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Wäre nicht so das Problem gewesen wenn die CSU sich endlich loslösen würde. Dann hätte man da die CSU und nicht die AfD.

Das Problem ist die AfD hat absolut kein Interesse daran eine ernsthafte Politik zu führen. Und auch die Wähler haben nicht das Bedürfnis danach.

Das gute ist einfach es ist etwas Bunter geworden, von mir aus könnten da auch noch 1-2 andere Parteien mitspielen im wirklich nen gutes Bild abdecken zu können.

Ich bin stark für eine vielfältige Politiklandschaft, allerdings ohne extreme. Die AfD in dieser Form brauch ich nicht und irgendwas links von den linken auch nicht.
Weimarer Republik anyone?
 
Zusammenbrechen würd auch da nix, aber die Art der Regierung müsste sich grundlegend ändern, da man sich nicht vier (bald fünf) Jahre lang auf einer bequemen Mehrheit ausruhen kann, sondern für die Sache kämpfen muss, andere Parteien überzeugen muss.
Situationen wie die vergangenen vier Jahre, in der eine übermächtige Regierungskoalition auf ihrer Machtfülle fast einschläft, sind Gift für Fortschritt und Weiterentwicklung.

Konkurrenz und Feuer in den täglichen Debatten bringen das Land vllt. mal weiter.
Daher begrüße ich immer noch die Entscheidung der SPD, da somit eine Regierung mit einer knappen Mehrheit erstens intern viele Reibungspunkte und Diskussionsbedarf hat und zweitens einer starken weitgehend gemeinsamen Opposition aus SPD und Links entgegensteht. (und dann halt noch die AfD-Hunde an der Seitenlinie kläffen).
Könnte sehr gut für unser Land werden, lebhaft wirds auf jeden Fall.
 
Interessant wird es zu sehen, wie die SPD mit den Linken in der Opposition agieren. Da wird der Merkel aber schön die ein oder andere Schweißperle die Stirn runterlaufen, sollten diese gute arbeit leisten.
 
Zusammenbrechen würd auch da nix, aber die Art der Regierung müsste sich grundlegend ändern, da man sich nicht vier (bald fünf) Jahre lang auf einer bequemen Mehrheit ausruhen kann, sondern für die Sache kämpfen muss, andere Parteien überzeugen muss.
Situationen wie die vergangenen vier Jahre, in der eine übermächtige Regierungskoalition auf ihrer Machtfülle fast einschläft, sind Gift für Fortschritt und Weiterentwicklung.

Konkurrenz und Feuer in den täglichen Debatten bringen das Land vllt. mal weiter.
Daher begrüße ich immer noch die Entscheidung der SPD, da somit eine Regierung mit einer knappen Mehrheit erstens intern viele Reibungspunkte und Diskussionsbedarf hat und zweitens einer starken weitgehend gemeinsamen Opposition aus SPD und Links entgegensteht. (und dann halt noch die AfD-Hunde an der Seitenlinie kläffen).
Könnte sehr gut für unser Land werden, lebhaft wirds auf jeden Fall.

Könnte...
Wobei es für die SPD auch nach hinten losgehen könnte. Links die Linke, rechts die AfD....
Evtl bekommt man so ständig die Butter vom Brot genommen. Wird also zumindest spannend und interessant die nächsten Jahre.

Nebenbei bin ich sehr gespannt auf die grünen Einflüsse in der Regierung weil ich glaube das Schwarz/Grüne wirklich gut funktionieren kann.
 
Klar, könnte. Könnte auch in ständigen Blockaden und Handlungsunfähigkeit enden.

Aber lieber mal so ein Experiment, als nochmal sicher lähmende GroKo mit Winz-Opposition.
 
Klar, könnte. Könnte auch in ständigen Blockaden und Handlungsunfähigkeit enden.

Aber lieber mal so ein Experiment, als nochmal sicher lähmende GroKo mit Winz-Opposition.

Das auf alle Fälle. Bin froh das die GroKo (stand jetzt) Geschichte ist. Sowohl für die CDU als auch die SPD.

Bin gespannt wie Merkel ohne Blitzableiter funktioniert. Wird für sie ne spannende und herausfordernde Amtszeit. Wahrscheinlich aber auch die letzte.
 
Könnte...
Wobei es für die SPD auch nach hinten losgehen könnte. Links die Linke, rechts die AfD....
Evtl bekommt man so ständig die Butter vom Brot genommen. Wird also zumindest spannend und interessant die nächsten Jahre.

Nebenbei bin ich sehr gespannt auf die grünen Einflüsse in der Regierung weil ich glaube das Schwarz/Grüne wirklich gut funktionieren kann.
Ich glaube eher, dass die linke jetzt ein problem hat. Die SPD hat die größere Basis, ist für viele Leute wählbarer und mit der nahles als Fraktionschefin ist es ein eindeutiger Fingerzeig wohin die Reise gehen soll.
 
Interessanter ist für mich eher, wie sie sich mit der AfD in der Opposition arrangieren werden.
Das dürfte einfach sein: Gar nicht. Die werden sich spinnefeind sein. Links bis linksaußen hier und rechtaußen-außen dort. Da wirds keine Gemeinsamkeiten geben.

Muss es auch nicht, da afaik die Stimmanteile für alle wesentlichen Werkzeuge der Opposition (Enquete, Untersuchungsausschüsse etc.) auch ohne AfD erreicht werden.
 
In Ausschüssen, Fachgremien etc. werden sie das auch müssen. Die AfD wird sicher auch hier und da erfolgreich auf den Vorsitz in Ausschüssen bestehen können. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass da erfolgreich zusammengearbeitet wird.

Aber wer weiß - evtl. holt der Realismus des Alltags zumindest den ein oder anderen AfDler irgendwann mal ein...
 
Ich bin wirklich gespannt, wie es da weitergeht. Man stelle sich das mal vor, dass ein Lindner, Schulz, Özdemir, eine Merkel oder Kipping nach der Wahl nicht in der Fraktion ihrer Partei sitzen werden.

Aus der Erklärung Petrys werde ich auch noch nicht so recht schlau.
Nehmen sie ihren angestrebten Politik- und Gesellschaftswechsel nicht ernst genug? Sind sie ihr zu dumpf und rechts? Hat sie Angst davor, dass die AfD im Parlament doch wie eine große populistische Dumpfbacke agieren wird?

Ich glaube fast, sie baut schonmal vor.
Wenn die AfD wirklich so auftreten wird und evtl. untergeht, ist sie da nicht direkt involviert.
Vielleicht verlassen immer mehr Abgeordnete der AfD die Fraktion und schließen sich Petry an. Wenn man eh schon im Bundestag sitzt, fällt man vielleicht nicht direkt in die Bedeutungslosigkeit, wie es z.B. Lucke erging.
 
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