen etc.) auf irgendeine Art und Weise zu unterstützen.

Außerdem erwarte ich auch von den Parteien und Politikern gute Politik.
Klar, das liegt nur in einem relativ unwesentlichen Teil in meiner Verantwortung, aber ich kann wie z.B. @BitByter schon geschrieben hat, den gesellschaftlichen Diskurs insofern mitgestalten, dass rechte Politik für de Parteien keine Alternative darstellt.
Sprich nichts davon teil des Parteiprogramms wird oder gar mit rechten Parteien koaliert wird.

Nur, weil rechte Parteien aktuell überall Einzug halten, muss ich nicht sagen "Ja gut, ist nunmal so und muss ich akzeptieren".
Nein, die Demokratie gibt mir genügend Werkzeuge an die Hand, um das eben nicht zu müssen. Und das ist auch mein gutes Recht.
 
ich hab keine lösung. denn imo gibt es da nichts, was von heute auf morgen funktioniert. man muss analysieren, wo das herkommt. warum menschen meinen, rechtspopulismus wäre eine wählbare alternative. dann dagegen vorgehen. eine bessere bildung wäre ein erster schritt.

ich denke aber, dass man ihnen nicht einfach das feld überlassen sollte in der hoffnung, dass sie sich selbst zerlegen, eine regierungsbeteiligung verbocken oder der demokratie "schon nicht schaden werden". selbst wenn sie das nicht tun ist meine abneigung gegen diese teils menschenverachtende strömung so groß, dass es mich schüttelt wenn ich darüber nachdenke, dass solche leute regierungsverantwortung bekommen und ihr land (und bei den erfolgen, die sie momentan einfahren ja sogar wichtige teile der welt) auf jahre hinaus formen.

noch vor 3-4 jahren war ich wirklich der meinung, dass wir in europa und vor allem durch europa/die EU weiter wären. dass wir so etwas wie rechtspopulismus hinter uns haben und als ganzes sozialer werden. damit wäre allen geholfen. warum sich jetzt wieder so viele menschen in kleinstaaterei wünschen und warum sie glauben, dass dann "alles besser" wird, erschließt sich mir einfach nicht. vor allem dann nicht, wenn es bspw. auf den rücken von menschen ausgetragen wird, die im mittelmeer jämmerlich ersaufen.
 
Ich bin auch irrsinnig enttäsucht über den großen Zuspruch des (Rehcts)-Populismus und schäme mich jetzt schon für jeden einzelnen blauen Minister. Aber: Jetzt ein 1933 2.0 auszurufen ist im Gedenken an diese Zeit ziemlich respektlos und völlig überzogen.
Ich wollte nichts ausrufen, ist wohl dem ersten Moment geschuldet, meine Schilderung. Trotzdem transportiert der Stache eine bestimmte Ideologie, bzw. Ideen davon, dass finde ich schon wirklich schlimm. Dann nur mit dem Thema Islamisierung, Flüchtlingspolitik gewinnen...

Sry für Schreibfehler etc. Bin am handy.. Spinnt gerade.
 
"Die Medien" sehe ich da auch noch stärker in der Verantwortung.
Mag ja sein, dass (rechts-)populistische Aussagen ziehen und sich verkaufen. Journalistischer Anspruch sollte allerdings ein anderer sein.

Aktuelles Beispiel:
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:fp:
 
ich hab keine lösung. denn imo gibt es da nichts, was von heute auf morgen funktioniert. man muss analysieren, wo das herkommt. warum menschen meinen, rechtspopulismus wäre eine wählbare alternative. dann dagegen vorgehen. eine bessere bildung wäre ein erster schritt.

http://derstandard.at/2000065824253/Wen-Menschen-wie-Sie-gewaehlt-haben
Kurz haben haben aber 42% der Maturanten und 32% der Akademiker gewählt. Ganz so einfach ist das nicht.
 
"wäre ein ERSTER SCHRITT"

ich habs mal groß und fett gemacht.
Naja Deine Aussage hat impliziert dass Bildung etwas gegen Rechtspopulismus ausrichten würde. In Östereich hat es offensichtlich nicht geklappt, wenn 42% der Maturanten und 32% der Akademiker Kurz die Stimme gegeben haben. Denn der hat mit Rechtspopulismus dem Zombie ÖVP zum Sieg verholfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja Deine Aussage hat impliziert dass Bildung etwas gegen Rechtspopulismus ausrichten würde. In Östereich hat es offensichtlich nicht geklappt, wenn 42% der Maturanten und 32% der Akademiker Kurz die Stimme gegeben haben. Denn der hat mit Rechtspopulismus dem Zombie ÖVP zum Sieg verholfen.
nein, meine aussage impliziert, dass ich keine patentlösung habe, aber der meinung bin, dass eine bessere bildung dagegen hilft und ein ERSTER schritt wäre.

das von mir aus 42%/32% irgendwelcher gebildeten leute die wählen heißt ja nicht, dass man mit besserer bildung nichts erreicht. vielleicht ist auch bei denen das verständnis für geschichte in der schule nicht vernünftig ausgeprägt worden.

ich kenne jetzt auch die situation in österreich nicht und weiß nicht, welchen anteil die gebildeten am gesamtwahlergebnis haben.
 
nein, meine aussage impliziert, dass ich keine patentlösung habe, aber der meinung bin, dass eine bessere bildung dagegen hilft und ein ERSTER schritt wäre.

das von mir aus 42%/32% irgendwelcher gebildeten leute die wählen heißt ja nicht, dass man mit besserer bildung nichts erreicht. vielleicht ist auch bei denen das verständnis für geschichte in der schule nicht vernünftig ausgeprägt worden.

ich kenne jetzt auch die situation in österreich nicht und weiß nicht, welchen anteil die gebildeten am gesamtwahlergebnis haben.
Ich wusste es auch nicht und war selber überrascht davon. Das Seltsame war ja dass ÖVP und die FPÖ eigentlich fast dasselbe Programm hatten aber gänzlich andere Schichten ansprechen.
Zu behaupten dass die gebildeten ÖVP Wähler alle in der Schule kein Geschichtsverständnis beigebracht wurde klingt aber arrogant. Ich war in Österreich in der Schule und das war durchaus im Lehrplan.
Das war meiner Meinung nach war die Arroganz auch der Fehler der Grünen und sie sind deswegen auch komplett abgestürzt.
 
Ich wusste es auch nicht und war selber überrascht davon. Das Seltsame war ja dass ÖVP und die FPÖ eigentlich fast dasselbe Programm hatten aber gänzlich andere Schichten ansprechen.
Zu behaupten dass die gebildeten ÖVP Wähler alle in der Schule kein Geschichtsverständnis beigebracht wurde klingt aber arrogant. Ich war in Österreich in der Schule und das war durchaus im Lehrplan.
Das war meiner Meinung nach war die Arroganz auch der Fehler der Grünen und sie sind deswegen auch komplett abgestürzt.
och, ich hab echt keine lust mehr. was ist denn bitte an "VIELLEICHT" nicht zu verstehen?
 
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