Zusammenbrechen würd auch da nix, aber die Art der Regierung müsste sich grundlegend ändern, da man sich nicht vier (bald fünf) Jahre lang auf einer bequemen Mehrheit ausruhen kann, sondern für die Sache kämpfen muss, andere Parteien überzeugen muss.
Situationen wie die vergangenen vier Jahre, in der eine übermächtige Regierungskoalition auf ihrer Machtfülle fast einschläft, sind Gift für Fortschritt und Weiterentwicklung.
Konkurrenz und Feuer in den täglichen Debatten bringen das Land vllt. mal weiter.
Daher begrüße ich immer noch die Entscheidung der SPD, da somit eine Regierung mit einer knappen Mehrheit erstens intern viele Reibungspunkte und Diskussionsbedarf hat und zweitens einer starken weitgehend gemeinsamen Opposition aus SPD und Links entgegensteht. (und dann halt noch die AfD-Hunde an der Seitenlinie kläffen).
Könnte sehr gut für unser Land werden, lebhaft wirds auf jeden Fall.