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@BitByter Wer hätte es gedacht, aber dann bin ich wohl doch konservativer als ich gedacht hätte.
Ein gutes Leben auf der Erde zu bewahren, daran liegt mir etwas. Ein System zu verwirklichen, dass dies ermöglicht statt an einem System festzuhalten, dass ebendies wissentlich verunmöglicht. Das ist etwas hinter dem ich stehe.
Ja, doch, ich bin ein Konservativer.
 
@BitByter Wer hätte es gedacht, aber dann bin ich wohl doch konservativer als ich gedacht hätte.
Ein gutes Leben auf der Erde zu bewahren, daran liegt mir etwas. Ein System zu verwirklichen, dass dies ermöglicht statt an einem System festzuhalten, dass ebendies wissentlich verunmöglicht. Das ist etwas hinter dem ich stehe.
Ja, doch, ich bin ein Konservativer.
meinst du wirklich, dass sich irgendwann mal ein soziales System durchsetzt? Never ever, das liegt wieder der Natur des Meschen
 
@BitByter Wer hätte es gedacht, aber dann bin ich wohl doch konservativer als ich gedacht hätte.
Ein gutes Leben auf der Erde zu bewahren, daran liegt mir etwas. Ein System zu verwirklichen, dass dies ermöglicht statt an einem System festzuhalten, dass ebendies wissentlich verunmöglicht. Das ist etwas hinter dem ich stehe.
Ja, doch, ich bin ein Konservativer.
ach, das find ich gar nicht schlimm, ich halte unseren planeten (genauer gesagt ja eigentlich eher "unseren lebensraum") auch für schützenswert. für mich ist der kapitalismus aber nicht das urböse. ich glaube schon, dass es mittel und wege gibt (langfristig), diesen auf soziale beine zu stellen. im kern wird es aber ein kapitalistisches system bleiben. viele hoffnungen setze ich tatsächlich da rein, dass wir irgendwann nicht nur auf der erde leben.
 
meinst du wirklich, dass sich irgendwann mal ein soziales System durchsetzt?
Nein, das meine ich nicht.
Aber ich bin der Überzeugung dass es das einzig Richtige wäre.
Und schiebe es auf meine Natur oder auf meine Erziehung, aber ich muss in meinem Denken und Handeln stets das Richtige und Gute anstreben.
 
Nein, das meine ich nicht.
Aber ich bin der Überzeugung dass es das einzig Richtige wäre.
Und schiebe es auf meine Natur oder auf meine Erziehung, aber ich muss in meinem Denken und Handeln stets das Richtige und Gute anstreben.
aber so werden die meisten Denken. Die streben das in ihren Augen Richtige an. Während das für dich ist, die Umwelt zu schützen, kann das für den nächsten sein, mit allen Mitteln Kapital zu erwirtschaften um sich und seinen Nachfahren ein gutes Leben zu ermöglichen.
 
edit: ihr beide denkt einfach zu klein. glaubt, dass wir auf diesen planeten beschränkt sind. ich glaube das nicht.
Ich glaube fast, dass du es dir etwas zu einfach machst.

Postwachstumsökonomie, Green New Deal, nachhaltiges Wachstum, Gemeinwohlökonomie. Es gibt schon noch ein paar Dinge, bevor man den aktuellen Kapitalismus mit dem kolonisieren von fremden Planeten erklären will.

Du hast ja absolut Recht, dass der Kapitalismus eine extrem stabile Gesellschaftsform ist seit 400 bis 500 Jahren, er ist dynamisch und flexibel.
Der westliche Kapitalismus aber, so wie wir ihn kennen, wird zu Ende gehen. Er beruht auf der Ausbeutung von fossilen Roh- und Brennstoffen und der Zerstörung der Umwelt.
Dagegen ist eine Finanzkrise ein winziges Übel gegenüber den Krisen, die durch die Zerstörung der Umwelt entstehen.
Der feine Unterschied: Krisen im Finanzsystem lassen sich beheben, Krisen der Umwelt bzw. Schäden an ihr nicht. Die Zerstörung der Natur ist unwiderruflich.

Die eigentlich logische Folge wäre, dass der Staat bzw. die Staatengemeinschaft endlich anfängt, ordentlich und restriktiv zu regulieren.
 
Was ist denn genau diese “Natur des Menschen“?
soziales miteinander funkioniert auf niedrigen ebenen. z.b. bei (großen) familien. da ist der eine für den anderen da. es wird nicht gefragt, wer was leistet, sondern wer etwas hat gibt es an den, der nichts hat.

je größer/höher diese ebene, umso schwieriger wird es für den menschen, dieses weiter zu verfolgen und zu überblicken. auf der ebene eines dorfes mag es noch halbwegs klappen, auf städtischer ebene ist das schon wieder nahezu ausgeschlossen. der mensch ist imo (noch) nicht dazu gemacht, in großen sozialen gemeinschaften zu denken.
 
Was ist denn genau diese “Natur des Menschen“?
Gute Frage :? Ich glaube, BitByter bringt es schon ganz gut auf den Punkt. Der Mensch ist eigentlich ein Famlientier, evolutionsbedingt dazu geschaffen, in kleinen Familienverbänden zu existieren. Irgendwo da liegt wahrscheinlich der Knackpunkt, warum es uns so schwer fällt, soooo groß zu denken und nicht immer nur an uns selbst und unsere nächsten.
 
Ich glaube fast, dass du es dir etwas zu einfach machst.

Postwachstumsökonomie, Green New Deal, nachhaltiges Wachstum, Gemeinwohlökonomie. Es gibt schon noch ein paar Dinge, bevor man den aktuellen Kapitalismus mit dem kolonisieren von fremden Planeten erklären will.

Du hast ja absolut Recht, dass der Kapitalismus eine extrem stabile Gesellschaftsform ist seit 400 bis 500 Jahren, er ist dynamisch und flexibel.
Der westliche Kapitalismus aber, so wie wir ihn kennen, wird zu Ende gehen. Er beruht auf der Ausbeutung von fossilen Roh- und Brennstoffen und der Zerstörung der Umwelt.
Dagegen ist eine Finanzkrise ein winziges Übel gegenüber den Krisen, die durch die Zerstörung der Umwelt entstehen.
Der feine Unterschied: Krisen im Finanzsystem lassen sich beheben, Krisen der Umwelt bzw. Schäden an ihr nicht. Die Zerstörung der Natur ist unwiderruflich.

Die eigentlich logische Folge wäre, dass der Staat bzw. die Staatengemeinschaft endlich anfängt, ordentlich und restriktiv zu regulieren.
ich mache es mir nicht unbedingt einfach. ich wollte ja nur darstellen, dass es wachstum über diesen planeten hinaus gibt. dabei habe ich einige schritte übersprungen und wenn es richtig mies läuft erlebt die menschheit das nicht mehr. das ist allerdings richtig.
 
aber so werden die meisten Denken. Die streben das in ihren Augen Richtige an. Während das für dich ist, die Umwelt zu schützen, kann das für den nächsten sein, mit allen Mitteln Kapital zu erwirtschaften um sich und seinen Nachfahren ein gutes Leben zu ermöglichen.
Du formulierst zwar ideologisch bis ins Gehtnichtmehr überhöht, aber im Grunde hast du natürlich recht.
Daher ist es auch so schwer andere von seiner Meinung zu überzeugen, wenn diese bereits der Überzeugung sind, bereits das Richtige zu tun. Das gilt natürlich genauso vice versa.
 
Eigentlich geht's doch nur um den Homo oeconomicus.
ich mache es mir nicht unbedingt einfach. ich wollte ja nur darstellen, dass es wachstum über diesen planeten hinaus gibt. dabei habe ich einige schritte übersprungen und wenn es richtig mies läuft erlebt die menschheit das nicht mehr. das ist allerdings richtig.
Wohl möglich, ich kann halt auch überhaupt nicht einschätzen, was das für Zeitsprünge wären.

Dass der Kapitalismus komplett stirbt, daran glaube ich auch nicht. Aber er wird und muss sich ändern.
Geht ja gar nicht anders ohne fossile Brennstoffe bzw. mit der fortschreitenden Zerstörung der Natur.
Was dann kommt, das wird interessant. Ob wir das noch miterleben, steht aber auf einem anderen Blatt.
So, wie sich die Menschheit aber aktuell anstellt, gehe ich fast davon aus.
 
Du formulierst zwar ideologisch bis ins Gehtnichtmehr überhöht, aber im Grunde hast du natürlich recht.
Daher ist es auch so schwer andere von seiner Meinung zu überzeugen, wenn diese bereits der Überzeugung sind, bereits das Richtige zu tun. Das gilt natürlich genauso vice versa.
ich bin mir nicht sicher, ob es mich freut, mal mit dir einer Meinung zu sein oder ob ich mich Aufgrund der Aussage beleidigt fühlen soll :lol:
 
Eigentlich geht's doch nur um den Homo oeconomicus.

Wohl möglich, ich kann halt auch überhaupt nicht einschätzen, was das für Zeitsprünge wären.

Dass der Kapitalismus komplett stirbt, daran glaube ich auch nicht. Aber er wird und muss sich ändern.
Geht ja gar nicht anders ohne fossile Brennstoffe bzw. mit der fortschreitenden Zerstörung der Natur.
Was dann kommt, das wird interessant. Ob wir das noch miterleben, steht aber auf einem anderen Blatt.
So, wie sich die Menschheit aber aktuell anstellt, gehe ich fast davon aus.
ich bin mir ziemlich sicher dass wir so einiges noch miterleben werden, und unseren Kindern und Enkeln hinterlassen wir natürlich einen richtig attraktiven Lebensraum
 
ich bin mir ziemlich sicher dass wir so einiges noch miterleben werden, und unseren Kindern und Enkeln hinterlassen wir natürlich einen richtig attraktiven Lebensraum
Vielleicht gibt's dann aber endlich fliegende Autos. FLIEGENDE AUTOS!!!

Hasse meine ungeborenen Blagen jetzt schon.

Aber gut, was Zukunftsprognosen betrifft, war der Mensch schon immer ein Versager.
Von daher, wenn sie in der westlichen Welt geboren werden, haben sie eigentlich ein ganz nettes Leben vor sich, der Trend zeigt ja weiter aufwärts.
 
Eigentlich geht's doch nur um den Homo oeconomicus.

Wohl möglich, ich kann halt auch überhaupt nicht einschätzen, was das für Zeitsprünge wären.

Dass der Kapitalismus komplett stirbt, daran glaube ich auch nicht. Aber er wird und muss sich ändern.
Geht ja gar nicht anders ohne fossile Brennstoffe bzw. mit der fortschreitenden Zerstörung der Natur.
Was dann kommt, das wird interessant. Ob wir das noch miterleben, steht aber auf einem anderen Blatt.
So, wie sich die Menschheit aber aktuell anstellt, gehe ich fast davon aus.
was ich nicht verstehe ist dein dauernder hinweis auf endliche rohstoffe. die werden wir immer verbauchen. ich sehe da erstmal auch nix schlimmes dran. zumal ich überzeugt bin, dass wir auch alternativen finden werden, sollten wir es müssen. und ob dieser planet irgendwann keine ölquellen mehr hat, kann uns doch im grunde egal sein.
 
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